{"id":16402,"date":"2017-07-04T13:57:31","date_gmt":"2017-07-04T11:57:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/?p=16402"},"modified":"2017-07-10T07:11:47","modified_gmt":"2017-07-10T05:11:47","slug":"holy-hoe-lland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/holy-hoe-lland\/","title":{"rendered":"Holy \u201eHoe\u201c-lland"},"content":{"rendered":"<p>Im Leben eines jeden Raubfischanglers ist es irgendwann soweit: Die obligatorische Holland-Reise steht vor der T\u00fcr. Zugegeben, eigentlich schl\u00e4gt mein Herz eher f\u00fcr unber\u00fchrte und verwilderte Gew\u00e4sser, an denen man in den Bear Grylls-Modus switchen muss, um an seine Fische zu gelangen. Je unzug\u00e4nglicher und menschenleerer, desto besser. Allerdings ziehen besagte Ziele auch eine aufwendigere Planung, h\u00f6here Kosten und eine nicht zu untersch\u00e4tzende Blank-Gefahr nach sich. Nicht, dass mich das in irgendeiner Weise davon abhalten w\u00fcrde meinen Tr\u00e4umen nachzujagen (S\/O Asien, Mittelamerika, Afrika und Co. brauchen sich nicht in Sicherheit wiegen), aber wenn sich kurzerhand die M\u00f6glichkeit bietet \u201eEasy-Fishing\u201c quasi \u201eums Eck\u201c zu betreiben, schl\u00e4gt das gummikind schneller zu als ein ausgehungerter Mai-Hecht.<\/p>\n<p>Den \u201eK\u00f6der f\u00fcr meinen Anbiss\u201c servierte mir Simon aka aspiusfan, der den meisten von euch durch seine zahlreichen Beitr\u00e4ge und Startseitenartikel bekannt sein d\u00fcrfte. Durch ihn bin ich erst auf Barschalarm gelandet, durch ihn und Niko aka pikehead habe ich \u2013 meine Hausgew\u00e4sser betreffend \u2013 einiges an Input bekommen und zwei mehr als f\u00e4hige, talentierte und vertrauensw\u00fcrdige Angelbuddies dazugewonnen, deren Herzen ebenfalls aus High-Modul Carbon Fasern bestehen (Gr\u00fc\u00dfe an die boys &lt;3). Nach zahlreichen Neckar-Sessions mit Pikehead war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis unsere fischgeilen \u00c4rsche gemeinsam irgendeine Landesgrenze passieren. F\u00fcr Simon als bekennenden Amsterdamfan sind die mehrmals j\u00e4hrlichen Abstecher Richtung Nordwesten mittlerweile Standard. Streetfishing im Land der Windm\u00fchlen, hat es dem Vize Barsch-King besonders angetan. Etwa ein halbes Dutzend erfolgreich absolvierter Trips hat er bereits auf dem Konto, einige davon fanden in literarischer Form ihren Weg auf die Startseite. Wem es bei solchen Fangergebnissen und Barschgr\u00f6\u00dfen nicht in den Fingern kribbelt, der sollte sich dringend in die H\u00e4nde von Dr. Robert Arlinghaus begeben, um eine anglerische Dysfunktion auszuschlie\u00dfen&#8230; Leider z\u00e4hl(t)e ich mich zu eben jenen H\u00e4rtef\u00e4llen, die beim Gedanken an Beton, Wind, (teils) offene Wasserfl\u00e4chen und \u201eunterma\u00dfige\u201c Zettis nicht instant in die Hyperventilation verfallen. Klar, es gibt Fisch und zwar reichlich. Aber: 1. Bel\u00e4uft sich der Gro\u00dfteil der F\u00e4nge auf kleine Zander 2. missfiel mir irgendwie der Gedanke, an einem Gew\u00e4sser zu fischen, das mit Naturbelassenheit genauso viel am Hut hat wie die Erstplatzierung in der Blinker-Hitparade mit anglerischem K\u00f6nnen (#nohate&lt;3). Den eigentlichen Reiz, den wahren Vibe des Streetfischens, sollte ich erst im Verlauf unserer Reise begreifen. Eigentlich hatte ich mir meinen ersten Trip in die Niederlande immer anders ausgemalt: Mindestens 7 Tage, Hollands Diep, Boot, ein Rutenwald aus (f\u00fcr jede noch so kleine Nischensituation) passenden Kombos und prallgef\u00fcllte Tackleboxen mit Allem was das Herz von Barsch, Zander und Hecht begehrt. Wie immer: Fernab jeglicher Realit\u00e4t&#8230;<\/p>\n<p>Da aus den (ebenfalls recht utopischen) Reisepl\u00e4nen f\u00fcr die winterlichen Semesterferien nichts wurde und aspiusfan mir versicherte, mit wenig Geld und wenig Tackle, vergleichsweise viel erreichen zu k\u00f6nnen, sagte ich kurzerhand zu und stellte mich gedanklich auf eine unbeschwerte und dankbare Angelei ein. Immer mehr gefiel mir die Vorstellung, mit Rucksack, Rute und Bike die Stra\u00dfen Amsterdams abzuklappern, Sonne zu tanken (ich Narr&#8230;) und \u201ehier und da\u201c paar saubere \u201eTocks\u201c abzustauben. Aussagen wie \u201eDu f\u00e4ngst eigentlich echt \u00fcberall\u201c oder \u201eEs ist teilweise scheissegal, welche Baits du nimmst, die gehen auf alles\u201c heizten die anfangs gem\u00e4\u00dfigte Vorfreude geh\u00f6rig an. Abgesehen davon, sind Februar und M\u00e4rz bekanntlich die \u201etoten\u201c Monate hierzulande und was k\u00f6nnte wohl besser \u00fcber die Beissflaute hinwegtr\u00f6sten, als freiwillig Opfer von Adrenalinschub-Salven zu werden?<\/p>\n<p>Soweit die Theorie&#8230; Ein paar Tacklebestellungen im preislich \u00fcberschaubaren Bereich (Gummis, Jigs, Dropshotbleie, Cheburashka-K\u00f6pfe, Snaps), der vergebliche Versuch den Vispass online zu bezahlen und Trashtalk in der Whatsappgruppe (Soll das Belly mit?\/Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Fishingchallenge \u2013 Numbers oder Bigfishpoint?; Verlierer gibt Runde Kibbeling aus): Die Zeit des qualvollen Wartens, verging (zu meiner \u00dcberraschung) wie im Flug und der 28.2. stand vor der T\u00fcr.<\/p>\n<p>FUCK WARTE WAS? Der 28.??? \u201eIch dachte wir fahren am Ersten!?\u201c So lautete meine Nachricht Montagmorgen&#8230; als ich mit feinstem Sch\u00e4delweh und flauem Magen halbtot die Kruste von den Augen kratzte und mir sehnlichst w\u00fcnschte, mich auf meinem Handydisplay verlesen zu haben.