{"id":1690,"date":"2005-12-01T11:36:47","date_gmt":"2005-12-01T11:36:47","guid":{"rendered":""},"modified":"2017-04-27T12:06:35","modified_gmt":"2017-04-27T10:06:35","slug":"restauration-bw-sturmboot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/restauration-bw-sturmboot\/","title":{"rendered":"Restauration BW-Sturmboot"},"content":{"rendered":"<p>Wie alles begann:\u00a0\u00a0Eines Nachmittags sa\u00df ich nach erst k\u00fcrzlich absolvierter Angelfischerpr\u00fcfung an meinem hiesigen Angelteich und fischte zufrieden und entspannt auf Karpfen. Ein paar sch\u00f6ne Exemplare hatte ich bereits auf die Schuppen gelegt, als mein Handy sich bemerkbar machte. Mein Freund\u00a0 Rene\u00a0 war am anderen Ende der Leitung und fragte mich, ob ich denn keine Lust h\u00e4tte, ihn bei einer Angeltour auf seinem Angelboot zu begleiten. Die ganze Sache sollte in den Niederlanden auf der Maas stattfinden und ich war mir anfangs nicht sicher, was ich denn bittesch\u00f6n auf der Maas und vor Allem auf einem Angelboot sollte. Da ich aber Allem offen gegen\u00fcber stand und stehe, sagte ich damals kurzerhand zu und ging wieder meinem Karpfenangeln nach.<\/p>\n<p>Der Tag kam und unsere Angeltour begann. Schon als wir im Hafen ankamen, merkte ich direkt, das es wohl was ganz besonderes sein m\u00fcsste, dieses Bootsangeln. Das Wetter war sch\u00f6n und ich war aufgrund der ganzen Hafenatmosph\u00e4re in einer gewissen Art Urlaubsstimmung. Das Angeln war eigentlich relativ unspektakul\u00e4r, da wir eigentlich nur einen\u00a0 Zander gefangen hatten. Jedoch das ganze drum und dran hat mich irgendwie gepackt. Ich bin heute\u00a0 \u00fcberzeugt, dass ich mich an diesem Tag mit dem Bootsangelvirus infiziert habe. Als ich dann morgens wieder auf dem Steg stand, hatte ich ziemlich wacklige Beine und das Gef\u00fchl, andauernd von irgendwelchen Wellen gepackt und angehoben zu werden. Zu Hause angekommen unter der Dusche verst\u00e4rkte sich dieses Wellengef\u00fchl noch um ein bis zwei Stufen.<\/p>\n<p>Hups.. War da vielleicht jemand ein klein wenig seekrank?<\/p>\n<p>Ich werde nie vergessen, wie ich mich anschlie\u00dfend zu meiner Frau an den Fr\u00fchst\u00fcckstisch setzte und diese mich fragte: Und, wie war es?&#8230; Hat Dir das Angeln vom Boot gefallen?&#8230;.Wirst Du noch mal mitfahren?..<\/p>\n<p>Ich antwortete nur kurz: Hmmmh&#8230; wei\u00df nicht.. Schlecht war es nicht&#8230;.<\/p>\n<p>In der folgenden Woche ersteigerte ich dann bei Ebay mein erstes Angelboot. Es sah hervorragend aus auf diesen kleinen Bildchen und das ganze zum absoluten Schn\u00e4ppchenpreis. Und eine Kaj\u00fcte hatte es auch noch. Einfach perfekt!&#8230;&#8230;.. Dachte ich!<\/p>\n<p>Das Boot habe ich dann am folgenden Wochenende mit meinem Freund Andy S. und einem bei Leo\u2019s Angelmarkt geliehenen Trailer in Hannover abgeholt. Bei der ersten Betrachtung vor Ort bekam ich erst mal gar keinen Ton heraus. Mein Freund Andy brachte es immerhin zu einem leisen&#8230;Ohhh Gott.<\/p>\n<p>Na ja, half Alles nix. Wir haben das Ding dann erst mal nach Hause geschafft und haben dann w\u00e4hrend der Fahrt, speziell nahe der Heimat, darauf gehofft, dass uns blo\u00df kein Bekannter mit diesem Haufen Schrott sehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Am folgenden Tag habe ich dann erst mal die so genannte Kaj\u00fcte und alle weiteren Aufbauten entfernt und dabei war es \u00fcberhaupt kein Problem diese aufgeweichte, verschimmelte\u00a0 Sperrholzpampe mit blo\u00dfen H\u00e4nden zu entfernen. Was letztendlich \u00fcberblieb war eine einschalige GFK-Schale des Typs Anka aus ehemaliger DDR-Fertigung mit den Abma\u00dfen 4,6m * 1,5m. Die Grundsubstanz der Schale war auf den ersten Blick in Ordnung und ich kann mich heute gar nicht mehr so recht erinnern, was da eigentlich beim Wiederherrichten soviel Zeit in Anspruch genommen hat. Wobei meine Frau meint, ich h\u00e4tte da wohl die Erinnerungen\u00a0 verdr\u00e4ngt und wohl niemals richtig verarbeitet. H\u00f6\u00f6\u00f6.. H\u00f6\u00f6\u00f6..