{"id":21172,"date":"2019-01-19T10:24:30","date_gmt":"2019-01-19T09:24:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/?p=21172"},"modified":"2019-01-21T18:59:44","modified_gmt":"2019-01-21T17:59:44","slug":"zander-im-winter-raus-aus-der-comfort-zone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/zander-im-winter-raus-aus-der-comfort-zone\/","title":{"rendered":"Zander im Winter: Raus aus der Comfort-Zone!"},"content":{"rendered":"<p>Zander im Winter? Die muss man im Tiefen suchen. Ist doch klar. Da unten ist die Temperatur stabil. Denn Wasser erreicht seine gr\u00f6\u00dfte Dichte bei 4 Grad und dieses \u201eschwere\u201c Wasser sinkt an den Grund. Es bildet dort die Komfortzone, wenn es dr\u00fcber noch k\u00e4lter ist. Tats\u00e4chlich findet man in den \u201eL\u00f6chern\u201c am See, aber auch im Fluss oft gro\u00dfe Ansammlungen von Zandern. Oft sind es aber vornehmlich die kleinen und halbstarken \u201eZettis\u201c, die es sich da unten gem\u00fctlich machen. Die besseren Fische f\u00e4ngt man ganz oft ganz sch\u00f6n flach!<\/p>\n<figure id=\"attachment_21174\" aria-describedby=\"caption-attachment-21174\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-21174 size-full\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/2010_10_sund-027.jpg\" alt=\"Zander im Winter: Strelasund\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/2010_10_sund-027.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/2010_10_sund-027-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/2010_10_sund-027-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/2010_10_sund-027-467x350.jpg 467w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-21174\" class=\"wp-caption-text\">Der kam ganz oben auf der Kante. Es war der einzige Fisch des Tages. Aber daf\u00fcr sp\u00fcre ich den Biss heute noch. Auch wenn&#8217;s schon ein paar Jahre her ist.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dieser Beitrag ist nicht nur eine Empfehlung, sondern auch ein Apell. Was jetzt kommt, entnehme ich einem Artikel, den uns User TackleTyp geschrieben hat:<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"5JZfS7BUzE\"><p><a href=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/barotrauma-bzw-trommelsucht-ein-appell\/\">Barotrauma bzw. Trommelsucht. Ein Appell!<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe title=\"&#8222;Barotrauma bzw. Trommelsucht. Ein Appell!&#8220; &#8212; Barsch-Alarm\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/barotrauma-bzw-trommelsucht-ein-appell\/embed\/#?secret=5JZfS7BUzE\" data-secret=\"5JZfS7BUzE\" width=\"500\" height=\"282\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p>Leute, lasst die Zander im Winter da unten in Ruhe chillen! Stichwort \u201eDruckausgleich\u201c. Beim Auftauchen (also w\u00e4hrend des Hochholens) muss der Fisch Gas aus seiner Schwimmblase abgeben, um eine pl\u00f6tzliche Ausdehnung zu verhindern. Die meisten Fischarten machen eben dies \u00fcber ihren Darmtrakt. Vielleicht habt ihr schon mal Blasen aufsteigen sehen, wenn ihr z.B. einen Hecht unter dem Boot hattet und ihn hoch &#8222;gepumpt&#8220; habt. Barsch und Zander z\u00e4hlen zu der Familie der Knochenfische, bei denen die Schwimmblase bei den erwachsenen Fischen geschlossen ist und keine Verbindung zum Darmtrakt mehr besitzt. Das bedeutet, dass sie nicht in der Lage sind, einen direkten Druckausgleich zu bewerkstelligen. Bei ihnen findet der Druckausgleich \u00fcber das Blut statt. Die Gase diffundieren an einem speziellen, an der Schwimmblase anliegenden Bereich (Rete mirabile, auch als Wundernetz bekannt) ins Blut und werden dann \u00fcber