<\/p>\n<p>Verkatertes Angeln hatte ich \u00fcber die Jahre zwar perfektioniert, verkatertes Packen dagegen barg durchaus Gefahren. Was die ganze Geschichte aber wirklich dramatisch machte, war die Tatsache, dass ich mich im (vom Abfahrtsort) 290 km entfernten Augsburg im Haus meiner Mutter befand und zwar in einem Zustand, der mich schon bei der korrekten Platzierung des Urinstrahls an meine motorischen Grenzen brachte. Zu allem \u00dcbel stand mein Auto (das ich schon in wenigen Stunden \u00fcber die Autobahn jagen musste) in der Innenstadt, rund 10 km von Mamas Butze entfernt. Der Hangover war das verdiente Ergebnis meines nachtr\u00e4glich gefeierten Geburtstages, dessen schlaflose Zelebrierung sich von Freitag- bis Sonntagabend durch das Wochenende zog, womit besagtem \u201eKater\u201c eher der Begriff \u201ew\u00fctendes L\u00f6wenm\u00e4nnchen\u201c gerecht wurde.<\/p>\n<p>Und was lernen wir draus? Genau, M\u00fctter: schaut zu, dass eure S\u00f6hne nicht zu so ung\u00fcnstigen Zeiten geboren werden!<\/p>\n<p>Sofern meine auf Sparflamme betriebenen, synaptischen Aktivit\u00e4ten es zulie\u00dfen, fantasierte ich w\u00e4hrend der Fahrt alle erdenklichen, anglerischen Szenarien zusammen (die bis zum Halbkreis gebogene Penzill stets in der Hauptrolle) und versuchte mental die Item-Liste, auf typische Leichtsinnsfehler hin, l\u00fcckenlos abzuarbeiten (Tackleboxen, Kamera, Ladekabel, Ausweis, Zahnb\u00fcrste, Handtuch etc. etc. etc&#8230;). Letzteres erwies sich als unn\u00fctzer Energieverbrauch, denn bis zu meiner Ankunft in Mannheim hatte ich sowieso alles wieder vergessen. (Der L\u00f6we br\u00fcllte zu laut.) Als ich dann um 11 Uhr Abends, zwecks Inhaltsstrukturierung, eine Tacklebox gef\u00fchlte 30 Minuten lang anstarrte und sie anschlie\u00dfend trotzdem aussah, als h\u00e4tte sich ein Askari-Laster mit 200 Sachen 5 mal auf der Autobahn \u00fcberschlagen, fand ich mich mit dem Gedanken ab, vor Abfahrt kein Auge mehr zuzudr\u00fccken. Alles was auch nur ansatzweise h\u00e4tte zum Einsatz kommen k\u00f6nnen, fand seinen Weg in die Taschenf\u00e4cher. Hauptsache drin! Wie und in welcher Reihenfolge, war erstmal sekund\u00e4r&#8230;<\/p>\n<p>Die Bestellungen ausgenommen, hatte ich mich noch nie so halbherzig auf einen Trip vorbereitet. Normalerweise werden Forenlinks durchforstet, Scrolling-Marathons mit Maps gestartet und Videos gesuchtelt, irgendwie hatte ich pr\u00e4parationstechnisch die Beine hochgelegt und mich zur\u00fcckgelehnt, vermutlich einfach weil ich das Gef\u00fchl hatte bzw. wusste, dass aspiusfan, seine bessere H\u00e4lfte Annaahoi und Pikehead ausreichend local-knowledge besa\u00dfen und bereits feste Vorstellungen bez\u00fcglich der Taktiken und Spot-Reihenfolgen hatten. Besagte Jungs und M\u00e4dels gehen immer mit K\u00f6pfchen ran, ihnen dazwischen zu funken bzw. an einem von mir noch nicht bereisten Ort das taktische Ruder in die Hand zu nehmen, h\u00e4tte einfach keinen Sinn gemacht. \u201eTrust &amp; Cast\u201c war die Devise (was bei den bisherigen F\u00e4ngen der Crew, nicht allzu schwerfiel).<\/p>\n<p>Um halb 4 Uhr morgens, blendeten mich die Scheinwerfer von Annas Kombi und lie\u00dfen den mittlerweile etwas ruhiger gewordenen \u201eL\u00f6wen\u201c f\u00fcr einen kurzen Moment aufbr\u00fcllen, wobei die Kombination aus Stress und stetig wachsender Vorfreude ,als zuverl\u00e4ssiges Narkosemittel gegen die \u201eBisswunden\u201c der fiesen Raubkatze fungierte. Carryall (prall gef\u00fcllt mit Klamotten &amp; Tackle), Snowboardoutfit (Wetterbericht versprach B\u00f6ses), Rucksack, Ruten und eine Plastikt\u00fcte (Energydrinks &amp; munchies) wurden tetrisartig in den Kofferraum gestopft, bevor es endlich in Richtung gelobtes Land gehen sollte.<\/p>\n<p>Das optimale Streetfishing-Setup hatte ich nicht am Start, wie immer musste die Penzill an vorderster Front die Stellung halten, R\u00fcckendeckung in Puncto Pike gabs von meiner \u2013 ebenfalls seit Ewigkeiten gefischter \u2013\u00a0Savage Gear MPP Predator (&gt;50g) + Sargus. Geheimfavorit war aber die \u2013 schon seit Jahren\u00a0 \u00fcberf\u00e4llige und ENDLICH realisierte \u2013 Baitcasterkombo (Daiwa Powermesh MH 10-35g +\u00a0 (aufgrund meiner d\u00fcrftigen Wurfskills) noch mit recht grober Braid (0.18er) bespulte Shimano Curado 201 I HG. F\u00fcr knapp 220 Euro Gesamtpreis, gibt\u2019s da nix zu beanstanden, die Rute soll in erster Linie zum Twitchen und leichten Jerken herhalten, l\u00e4sst sich aber auch gerne mal bisschen mehr Wurfgewicht aufdr\u00fccken und ist ebenso f\u00fcrs gelegentliche Jiggen und Vertikalen bestens geeignet. Ein relativ straffes St\u00f6ckchen, jedoch mit ausreichend Flex, um sich a) beim Werfen aufzuladen und b) Fluchten sicher abzupuffern. Irgendwo zwischen fast und moderate w\u00fcrde ich sagen, genug Backbone ist f\u00fcr den Fall der F\u00e4lle ebenfalls vorhanden. Zur Rolle muss ich wahrscheinlich nicht viel erz\u00e4hlen. Den meisten BClern\u00a0 unter euch wird sie ein Begriff sein. Im unteren Preissegment das \u201eVorzeigekind\u201c von Shimano. L\u00e4uft smooth, tut was sie soll und hat (laut Usern) ne ordentliche Lebensdauer. Passt.