<\/p>\n<p>Restaurationssyndrom, oder was?<\/p>\n<p>Jedenfalls haben Andy S. und ich viel Arbeit und Zeit in das Ding investiert\u00a0\u00a0 Irgendwann Anfang September 2002 war das Teil dann fix und fertig und wurde auf den sch\u00f6nen Namen Thunder getauft (wegen AC\/DC und so). Bei der Jungfernfahrt fing ich dann beim Schleppen meinen ersten Hecht (84 cm) und mein Freund Andy einen wirklich fetten Barsch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11334334071_sb1(1).jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"255\" \/><br \/>\nVorher&#8230;. W\u00fcrg&#8230;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11334334072_sb2.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"295\" \/><br \/>\nNachher&#8230;.. Wow&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Also, Ende gut.. alles gut&#8230;.Alles gut?<\/p>\n<p>Es kam doch anders&#8230;..<\/p>\n<p>Ich war sehr viel mit dem Thunder\u00a0 unterwegs und es machte wirklich viel Spass mit diesem kleinen Boot zu angeln. Doch das Boot verhielt sich ziemlich kibbelig auf dem Wasser und wenn da so ein gro\u00dfer Pott auf der Maas vorbei fuhr, wurde es schon mal brenzlig. Der geringe Freibord des Bootes verlangte bei solchen Ereignissen h\u00f6chste Aufmerksamkeit und irgendwann war ich mehr damit besch\u00e4ftigt, den Bug des Bootes in die Welle zu drehen als mich mit dem eigentlichen Angeln zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dieser Zeit hatte ich das Gl\u00fcck, Jochen Frey von Leo\u2019s Angelmarkt n\u00e4her kennen zu lernen und in den darauf folgenden\u00a0 Wochen konnte ich mehrmals auf dem Boot von Leo\u2019s Angelmarkt mitfahren. Als ich das erste Mal vor deren Boot am Steg stand, dachte ich nur: Wow&#8230; Was ein geiles Teil&#8230;Riesig viel Platz&#8230;.hoher Freibord&#8230;. und&#8230;. und&#8230;.und&#8230;.<br \/>\nJochen sagte nur von hinten: Geiles Teil, oder? Das ist ein ehemaliges BW-Sturmboot.<\/p>\n<p>Ich dachte nur: So ein Teil werde ich auch bekommen, wart\u2019s ab!<\/p>\n<p>Jochen meinte noch, dass man diese Teile nur sehr selten bekomme und dass diese Boote dann meistens in einem sehr sehr schlechten Zustand sind.<\/p>\n<p>Einige Monate vergingen und ich war wieder mal damit besch\u00e4ftigt, im Internet nach neuen Informationen bzw. in Frage kommender Quellen f\u00fcr BW-Sturmboote zu suchen, als die Suchmaschine mir einen Link zu der Seite <a href=\"http:\/\/www.carpfoto.com\" target=\"_blank\"><strong>www.carpfoto.com<\/strong><\/a> ausspuckte. Der Inhaber dieser Seite, Thomas Kemper, fuhr auch ein BW-Sturmboot und von eben diesem Boot konnte man einige sch\u00f6ne Bilder auf dieser Seite bewundern. Interessant dabei war, dass es sich bei seinem Boot um ein Sturmboot fr\u00fcheren Baujahres handelte, das komplett aus Mahagonisperrholz bestand. Ich nahm kurzerhand mit Thomas Kontakt auf, wobei ich ihm mitteilte, dass ich auf der Suche nach einem BW-Sturmboot sei und zwar in der j\u00fcngeren Version aus GFK.<\/p>\n<p>Thomas teilte mir mit, dass da ein Boot zum Verkauf st\u00fcnde und ratet mal wo?\u00a0 Genau, bei Ebay.. Ein Klick auf die besagte Seite und&#8230; Treffer&#8230; da ist so ein Teil&#8230;aber was ist das? &#8230;2500 \u20ac ? Gut, da war ein fast neuer 10 PS Yamaha und ein einfaches Echolot dabei. Ich hoffte, niemand w\u00fcrde auf das Teil bieten. Und so kam es dann auch. Die Auktion verlief ohne Gebote und im Anschluss habe ich dann Kontakt mit dem Verk\u00e4ufer aufgenommen. Nach einem kurzen Gespr\u00e4ch mit dem Verk\u00e4ufer und dessen Zusage, das an dem Rumpf nur sehr wenig zu machen w\u00e4hre, waren wir uns\u00a0 ziemlich schnell handelseinig und ich habe das Teil dann ohne Motor und ohne Echolot f\u00fcr relativ kleines Geld ein Tag sp\u00e4ter in Frankfurt Oberursel abgeholt. Sehr sch\u00f6ner Ort&#8230;! Sch\u00f6ne Tour dahin&#8230;! Tolle Landschaft&#8230;.!