{"id":2252,"date":"2004-03-05T06:45:00","date_gmt":"2004-03-05T06:45:00","guid":{"rendered":""},"modified":"2014-12-20T17:15:46","modified_gmt":"2014-12-20T16:15:46","slug":"barschfishin-american-style-finesse-rigs-uebersicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/barschfishin-american-style-finesse-rigs-uebersicht\/","title":{"rendered":"Barschfishin&#8216; &#8211; American Style"},"content":{"rendered":"<p><P><IMG alt=\"\" hspace=10 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10784655000_ami_barschie.jpg\" align=left border=0>Vor einiger Zeit habe ich f\u00fcr den <STRONG><A href=\"http:\/\/www.raubfisch.de\/\" target=_blank><STRONG>RAUBFISCH<\/STRONG><\/A><\/STRONG> einen Artikel \u00fcber das Barschangeln mit amerikanischen Montagen geschrieben.&nbsp;Diesen habe ich noch einmal etwas \u00fcberarbeitet und so k\u00f6nnt Ihr Euch im Folgenden mal reinziehen wie die Amis so zuwerke gehen. Nat\u00fcrlich kann man vieles \u00fcbertragen.<\/P><br \/>\n<P>So ist das Dropshot-Rig wirklich genial zum Vertikalangeln (z.B. am Eisloch oder an Spundw\u00e4nden), mit den Floating-Rigs macht&nbsp;Ihr im Sommer die Rapfen schwach, das Carolina-Rig ist auf Zander eine Waffe, das Splitshot-Rig eine der einfachsten Twistermontagen, das Texas-Rig ist genial, um Barsche und Hechte aus&nbsp;Krautfeldern zu zuppeln etc.<\/P><P><FONT face=verdana><STRONG>Splitshot-Rig<\/STRONG><\/FONT><\/P><br \/>\n<P><FONT face=verdana>Das Splitshot-Rig ist eine der einfachsten Montagen, die die Amerikaner anwenden, um die Barsche aus dem Unterholz zu zuppeln: an die Hauptschnur kn\u00fcpft Ihr einen Haken. Etwa 5 bis 10 cm dahinter klemmt Ihr ein Bleischrot auf die Schnur. Wenn Ihr einen speziellen Z-Hook als Haken verwendet, k\u00f6nnt Ihr den Gummiwurm wie auf der Zeichnung auff\u00e4deln: zuerst den Kopf durchstechen, dann die Hakenspitze im Wurm versenken. <\/FONT><\/P><br \/>\n<P align=center><IMG src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10784655001_splitshotrig.jpg\" align=center><\/P><br \/>\n<P><FONT face=verdana>Die Vorz\u00fcge dieser Montage: dadurch, dass der Wurm nicht auf einem Twisterkopf sitzt, spielt er lebendiger und kann vom Barsch auch leichter eingesaugt werden.*Das macht gerade scheue Barsche weniger misstrauisch. Au\u00dferdem gibt es weniger H\u00e4nger &#8211; vor allem, wenn die Hakenspitze im K\u00f6der drin sitzt. <\/FONT><\/P><br \/>\n<P>Die Montage ist also ideal, um Barsche aus dem Holz zu zocken. Aber auch an direkt im Kraut stehende Stachelritter kommt Ihr damit sehr gut ran. Und auch W\u00fcrfe zwischen Schilfhalme sind mit einem geringen H\u00e4ngerrisiko m\u00f6glich. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnt Ihr statt des Gummiwurms auch einen kleinen K\u00f6fi oder*- z.B. w\u00e4hrend der Raubfischschonzeit &#8211; einen Tauwurm bzw. ein Madenb\u00fcndel anbieten.<\/P><br \/>\n<P><br \/><STRONG>Carolina-Rig<\/STRONG><\/P><br \/>\n<P><FONT face=verdana>Das Carolina-Rig ist eine der Standard-Montagen, die wohl jeder Ami in seinem Repertoire hat &#8211; weil sie so gut f\u00e4ngt. Auf die Hauptschnur zieht Ihr ein Blei (am besten ein glockenf\u00f6rmiges, das unten flach ist. Dann kommt eine Stopperperle auf die Schnur. Um Schnurdrall zu vermeiden, schaltet Ihr zwischen Haken und Hauptschnur noch einen Wirbel. Dann kommt noch ein kurzes St\u00fcck Schnur zwischen Haken und Wirbel.