die Kiemen abgegeben. Dieser Prozess l\u00e4uft deutlich langsamer ab. Deshalb holen die meisten Vertikalangler die Fische sehr langsam aus dem Tiefen hoch und riskieren zum \u201eWohle des Fisches\u201c dabei, die Fische im \u201eDrill\u201c zu verlieren. Dennoch schauen vielen Tiefenzander ziemlich bl\u00f6d aus der W\u00e4sche. Heraustretende Augen sind ein sicheres Anzeichen daf\u00fcr, dass die Fische den Druckausgleich in der K\u00fcrze der Zeit nicht hinbekommen haben. Noch augenscheinlicher ist das Problem, wenn sich der Magensack nach au\u00dfen st\u00fclpt. Die Schwimmblase liegt hinter dem Magen und dr\u00fcckt ebenjenen aus dem Maul heraus. Aber selbst wenn man dem Fisch nichts ansieht, ist nicht garantiert, dass er keine inneren Verletzungen davon getragen hat. Da sich da unten viele unterma\u00dfige Fische herumtreiben, betrifft dieses Thema nicht nur Catch&amp;Release-Fraktion, sondern alle Zander- und Barschangler. \u201eTief\u201c ist immer relativ. Wenn sich die Zander konstant auf einer Tiefe aufhalten und da unten einfach nur abliegen, k\u00f6nnen schon 8 oder sogar 6 m zu tief sein. Unterhalb von 5 m d\u00fcrfte aber garantiert nichts mehr passieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Raus aus der Comfort-Zone!<\/strong><\/p>\n<p>Diese Zone von 0 bis 5 Metern leuchten wir jetzt mal nach Zandern aus. Wo treiben sie sich denn nun herum, die Kollegen mit der Stachelflosse? So pauschal es klingt: Vagabundierende bzw. raubende Zander kann man \u00fcberall im Gew\u00e4sser fangen, wo sich Kleinfische oder Krebse herumtreiben. Klassische Fangpl\u00e4tze sind Muschel- oder Kiesb\u00e4nke. Auch \u00fcber oder in abgestorbenem Kraut finden die Zander immer etwas zu fressen. Steinpackungen sind ein hervorragender Flachwasserspot. Inseln sollte man immer erh\u00f6hte Aufmerksamkeit schenken. Oder eben auch der ersten Kante. Strukturver\u00e4nderungen sind immer relativ zur Gew\u00e4sserbeschaffenheit zu bewerten. Die Kante von 1 m auf 1,5 m im flachen Bodden-Gew\u00e4sser sein ist in Relation zum Rest genauso drastisch wie die von 3 auf 5 m in einem tieferen See. Barschberge und kleine oder gr\u00f6\u00dfere Plateaus sind immer einen Versuch wert. In gro\u00dfen Fl\u00fcssen darf man die Buhnenfelder selber nicht au\u00dfer Acht lassen.<\/p>\n<p>Flache Zander sind ja nun wirklich nichts Besonderes. Ein alter Hut. In vielen Artikeln ist zu lesen, dass die Kollegen nachts ins Flache ziehen. Das ist auch richtig. Unbedingt gilt die Losung: Je dunkler, desto mehr Zander rauben flach! Aber man kann auch tags\u00fcber schon gut im Flachen fangen, wenn man gute Spots isoliert hat und diese intensiv befischt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_21181\" aria-describedby=\"caption-attachment-21181\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-21181 size-full\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/P1010308.jpg\" alt=\"Zander im Winter: nachts flach\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/P1010308.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/P1010308-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/P1010308-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/P1010308-467x350.jpg 467w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-21181\" class=\"wp-caption-text\">Flacher Nachtzander? Nix Besonderes. Im Dunkeln streifen die Zettis auch bei angehenden Minusgraden durchs Flachwasser.