<\/p>\n<p>Bei meiner Ankunft mit dem Sturmboot zu Hause meinte meine Frau nur \u201eJetzt geht das schon wieder los ! Erinnere dich doch bitte mal an das letzte Mal !<\/p>\n<p>Das letzte Mal&#8230;Hmmh&#8230;Was war denn da ? Also ich wusste wirklich nicht was sie meinte. Was sollte mir dieser negative Gesichtsausdruck sagen?<\/p>\n<p>Wie so oft schon, sollte mein\u00a0 Engel mal wieder Recht behalten.<\/p>\n<p>Nach einem Telefonat mit einem Chris J. kam dieser sofort vorbei und half mir, das Sturmboot in unserem Garten zu verstauen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11334334073_sb3.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"558\" \/><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11334334074_sb4.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"293\" \/><\/p>\n<p>Jochen und ich haben dann ein paar Tage sp\u00e4ter damit begonnen, die erste Lackschicht mit einem super starken Hochdruckreiniger an Erichs Tanke zu entfernen und wir mussten schnell erkennen, das die weitere Entfernung der Farbschichten nicht mal so eben gemacht w\u00e4hre.<\/p>\n<p>Da der Herbst bzw. der Winter vor der T\u00fcr stand und wir trotzdem m\u00f6glichst viele Arbeiten w\u00e4hrend der Schlechtwetterzeit durchf\u00fchren wollten, musste eine M\u00f6glichkeit geschaffen werden, das Boot bzw. mich w\u00e4hrend der Arbeiten vor dem schlechten Wetter zu sch\u00fctzen.<br \/>\nBeim Suchen nach irgendwelchen Teilen in meinem Gartenhaus fielen mir dann diese zwei sch\u00f6nen fast neuen Gartenpavillions in die H\u00e4nde, die dann in Verbindung mit ausreichend Abspannseilen und ein paar gro\u00dfen Aldi-Abdeckplanen, eine fast perfekte Arbeitshalle abgaben.<br \/>\nMit zwei von Jochen bereit gestellten Heizstrahlern zauberte ich dann eine \u201efast\u201c kuschelige Arbeitsatmosph\u00e4re.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11334334075_sb5.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"332\" \/><\/p>\n<p>Am darauf folgenden Samstag und den folgenden Tagen ging es dann richtig los. Mit Exzenterschleifer, Schwingschleifer und Schleifhexe sowie einer Unzahl an Schleifscheiben\u00a0 bewaffnet r\u00fcckten wir den noch vorhandenen Farbschichten zu Leibe.<\/p>\n<p>Man musste mit viel Gef\u00fchl an die Arbeit gehen und nach bereits zehn Minuten Schleifen konnte man aufgrund der Staubentwicklung die Hand vor Augen nicht mehr erkennen. Dies erforderte dann immer wieder mehr oder weniger kleine Pausen, die zum Abzug des Schleifnebels notwendig waren. Trotz Arbeitskleidung und Staubmasken sahen wir am Ende des Tages aus, als w\u00e4hren wir gerade aus einem Grubenschacht gekommen.<\/p>\n<p>Der Rumpf, der bei der ersten Begutachtung in Oberursel noch sehr gut aussah, zeigte bei zunehmender Entfernung der vielfach vorhandenen Lackschichten immer neue Stellen die es nun auszubessern galt. Da waren Risse im Innen der Schale und der Handlauf wurde bis dato wohl teilweise nur noch durch Spachtel zusammen gehalten.<\/p>\n<p>Nach zwei Samstagen und einigen Stunden abends nach der Arbeit war der Rumpf Innen von den alten Lackschichten und dem alten Gelcoat gr\u00f6\u00dftenteils befreit und konnte nun weiter bearbeitet werden.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11334334076_sb6.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"290\" \/><\/p>\n<p>\u201eHier noch mal vielen Dank an Jochen und Chris. War eine echte Schei\u00dfarbeit, die Schleifarbeit.