{"id":2010,"date":"2004-10-09T14:16:13","date_gmt":"2004-10-09T14:16:13","guid":{"rendered":""},"modified":"2014-12-20T17:15:43","modified_gmt":"2014-12-20T16:15:43","slug":"tackle-tipp-zum-barsch-twistern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/tackle-tipp-zum-barsch-twistern\/","title":{"rendered":"Tackle-Tipp zum Barsch-Twistern"},"content":{"rendered":"<p><P><IMG alt=\"\" hspace=10 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10973241730_barschtackleteaser.jpg\" align=left border=0>Der Barsch muss sich als Schwarmfisch st\u00e4ndig gegen seine Br\u00fcder und Schwestern durchsetzen, wenn er etwas zu Fressen haben will. Deswegen sieht man oft auch Barsche, die dem Fisch an der Angel folgen und ihm den K\u00f6der fast noch aus dem Mund rei\u00dfen wollen. Das ist die positive Seite. Aber da gibt\u2019s auch noch ein paar Aspekte, die dem Fangerfolg im Wege stehen.<\/P><br \/>\n<P>Denn weniger gut l\u00e4uft dem geneigten Angler rein, dass sich gerade gr\u00f6\u00dfere Barsche im Drill oft lossch\u00fctteln; dass sie in klarem Wasser oft ziemlich schnurscheu sind; dass sie oft nur auf ganz spezielle Farben bei\u00dfen; dass sie nicht immer stur am Grund stehen; dass sie gern voll im Hindernis hausen etc. Mit dem richtigen Tackle aber kann man die Bissfrequenz erh\u00f6hen und die Zahl der Ausstiege vermindern.<\/P><P><STRONG>Fein macht mehr Spa\u00df<\/STRONG><\/P><br \/>\n<P><IMG alt=\"\" hspace=10 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10973241731_renebarsch.jpg\" align=right vspace=10 border=0>F\u00fcr viele ist der Barsch als Beutefisch ja weniger interessant, weil er angeblich nicht so toll k\u00e4mpft. Klar, wenn man ihn mit einer Hechtrute heranpumpt, kommt nichts von seiner Kampfkraft r\u00fcber. Die ist aber zweifellos vorhanden. Gemessen an seiner K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe wehrt sich ein Barsch viel mehr als ein Zander oder Hecht. Man stelle sich mal einen 10-pf\u00fcndigen Barsch vor&#8230; Nun gibt\u2019s so was hierzulande nicht und deshalb kann man es sich auch leisten, mit wirklich feinem Geschirr auf die Hatz zu gehen. Ruten mit einem Wurfgewicht bis 30 Gramm sind genau die richtige Wahl. <\/P><br \/>\n<P>Fein meint aber nicht wabbelig! Denn egal, ob\u2019s auf Barsche, Hechte oder Zander geht: Die Bisse kommen am besten \u00fcber eine steife Rute im Ellenbogen bzw. Handgelenk an. Beim Einkauf also unbedingt schauen, dass das R\u00fctchen nach dem Schwingen m\u00f6glichst sofort wieder \u201esteht\u201c. Gerade beim Barschfischen mit leichten Bleik\u00f6pfen ist die Schnur nicht immer voll straff. Und wenn ein Barsch erst den Schnurbogen glatt ziehen und dann die Rutenspitze biegen muss, bis etwas vom Biss zum Blank durchkommt, dann dauert das selbst f\u00fcr Gierh\u00e4lse, die oft wilder zupacken als ihre Artverwandten, etwas lang. <\/P><br \/>\n<P>Nun stehen die Kollegen gern an Steganlagen, unter B\u00e4umen, an Br\u00fccken, zwischen Poldern etc. Hier sind oft gar nicht so weite W\u00fcrfe n\u00f6tig. Vielmehr kommt\u2019s auf Pr\u00e4zision an. Oder darauf, dass man auch mal einen Wurf mit der R\u00fcckhand rausschlenzen kann. Deshalb nehme ich gern eine 2,4 m lange Rute, mit der ich ein bisschen besser hantieren kann als mit 2,7 oder 3 m langen Modellen. Au\u00dferdem sind kurze Ruten noch