<\/FONT><\/P><br \/>\n<P align=center><IMG src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10784655002_carolinarig.jpg\" align=center><\/P><br \/>\n<P align=left><FONT face=verdana>Die Beliebtheit der Montage liegt in ihrem Erfolg. Und der hat gleich mehrere Gr\u00fcnde. Zum einen geht ein Ger\u00e4usch von dem beim Aufprall auf die Stopperperle knallenden Blei. Zum anderen kann der Fisch den in einer Pause am Boden liegenden K\u00f6der einfacher inhalieren als einen Twister am Bleikopf. Denn das Blei sitzt ja lose auf der Hauptschnur. <\/FONT><\/P><br \/>\n<P>Das Carolina-Rig eignet sich zum Fang m\u00fcder Barsche, die durch das Ger\u00e4usch beim Aufschlag auf den Grund erst aufmerksam werden. Besonders f\u00fcrs Zanderangeln sollte sich das gut machen, denn die Kammschupper reagieren ja gut auf Schallwellen.<\/P><br \/>\n<P><br \/><STRONG>Texas-Rig<\/STRONG><\/P><br \/>\n<P><FONT face=verdana>Das Texas-Rig ist eine der popul\u00e4rsten Montagen der amerikanischen Bass-Pro&#8217;s. Es besteht aus den gleichen Komponenten wir das Carolina-Rig, nur der Wirbel, der das Blei vor dem Haken bremst, fehlt. Wie bei einem Twisterkopf sitzt das Blei also direkt vorm K\u00f6der. Der Knoten wird mittels einer Stopperperle vor dem am besten tropfenf\u00f6rmigen Laufblei gesch\u00fctzt. <\/FONT><\/P><br \/>\n<P align=center><IMG src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10784655003_texasrig.jpg\" align=center><\/P><br \/>\n<P><FONT face=Verdana>Wichtig ist die richtige Ank\u00f6derung. Denn der*Kern der Montage ist der im Wurm\/Twister versenkte Haken. Dazu kn\u00fcpft Ihr den Haken (am besten einen, dessen \u00d6se an einem z-f\u00f6rmigen Schenkelende sitzt) an die Hauptschnur, auf die Ihr vorher Blei und Stopperperle gef\u00e4delt habt. Stecht jetzt den Haken in die Wurmspitze und f\u00fchrt ihn soweit durch, dass nur noch die \u00d6se im Wurm\/Twister sitzt. Dann dreht Ihr die Hakenspitze um 180 Grad und steckt die Spitze in den K\u00f6der. Damit der Haken nicht verrutscht, bedient man sich einer steifen Monofilen (ca. 45er). Dieses harte Schurst\u00fcck nimmt man, nachdem man den Twister\/Wurm angek\u00f6dert hat, und sticht es so durch das Gummitierchen, dass es das Haken\u00f6hr durchl\u00e4uft. Jetzt schneidet man die \u00fcberstehenden Schnurenden ab. Fertig. So h\u00e4lt der Wurm bombenfest.<\/FONT><\/P><br \/>\n<P><FONT face=verdana>Wenn man in extrem krautigen Zonen fischt, kann das sich frei auf der Schnur bewegende Blei st\u00f6ren. Mit der Spitze eines Zahnstochers kann man es ganz schnell fixieren. (Einfach ins Loch stecken und den Rest abbrechen.) Wenn&#8217;s dann wieder in etwas freies Gel\u00e4nde geht, entfernt man das Zahnstocherst\u00fcckchen und gut.<\/FONT><\/P><br \/>\n<P><FONT face=verdana>Wie alle anderen Montagen, die ich Euch in der &#8222;amerikanischen Reihe&#8220; vorstelle, besticht auch das Texas-Rig durch seine F\u00e4ngigkeit. Dadurch, dass das Blei beim Aufschlag am Gew\u00e4ssergrund auf die Stopperperle prallt, erzeugt jeder Zupfer einen kleinen Knall. Und der macht sowohl Barsche als auch Zander neugierig. Au\u00dferdem f\u00e4llte den Fischen auch das Inhalieren des K\u00f6ders leichter, da das Blei ja auf der Schnur l\u00e4uft. Dank des im Wurminneren versenkten Hakens, verf\u00e4ngt sich kein Kraut im Haken. Der K\u00f6der ist also immer f\u00e4ngig. <\/FONT><\/P><br \/>\n<P><FONT face=verdana>Besonders zum Angeln in leicht verkrauteten Gew\u00e4ssern, oder wenn im Sommer Pflanzenteile durchs Wasser treiben kommen die Vorteile dieser Montage zum Tragen. Die Amerikaner fischen das Texas-Rig gerne auch ganz langsam gezupft, wenn die Fische im Sp\u00e4therbst und Winter etwas tr\u00e4ger geworden sind.<\/FONT><\/P><br \/>\n<P><br \/><STRONG>Dropshot-Rig<\/STRONG><\/P><br \/>\n<P><IMG alt=\"\" hspace=7 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10784655004_dropshotrig.jpg\" align=left vspace=7 border=0>Das Dropshot-Rig kommt aus Japan und wurde dort erst Mitte der 90er &#8222;erfunden&#8220;. Die Asiaten haben ihm einen Namen gegeben, der \u00fcbersetzt &#8222;immer erfolgreich&#8220; bedeutet. Es ist wohl das System, mit dem im Moment die meisten Preisfischen in Japan und den USA gewonnen werden. Teilweise hat das sicher auch damit zu tun, dass man dieses Rig noch nicht so lange kennt und deswegen viele Leute damit fischen.