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Zum Angeln haben alle Zeit&#8230;zum Arbeiten&#8230;na ja ihr wisst schon.<\/p>\n<p>Nach dem Freischleifen und Reinigen der schadhaften Stellen Innen und am Handlauf wurden diese mit Epoxyspachtel gef\u00fcllt und geschliffen. Die auf dem obigen Bild zu erkennenden BW-Bankauflagen wurden aufgrund ihres schlechten Zustands komplett entfernt. Der komplette Bootsboden Innen sowie der komplette Handlauf wurden im Anschluss hieran\u00a0 dreischichtig mit Glasfasermatten laminiert.<\/p>\n<p>Zum Laminieren musste das Zelt immer zeitig vorgeheizt werden, damit die zum Laminieren und Aush\u00e4rten notwendige Temperatur vorhanden war. Das hat mich zwar einige Flaschen Propangas gekostet, aber ich muss im Nachhinein sagen, dass das Laminieren\u00a0 eine ziemlich lustige Arbeit war. W\u00e4hrend des Laminierens und dem vermehrten Umgang mit Aceton war ich immer sooooo gut drauf.<\/p>\n<p>Ich folgte dann trotzdem dem Rat meines Vaters, die von ihm\u00a0 zur Verf\u00fcgung gestellte Atemschutzmaske zu tragen, um geistige und\u00a0 k\u00f6rperliche Sch\u00e4den zu vermeiden.<br \/>\nNach Beendigung der ersten Laminierarbeiten machte uns ein b\u00f6ser Sturm erst mal einen Strich durch die Rechnung und zerst\u00f6rte mein sch\u00f6nes Arbeitszelt. Da die Grundarbeiten Innen erst mal abgeschlossen waren, beschloss ich den Rumpf zu drehen und mit dem Schleifen der Rumpfau\u00dfenseite zu beginnen. W\u00e4hrend der Arbeitspausen, die oftmals mehrere Tage bis Wochen aufgrund des schlechten Wetters betrugen, war der Rumpf nat\u00fcrlich mit einer wasserdichten Plane abgedeckt.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11334334077_sb7.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"244\" \/><br \/>\nHups.. es war wohl auch mal rot!<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11334334078_sb8.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"290\" \/><br \/>\nRechts am Heck noch erkennbar das Zeichen der BW-Einheit, geh\u00f6rte wohl zur fliegenden Gebirgsmarine&#8230;und da waren sie wieder&#8230; die Auswirkungen der Acetond\u00e4mpfe..<\/p>\n<p>Da sich die Arbeiten von da an als Freiluftveranstaltungen gestalteten, waren die Tage an denen ich am Boot arbeiten konnte begrenzt. Sehns\u00fcchtig wartete ich auf besseres Wetter, um endlich weiter zu kommen.<\/p>\n<p>Das Entfernen der alten Antifoulingschichten gestaltete sich als \u00e4u\u00dferst schwierig. Dieses war jedoch absolut notwendig denn mit fortschreitender Entfernung dieser Schichten kamen weitere Problemstellen zum Vorschein.<\/p>\n<p>Die Leitfinnen waren ziemlich besch\u00e4digt und mussten teilweise neu aufgebaut werden. Der Kiel hatte auch schon bessere Zeiten erlebt, aber in Hinblick auf den Verwendungszweck solcher Boote bei der Bundeswehr, n\u00e4mlich aufs Ufer aufzufahren um Besatzung abzusetzen, waren diese Besch\u00e4digungen wohl nicht zu vermeiden gewesen.<\/p>\n<p>Alle schadhaften Stellen wurden ausgeschliffen, gereinigt, mit Epoxy-Unterwasserspachtel gef\u00fcllt und wiederum geschliffen.<\/p>\n<p>Als dann endlich wieder besseres bzw. w\u00e4rmeres Wetter kam, wurde der Rumpf an den schadhaften Stellen dreischichtig laminiert. Die \u00dcberg\u00e4nge wurden mit Unterwasserspachtel bei gezogen. Anschlie\u00dfend erfolgte eine dreischichtige Beschichtung mit Gelcoat um den ganzen Rumpf bzw. das freiliegende GFK gegen das Eindringen von Wasser zu sch\u00fctzen bzw. das GFK zu versiegeln.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11334334079_sb9.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"694\" \/><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340710_sb10.