leichter und machen mir zumindest noch mehr Spa\u00df. <\/P><br \/>\n<P>Seit ich sie habe, fische ich eigentlich nur noch die 2,4 m lange <STRONG><A href=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/index.php?name=News&amp;file=article&amp;sid=556\">Skeletor von Berkley <\/A><\/STRONG>(Wurfgewicht 4 bis 24 Gramm). Die hat wirklich alles, was eine feine Barschpeitsche braucht. Und noch viel mehr. Denn der Blank ist da, wo Daumen und Zeigefinger aufliegen, freigelegt. Man hat also immer direkten Kontakt zum Blank und sp\u00fcrt so sogar die Bewegungen des Schaufelschwanzes. Am Blank sitzen eine Menge Ringe, die die Schnur an die Rute fesseln. Die Aktion ist schnell, die Rute leicht, die Ringe hochwertig, der Rollenhalter auch&#8230; Aber das gute St\u00fcck kostet halt schon ein paar Euro. Im Katalog steht sie mit 152 Euro. Zum Distanz-Angeln vom Ufer ist dann nat\u00fcrlich die 2,7 m oder 3 m-Variante besser. <\/P><br \/>\n<P align=center><IMG alt=\"\" hspace=0 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10973241732_skeletorhalten.jpg\" align=baseline border=0><\/P><br \/>\n<P>Ab dem Zeitpunkt, an dem es gefriert, machen Ruten mit weniger und gr\u00f6\u00dferen Ringen Sinn. Leichte Meerforellenruten vereinen dann viele Vorteile in sich: gro\u00dfe Ringe, geringes Gewicht, Schnellkraft, Sensibilit\u00e4t, langer Griff f\u00fcr weite W\u00fcrfe&#8230; Eine meiner liebsten Ruten zum winterliche Barschtwistern ist z.B. die Royal Mesh Classic Seatrout Spin von Exori (L\u00e4nge: 3,0 m \/ Wurfgewicht: 15 bis 45 g). Mit der schleudert Ihr auch 5 Gramm-K\u00f6pfe bis zum Horizont, was sich manchmal fangentscheidend auswirken kann. Ich hab sie bereits f\u00fcr 75 Euro im Internet gefunden.<\/P><br \/>\n<P align=center><IMG alt=\"\" hspace=0 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10973241733_exoriseatroutspin.gif\" align=baseline border=0><\/P><br \/>\n<P>Eine preiswerte Alternative ist z.B. die Portland von YAD. Die 2,7 m lange Variante mit einem Wg. von 10 bis 30 Gramm ist etwas weicher in der Spitze als die Skeletor. Aber immer noch hart genug f\u00fcrs Twistern. Auch mit der Portland schmei\u00dft Ihr mit Freude einen ganzen Tag und kommt abends relaxt nach Hause. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 80 Euro. Ich hab sie aber schon f\u00fcr 50 Euro im Laden gesehen.<\/P><br \/>\n<P align=center><IMG alt=\"\" hspace=0 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10973241734_portland.gif\" align=baseline border=0><\/P><br \/>\n<P><br \/><STRONG>Kleine R\u00f6llchen f\u00fcr feine R\u00fctchen<\/STRONG><\/P><br \/>\n<P><IMG alt=\"\" hspace=10 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10973241735_twinpower.gif\" align=left vspace=10 border=0>Nachdem man Barsche nur in den gro\u00dfen Str\u00f6men mit fetten Bleik\u00f6pfen beackern muss (und daf\u00fcr eignet sich dann Zanderger\u00e4t besser), ist die Achse der Rolle weniger starken Belastungen ausgesetzt. Deshalb kann man getrost auch auf kleinere Versionen setzen, die durch das Anjiggen gro\u00dfer Gewichte in Mitleidenschaft gezogen w\u00fcrden. 