<\/p>\n<p>Obwohl die \u2013 eigentlich zum leichten Hechtfischen und Bassen im Cover gedachte \u2013\u00a0 Kombo f\u00fcr den anstehenden Urlaub nicht essentiell war, wollte ich keine M\u00f6glichkeit auslassen an meinen erb\u00e4rmlichen Casting-\u201cK\u00fcnsten\u201c zu feilen. Und wenn die Fische sowieso laufen und man sich dumm und d\u00e4mlich f\u00e4ngt, lassen sich Per\u00fccken und geringere Wurfweiten halbwegs verschmerzen (naives, kleines gummikind&#8230;).<\/p>\n<p>Die Fahrt verging (meines Empfindens nach) wie im Flug: Autolichter, der chemisch-s\u00fc\u00dfe Energygeschmack auf der Zunge, Angelstories, eine wenig spektakul\u00e4re, von Regen gepr\u00e4gte Morgend\u00e4mmerung, ein paar Minuten Amsterdamer Rushhour und&#8230;Windm\u00fchlen, fassen die ca.5 st\u00fcndige Reise bestens zusammen.<\/p>\n<p>Im Hostel (Amsterdam Clinknoord) angekommen, wurde \u00dcbersch\u00fcssiges in den luggage room verfrachtet, Skiklamotten dr\u00fcbergest\u00fclpt und Rucks\u00e4cke f\u00fcr den bevorstehenden Tag gepackt. Letzteres erwies sich in meinem Fall als ziemlich undankbare Aufgabe, da ich erst einmal Ordnung in das eigenverschuldete Tackle-Chaos bringen musste. Als ich das kurzerhand f\u00fcr n\u00f6tig Erachtete in halbwegs \u00fcberschaubarer Konstellation zusammengew\u00fcrfelt hatte, wog der Rucksack genauso viel wie der Fisch, den ich mir von diesem Trip erhoffte. Neuer Backpack-PB auf alle F\u00e4lle&#8230;<\/p>\n<p>\u201eKannst du meine Cam noch einpacken\u201c fragte pikehead und legte sie neben mir aufs Regal. \u201eJo\u201c sprach das gummikind und verlie\u00df 3 Sekunden sp\u00e4ter den Raum, ohne sie mitzunehmen&#8230;<\/p>\n<p>Verschwitzt, vermummt und \u00fcberm\u00fcdet, machten wir uns auf den Weg zum Tackleshop um den Vispas f\u00fcr pikehead und mich zu organisieren. Die Prozedur verlief (zum Gl\u00fcck) reibungslos und nach der obligatorischen \u201eBummelrunde\u201c und ein paar \u201eH\u00e4 was kommt in diese Zeile rein?\u201c- Wortwechseln, war die letzte Sprosse auf der Leiter zum pers\u00f6nlichen Season-Opening erklommen.<\/p>\n<p>Ich muss zugeben, dass meine Aufnahmebereitschaft an jenem Tag sehr d\u00fcrftig ausfiel und der Ablauf eher an einen surrealen Traum erinnerte, indem ich mehr die Rolle des stillen Beobachters, als die des Protagonisten einnahm. Die Auskunft vom Tackledealer \u00fcber die momentane Beissflaute der Kammschupper, sowie der Vorschlag, es stattdessen auf die aktiveren Hechte zu probieren, gingen spurlos an mir vorbei. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Simon und Niko das Thema bereits beim Verlassen des Ladens zur Sprache brachten und auch mehrmals im Verlauf des Tages wiederholten. Als wir dann am Abend beschlossen, die erste H\u00e4lfte des darauffolgenden Tages Meister Esox zu widmen, h\u00e4tte ich schw\u00f6ren k\u00f6nnen, dass mir die Info das erste Mal zu Ohren kam.<\/p>\n<p>Aber alles der Reihe nach&#8230; Jetzt wurde es endlich Zeit, die Ruten zu schwingen!<\/p>\n<p>Wer im \u201eClinknoord\u201c unterkommen will und einen kosten- bzw. Strafzettelfreien Parkplatz sucht, muss die Entfernung von einem knappen Kilometer in Kauf nehmen und sollte sich zweimal \u00fcberlegen, ob er Bock hat, etwas im Auto zu vergessen. Ich f\u00fcr meinen Teil, hatte keinen Bock und weil ich wusste, dass ich nicht in der Lage war, auch nur EINMAL zu \u00fcberlegen, bekam der Rucksack noch ein \u201epaar\u201c Gramm drauf. Die \u201eAdler\u201c hatten im \u201eNest\u201c eingecheckt, das \u201ePferd war im Stall\u201c, die Rute in der Hand. Der weitere Plan bestand darin, sich z\u00fcgig Richtung F\u00e4hre entlang zu angeln, das Ufer zu wechseln und anschlie\u00dfend Fahrr\u00e4der zu besorgen, die uns das Spothopping in den kommenden Tagen erleichtern sollten.<\/p>\n<p>Der kalte Wind pfiff aus allen Rohren (nat\u00fcrlich von schr\u00e4g\/vorne) und bremste die 4 incher (am 7g Kopf) auf Stippfischer-Distanz. Eindeutiger Grundkontakt und saubere F\u00fchrung, beschr\u00e4nkten sich auf die paar Meter vor den F\u00fc\u00dfen, was dem Angelspa\u00df innerhalb weniger Minuten einen geh\u00f6rigen D\u00e4mpfer versetzte. Niesel-Salven und k\u00fchle B\u00f6en im Orkanstil, lie\u00dfen uns relativ schnell und einvernehmlich einen Stellenwechsel in (erhoffte) gesch\u00fctztere Bereiche vornehmen, von denen es jedoch \u2013 wie sich herausstellte \u2013 so gut wie keine auf\u00a0 direktem Weg Richtung Hostel (pikehead war die Abstinenz seiner Fotokamera aufgefallen, sodass wir zur\u00fcck mussten) und F\u00e4hre gab&#8230; Wir befanden uns zu diesem Zeitpunkt direkt am Nordufer des IJ (die gro\u00dfe, offene Wasserstra\u00dfe, die sich durch ganz Amsti zieht), wo Anlegepl\u00e4tze, Slipanlagen und monotone Betonmauern die Uferlinie pr\u00e4gen. Pfosten, Br\u00fccken, Vorspr\u00fcnge und Einl\u00e4ufe, bieten dabei gute Anhaltspunkte, die es sich (bei humaner Wetterlage) auf jeden Fall zu befischen lohnt, in unserem Fall aber zeigte sich a) Petrus ziemlich streits\u00fcchtig, b) sa\u00df uns der eventuelle Verlust von pikeheads Cam durch langfingrige Hostelbesucher im Nacken und c) galt es ein H\u00e4kchen hinter den Bike-Erwerb zu setzen.<\/p>\n<p>Trotz alledem, klappten die Rollenb\u00fcgel im Minutentakt um, zu verf\u00fchrerisch wirkten die Strukturen&#8230; Auf der Br\u00fccke \u00fcber einer Kanalm\u00fcndung ins IJ hagelte es f\u00fcr Simon, Anna und mich auch schon die ersten Fehlbisse. Br\u00fcckenpfeiler anwerfen, absinken lassen, 1-2 Umdrehungen&#8230; \u201eTICK..TICK&#8230;TICK\u201c (Kleiner Bruder vom \u201eTock\u201c) \u2192 Anschlag \u2192 \u201eFuck ey&#8230;\u201c. Dieses Spiel wiederholte sich einige Male, bis wir die Schnauze voll hatten und weiter zogen. Vom Gef\u00fchl her, glichen die dosierten Anfasser Schnurschwimmern im K\u00f6fischwarm, aufgeraute Stellen im Schwanzbereich des Shiners aber, lie\u00dfen vorsichtige Barsche vermuten. Kleinere Baits bzw.