*Doch das kann nur die halbe Wahrheit sein. Denn wenn man den Begriff &#8222;Dropshot-Rig&#8220; in eine Suchmaschine eingibt, wird man fast ausschlie\u00dflich auf Seiten sto\u00dfen, deren Verfasser die Montage in h\u00f6chsten T\u00f6nen loben. Kommentare wie &#8222;I believe it&#8217;s the most deadly method today&#8220; fehlen in keiner Beschreibung. Das Dropshot-Rig besteht &#8211; grob gesagt &#8211; aus einem Haken und einem Endblei (in Amerika gibt es dazu spezielle Bleie,*die eine spitz zulaufende*\u00d6se aufweisen, in die man die Schnur ohne Knoten enklemmt &#8211; siehe Zeichnung). Am Haken sitzt ein Gummiwurm, der nicht aufgezogen, sondern einmal aufgespie\u00dft wird.<\/P><br \/>\n<P>Elementar ist die richtige Montage des Hakens. Er sitzt direkt an der Hauptschnur und steht im rechten Winkel von Ihr ab. Das erreicht man mittels eines Palomarknotens. Nur wenn der Wurm im 90-Grad-Winkel an der Schnur flattert, entwickelt das System seine F\u00e4ngigkeit. Je nachdem wie hoch die Barsche \u00fcber dem Grund stehen, sitzt das Blei dann 10 bis*200 cm unterhalb des Hakens und bildet das Ende der Montage.<\/P><br \/>\n<P>Das Dropshot-Rig wird vornehmlich vertikal, also unter der Rutenspitze gefischt und eignet sich deshalb besonders gut zum Befischen tieferer Gew\u00e4sserzonen, z.B. in Rinnen bzw. am Fu\u00dfe von Barschbergen oder steil abfallender Kanten. Das Erfolgsgeheimnis liegen in der Schnurkontrolle und der Pr\u00e4sentation verborgen. An leicht gespannter Leine (das Blei liegt am Boden) wird der K\u00f6der immer wieder leicht gesch\u00fcttelt, so dass er verf\u00fchrerisch im Wasser flattert. Die Bisse kommen dann ziemlich hart.<\/P><br \/>\n<P>Besonders gut eignet sich das Rig, um Barsche aus Unterwasserhindernissen rauszuzuppeln. Wenn man ans Ende ein einfaches Bleischrot klemmt, kann man sogar in versunkenen Baumkronen fischen. Und da stehen unsere gro\u00dfen Freunde ja ganz besonders gern. Wenn man mal einen H\u00e4nger hat, ist das gar nicht weiter tragisch. Man verliert of nur das Schrot und ist sofort wieder angelbereit. Wenn Ihr von einer solchen Stelle in Eurem Hausgew\u00e4sser wisst, es Euch aber bislang zu riskant war, dort zu fischen, habt Ihr mit dem Dropshot-Rig genau die richtige Montage f\u00fcr die Holzbarsche parat.<\/P><br \/>\n<P>Hier noch der Palomarknoten:<\/P><br \/>\n<P align=center><IMG alt=\"\" hspace=0 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10784655005_Palomar_Knot.gif\" align=middle border=0><\/P><br \/>\n<P align=left>Wichtig: Kn\u00fcpft den Knoten so, dass der Haken wie auf dem ersten Bild nach oben steht. Sonst entfaltet das ganze seine Wirkung nicht. Damit der Haken dann auch wirklich im rechten Winkel zur Schnur absteht, zieht man das untere Ende der Schnur nochmal durch das Haken\u00f6hr. Das h\u00f6rt sich jetzt komplizierter an als es ist.