1000er bis 2000er-Modelle sind optimal. Weil es sich auch mit leichtem Tackle noch besser fischt, wenn die Rute sch\u00f6n ausbalanciert ist, sollte man die Rolle immer an die betreffende Rute schrauben, bevor man zuschl\u00e4gt. <\/P><br \/>\n<P>Wichtig sind &#8211; wie immer beim Spinnfischen \u2013 eine saubere Wicklung, stabile Kanten, am besten rostfreie Kugellager und die \u00fcblichen Features, wie ein Anti-Drall-Schnurlaufr\u00f6llchen und vor allem auch der Multi-Stop. Alles Dinge, die nat\u00fcrlich meine beiden Freundinnen Twinpower und Stradic aus dem Hause Shimano erf\u00fcllen. Aber auch die Jim Hill 850 von YAD ist super. Die bildet z.B. mit der Meerforellenrute von Exori ein tolles Gespann. F\u00fcr den kleinen Geldbeutel eignet sich auch die 308 X von Mitchell, die die Schnur genauso sch\u00f6n verlegt wie die gro\u00dfe Schwester 300 X (Wormshaft-Getriebe). Au\u00dferdem gibt\u2019s keine sch\u00f6nere Rolle auf dem Markt \u2013 und das Auge fischt ja mit. <\/P><br \/>\n<P><br \/><STRONG>Geflochtene mit Mono-Puffer<\/STRONG><\/P><br \/>\n<P><IMG alt=\"\" hspace=10 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10973241736_fireline_klein.jpg\" align=right vspace=10 border=0>Auch zum Barschangeln mit Gummi nehme ich nur Geflochtene. Da reichen von allen Herstellen die d\u00fcnnsten Durchmesser. Weil ich aber immer sehen will, wo mein K\u00f6der l\u00e4uft (Hindernisfischen), Fallbisse erkennen muss (die Fische stehen oft im Mittelwasser) und meine Schnur auch sonst unter st\u00e4ndiger Beobachtung steht, setze ich auf gef\u00e4rbte Schn\u00fcre. Um genau zu sein auf die 10er Fireline in Flamegreen oder Pink. Damit sind phantastische Wurfweiten drin. Der K\u00f6der ist an der d\u00fcnnen Schnur super zu kontrollieren und verh\u00e4lt sich im Wasser sehr nat\u00fcrlich. Je d\u00fcnner die Schnur \u00fcbrigens ist, desto direkter der Kontakt zum K\u00f6der. Eine dicke Schnur treibt etwas auf und verursacht einen leichten Schnurbogen. <\/P><br \/>\n<P><IMG alt=\"\" hspace=10 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10973241737_vanishberkley.jpg\" align=left vspace=10 border=0>Eingangs habe ich ja schon mal erw\u00e4hnt, dass Barsche schnurscheu sind. U.a. deswegen fische ich immer mit einem monofilen Vorfach von 1 m bis 1,5 m L\u00e4nge, dass ich direkt an die Hauptschnur knote. Hier nehme ich 16er bis 20er Stroft GTM. In ganz klarem Wasser auch Fluocarbon. Das Material, aus dem auch das Hardmono zum Hechtfischen in kristallklaren Gew\u00e4ssern besteht, ist wirklich nahezu unsichtbar. Weil Fluocarbon etwas weniger tr\u00e4gt als normale Monofile, gehe ich nicht unter 0,18 mm Durchmesser. Die Vanish von Berkley wird in Amerika sehr gern zum Bass-Fishin\u2019 verwendet und ist auch hierzulande erh\u00e4ltlich. Ein zus\u00e4tzlicher Vorteil des Monovorfachs ist \u00fcbrigens, dass man da ein St\u00fcckchen Schnur eingebaut hat, die sich etwas dehnt. So landet man auch mehr gehakte Barsche. Denn die Kombination aus dem pergamentartigen Maul und den&nbsp; wilden Kopfsch\u00fcttlern f\u00fchrt an Geflochtener nicht selten dazu, dass sich gerade gr\u00f6\u00dfere Barsche in der letzten Phase des Drills noch lossch\u00fctteln. Mit dem Mono-Puffer haben es die Fische schwerer. <\/P><br \/>\n<P><br \/><STRONG>Einige Software-Tipps<\/STRONG><\/P><br \/>\n<P><IMG alt=\"\" hspace=10 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10973241738_gummi_barsch.jpg\" align=right vspace=10 border=0>Seit zwei Jahren angele ich sehr viel mit dem Kopyto von Relax. Im Hochsommer m\u00fcssen das