\u00a0 passivere Pr\u00e4sentation (DS, C-Rig etc.), h\u00e4tten die Partie evtl. zu unseren Gunsten entschieden, der Zeitdruck und die Tatsache, dass es \u201esowieso \u00fcberall bei\u00dft\u201c hielten uns aber davon ab, dem Geheimnis der undankbaren \u201eZupfzicken\u201c weiter auf den Grund zu gehen.<\/p>\n<p>Niko war schon lange au\u00dfer Sichtweite, w\u00e4hrend wir noch gem\u00fctlich, mit der Schnur unter dem Zeigefinger, \u00fcber die graue Promenade inmitten der tristen Industrielandschaft schlenderten. Im Prinzip fand ich mich in genau jener Szenerie wieder, die f\u00fcr mich stets einen \u201eMinuspunkt\u201c beim Gedanken an das Angeln in Holland darstellte: Wind, Regen und Beton&#8230; Aber irgendwie war es nicht ansatzweise so scheisse, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das Prinzip, am Ufer absurd fischleer wirkender Gew\u00e4sser entlangzulaufen und \u201eauszuwerfen, wo man gerade Bock hat\u201c, fing an, mir zu gefallen. So kamen wir z.B. nach ein paar hundert Metern an einem schmalen, windgesch\u00fctzen und mit Booten \u00fcbers\u00e4ten Seitenarm vorbei. Es war quasi eine ca. 150 m und lange \u201eSackgasse\u201c, deren Ende direkt vor unseren F\u00fc\u00dfen lag. Das Wasser sah aus, als w\u00e4re es dort selbst als Ratte ratsam, sich zweimal zu \u00fcberlegen, ob man einen Schluck daraus nehmen will&#8230; Nichtsdestotrotz wurde Annas erster Parallelwurf entlang der Boote mit einem \u201eTock\u201c, sowie \u201eL-f\u00f6rmig\u201c angeordnetem Gummi belohnt. Die Tiefe betrug hier gerade mal 70 cm \u2013 Amsterdam halt&#8230;<\/p>\n<p>Bei solch einer Bissausbeute (15 Minuten \/ 4 Leute\/ ca. 8 Bites) war es also nur eine Frage der Zeit, bis wir mit stolzem Siegergrinsen unsere ersten Fische Richtung Kamera strecken w\u00fcrden&#8230; (Genie\u00df die Aussicht von deinem Luftschluss, kleines gummikind, solange es noch steht.)<\/p>\n<p>Am Eye Museum angelangt, befanden wir uns endlich an einem Spot, der meinen Mitstreitern in der Vergangenheit bereits gute F\u00e4nge beschert hatte. Ein markanter \u201eKnick\u201c im Ufer, das sich als gro\u00dfz\u00fcgig auslaufende Steinpackung unter Wasser fortsetzt, bietet hier beste Voraussetzungen f\u00fcr Barsch und Zander. Sinnvoll einsetzen, l\u00e4sst sich eine dementsprechend breite Palette an Baits. Von Gummis am leichten Jig oder Chebu-Head, \u00fcber Cranks und Minnows bis hin zu Blechk\u00f6dern hat \u2013 je nach Beisslaune, Zielfisch, Tageszeit und Wassertr\u00fcbung \u2013 alles seine Berechtigung. Simon z.B. lie\u00df einen chartreusefarbenen Crankbait \u00fcber die Steine dopsen, w\u00e4hrend ich zwischen Minnows und kleinen Swimbaits am Cheburashka Kopf wechselte. Wenn ich mich recht erinnre, fielen auch an dieser Stelle ein paar Mal die Worte \u201eFuck, Biss gehabt&#8230;\u201c, verwerten jedoch, lie\u00df sich keiner davon&#8230;<\/p>\n<p>Als wir Niko wieder eingeholt hatten, endlich die Erl\u00f6sung: \u201eEntschneidert!\u201c Laut ihm ein knapp 30er Barsch, auf den zuvor im Tackleshop erworbenen Pigletshad (10 cm\/ Baby Blue) am 5g Chebu. Den Weg auf die Speicherkarte fand der Premiere-Punk leider nicht, aber egal, die genannte Gr\u00f6\u00dfe ist ja \u2013 f\u00fcr Amsterdamer Verh\u00e4ltnisse \u2013 schlie\u00dflich auch nur das untere Ende der Fahnenstange.<\/p>\n<p>Ein paar weitere, hinerh\u00e4ltige Anfasser (bei den anderen) waren aber das einzige, was sich dem St\u00fcck vor der F\u00e4hre entlocken lie\u00df und so stachen wir voller Hoffnung auf \u201eeine bessere Zukunft\u201c in See&#8230;<\/p>\n<figure id=\"attachment_16403\" aria-describedby=\"caption-attachment-16403\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-16403\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-1.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-1-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-1-678x509.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16403\" class=\"wp-caption-text\">\u201eDas Ij-Meer\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_16404\" aria-describedby=\"caption-attachment-16404\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-16404\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-2.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"1067\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-2.jpg 800w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-2-184x245.jpg 184w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-2-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-2-382x509.jpg 382w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16404\" class=\"wp-caption-text\">\u201eDie Crew\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong><u>Wir Kinder vom Bahnhof Amsti<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>5 Minuten sp\u00e4ter, befanden sich die Jigs wieder auf Tauchstation. Seile, Spundw\u00e4nde, Pfeiler \u2013\u00a0Obstacles gab es genug&#8230;\u00a0 Mit ihnen auch den ein oder anderen H\u00e4nger und nat\u00fcrlich \u2013 wie konnte es anders sein \u2013 Fehlbisse. Manche vielen extrem zaghaft aus, sodass ich ab einer gewissen Tiefe, an der Sensibilit\u00e4tsgrenze meiner Penzill kratzte. Der realit\u00e4tsferne Geisteszustand erledigte den Rest&#8230; Doch auch die anderen Crewmitglieder, bissen sich die Z\u00e4hne an den Z\u00e4hnen der R\u00e4uber aus, irgendwie wollten diese einfach nicht so recht zupacken.