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"293\" \/><\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes folgte eine zus\u00e4tzliche, f\u00fcnfschichtige\u00a0 Versiegelung des Unterwasserbereichs mit International Gelshield 200. Abschluss bildete hier ein dreischichtiger Unterwasseran- trich mit Antifouling und ein dreischichtiger \u00dcberwasseranstrich mit BW-Farbe RAL 6031.<\/p>\n<p>So, bis auf die Aufbringung des Bootsnamens war die Au\u00dfenschale nun fertig und das Boot musste, um mit den weiteren Arbeiten fortfahren zu k\u00f6nnen, erst mal gedreht werden.<br \/>\nNachdem dieses erfolgt war, galt es nun zu \u00fcberlegen, welche Aufteilung des zur Verf\u00fcgung stehenden Platzes wohl am sinnvollsten sei. Dabei wurden die folgenden Punkte besonders ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<ul>\n<li>Stauraume m\u00fcssen in ausreichendem Ma\u00dfe zu Verf\u00fcgung stehen um das notwendige Bootsequipment aufzubewahren !<\/li>\n<li>Sitzgelegenheiten m\u00fcssen so gestaltet werden, dass ein erm\u00fcdungsfreies, angenehmes Angeln \u00fcber viele Stunden m\u00f6glich ist !<\/li>\n<li>Die Platzaufteilung sowie die Anordnung von Hilfsmitteln wie E-Motor, Echolot, Rutenhalter etc. muss nahezu perfekt sein !<\/li>\n<li>Keine Kompromisse bei der sicherheitstechnischen Ausstattung (Strom, Positionsleuchten, Ankerlicht\u00a0 etc.) !<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um ausreichend Stauraum zu schaffen, wurde der Bugbereich mittels eines einlaminierten Schott abgeteilt und nach oben hin mit einer AL-Riffelblechplatte geschlossen die auf eingepassten Multiplextr\u00e4gern zur Auflage kam. Zur Verbindung wurde die Al-Riffelblechplatte verschraubt und zus\u00e4tzlich, als Schutz gegen Feuchtigkeit mit Sikaflex Dichtmasse verklebt.<\/p>\n<p align=\"center\">\u00a0 <img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340711_sb11.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"291\" \/><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340712_sb12.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" \/><\/p>\n<p align=\"left\">Es folgte das Einlaminieren der Tr\u00e4gerplatte die zur Aufnahme des sp\u00e4teren vorderen Drehstuhls\u00a0 dienen sollte, die Versiegelung mit Gelcoat sowie das Anbringen der abschlie\u00dfbaren Schottklappe und der notwendigen L\u00fcftungsbleche.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340713_sb13.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"291\" \/><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340714_sb14.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" \/><\/p>\n<p>Eine \u00e4hnliche Tr\u00e4geplatte wurde nat\u00fcrlich auch f\u00fcr den hinteren Drehstuhl einlaminiert, mit dem kleinen Unterschied, das diese Platte von Unten hohl sein musste, damit sich ansammelndes Wasser zum hintersten Heckbereich durchgeleitet wird, um da von zwei Bilgenpumpen \u00fcber Bord bef\u00f6rdert werden zu k\u00f6nnen. Hierzu wurde erst mal die Platte an sich komplett einlaminiert, damit sp\u00e4ter keine Feuchtigkeit mehr in die Platte eindringen konnte.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340715_sb15.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" \/><\/p>\n<p>Im Anschluss hieran wurden dann im Heckbereich zwei weitere Stauk\u00e4sten einlaminiert, die zur Aufnahme von Akkus und weiteren Bootsequipment dienen sollten.<\/p>\n<p>In dem Bild\u00a0zwei dr\u00fcber\u00a0sind die provisorisch eingebauten Bilgenpumpen ersichtlich. Bei den ersten Tests jedoch zeigte sich, das der zum Absaugen notwendige Wasserpegel von ca. einem Zentimeter aufgrund des flach verlaufenden Bootsbodens erst sp\u00e4t erreicht wurde. Um das anfallende Wasser an der Abpumpstelle\u00a0 zu konzentrieren, wurde hier eine Art Pumpensumpf angefertigt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340716_sb17.