dann manchmal die kleinsten Varianten sein (3 bzw. 5 cm). Im Herbst und Winter sind dann K\u00f6der bis 10 cm angesagt. Farbtechnisch gehen dann \u00fcbrigens Kaulbarsch-Imitate \u00fcberall dort gut, wo es Kaulis gibt. Gr\u00fcnliche Modelle mag ich auch sehr gern \u2013 weil die Barsche auch drauf stehen. Und Wei\u00df bzw. Weifisch bringt auch immer wieder gute Erfolge. Wenn es kalt wird, sind die Sharks von Relax ein echter Bringer. Die haben viel weniger Aktion und imitieren so nat\u00fcrlicher ein Fischchen, das im Winter fast regungslos im kalten Wasser steht (kurze Spr\u00fcnge, bzw. Schleifen!). Auch die Attractoren von Profi-Blinker sind ein Mega-Barsch-K\u00f6der (mittelheftige Aktion durch das relativ harte Material in Kombi mit der gro\u00dfen 90-Grad-Schaufel). Und nat\u00fcrlich die Mann\u2019s Shads in 6 cm (heftige Aktion, weil sich der weiche Schwanz beim Anziehen eindreht und dann loswirbelt, wenn der K\u00f6der f\u00e4llt). Beide gibt\u2019s in genialen Farben. Ebenfalls sehr sch\u00f6n sind die neuen schlanken 8 cm Gummis von Spro aus der Henk Simonsz Kollektion. <\/P><br \/>\n<P><IMG alt=\"\" hspace=10 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/10973241739_propeller.jpg\" align=left vspace=10 border=0>Aber Barsche sprechen auch sehr gut auf Twister an. Oft sind es wei\u00dfe oder chartreuse Nonames, die v\u00f6llig ausreichen, um den Jungs und M\u00e4dels da unten den Kopf ordentlich zu verdrehen. Ansonsten nehme ich gern Relax-Twister (z.B. Wei\u00df mit gr\u00fcnlichbraunem Pepper-Schwanz oder Gr\u00fcn\/Braun\/Goldglitter) und Turbotails (meine Lieblingsfarben sind hier der cremefarbene Turbo mit dem Messing-Glitterschwanz, der rote mit dem Gr\u00fcnglitterschwanz&nbsp;oder der gr\u00fcne mit Silberglitterschwanz) von Profi-Blinker. Letztere haben eine Schaufel am Schwanz und fallen so ein ganz klein wenig langsamer bzw. verwirbeln das Wasser noch ein bisschen Wilder als die Konkurrenz. Beide Twisterarten gibt\u2019s in genialen Farbkompositionen. Au\u00dferdem teste ich gerade die Berkley Wallaye 3\u2019\u2019 Power Grubs, ihres Zeichens mit Biosalz geflavourte Modelle, die es in 4 starken Barsch-Farbkominationen gibt Firetiger, Schwarz\/Wei\u00df, Chartreuse\/Weinrot und Wei\u00df\/Silber\/Glitter. Damit nur die dicken Barsche kleben Bleiben, fische ich gern mit eingek\u00fcrzten Twistern am kurzen Schenkel mit extra langem Schwanz. Dieser <STRONG><A href=\"index.php?name=News&amp;file=article&amp;sid=723\">Dickbarsch-Propeller<\/A><\/STRONG>&nbsp;bewegt sich wie wild und macht die Barsche hei\u00df. <\/P><br \/>\n<P>Und dann sind da noch die Gulp-W\u00fcrmer, mit denen ich mich schon allein deshalb auseinandersetze, weil sie f\u00fcr die Schonzeit eine Alternative zum Twister oder Gufi sind. Denn nach Auskunft des Berliner Fischereiamts sind Wurmimitate keine Raubfischk\u00f6der und somit eine gute Sache f\u00fcr alle, die auch im Winter mit K\u00f6dern aus der Konserve angeln wollen. Der erste Einsatz in Holland hat auch gleich nen dicken Barsch gebracht.