<\/p>\n<p>Und weil ich gerne dazu tendiere, inhaltslose Details auf Gozillagr\u00f6\u00dfe auszuschm\u00fccken, gibt\u2019s Haue auf die Finger und ich fasse mich kurz: Wir fingen in den kommenden Stunden keinen einzigen Fisch.<\/p>\n<p>Eine Kleinigkeit w\u00e4re allerdings paar Zeilen wert: Der bis dato rekordverd\u00e4chtigste Fehlbissmarathon, den ich je miterleben durfte: Auf H\u00f6he Bahnhof (N\u00e4he F\u00e4hre) feuerten wir flei\u00dfig unsere Baits (3-4 incher\/ 5-10 g Heads) in die \u201eraue See\u201c. Auf ca. 30-40 m Entfernung war es bereits um die 10 Meter tief, wobei die etwas feiner abgestimmten Kombos der anderen 3 (f\u00fcr Details aspiusfans Startseitenberichte checken) ein wenig leichtere Weights (5-7g) als in meinem Fall (7-12g) erlaubten.<\/p>\n<p>Prinzipiell bin ich kein allzu gro\u00dfer Verfechter von \u201eNanogramm-Neurosen\u201c und der Meinung, dass ab einer gewissen Tiefe leicht \u00fcbersch\u00fcssiges Gewicht durch die Rutenhaltung sehr gut ausgeglichen werden kann, allerdings muss ich zugeben, dass auch mich an undankbaren Tagen (und dieser schien definitiv einer zu sein) die Zweifel plagen. Mein Tief hatte gerade sein Hoch und so setzte ich 2 Anhiebe ins Leere&#8230; Aber kein Grund zur Sorge, bei pikehead waren es \u00fcber 10. Exakt. 10 Bisse innerhalb von 10 Minuten. Alle auf der selben Entfernung, alle auf den selben Bait (Nories Spoontail Shad\/Hi Vis Chartreuse). Auch der Wechsel von Chebu auf Jighead \u00e4nderte nichts (btw: Spitzen waren immer scharf)&#8230; Das EINZIGE was sich \u00e4nderte, waren die Positionen des angelutschten Gummis am Haken. Einerseits brachten die Bisse Hoffnung, andererseits versp\u00fcrte ich langsam aber sicher einen Hauch von Respekt gegen\u00fcber der sagenumwobenen Hafenstadt. (Aus dem Fenster seines Luftschlosses blickend, sah das gummikind allm\u00e4hlich dunkle Wolken in der Ferne aufziehen).<\/p>\n<p>Metapher bei Seite \u2013 dunkle Wolken hingen auch \u00fcber Amsterdam. Inzwischen hatten wir die Drahtesel gesattelt (17 Euro f\u00fcr 3 Tage) und eine Handvoll weiterer Spots am S\u00fcdufer des IJ unter die Lupe genommen \u2013 vergebens. Bisse gab es keine mehr. (Nachmittagstief. Ja auch in Holland bleibt man davon nicht verschont.) Kraft &amp; Konzentration gingen (in meinem Fall) gegen 0. Mein labiler Geist pendelte im Minutentakt zwischen \u201eFischfangen\u201c und \u201eBittet\u00f6temich\u201c, ein zusammenhangloser Gedankenstrang jagte den n\u00e4chsten, Euphorie und Paranoia lieferten sich einen Bare-Knuckle-Fight. Nichts ergab mehr Sinn und dennoch f\u00fchlte ich mich, wie ein zum alleinigen Zwecke des Angelns gebauter Roboter, der nicht auf Standby gehen konnte, ehe er seine vorgesehene Aufgabe erf\u00fcllt hat. Insane Insomnia&#8230; Ein paar Stunden Schlaf, die mit Hilfe eines weniger verkorksten Zeitmanagements durchaus m\u00f6glich gewesen w\u00e4ren, h\u00e4tten euch das Gejammer erspart, aber schlie\u00dflich brauche ich ja eine nachvollziehbare Ausrede f\u00fcr mein anglerisches Versagen&#8230; Das mich in den kommenden Stunden (und Tagen) noch einige Male auf den Boden der Tatsachen bringen sollte. So auch wenig sp\u00e4ter, an einem flach auslaufenden Strand, der aspiusfan und Gefolge in der Vergangenheit schon einige Marschmoppel ans Band gezaubert haben soll:<\/p>\n<p>Spinner und Stickbaits, waren im Hinblick auf die extrem geringe Wassertiefe von Vorteil und hatten \u2013 laut meiner Mitstreiter \u2013 gegen\u00fcber anderen Baits die Nase vorn. Hier wurden die \u201eBisswunden\u201c des Anfangs erw\u00e4hnten L\u00f6wen zum ersten Mal sp\u00fcrbar: Ich hatte meine Blechk\u00f6derbox vergessen&#8230; Autsch. Eine \u00fcppige Spinnersammlung hatten auch die anderen nicht zu bieten, jeder hatte sich 1,2 St\u00fcck in die Box geworfen. Anna und Simon blieben beim traditionellen \u201ealten Eisen\u201c, w\u00e4hrend Niko die etwas zeitgen\u00f6ssischere Schiene fuhr, indem er sich ein kleines Spinnerbait-Konstrukt samt Trailer zusammengefriemelt hatte. Als ich noch damit besch\u00e4ftigt war, einen auf unerkl\u00e4rliche Art entstandenen Knoten aus meiner Spule zu fingern, hagelte es f\u00fcr die anderen bereits erste Bisse: \u201eFisch!\u201c, hallte es diesmal aus den weiblichen Reihen. \u201eNeeeeein, weg&#8230;\u201c folgte einige Sekunden sp\u00e4ter. Die R\u00fccklaufsperre von Annas Rolle hatte schon im Vorfeld drohendes Unheil angek\u00fcndigt, indem sie, v\u00f6llig willk\u00fcrlich, unter Spannung ausgesetzt hatte, jedoch gleich darauf wieder funktionierte. Jetzt, nachdem einige Zeit vergangen war, hatte sie im entscheidenden Moment (der Fisch stand kurz vor der Landung) versagt und das arme M\u00e4dchen sch\u00f6n auf die Fresse fliegen lassen. Eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr das Ph\u00e4nomen hatten wir nicht. Gutes Karma geht anders&#8230;<\/p>\n<p>Ich clippte einen alten, vergilbten Flachl\u00e4ufer in den Snap, dessen Ableben (Ger\u00f6llhaufen) sich halbwegs gut h\u00e4tte verschmerzen lassen und feuerte den Gammelwobbler vorbei an den Felsbrocken. Zwischen gef\u00fchlten 100 Steinkontakten gab es 1-2 Stupser, die man evtl. als Anfasser h\u00e4tte deuten k\u00f6nnen, doch ehe ich an meinen Bisserkennungsf\u00e4higkeiten zu Ende gezweifelt hatte, war auch schon die n\u00e4chste Rute krumm \u2013 diesmal bei Simon.