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" \/><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340717_sb18.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" \/><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340718_sb19.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" \/><\/p>\n<p>Das Bild oben zeigt den schon mit Gelcoat versiegelten Pumpensumpf sowie den bereits versiegelten Heckbereich des Bootes und den zur Aufnahme des hinteren Drehsitz notwendigen Stuhlfu\u00df.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340719_sb20.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" \/><\/p>\n<p>Nachdem der komplette Innenbereich dreischichtig mit Gelcoat versiegelt worden war, wurde auch der vordere Stuhlfu\u00df montiert. Es folgte das Aufbringen einer dreischichtigen Lackierung mit BW-Farbe RAL 6031 sowie die Montage der eigentlichen Sitzgelegenheiten.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich wurde in der Bootsmitte noch eine schnell demontierbare\u00a0 Bank eingesetzt, die als zus\u00e4tzliche Sitzgelegenheit, als auch als Einstiegshilfe dienen sollte.<\/p>\n<p>Mit dem nun vorliegendem\u00a0 Stand\u00a0 wollte ich die idealen Positionen f\u00fcr Schlepprutenhalter und Echolot festlegen, um ein erm\u00fcdungsfreies Fischen bzw. Schleppenangeln zu gew\u00e4hrleisten. Und so kam es, das ich eines sch\u00f6nen Sonntag Morgens bewaffnet mit zwei Ruten, Rutenhalter und Echolot am Ende meines Gartens zur Anprobe im Boot sa\u00df. Dabei \u00fcberpr\u00fcfte ich zig Positionen, die von zahlreichen Anschlagsimulationen begleitet wurden. Der in drei Meter Entfernung verlaufende Feldweg und die auf diesem w\u00e4hrend des Vorgangs vorbei gehenden Spazierg\u00e4nger st\u00f6rten mich nicht wirklich.<\/p>\n<p>Im Nachhinein muss das wohl aus deren Blickwinkel ziemlich bescheuert ausgesehen haben, aber, wie sich bei jeder Ausfahrt best\u00e4tigt, waren diese Simulationen auf dem Trockenen absolut notwendig.<\/p>\n<p>Von der Elektroausstattung her wurde einer der\u00a0 hinteren Stauk\u00e4sten komplett zur Aufnahme von Akkus, der dazu geh\u00f6rigen Ladeeinheit sowie f\u00fcr Sicherungskasten und Schalterleiste genutzt. Von hier aus wurde die gesamte Verdrahtung zur Versorgung von Positionslicht, Ankerlicht und Bilgenpumpen vorgenommen. Die Stromversorgung f\u00fcr das Echolot wurde, um St\u00f6rungen zu vermeiden, im zweiten Staukasten untergebracht. Um den\u00a0 Bootsboden vor Besch\u00e4digungen zu sch\u00fctzen, wurde hier ein mit Drainager\u00fccken best\u00fcckter Kunstrasen locker verlegt. Bedingt durch den Drainager\u00fccken kann eine Weiterleitung des sich darunter ansammelnden Wassers in Richtung Pumpensumpf stattfinden.<br \/>\nAls Antrieb wurde ein 6 PS Evinrude Au\u00dfenborder sowie eine VA-Vorrichtung zur Aufnahme des E-Motors montiert.<\/p>\n<p>So, eigentlich war ich jetzt fertig bis auf das Anbringen einiger Klampen und \u00d6sen sowie der Aufbringung des\u00a0 Bootsnamens. Nach einigen \u00dcberlegungen taufte ich mein Sturmboot auf den Namen<\/p>\n<p align=\"center\"><strong><span style=\"font-size: x-large;\">\u201eHawk\u201c<\/span><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am kommenden Wochenende wurde der Hawk dann unter Begleitung von Chris, Jochen und Christian von Erichs Tanke zu Wasser gelassen und die Raubfischsaison 2004 konnte beginnen.<\/p>\n<p>Am Anfang der Saison gab es dann noch einige Probleme mit dem Motor, die mich zum Kauf eines 8 PS Yamaha Viertakters veranlassten.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340720_sb21.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" \/><br \/>\nHey, macht mal Platz da&#8230;<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340721_sb22.