<\/P><br \/>\n<P align=center><IMG alt=\"\" hspace=0 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/109732417310_gulp_bomberle.jpg\" align=baseline border=0><\/P><br \/>\n<P><br \/><STRONG>Keine echte Kopfsache<\/STRONG><\/P><br \/>\n<P>Die Bleikopfwahl beim Barschangeln ist weniger heikel wie beim Zander. Denn ein Barsch wird den Schenkel so schnell nicht aufbiegen. Deswegen nehme ich zum Barschangeln auch gern d\u00fcnnere Haken mit rundem Schenkel, die man sch\u00f6n dicht an H\u00e4ngern fischen kann, weil sie sich aufbiegen, wenn man den Druck erh\u00f6ht. So bekommt man einen Gro\u00dfteil seiner K\u00f6der wieder. Und weil Barsche oft auf etwas deftigere K\u00f6derpr\u00e4sentation stehen, sind Rundk\u00f6pfe meist meine erste Wahl. Die kann man auch sch\u00f6n durchs Mittelwasser zuppeln.<\/P><br \/>\n<P>Auf einen Wirbel verzichte ich \u00fcbrigens v\u00f6llig und mache mir die M\u00fche, die K\u00f6der beim Wechsel immer wieder neu anzuknoten. Das macht zwar etwas Umst\u00e4nde, aber wenn ich einen kleinen K\u00f6der anbiete und dann einen 3 cm langen Wirbel davor schalte, beeintr\u00e4chtigt das die Optik doch deutlich. Und weil man immer bem\u00fcht sein sollte, den Fischen so wenig Grund zum Misstrauen wie nur m\u00f6glich zu liefern, lasse ich den Wirbel einfach weg. Wer viel knotet, macht das auch schnell. Und der Griff zum Messer entf\u00e4llt, weil man das Monovorfach ja einfach durchbei\u00dfen kann. <\/P><br \/>\n<P><br \/><STRONG>Barsche sauber landen<\/STRONG><\/P><br \/>\n<P>Und wenn man die Barsche dann am Haken und vorm Boot bzw. Ufer hat, ist absolute Konzentration angesagt. Am einfachsten landet man die gr\u00f6\u00dferen Br\u00fcder mit dem Kescher. Aber ich nehm eigentlich ungern einen mit. Am liebsten hab ich nur eine kleine K\u00f6derbox und meine Rute dabei. Wenn man mit Gummifischen angelt hat man bei der Landung einen Vorteil: es gibt nur einen Haken, auf dem man aufpassen muss. Gr\u00f6\u00dfere Fische haben ein riesengro\u00dfes Maul. In das kann man super reinfassen und zum Barschgriff ansetzen. Der Daumen taucht ins Maul, geht kurz hinter den Unterkiefer und wird gegen den Zeigefinger gepresst. Dann aber wirklich entschlossen festhalten und raus mit dem Klopper. Sonst sch\u00fcttelt der sich los und ist frei. <\/P><br \/>\n<P align=center><IMG alt=\"\" hspace=0 src=\"\/1import\/impArtclImgs\/109732417311_bassgrip.jpg\" align=baseline border=0><\/P><br \/>\n<P>Ansonsten kann man ausgedrillte Barsche aber auch einfach rausheben, indem man ihnen unter den Bauch fasst. Wobei ich darauf verzichte, den Fisch bis zur Erm\u00fcdung herumtoben zu lassen. Das hat zwei Gr\u00fcnde. Zum einen besteht die Gefahr, dass der Haken im pergamentartigen Maul des Barsches sitzt. Und je l\u00e4nger der Drill dauert, desto wahrscheinlicher, dass sich das Loch ausweitet und der Barsch uns den K\u00f6der in der Landungsphase entgegenspuckt. Zweitens setze ich gro\u00dfe Barsche gern zur\u00fcck. Und je k\u00fcrzer der Drill, desto besser f\u00fcr den Fisch. Lang und vorsichtig drillen hat echt nichts mit schonendem Umgang mit der Kreatur zu tun. Das geht den Kollegen voll auf die Pumpe! <\/P><br \/>\n<P><br \/>Viel Erfolg beim Barsche-Rocken!<\/P><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Barsch muss sich als Schwarmfisch st\u00e4ndig gegen seine Br\u00fcder und Schwestern durchsetzen, wenn er etwas zu Fressen haben will. Deswegen sieht man oft auch Barsche, die dem Fisch an der Angel folgen und ihm den K\u00f6der fast noch aus dem Mund rei\u00dfen wollen. Das ist die positive Seite. 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