{"id":2018,"date":"2004-10-05T11:18:39","date_gmt":"2004-10-05T11:18:39","guid":{"rendered":""},"modified":"2014-12-20T17:15:43","modified_gmt":"2014-12-20T16:15:43","slug":"gertetipp-zum-zander-twistern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/gertetipp-zum-zander-twistern\/","title":{"rendered":"Ger\u00e4tetipp zum Zander-Twistern"},"content":{"rendered":"<p><P><IMG alt=\"\" hspace=10 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10969679190_mannspink_zander.jpg\" align=left border=0>Wer wirklich erfolgreich auf Zander jiggen will, muss sich ger\u00e4tetechnisch auf seine Zielfische einstellen. Weiche Ruten, monofile Schn\u00fcre, stumpfe oder zu d\u00fcnne Haken sind Schwachstellen, die man nicht zwischen sich und den Fangerfolg stellen sollte. Denn gerade gro\u00dfe Zander haben ein extrem hartes Maul. Zudem bei\u00dfen die Fische oft so vorsichtig, dass man feinste Zupfer registrieren muss, um sie zu haken. Ja, manchmal sieht man nur, dass die Schnur ein bisschen glattgezogen wird. Und wer dann nicht sofort anhaut, hat Pech gehabt. <\/P><br \/>\n<P>Die ideale Ger\u00e4tekombination spielt hier eine viel gr\u00f6\u00dfere Rolle als z.B. beim Hechtangeln. Denn wenn die Hechte in Normalform sind, steigen sie ziemlich derbe ein. Das machen Zander auch manchmal. Und wenn, dann sind das die besten Bisse \u00fcberhaupt. Oft aber muss man f\u00f6rmlich interpretieren, ob\u2019s ein Biss war oder nicht. In Sekundenschnelle. Und dabei helfen harte Ruten, farbige Schn\u00fcre und evtl. eine Polbrille. <\/P><P><STRONG>Harte Besen f\u00fcr zarte Bisse<\/STRONG><\/P><br \/>\n<P>Warum eine harte Rute? Eine weiche Spitze scheint zun\u00e4chst einmal sensibler. Doch der Schein tr\u00fcgt. Je h\u00e4rter die Rute, desto mehr kommt vom Biss im Handgelenk an. Und diesen Effekt wollen wir ja erzielen. Zum einen, um die zarten Anfasser mitzubekommen. Zum anderen, um die derben Einschl\u00e4ge in maximalem Ausma\u00df genie\u00dfen zu k\u00f6nnen, die einem die Fische mitgeben, wenn sie den K\u00f6der gegen seine Laufrichtung nehmen. <\/P><br \/>\n<P><IMG alt=\"\" hspace=10 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10969679191_zander_geraet.jpg\" align=right vspace=10 border=0>Aber eine harte Aktion hat auch noch andere Vorteile: Oft angelt man ja weit drau\u00dfen. Z.B. an der Kante zum Fahrwasser. Mit einer Wabbelrute hat man auf Distanz weder eine Chance, den Anhieb durch zu bekommen, noch den K\u00f6der aggressiv vom Grund abzuheben. Und gerade darauf kommt\u2019s nicht immer aber oft an. Zudem sp\u00fcrt man mit einem Besen das Aufschlagen des K\u00f6ders auf den Grund und muss nicht so lange mit dem n\u00e4chsten Sprung warten, bis man am Erschlaffen der Schnur registriert hat, dass der Gummifisch unten aufgekommen ist. Das ist besonders an Steinpackungen wichtig. Sonst wird\u2019s teuer. Denn je l\u00e4nger man den K\u00f6der hier am Boden liegen l\u00e4sst, desto gr\u00f6\u00dfer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er im Ger\u00f6ll kleben bleibt. <\/P><br \/>\n<P><IMG alt=\"\" hspace=10 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10969679192_zandergeraet.jpg\" align=left