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" \/><br \/>\nMensch Jochen, genug Fotos gemacht, will endlich Angeln!\u00a0 Im Hintergrund rechts der\u00a0 Thunder<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340722_sb23.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" \/><br \/>\nJaah&#8230;Jaah&#8230;, ein allerletztes noch&#8230;. aber jetzt nix wie weg !<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bevor die Schlechtwetterphase begann, wurde noch eine Persenning besorgt und angepasst.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340723_sb24.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" \/><\/p>\n<p><strong>Fazit Restauration:<\/strong><\/p>\n<p>Durch die Investition von viel Arbeit, Zeit und nat\u00fcrlich auch ein wenig Geld habe ich heute aus meiner Sicht ein wirklich fantastisches Angelboot, das meinen Anforderungen bis auf ein paar Kleinigkeiten (\u00c4nderungsarbeiten laufen) gerecht wird.<\/p>\n<p>Jedem, der in Betracht zieht, eine \u00e4hnliche Restauration durchzuf\u00fchren, m\u00f6chte ich hier noch folgendes mit auf den Weg geben:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Restauration meines Sturmboots hat mehrere hundert Stunden Arbeit in Anspruch genommen !<\/li>\n<li>Zur Restauration sollten nur erstklassige, aufeinander abgestimmte Produkte z.B. von International verwendet werden. Alles Andere ist Murx und Pfusch !<\/li>\n<li>Die Annahme, man k\u00f6nnte anstatt Sikaflex Dichtmasse auch Silikon verwenden ist nicht nur falsch, sie kann auch ziemlich kostspielige Folgen nach sich ziehen !<\/li>\n<li>Verlasst euch nicht auf die Zusagen von Freunden die versprechen, euch bei den anstehenden Arbeiten zu helfen. Die meisten werden sich erst wieder melden, wenn das Boot fertig ist !<\/li>\n<li>Betrachtet so ein Projekt mit realistischen Augen und sprecht das geplante Vorhaben bitte vorher mit Euren Familien ab !<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn ich das abgeschlossene Projekt im Nachhinein realistisch betrachte, m\u00f6chte ich nur noch bemerken, das wenn ich f\u00fcr die geleisteten Arbeitstunden einen Stundensatz von nur 5 \u20ac ansetze und alle weiteren angefallenen Kosten dazu addiere, die Restauration so kostenintensiv war, dass ich mir heute, vorausgesetzt ich st\u00fcnde noch mal vor der Entscheidung, direkt ein neues Boot kaufen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>OK, w\u00e4hre dann halt kein Sturmboot!\u00a0 Schnief&#8230;.Heul&#8230;.<\/p>\n<p>Dass man so ein Projekt nicht alleine durchf\u00fchren kann; ist wohl jedem klar, und ich m\u00f6chte mich an dieser Stelle bei meinen Freunden und vor allem bei meiner Familie bedanken, die mich bei diesem Projekt begleitet und tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt haben.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzung in jeglicher Hinsicht. meine Frau<\/p>\n<p>Schleifarbeiten, tatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung:mein Sohn Sebastian (4)<\/p>\n<p>(Basti, beim n\u00e4chsten Mal aber bitte nicht mehr am frisch Lackierten rumschleifen!)<\/p>\n<p>Anfertigung Spezialteile, techn. Beratung:\u00a0Manfred B\u00f6ker<\/p>\n<p>Elektroinstallation und elektrotechn. Beratung\u00a0:\u00a0Harry Thomas<\/p>\n<p>Restauration Rumpf, angeltechn. Beratung:\u00a0Jochen\u00a0 Frey<\/p>\n<p>Hilfe bei den Schleifarbeiten: Christian Jung<\/p>\n<p>Beratung Innenausbau Holz:\u00a0Andreas Schoenen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Status November 2005<\/strong><\/p>\n<p>Seit\u00a0 Abschluss der eigentlichen Restaurierung ist nun einige Zeit vergangen und hinsichtlich Angeltechniken hat sich bei mir einiges ver\u00e4ndert. So betreibe ich die