<\/P><br \/>\n<P align=left><br \/><STRONG>Zwei Wacky-Rigs<\/STRONG><\/P><br \/>\n<P>Vom Wacky-Rig gibt es zwei Varianten, von denen ich Euch hier erst mal eine vorstellen m\u00f6chte. Alles, was Ihr dazu braucht, ist ein Gummiwurm, der schwer genug sein muss, um ihn ein paar Meter rauszuschlenzen, und einen Haken. Dieser wird direkt an die Hauptschnur gebunden. Der Haken wird entweder einfach durch die Mitte gestochen (wenn man im hindernisfreien Wasser angelt) oder wie auf der Zeichnung eingef\u00fchrt, so dass nur die Hakenspitze rausschaut. <\/P><br \/>\n<P align=center><IMG alt=\"\" hspace=0 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10784655006_wacky_rig.gif\" align=middle border=0><\/P><br \/>\n<P align=left>Gerade im Fr\u00fchjahr, wenn die ersten Sonnenstrahlen den Flachwasserbereich in Ufern\u00e4he &#8222;aufheizen&#8220;, zieht es viele Fische ins Flache. Die Barsche bilden da keine Ausnahme. Doch laufen die Kollegen oft noch nicht auf Hochtouren und deshalb sind Montagen angesagt, die die Barsche reizen auch wenn sie nicht so schnell gef\u00fchrt werden. <\/P><br \/>\n<P>Das Rig wirft man aus und l\u00e4sst es auf den Grund sinken. Dann zupft man es sachte an und l\u00e4sst es wieder hinabtaumeln. Dadurch, dass es unbeschwert ist dauert das eine Weile. Also ist hier viel Geduld angesagt. Auch zum Vertikalangeln unter dem Boot oder an Stegen eignet sich das Wacky-Rig ganz hervorragend. Wichtig ist, dass der Gummiwurm von sich aus sinkt. Dazu m\u00fcsst Ihr ein gesalzenes Modell erstehen.<\/P><br \/>\n<P><br \/>Da man bei der ersten Variante des Wacky Rig mit einem unbeschwerten Gummiwurm fischt, muss dieser sinken (das wird durch eine hohen Salzanteil erreicht). Die zweite Variante wird mit einer Beschwerung gefischt, folglich ist es besser, wenn der Gummiwurm auftreibt, also maximal einen sehr geringen Salzanteil aufweist. Anstatt eines Twisterkopfes, der die Montage &#8222;versteift&#8220; wird eine Art Bleinagel in den Kopfteil des Wacky Rigs gesteckt. So kann die Montage sehr nat\u00fcrlich spielen und die Barsche st\u00e4rker reizen. Der Haken sitzt nicht ganz in der Mitte des Wurmes, sondern wird etwas seitlich davon in Richtung des Kopfes mit dem Bleistiftchen angebracht (alternativ tut&#8217;s auch ein herk\u00f6mmlicher d\u00fcnner Nagel oder eine schmale* Schraube). Wie bei der ersten Variante wird der Haken entweder einfach durch den Wurm gestochen (wenn man im hindernisfreien Wasser angelt) oder wie auf der Zeichnung eingef\u00fchrt, so dass nur die Hakenspitze rausschaut. Die Montage kommt dann direkt an die Hauptschnur.<\/P><br \/>\n<P align=center><IMG alt=\"\" hspace=0 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10784655007_wacky2.gif\" align=middle border=0><\/P><br \/>\n<P>Dieses Rig fischt man im Flachwasser, hei\u00dft im Bereich von 20 cm bis 2 m. Somit eignet es sich sehr gut, um die Barsche im Fr\u00fchsommer zu \u00e4rgern, wenn sie in den bereits erw\u00e4rmten Flachwasserzonen auf Beutezug gehen. <\/P><br \/>\n<P><FONT size=2>Man wirft die Montage so weit es geht aus und l\u00e4sst sie dann zum Boden trudeln, um sie dort erst einmal eine Minute liegen zu lassen. Dann nimmt man Spannung auf und hebt das Rig mit einem sachten Zug kurz an. Dabei wird die Rolle nicht eingesetzt. Das Geheimnis ist es n\u00e4mlich, den K\u00f6der wieder zur\u00fcck in die alte Position taumeln zu lassen, so dass er f\u00fcr den Barsch eine leichte Beute darstellt. Diesen Prozess wiederholt man mehrere Male. Wenn es sich beim Anheben des K\u00f6ders anf\u00fchlt, als w\u00fcrde ein Blatt darauf liegen, hat ein Stachelritter zugeschlagen. H\u00f6chste Zeit f\u00fcr den Anhieb. Wenn man den K\u00f6der mit einem Aroma bespr\u00fcht oder gleich einen geflavourten Wurm verwendet, behalten die Barsche die vermeintliche Beute l\u00e4nger im Maul, was die Wahrscheinlichkeit nat\u00fcrlich erh\u00f6ht, den Fisch sicher zu haken.<\/FONT><\/P><br \/>\n<P><br \/><STRONG>Zwei Floating-Rigs<\/STRONG>*<\/P><br \/>\n<P>Wenn man den Suchbegriff Floating-Rig in die Suchmaschine google eingibt, bekommt man haupts\u00e4chlich Ergebnisse geliefert, die das Fischen mit auftreibenden Gummis zum Thema haben. Die Autoren empfehlen, den Wurm auf den Haken zu ziehen, ein 30 cm langes Vorfach zu w\u00e4hlen, dieses an einen Wirbel zu kn\u00fcpfen und den wiederum an die Hauptschnur. Damit das Rig schwimmt, muss der Haken d\u00fcnndrahtig und leicht ausfallen.