vspace=10 border=0>Ein weiteres Feature, auf das man achten sollte, ist die Beringung. Die Einlagen sollten hart sein, so dass sie geflochtene Schn\u00fcre abk\u00f6nnen. Die schneiden zu weiche Einlagen einfach ein. Und daran geht dann die Schnur kaputt. Je mehr Ringe am Blank sind, desto besser der Kontakt zwischen Schnur und Rute. Aber im Winter nerven zu viele Ringe auch, denn man muss sie ja st\u00e4ndig vom Eis befreien. Das kostet Zeit und eh schon knapp bemessene K\u00f6rperw\u00e4rme.<\/P><br \/>\n<P>Bei der Rutenl\u00e4nge gehen die Meinungen auseinander. Die einen fischen viel vom Boot und kommen auch vom Ufer mit einer 2,4 m langen Rute klar. Die anderen fischen 3,3 m lange Peitschen, um weiter werfen zu k\u00f6nnen und nicht so oft in den Steinen vor den F\u00fc\u00dfen h\u00e4ngen zu bleiben. 2,7 m ist eine Allroundl\u00e4nge. Die kann man lange fischen, wenn sie nicht zu kopflastig ist. (Beim Kauf immer mit der sp\u00e4teren Rollen in die Hand nehmen und die Balance testen.) <\/P><br \/>\n<P>Ich fische zur Zeit die Lightning Rod von Berkley in 2,7 m mit einem Wurfgewicht von 30 bis 80 Gramm. (Katalogpreis: 95,90 Euro.) Die kommt mit Zandern genauso klar wie mit Hechten. Und auch einen Oder-Waller hat sie mit Bravour gemeistert. Die Lightning Rod wiegt nur 210 Gramm und hat eine schnelle Aktion. (Perfekt in Kombination mit einer 3000er Rolle.)\u00a0\u00a0\u00a0 <\/P><br \/>\n<P align=center><IMG alt=\"\" hspace=0 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10969679193_lightning_patch.jpg\" align=baseline border=0><\/P><br \/>\n<P>Wer es noch h\u00e4rter und k\u00fcrzer braucht, ist mit der Cleveland von YAD bestens bedient. Hier gibt es verschiedene H\u00e4rten. Unser \u201eMaster of the Galleries\u201c nobo fischt fast nur die 2,4 m lange Version mit einem Wurfgewicht von 40 bis 120 Gramm. Die ist ein echter Besen und kostet laut Katalog 86 Euro. (Gut ausgewogen mit einer 4000er Rolle.)<\/P><br \/>\n<P align=center><IMG alt=\"\" hspace=0 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10969679194_cleveland.jpg\" align=baseline border=0><\/P><br \/>\n<P><br \/><STRONG>Sauber gewickelt macht\u2019s mehr Spa\u00df<\/STRONG><\/P><br \/>\n<P>Beim Spinnfischen ist die Rolle ein ganz zentrales Element. Die ist ja im Dauerbetrieb. Deswegen lohnt es sich schon, ein paar Euro mehr zu investieren. Das ist beim Twistern noch mehr angesagt. In Punkto Langlebigkeit ist eine harte Achse genauso wichtig, wie die Qualit\u00e4t der Kugellager. Gut sind titaniumbeschichtete Verschlei\u00dfteile wie Spulenkante, B\u00fcgel und Schnurlaufr\u00f6llchen. Ansonsten interessiert besonders die saubere Wicklung. Denn wer weit werfen muss, braucht einen reibungslosen Ablauf. Und der ist nur bei einer sauberen Wicklung gegeben. Je gr\u00f6\u00dfer der Spulendurchmesser, desto weiter fliegt Euer K\u00f6der raus. Deshalb im Zweifel lieber das gr\u00f6\u00dfere Modell w\u00e4hlen \u2013 aber nat\u00fcrlich auch nicht \u00fcbertreiben. Bei den Shimanos tun es die 3000er bis 4000er-Modelle. <\/P><br \/>\n<P>Ideal sind Rollen wie die Twinpower oder die Stradic von Shimano. Aber auch die Jim Hill von YAD