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_16426\" aria-describedby=\"caption-attachment-16426\" style=\"width: 793px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-16426 size-full\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/bild-3.jpg\" alt=\"\" width=\"793\" height=\"563\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/bild-3.jpg 793w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/bild-3-326x231.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/bild-3-768x545.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/bild-3-678x481.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16426\" class=\"wp-caption-text\">\u201eveni, vedi, fischi \u2013 Der versprochene Dickbarsch. Mit 42 cm \u201eguter Durchschnitt\u201c (ps: sorry f\u00fcr die Trolls, aber der sensible Spot wurde aspiusfan von super netten Locals empfohlen, die ihn darum geben hatten, ihn nicht publik zu machen &lt;3)\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_16405\" aria-describedby=\"caption-attachment-16405\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-16405\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-4.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-4-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-4-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-4-678x509.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16405\" class=\"wp-caption-text\">\u201eBoom\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>5 Minuten sp\u00e4ter knallte es bei Niko \u2013 43 cm. Rotierende Bl\u00e4ttchen schienen den Geschmack der R\u00e4uber voll und ganz zu treffen. Ich hatte nur einen rotierenden Kopf + Rucksack voller Baits zu bieten, die allesamt nicht f\u00e4hig waren, den recht limitierenden Anforderungen des Spots gerecht zu werden. Selbst kleine Gummis am 3,5 g Chebu und Offset, lie\u00dfen sich vielleicht 2-3 W\u00fcrfe h\u00e4ngerfrei fischen, bis sie sich endg\u00fcltig in den Felsspalten verabschiedeten. Nach 2 Abrissen innerhalb weniger Minuten und keinem weiteren Fischkontakt mehr f\u00fcr die gesamte Mannschaft, hatten wir laut Simon die Kapazit\u00e4t der Stelle ausgesch\u00f6pft und r\u00e4umten das Feld. Durch das extrem flache und klare Wasser, riechen die Streifentr\u00e4ger den Braten ziemlich schnell und machen meistens nach 2-3 \u201eAusrutschern\u201c die Schotten dicht, wobei ihre Abstinenz durchaus mehrere Tage anhalten kann. Gutes Gef\u00fchl, soeben seine \u201eSure-shot-Chance\u201c auf den ersten holl\u00e4ndischen Gro\u00dfbarsch verpulvert zu haben&#8230; Nat\u00fcrlich freute ich mich trotzdem, dass die local knowledge der anderen gefruchtet und uns ein paar sch\u00f6ne, erste Fische ans Band gebracht hatte!\u00a0 (Sind das etwa Sonnenstrahlen, die durch die Wolkendecke \u00fcber dem Luftschloss schimmern?)<\/p>\n<p>&#8230;Nein sind es nicht.\u00a0 Den Rest des Tages betreffend gibt es Nichts, aber auch wirklich NICHTS, das sich besch\u00f6nigen lie\u00dfe. Wind, Pisse und Beissflaute. Passend dazu, kassierte Pikehead noch einen \u201eFickfinger\u201c in Form von&#8230; ach seht selbst:<\/p>\n<figure id=\"attachment_16406\" aria-describedby=\"caption-attachment-16406\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-16406\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-5.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-5.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-5-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-5-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-5-678x509.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16406\" class=\"wp-caption-text\">\u201eRegenschirm\/Wischmob-Kreuzung. Die Chancen auf solche F\u00e4nge, sind am Grund der Grachten \u00fcberall gegeben&#8230;\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nachdem wir gegen 18:30 Uhr einen unserer letzten Spots (windgesch\u00fctzte Br\u00fccke mit Beton&amp;Holzkonstruktionen) anpeilten, war ein wenig Aktivit\u00e4t zu verzeichnen. Eine Handvoll hinterh\u00e4ltig spitzer Bisse f\u00fcr die Mannschaft brachten wieder Leben in die Bude, wobei ich zwei vergleichsweise saftige Tocks versemmelte&#8230; Immerhin, Simon konnte endlich eines der Glasaugen dingfest machen und lie\u00df unsere Ehre somit nicht komplett im Morast versinken.<\/p>\n<figure id=\"attachment_16407\" aria-describedby=\"caption-attachment-16407\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-16407\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-6.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-6.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-6-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-6-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-6-678x509.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16407\" class=\"wp-caption-text\">\u201e4 Leute \u2013 Ein Tag Angeln \u2013 Ein Zander. Noch Fragen?