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ein paar Flachwasser-Zander-Szenarios:<\/strong><\/p>\n<p>Meine Shimano-Kollegen Veit und Eric fischen sehr gern auf der Seenkette vor Berlin. Dort gibt es viele tiefe Gew\u00e4sser, in denen man die Zander im Winter vermutet. Die besten Tage hatten sie aber, wenn sie die Fische in Tiefen von 50 cm bis 3 m gestellt haben. Wie sie darauf gekommen sind, es im Gegensatz zu allen anderen Anglern auf dem Teich mal richtig flach zu probieren? Zufall! Sie haben die Zander am helllichten Tag rauben sehen. Seither sind sie Stammgast im Flachwasser.<\/p>\n<figure id=\"attachment_21184\" aria-describedby=\"caption-attachment-21184\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-21184 size-full\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Veit2122.jpg\" alt=\"Zander im Winter: tags auch flach\" width=\"1200\" height=\"757\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Veit2122.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Veit2122-326x206.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Veit2122-768x484.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Veit2122-555x350.jpg 555w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-21184\" class=\"wp-caption-text\">Ist der fett. Kann nur ein Winterzander sein. Der Kam auf 1 m Wassertiefe.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Team Bodden-Angeln bietet im Februar und M\u00e4rz Zandertouren am Saaler Bodden an, einem Gew\u00e4sser, in dem man krasse Strukturen vergeblich sucht. Ich war selber schon dabei und kann jeden Angler verstehen, der zun\u00e4chst einmal kein Vertrauen hat, wenn er eine 50 cm-Kante befischen soll. Tagesergebnisse von 20 oder mehr guten Zandern an Bord beweisen aber, dass da was geht an der Minikante.<\/p>\n<figure id=\"attachment_21176\" aria-describedby=\"caption-attachment-21176\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-21176 size-full\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20170302_1229430.jpg\" alt=\"Zander im Winter: Bodden Angeln\" width=\"1200\" height=\"675\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20170302_1229430.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20170302_1229430-326x183.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20170302_1229430-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20170302_1229430-622x350.jpg 622w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-21176\" class=\"wp-caption-text\">Bodden-Baron Matze Fuhrmann mit einem fetten Zanderpr\u00fcgel. Gefangen auf 1,5 m.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am Peenestrom fischen sehr viele Angler in der Fahrrinne oder an deren Kante. Manchmal stehen auch die guten Zander da unten drin. Oft kann man im Tiefen aber einen Kleinzander nach dem n\u00e4chsten fangen und muss sich durch viele Minis durchfischen, bis etwas Vern\u00fcnftiges bei\u00dft. Viel mehr Spa\u00df macht das Angeln auf den Plateaus oder vor den Schilfg\u00fcrteln. Dort erwischt man nicht nur regelm\u00e4\u00dfig fette Barsche und Hechte, sondern eben auch gute Zander.<\/p>\n<p>Ich hatte mein Boot jahrelang am Rummelsburger See liegen. Ein total verschlammtes Spreebecken mitten in Berlin. Maximale Tiefe 5 m. Ganz wenig Struktur und gro\u00dfe Bereiche, in denen es von ca. 2 auf 3,5 m abf\u00e4llt. 10 km stromab gibt es richtig tiefe Senken, in denen sich der Komfort-Zonen-Theorie nach ja der gesamte Spreezander-Bestand ballen m\u00fcsste. Und die paar Zander, die sich nicht nach Richtung S\u00fcd-Ost-Brandenburg aufmachen, sollten ja auf 5 Metern abgammeln. Tun sie aber nicht. Ich habe sehr viele Fische auf ihren n\u00e4chtlichen Raubz\u00fcgen irgendwo im Nirgendwo erwischt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_21179\" aria-describedby=\"caption-attachment-21179\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-21179 size-full\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_4365.jpg\" alt=\"Zander im Winter: Rummelsburger See Berlin in der Nacht\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_4365.