Schleppangelei nur noch\u00a0 \u00e4u\u00dferst selten, da ich vor nun gut anderthalb Jahren vom Vertikalangelvirus infiziert wurde. Dieses f\u00fchrte erneut zu einigen Umbauten an meinem Sturmboot. Die vormals Oben aufliegende Bugplatte aus AL-Riffelblech wurde durch eine um 20 cm zur\u00fcckspringende Siebdruckplatte ersetzt . Auf dieser neuen Bugplatte wurde ein erh\u00f6hter Sitz zum Vertikalfischen sowie Vorrichtungen zur Aufnahme von Echolot und Bug E-Motor angebracht. Desweiteren wurde die Motorisierung des Sturmbootes auf 25 PS erh\u00f6ht, wobei eine weitere Erh\u00f6hung auf 40-50 PS sicherlich noch mehr Laune machen w\u00fcrde!<\/p>\n<p>Seit letztem Jahr sind mein Bootspartner und Freund Frank Doetsch und ich ziemlich oft mit den Jungs vom Us Baits Fishing Team unterwegs gewesen und wir haben\u00a0 gemeinsam mit diesen Jungs an NKS-Wettk\u00e4mpfen (Niederl\u00e4ndische Meisterschaften im Zanderfischen) teilgenommen. Bei diesen Meisterschaften handelt es sich um Catch &amp; Release Wettk\u00e4mpfe bei denen alle Fische zur\u00fcck gesetzt werden ! Da bis zum Eintreffen der Kontrollboote, die den gefangenen Fisch bei solchen Wettk\u00e4mpfen vermessen bzw. dokumentieren, einige Zeit vergehen kann und die Fische den Aufenthalt im Boot schadlos \u00fcberstehen m\u00fcssen, ist die Verwendung eines Fischkastens\u00a0 vorgeschrieben. Solch\u00a0 einen Fischkasten habe ich dann aus VA-Blech angefertigt und fest im Boot eingebaut. (Den kompletten Bericht zum Bau des Fischkastens k\u00f6nnt ihr bei <a href=\"http:\/\/www.hechtfieber.de\" target=\"_blank\"><strong>www.hechtfieber.de<\/strong><\/a> nachlesen)<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340724_sb25.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"600\" \/><br \/>\nFischkasten geschlossen<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340725_sb26.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"600\" \/><br \/>\nFischkasten ge\u00f6ffnet !<\/p>\n<p><img src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340726_sb27.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/113343340727_sb28.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"600\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong><\/p>\n<p>Auf meinem Sturmboot Hawk wird Catch &amp; Release\u00a0 gro\u00df geschrieben ! Eine selektive Entnahme von Fisch erfolgt ausschlie\u00dflich bei verangelten Fischen ! Die Anwendung von Catch &amp; Release ist meiner Meinung nach f\u00fcr jeden verantwortungsbewussten Angler selbstverst\u00e4ndlich und f\u00fchrt letzendlich dazu, das der Fang gr\u00f6\u00dferer St\u00fcckzahlen und kapitaler Fische auch in Zukunft bzw. f\u00fcr unsere Kinder noch m\u00f6glich ist !<\/p>\n<p>Da ich fast ausschlie\u00dflich in den Niederlanden mit meinem Sturmboot unterwegs bin, wo Catch &amp; Release ein ungeschriebenes Gesetz ist bzw. die Entnahme von ma\u00dfigen Fischen keine Pflicht sondern ein Kann ist, gibt es dort\u00a0 auch keine rechtlichen Probleme !<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde mir f\u00fcr die Zukunft w\u00fcnschen, das\u00a0 eine diesbez\u00fcgliche Anpassung der deutschen Gesetze nach niederl\u00e4ndischem Vorbild erfolgt !<\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Rethinking !<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-size: x-large;\"><strong>Catch &amp;Release<\/strong><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Euer Bernd Michael B\u00f6ker<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie alles begann:\u00a0\u00a0Eines Nachmittags sa\u00df ich nach erst k\u00fcrzlich absolvierter Angelfischerpr\u00fcfung an meinem hiesigen Angelteich und fischte zufrieden und entspannt auf Karpfen. 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