* <\/P><br \/>\n<P>Dieses Rig fischt man in flachem und klarem Wasser, denn die Fische m\u00fcssen den K\u00f6der sehen (er knallt ja beispielsweise nicht auf den Boden und produziert so Schallwellen). Das Floating-Rig verwenden die Kollegen da dr\u00fcben haupts\u00e4chlich f\u00fcr Barsche, die sich in der N\u00e4he von \u00fcberh\u00e4ngenden B\u00fcschen oder ins Wasser gefallenen B\u00e4umen aufhalten. <\/P><br \/>\n<P align=center><IMG alt=\"\" hspace=0 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10784655008_floatingrig.jpg\" align=baseline border=0><\/P><br \/>\n<P>Eine andere Variante wird mit einem Schwimmkopf gefischt (Abb.). <STRONG>Vorteil:<\/STRONG> Wenn man das K\u00f6dergewicht auf den Schwimmkopf abstimmt, braucht man nicht unbedingt einen auftreibenden Gummiwurm.<\/P><br \/>\n<P>Diese Montage d\u00fcrfte sich sehr gut dazu eignen, Seerosenfelder und die angesprochenen Flachwasserbereiche nach Fischen abzusuchen. Auch f\u00fcr Rapfen muss das ein gutes System sein, wenn man sie an der Oberfl\u00e4che rauben sieht. Ich werde das auf jeden Fall noch austesten. Wer den ersten Fisch drauf gefangen hat, hat gewonnen!<\/P><br \/>\n<P><br \/><STRONG>Slider-Rig<\/STRONG><\/P><br \/>\n<P><IMG alt=\"\" hspace=10 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10784655009_sliderhead2.jpg\" align=left vspace=10 border=0>Und zumm Schluss*m\u00f6chte ich hier noch mal ein Rig*zum Besten geben, das*es erm\u00f6glicht, Gummiw\u00fcrmer perfekt im Mittelwasser anzubieten: das Slider-Rig. <\/P><br \/>\n<P>&#8222;To slide&#8220; hei\u00dft im Englischen so viel wie &#8222;rutschen&#8220; oder besser &#8222;schlittern&#8220;. Und auch das Slider-Rig tr\u00e4gt seinen Namen deshalb, weil es so fidel durchs Wasser schlittert. Das liegt an dem speziellen Jig-Kopf, mit dem man es fischt: er ist extrem flach und erlaubt durch die flache Auflagefl\u00e4che, die die Unterseite des Kopfes bildet, eine K\u00f6derf\u00fchrung durchs Freiwasser &#8211; ohne dass man wie ein Irrer Gas geben muss, damit der K\u00f6der nicht absinkt. <\/P><br \/>\n<P>*<\/P><br \/>\n<P align=center><IMG alt=\"\" hspace=0 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/107846550010_sliderrig.jpg\" align=baseline border=0><\/P><br \/>\n<P><br \/>Wie immer montieren die Amerikaner das System so, dass der haken im Wurm verborgen bleibt. Das hat u.a. den Vorteil, dass weniger Kraut am Haken h\u00e4ngen bleibt. Und so kann man mit diesem Rig schon fast in Seerosenfelder, auf jeden Fall aber ans Schilf bzw. in lockere Schilfhalmansammlungen hinein werfen und die Jungs aus dem Dickicht herauszuppeln. Aber auch f\u00fcr&#8217;s Flachwasser eignet sich diese Montage ganz hervorragend. Und auch wer zwischen Baumst\u00fcmpfen und im Holz angelt, wird die Vorteile dieser Montage sch\u00e4tzen lernen.<\/P><br \/>\n<P>K\u00f6derf\u00fchrung: Der K\u00f6der wird ausgeworfen und eingeholt wie ein Spinner. Gelegentlich kann man das K\u00f6pfchen absacken lassen, um dann wieder Gas zu geben. Die Spinnstopps und Beschleuniger imitieren perfekt ein angeschlagenes Fischchen. Die K\u00f6derpr\u00e4sentation ist extrem nat\u00fcrlich. Im Gegensatz zu einem Gummifisch am Bleikopf, der st\u00e4ndig nach unten flieht, schwimmt ein Gummi am Slider-Kopf ganz normal durchs Wasser. <br \/><\/P><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einiger Zeit habe ich f\u00fcr den RAUBFISCH einen Artikel \u00fcber das Barschangeln mit amerikanischen Montagen geschrieben.