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_4365-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_4365-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_4365-467x350.jpg 467w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-21179\" class=\"wp-caption-text\">Da war der Bart noch schwarz , das Gesicht ein bisschen schmaler, die Rolle leicht trashig und die Rute orange. Hat sich alles etwas ver\u00e4ndert. Nur die Zettis rauben sicher immer noch im Flachen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Selbiges Ph\u00e4nomen kenne ich auch vom Ebro in Spanien. Letzten November war\u2019s ganz schwer am oberen Stausee (Embalse de Mequinenza). Durch Temperaturschwankungen, einen extrem niedrigen Wasserstand der was auch immer waren die Zander total au\u00dfer Form. Auf dem Echolot hat man viele Fische gesehen zwischen 8 und 10 Metern. Bei einer Wassertemperatur von 16 Grad kann man die eigentlich auch befischen. Die wollten aber so gar nicht. Und so haben wir diese \u201eSchwellenzander\u201c, die zwischen dem Tiefen und Flachen abh\u00e4ngen, in Ruhe gelassen und nur flach auf Barsch und Schwarzbarsch gefischt. Bei dieser Angelei kamen dann die besseren Zander heraus.<\/p>\n<p>Mein bisher krassestes Zanderfischen habe ich mit meinem Kumpel Dustin erlebt. Das war in Holland. Wie tags\u00fcber nicht so wirklich was ging und wir Bock auf Bisse hatten, haben wir das Abendessen ausfallen lassen und sind mitsamt verfrorenem Kameramann (ein junger Spanier) auf Tingeltour durch die H\u00e4fen im Rheindelta gegangen. Lang mussten wir nicht tingeln. In einem der ersten Hafenbecken mit einer Maximaltiefe von 3 m ging derart die Post ab, dass wir aus dem Staunen und Drillen gar nicht mehr herausgekommen sind. Das war der Wahnsinn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/324aQHVv0tE\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bedienungsanleitung f\u00fcr den flachen Winterzetti<\/strong><\/p>\n<p>Zanderangeln ist f\u00fcr die meisten Angler Gummifischangeln. Nat\u00fcrlich sind aber auch Wobbler eine hervorragende Option f\u00fcrs Flachwasser. Ein guter Zanderwobbler muss bei geringer Einholgeschwindigkeit sch\u00f6n flanken. Denn Winterzander brauchen keine heftigen Zuckungen. Sie wollen sicher sein, keine Energie zu vergeuden und verfolgen einen Beutefisch eine Weile, um ihn anzupeilen und dann zu inhalieren. Der Einschlag ist heftig. Es gibt viele gute Wobbler f\u00fcr diese Angelei. Einen sehr guten und dabei g\u00fcnstigen K\u00f6dertipp m\u00f6chte ich hier aber schon hinterlassen. Versucht man den Shadow Rap Shad als Flachl\u00e4ufer in Wei\u00df. Gute bis sehr gute Alternativen zum klassischen Gummifischzandern sind das Angeln mit dem Carolina-Rig und das Dropshotten. Vorteil Carolina-Rig: Mit Perlen und Blei- bzw. Tungsten-Patronen kann man viel L\u00e4rm erzeugen und die Fische auf den K\u00f6der aufmerksam machen. Top-K\u00f6der f\u00fcr mich: der gro\u00dfe Swing Impact (4 \u00bd Inch). Beim Dropshotten kann man den K\u00f6der zum einen lang auf dem Punkt halten. Zum anderen muss man nicht so viel werfen und kann eine Hand immer wieder in die Jackentasche packen. Topk\u00f6der hier: Der Shad Impact in 4 und 5 Inch.<\/p>\n<figure id=\"attachment_21185\" aria-describedby=\"caption-attachment-21185\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-21185\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/zanderkoeder-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"866\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/zanderkoeder-1.