macht da eine gute Figur. Wer lieber preiswert fischt, kann es mal mit der Mitchell 300 X versuchen. Die verlegt auch extrem sauber. Nat\u00fcrlich gibt\u2019s noch eine Menge anderer hochwertiger Rollen, aber auch einen Haufen Schrott f\u00fcr viel Geld. <\/P><br \/>\n<P><br \/><STRONG>Dehnung kostet Fische<\/STRONG><\/P><br \/>\n<P><IMG alt=\"\" hspace=10 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10969679195_firelineflame.jpg\" align=left vspace=10 border=0>Die Schnur muss nat\u00fcrlich direkten K\u00f6derkontakt gew\u00e4hrleisten. Nur so bekommt man auf Distanz etwas von einem Zander mit. Deshalb kommen nur Schn\u00fcre mit minimaler Dehnung in Frage. Viele Angler schw\u00f6ren auf die Fireline von Berkley. Ich auch. Die Flugeigenschaften sind einfach genial. Die Fireline pfeift durch die Beschichtung durch die Ringe und fliegt deshalb ein paar Meter weiter als unbeschichtete Geflechte.\u00a0Eine Alternative ist z.B. die Powerline von GIGAFISH. Ansonsten bietet sich Dyneema an. Am besten rundgeflochten, damit die Schnur nicht so schnell verdrallt. Je d\u00fcnner die Schnur, desto schneller sinkt der K\u00f6der zum Grund (wo er auch hin soll), desto nat\u00fcrlicher sein Spiel und desto leichter kann man den Bleikopf w\u00e4hlen. Eine 12er oder 15er Fireline reicht z.B. absolut aus. 10er ist mir zum Zanderangeln zu d\u00fcnn. Damit die Schnur auch genau das h\u00e4lt, was sie verspricht, setze ich auf Knotenlosverbinder. An Steinpackungen allerdings ist ein Knoten als Sollbruchstelle gar nicht so \u00fcbel.<\/P><br \/>\n<P><IMG alt=\"\" hspace=10 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10969679196_polbrille.jpg\" align=right vspace=10 border=0>Damit man genau sieht, was am anderen Ende der Schnur los ist, sollte man immer die Stelle beobachten, an der die Sehne ins Wasser geht. Oft zieht ein Fisch nur den Schnurbogen gerade und ist dann schon wieder weg, ohne einen Schlag im Handgelenk zu hinterlassen. Das Beobachten ist viel einfacher, wenn die Schnur gef\u00e4rbt ist. Die Fireline gibt\u2019s jetzt auch in Pink. Das sieht man bei fast jeder Witterung. Ansonsten hat sich gelb\/flamegreen bew\u00e4hrt (Powerline bzw. Fireline). Mit einer Polbrille f\u00e4llt das Beobachten der Schnur noch einfacher. Auch wenn die Sonne nicht scheint.<\/P><br \/>\n<P>Da man beim Zanderangeln oft mit Hechten rechnen muss, ist ein Stahlvorfach nur dort \u00fcberfl\u00fcssig, wo es keine Hechte gibt. Hier setze ich auf 7x7er, das ich mit selber konfektioniere. Dazu habe ich Klemmh\u00fclsen und eine Klemmh\u00fclsenzange. Und nat\u00fcrlich das Stahlgeflecht, z.B. von Jenzi oder Flexonite (Vorteil ist die dunkle F\u00e4rbung). Im \u00dcbrigen macht es meines Erachtens Sinn, das Vorfach etwas l\u00e4nger zu w\u00e4hlen. Denn erstens inhalieren Hechte den K\u00f6der manchmal brutal tief. Zweitens drehen sie sich manchmal in das Vorfach rein und kommen bei kurzen Vorf\u00e4chern dann auch schon mal mit ihren Z\u00e4hnen an die Hauptschnur.