&nbsp;Diesen habe ich noch einmal etwas \u00fcberarbeitet und so k\u00f6nnt Ihr Euch im Folgenden mal reinziehen wie die Amis so zuwerke gehen. Nat\u00fcrlich kann man vieles \u00fcbertragen. So ist das Dropshot-Rig wirklich genial zum Vertikalangeln (z.B. am Eisloch oder &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/barschfishin-american-style-finesse-rigs-uebersicht\/\" class=\"more-link\">Read more\u2026<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":2253,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3,17],"tags":[2153,68,225,309,44,223,1142,534,913,1568,1567,641,654,226,228,118],"featured_image_urls":{"full":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/vbimport\/10784655000_ami_barschie.jpg",125,102,false],"thumbnail":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/vbimport\/10784655000_ami_barschie.jpg",125,102,false],"medium":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/vbimport\/10784655000_ami_barschie.jpg",125,102,false],"medium_large":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/vbimport\/10784655000_ami_barschie.jpg",125,102,false],"large":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/vbimport\/10784655000_ami_barschie.jpg",125,102,false],"1536x1536":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/vbimport\/10784655000_ami_barschie.jpg",125,102,false],"2048x2048":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/vbimport\/10784655000_ami_barschie.jpg",125,102,false],"thxpress-featured-image":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/vbimport\/10784655000_ami_barschie.jpg",125,102,false],"400x250-crop":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/vbimport\/10784655000_ami_barschie.jpg",125,102,false]},"post_excerpt_stackable":"<p>Vor einiger Zeit habe ich f\u00fcr den RAUBFISCH einen Artikel \u00fcber das Barschangeln mit amerikanischen Montagen geschrieben.&nbsp;Diesen habe ich noch einmal etwas \u00fcberarbeitet und so k\u00f6nnt Ihr Euch im Folgenden mal reinziehen wie die Amis so zuwerke gehen. 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So ist das Dropshot-Rig wirklich genial zum Vertikalangeln (z.B. am Eisloch oder an Spundw\u00e4nden), mit den Floating-Rigs macht&nbsp;Ihr im Sommer die Rapfen schwach, das Carolina-Rig ist auf Zander eine Waffe, das Splitshot-Rig eine der einfachsten Twistermontagen, das Texas-Rig ist genial, um Barsche und Hechte aus&nbsp;Krautfeldern zu zuppeln etc.Splitshot-Rig Das Splitshot-Rig ist eine der einfachsten Montagen, die die&hellip;<\/p>\n","category_list_v2":"<a href=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/category\/barsch\/\" rel=\"category tag\">Barsch<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/category\/finesse-methoden\/\" rel=\"category tag\">Finesse-Methoden<\/a>","author_info_v2":{"name":"dietel","url":"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/author\/dietel\/"},"comments_num_v2":"18 Kommentare","yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v19.11 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Barschfishin&#039; - American Style | Barsch-Alarm<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/barschfishin-american-style-finesse-rigs-uebersicht\/\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"dietel\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"12\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/barschfishin-american-style-finesse-rigs-uebersicht\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/barschfishin-american-style-finesse-rigs-uebersicht\/\"},\"author\":{\"name\":\"dietel\",\"@id\":\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/#\/schema\/person\/625ad6937f19daaa4355ae4dcce349f7\"},\"headline\":\"Barschfishin&#8216; 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