\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p>Durchn\u00e4sst und gedem\u00fctigt, schipperten wir mit der F\u00e4hre Richtung Hostel. Das, was zu diesem Zeitpunkt von Gef\u00fchlen und Gedanken noch in mir \u00fcbrig war (8 Stunden Schlaf in 4 Tagen), hatte einen sehr durchmischten Charakter: Knallharte Bedingungen, kaum Fisch, einige Bisse, einige Abrisse&#8230; zwei sch\u00f6ne Barsche, zwei von uns Schneider. Klar, in Deutschland w\u00e4re man zu dieser Jahreszeit f\u00fcr zwei 40+ Perchs baden gegangen, aber auf holl\u00e4ndischem Boden, war &#8211; in Relation zum Normal-Niveau \u2013 durchaus Besorgnis angebracht.<\/p>\n<p>Was einen solchen Tag perfekt Abrundet? Die Tatsache, dass pikehead ein paar Stunden zuvor, seiner 120 Euro Pol-Brille hilflos beim Absaufen zuschauen musste, die eigentlich nur von seinem Kopf gerutscht ist, weil ich ihn per \u201eGuckmal\u201c-Ruf an meinem 5 fach um ein Ankerseil gewickelten Bait teilhaben lassen wollte. Ein w\u00fcrdiger Tod!<\/p>\n<p>Das Gef\u00fchl sich auf die Matratze zu legen, in Worte zu fassen, w\u00fcrde einen weiteren, eigenen Artikel nach sich ziehen, deswegen belassen wir es bei: Orgasmus. Der Plan f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag lautete: Polderpikes! Der Tackledealer hatte uns ein von aberhunderten Gr\u00e4ben und Seen durchzogenes Flachwassergebiet ganz in der N\u00e4he Amsterdams empfohlen, das wir bei Google Maps im Schnelldurchlauf unter die Lupe nahmen, um uns auf einen Abschnitt zu einigen, der im Laufe des Vormittags zu bew\u00e4ltigen war. Anna nahm sich vor, alleine in die \u201eStra\u00dfen-Schlacht\u201c zu ziehen und ein paar ruhigere Ecken an den windgesch\u00fctzteren Grachten zu befischen. Eine Box Hechthappen hatte ich dabei, allerdings fehlten sowohl die ganz gro\u00dfen Jungs, an denen sich willige Mamas zu dieser Jahreszeit besonders gerne vergreifen, als auch ein entsprechender Stecken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Der Pike-Park<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Nach 7 Stunden Tiefschlaf l\u00e4utete der Handywecker die \u201ezweite Schicht\u201c ein. Leichte Abgeschlagenheit und ein ekelhaftes Ziehen im Hals, waren deutliche Warnsignale meines K\u00f6rpers der in Folge des schonungslosen Programms der Vortage nach Ruhe \u00e4chzte, sich damit aber noch leider bis zum Ende der Reise gedulden musste&#8230;Ibu, Kaffe, Hostelfra\u00df \u2192 Attacke!<\/p>\n<p>Ekliger (und somit hechtiger) h\u00e4tte das Wetter nicht sein k\u00f6nnen: Regen, Wind und Wellen. Wir parkten die Karre am Ende eines Vorortes, der mehr an eine Kulisse aus \u201eThe Truman Show\u201c als an Reallife erinnerte: Rote Backsteine, be\u00e4ngstigend saubere Stra\u00dfen und G\u00e4rten, die selbst Engl\u00e4ndern oder Japanern Minderwertigkeitskomplexe bez\u00fcglich ihrer Akkuratesse einjagen w\u00fcrden, lie\u00dfen niemals vermuten, dass sich nur einige Meter weiter, ein Hechtgew\u00e4sser erster G\u00fcte befand.<\/p>\n<p>Alle drei fischten mittelschwere Kombos und waren mit Gummis (leichte Jigs &amp; Shallow Rigs), Hardbaits und Spinnerbaits ausgestattet. Zum Antesten boten sich g\u00e4ngige Gr\u00f6\u00dfen zwischen 12 und 20 cm an, da es in erster Linie galt, Fischkontakt herzustellen und ein ungef\u00e4hres Bild von der Bestandsdichte zu erhalten. Voller Euphorie, knoddelte ich das Fluovorfach (1mm Durchmesser) an die Hauptschnur meiner Baitcaster, deren ersten, ser\u00f6sen Einsatz ich schon lange herbeigesehnt hatte. Am Wasser angekommen, wich besagte Euphorie aber einem Gef\u00fchl der Verzweiflung, denn mehr als 20 m lie\u00dfen sich aus der Kombi \u201eWindst\u00e4rke 5\/ Wurfskill 0\u201c nicht raus holen. Nach knapp 20 Minuten Birdnest-Massaker und \u201ePr\u00e4zisionsw\u00fcrfen\u201c, die an meine ersten Versuche mit der Spinnrute erinnerten, beendete ich das \u201ePremiere-Projekt\u201c und stampfte ungeduldig zur\u00fcck Richtung Parkplatz, um meine MPP Predator Spin zu holen, w\u00e4hrend die anderen zwei, flei\u00dfig ihre Baits in die Sturmfluten feuerten.<\/p>\n<p>Als ich nach knapp 20 Minuten zur\u00fcckkehrte, die Info: 3 Pikes! Der Erfolgsspot: Eine kleine Bucht, in welche der Wind Vollgas reindr\u00fcckte. Sowohl Hardbaits, als auch Gummis hatten gefunzt. 2 W\u00fcrfe sp\u00e4ter blieb der n\u00e4chste \u201eSchleimerpel\u201c bei aspiusfan h\u00e4ngen. Gab es langsam aber sicher Grund zur Hoffnung?<\/p>\n<figure id=\"attachment_16408\" aria-describedby=\"caption-attachment-16408\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-16408\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-7.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-7.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-7-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-7-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-7-678x509.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16408\" class=\"wp-caption-text\">\u201e10 Sekunden Sonne, waren Grund genug f\u00fcr ein Foto&#8230;\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_16409\" aria-describedby=\"caption-attachment-16409\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-16409\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-8.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-8.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-8-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-8-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-8-678x509.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16409\" class=\"wp-caption-text\">\u201e&#8230;bevor es in gewohnter Manier weiterging\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Jap, in der Tat: Auch die darauffolgenden Schilfl\u00fccken brachten Fischkontakt, auch wenn keiner der Bisse verwertet werden konnte.