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/zanderkoeder-1-326x235.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/zanderkoeder-1-768x554.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/zanderkoeder-1-485x350.jpg 485w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-21185\" class=\"wp-caption-text\">Die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen: Gambler. Easy Shiner, Swing Impact, Shad Impact, 360 GT und Shadow Rap. Es fehlt eine ultimative Durchkurbel-Waffe: Der Fat Swing Impact.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kurbeln statt Jiggen<\/strong><\/p>\n<p>Jetzt aber zur Hauptdisziplin, dem klassischen Gummifischangeln. Hier achte ich darauf, dass mein K\u00f6der auch an leichten Jigs sch\u00f6n l\u00e4uft. Denn oft \u2013 nicht immer \u2013 muss man sehr leicht fischen, um im Flachwasser nicht zu \u00fcberpacen. Da macht nicht jeder Gummifisch mit. Wie bei den Wobblern stehen Zander auf eine Kippbewegung des K\u00f6ders. Es kommt also nicht nur auf eine feine Schwanzwurzel an, sondern auch darauf, dass der K\u00f6der einigerma\u00dfen flach ist und bei geringer Geschwindigkeit von einer Seite auf die andere kippt. Sowohl beim Absinken als auch beim Durchkurbeln. Hat man die \u201eDurchkurbler\u201c fr\u00fcher als die Gummifischangler bel\u00e4chelt, die das mit dem Jiggen und Faulenzen nicht hinbekommen, w\u00fcrde ich im Fall Winterzander das gekonnte Durchleiern des K\u00f6ders als die hohe Schule des Flachwasserwinterzanderfischens einstufen. W\u00e4hrend das Jiggen und Faulenzen eine sehr monotone, ja sogar stumpfsinnige Angelei ist, bei der man nur auf Widerstand beim Anheben und Bisse in der Absinkphase reagieren muss, gilt es beim Durchkurbeln, dauerhaft die Konzentration hoch zu halten. Man darf nicht zu weit vom Grund weg sein. Man muss auf die Geschwindigkeit achten und jederzeit mit einem Biss rechnen und den dann aus dem vollen Lauf anschlagen. Das ist anstrengend, wenn man es richtig und konsequent betreibt. Aber oft ist diese monotone F\u00fchrung deutlich erfolgreicher als der Zickzackkurs \u00fcber Grund.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Winterzander-Ger\u00e4te-Special<\/strong><\/p>\n<p>Wenn ich mir eine Kombo speziell f\u00fcr die Winterangelei im Flachwasser zusammenstellen w\u00fcrde, w\u00fcrde ich auf eine Rolle mit niedriger \u00dcbersetzung achten, die pro Kurbelumdrehung weniger Schnur einholt und eine langsame F\u00fchrung beg\u00fcnstigt. Dazu eine 2,4 bis 2,7 m lange Rute mit mindestens 60 Gramm Wurfgewicht. Die Schnur darf ruhig dick sein, damit der K\u00f6der nicht so schnell sinkt. Ich fische z.B. gern eine 19er PowerPro und davor 40er Fluorocarbon, wenn keine Hechte zu bef\u00fcrchten sind. Sonst nehme ich 1x7er Titan mit ca. 10 kg Tragkraft. Allerdings knote ich auch vor das Titan ein ca. 1,5 m langes St\u00fcck Fluorocarbon. Ich glaube daran, dass diese Transparenz zwischen K\u00f6der und Hauptschnur auch im tr\u00fcben Wasser Fische bringt. Dar\u00fcber hinaus ist \u201eFC\u201c ja auch eine gute Versicherung gegen Schnurcuts durch Stein- oder Muschelkontakt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zander im Winter? Die muss man im Tiefen suchen. Ist doch klar. Da unten ist die Temperatur stabil. Denn Wasser erreicht seine gr\u00f6\u00dfte Dichte bei 4 Grad und dieses \u201eschwere\u201c Wasser sinkt an den Grund. Es bildet dort die Komfortzone, wenn es dr\u00fcber noch k\u00e4lter ist. 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