<\/P><br \/>\n<P><IMG alt=\"\" hspace=10 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10969679197_crosslocksnap.jpg\" align=right vspace=10 border=0>Ans Vorfach kommt kein Wirbel, sondern ein einfacher Karabiner. Am besten einer der stabilen Cross Lock-Karabiner von Berkley. Denn beim Twistern rotiert der K\u00f6der ja eigentlich nicht und so muss auch kein Wirbel die Schnur vor Drall sch\u00fctzen. Da die Berkley-Karabiner eine extrem hohe Tragkraft haben, leistet die zweitkleinste Gr\u00f6\u00dfe beste Dienste. <br \/><STRONG><\/STRONG><\/P><br \/>\n<P><STRONG><br \/>Software-Tipps<\/STRONG><\/P><br \/>\n<P>Jetzt zu den K\u00f6dern. Die sind ja ein Kapitel f\u00fcr sich und viele Angler haben sich da auf ihre Marke eingeschossen. Wichtig sind zwei Dinge: eine f\u00e4ngige Farbe und eine gute Aktion. Egal, ob sie lebhaft oder verhalten ist. <\/P><br \/>\n<P>Beim Angeln gibt\u2019s ja leider keine festen Regeln. Die Fische reagieren fast jeden Tag anders. Doch in der Regel gilt der Leitsatz: Je k\u00e4lter, desto passiver darf der K\u00f6der sein. Ich mag gern Gummis, die von einer Seite auf die andere \u201eflanken\u201c. Z.B. den Kopyto von Relax (lebhafte Aktion). <\/P><br \/>\n<P align=center><IMG alt=\"\" hspace=0 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10969679198_kopyto4_zander.jpg\" align=baseline border=0><\/P><br \/>\n<P>Aber auch die Sharks von Relax sind tolle Gummis (weniger lebhafte Aktion) Super sind auch die Mann\u2019s Shads \u2013 sowohl von der Farbauswahl als auch von der Konsistenz und der Aktion (eher lebhaft). Der Fine Fish von Mann\u2019s ist was f\u00fcr R\u00e4uber, die auf wenig Bewegung abfahren. Henk Simonsz hat tolle K\u00f6der f\u00fcr Spro entwickelt. Sie \u00e4hneln den Bass Assassins und schrauben sich ebenfalls von einer Seite auf die andere wippend durchs Wasser \u2013 nur dass sie auch noch mit Augen versehen sind (den Namen gebe ich noch bekannt, die sind neu auf dem Markt und ich hab ihn mir nicht gemerkt). Die Fine Shads von Spro sind genau wie die Mann\u2019s Fine Fish K\u00f6der ohne Schaufelschwanz, die auch geworfen und nicht nur vertikal gut fischen. Nat\u00fcrlich darf der Attractor von Profi-Blinker nicht unerw\u00e4hnt bleiben. Der ist etwas steifer als die anderen Gummis, besticht aber auch durch seine sch\u00f6ne Aktion und richtig geile Farben. Aber man kann es auch mal mit ganz ungew\u00f6hnlichen K\u00f6dern versuchen. So hab ich in letzter Zeit immer mal wieder mit gejiggten Gulp-W\u00fcrmern experimentiert und auch gut Barsch gefangen. Die k\u00f6nnten auch f\u00fcr Zander was sein. Das geile an den Teilen ist, dass sie einen Wurm imitieren und deshalb w\u00e4hrend der Schonzeit \u2013 wo man ja z.B. bei uns in Berlin nicht mal auf Barsch mit Fischimitaten angeln darf \u2013 durchs Raster der S\u00fcnden-Fahnder fallen.<\/P><br \/>\n<P><br \/><STRONG>Bleikopf ist nicht gleich Bleikopf<\/STRONG><\/P><br \/>\n<P>Hier gibt es verschiedenste\u00a0 Modelle, die allesamt anders abheben. Merke: Je weiter vorne die \u00d6se am Kopf sitzt, desto steiler die Spr\u00fcnge. Bananenk\u00f6pfe also f\u00fcrs Flachwasser, Rundk\u00f6pfe gehen immer. Erie-Jig-Heads f\u00fcr flache Spr\u00fcnge, Str\u00f6mung (werden runtergedr\u00fcckt) und gegen Fehlbisse (der Haken steht besser zum Fisch).\u00a0 <\/P><br \/>\n<P>Noch wichtiger als die Form ist aber das Gewicht der Bleikopfes. Es muss garantieren, dass der K\u00f6der sauber \u00fcber den Grund h\u00fcpft. Auf der anderen Seite sollten die Bleik\u00f6pfe aber auch nicht zu schwer sein, so dass es die Fische so einfach wie m\u00f6glich haben, den K\u00f6der zu inhalieren. 10 Gramm sind eigentlich nur im extremen Flachwasser zuviel. Je nach Str\u00f6mung und Gew\u00e4ssertiefe muss man halt noch etwas drauflegen. Ein kleines Sortiment an Bleik\u00f6pfen ist f\u00fcr einen Zanderangler eigentlich elementar. Wobei es meines Erachtens nicht wirklich eine Rolle spielt, ob ein K\u00f6der 23 oder 26,5 Gramm wiegt. Wohl aber ob ich mit 10 Gramm kaum Grundkontakt habe, mit 20 Gramm hingegen schon. <\/P><br \/>\n<P>Je schwerer der Kopf, desto schneller kann ich ein Gebiet abfischen. Und desto h\u00e4rter kommen die Bisse. Denn wenn sich ein Zander richtig beeilen muss, um den K\u00f6der zu erwischen, geht er brutaler ran als wenn er ihn sich in Ruhe anschauen kann, bevor er zuschl\u00e4gt. Allerdings gehen die Zander auf die schnellen K\u00f6der nur, wenn sie wirklich jagen bzw. fressen wollen. Langsamere K\u00f6der werden dann auch mal attackiert, wenn die Fische sich nur durch deren Pr\u00e4senz gest\u00f6rt f\u00fchlen. <\/P><br \/>\n<P>Eine gute Hakengr\u00f6\u00dfe ist 4\/0. Beim VMC-Haken ist der 4\/0er st\u00e4rker als der 3\/0er. Und h\u00e4lt so auch gro\u00dfen Zander stand. Wichtig ist auch, dass der Haken extrem scharf ist. Sonst kommt er nicht durch die Platte durch. Doch die Spitze darf auch nicht zu d\u00fcnn sein. Sonst haut man sie beim Anschlag krumm, wenn man sie in die Platte im Oberkiefer eintreiben muss. Die ist so hart wie eine Kniescheibe. Dazu lest doch mal den <STRONG><A href=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/index.php?name=News&#038;file=article&#038;sid=515\">Artikel von unseren Bassmaster-Gonz<\/A><\/STRONG>, der sich intensiv mit den Details beim Gro\u00dfzanderangeln auseinander gesetzt hat.\u00a0\u00a0 <\/P><br \/>\n<P>Damit auch Zander h\u00e4ngen bleiben, die den K\u00f6der nur am Schwanz packen, wird ein zus\u00e4tzlicher Angstdrilling installiert.\u00a0Da ist z.B. der Twinnex von Gamakatsu zu erw\u00e4hnen. Bei dem haben die Erfinder einen Hakenbogen verkehrt herum gedreht und ihn auch noch kleiner als die beiden anderen Schenkel gestaltet. So kann man den Angsdrilling sehr weit hinten im Gummifisch verankern. Und der kleine Haken, der ja entgegen der Laufrichtung steht, h\u00e4lt supergut im Gummi.<\/P><br \/>\n<P align=center><IMG alt=\"\" hspace=0 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10969679199_twinex_montage.jpg\" align=baseline border=0><\/P><br \/>\n<P>Viel Erfolg!<br \/><\/P><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer wirklich erfolgreich auf Zander jiggen will, muss sich ger\u00e4tetechnisch auf seine Zielfische einstellen. Weiche Ruten, monofile Schn\u00fcre, stumpfe oder zu d\u00fcnne Haken sind Schwachstellen, die man nicht zwischen sich und den Fangerfolg stellen sollte. Denn gerade gro\u00dfe Zander haben ein extrem hartes Maul. 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