<\/p>\n<p>Die Durchschnittstiefe in Wurfdistanz betrug zwischen 50 und 120cm+. Das torfige, dunkelbraune, klare Wasser war durch den Wind etwas angetr\u00fcbt, wies aber f\u00fcr Hechte noch ausreichende Sichtverh\u00e4ltnisse auf. Ob sich der Gro\u00dfteil der Fische in dem von uns beangelten Radius befand, blieb fraglich, wobei Ende Februar\/Anfang M\u00e4rz eigentlich bereits \u201eFlachwasserpflicht\u201c herrscht, da sich die meisten \u2013 und vor allem auch gr\u00f6\u00dferen \u2013 Exemplare\u00a0 allm\u00e4hlich in ihren Laichgebieten einfinden, wo sp\u00e4ter dann Liebesspiel und Eiablage stattfinden.<\/p>\n<p>Ohne mich gro\u00df zu verkopfen, setzte ich mein Vertrauen in jene Gummis, die hierzulande in den letzten Jahren f\u00fcr eine gesunde Bissfrequenz gesorgt hatten und auch bei langsamer Einholgeschwindigkeit funktionierten: Kopyto, Shaker, Cannibal Shad, Sea Shad, Fox Pro Shad etc. Schwebende Twitchbaits und kleine Jerks schienen mir von den Pr\u00e4sentationsm\u00f6glichkeiten (lange Pausen, Optik, Rasseln, starkes Flanken) im Hinblick auf Wassertemperatur und Gew\u00e4ssertiefer geeigneter, lie\u00dfen sich aber auf Grund der extremen Windverh\u00e4ltnisse kaum auf Kontakt halten, was weder der F\u00fchrung, noch der Bissausbeute entgegen kam. Ein langsam eingeleierter Gummi, sorgte f\u00fcr durchgehendes K\u00f6derfeeling und 100% Bisserkennung.<\/p>\n<p>Nachdem Pikehead seinen geliebten DUO Realis Jerkbait Pike Limited versenkt und wir noch eine Handvoll Fehlattacken kassiert hatten, stieg ein sch\u00f6ner 70er bei Niko aus, der \u2013 ebenfalls im Eck einer an der Prallseite des Windes gelegenen Bucht\u00a0 \u2013 beim Anblick eines Soft 4Plays (20 cm) schwach geworden war.<\/p>\n<p>Im Prinzip hielten die meisten, optisch hechtverd\u00e4chtigen Spots auch Fisch, nur h\u00e4ngen bleiben wollten keine davon. (Und das, wo ich doch gerade Zeilen zuvor so \u00fcberzeugt von meiner Gummifischtheorie berichtet habe.)<\/p>\n<p>Das Gew\u00e4ssersystem hatte was von einem Angel-Resort: Geteerte Wege, gem\u00e4hter Rasen und Wasser zu allen Seiten. Wie ein Kind im Freizeitpark rennt man hier von Attraktion zu Attraktion und hofft auf den ultimativen Kick. Dabei produzierten schilfbewachsene Gew\u00e4sserabschnitte mittlerer Breite (10-30 m) und angrenzender, gro\u00dfer Wasserfl\u00e4che die meisten Bisse \u2013 wenn dann auch Wind ins Eck dr\u00fcckt: Perfekt!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-16410\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-9.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-9.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-9-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-9-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-9-678x509.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<p>St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck, erschlossen wir uns den \u201ePike-Park\u201c und machten an markanten Strukturen wie etwa ausgedehnten Schilfg\u00fcrteln, Totholz und Br\u00fccken etwas l\u00e4nger Halt. Eine Kombination aus allen 3 Beschaffenheiten, entpuppte sich erwartungsgem\u00e4\u00df als \u201eSeniorenheim\u201c, dessen Bewohnerin eine Schw\u00e4che f\u00fcr dicke Softjerks hegte: Niko lie\u00df den 4 teiligen Gummischlappen von der Br\u00fccke aus aufs Wasser klatschen und pullte ihn mit sanften Schl\u00e4gen und kurzen Pausen durch<\/p>\n<p>den waldums\u00e4umten Graben. Die Hechtoma (gut 1m+) schien schlecht gefr\u00fchst\u00fcckt zu haben und striff mit offenem Maul die Flanke des Baits, um kurz darauf einen zweiten Versuch zu starten, der etwas zielsicherer ausfiel und Niko mit jenem Anblick belohnte, der bei jedem Raubfischangler f\u00fcr feuchte H\u00f6schen sorgt: Man sieht den riesigen Sch\u00e4del aus dem \u201eNichts\u201c auftauchen, die Kiemen klappen auf, blitzen in silbrigem Gr\u00fcn, der K\u00f6der verschwindet im Handballgro\u00dfen Schlund&#8230; Und wird mittels Anhieb wieder dort raus bef\u00f6rdert \u2013 classic.<\/p>\n<p>Eine Situation, wie sie manche von euch \u2013 inklusive mir \u2013 bestimmt schon einige Male erlebt haben. Weniger gew\u00f6hnlich war dagegen die Tatsache, dass ein solch \u201eerfahrener\u201c Fisch trotz \u201eenttarnter Falle\u201c ein drittes Mal nachfasst&#8230; Da sp\u00fcrt man eben die 500 km Unterschied\u2026<\/p>\n<p>Leider ging auch diese Attacke nicht zu Nikos Gunsten aus. Pikehead vs. Pikehead&#8230;Pikehead wins&#8230;<\/p>\n<p>Ein wenig wurmte es mich schon, dass ich den Hecht innerhalb meiner holl\u00e4ndischen Bucket-List von Anfang an, am Ende eingereiht und somit entsprechendes Ger\u00e4t samt 20cm+ Schlappen daheim gelassen hatte. Bei wenigen Tagen Angelzeit, war es nicht wirklich klar gewesen, ob wir es \u00fcberhaupt schaffen w\u00fcrden, eine Pike-Session einzulegen, schlie\u00dflich hatte keiner mit den Diva-Launen der Kammschupper gerechnet. Und bei ohnehin wenig Platz im Auto galt es, eine Entscheidung zwischen mittlerer und schwerer Spinnrute zu treffen&#8230;<\/p>\n<p>Ein paar hundert Fu\u00dfmeter, Gr\u00e4ben und Fehlbisse weiter, stie\u00dfen wir zum ersten Mal auf einen glasklaren (und damit meine ich wirklich GLASKLAREN) Abschnitt, der sich \u2013 wie eine Art Zipfel \u2013\u00a0 als Verengung am s\u00fcdlichen Ende des gro\u00dfen Hauptsees staute und etwas h\u00f6her als das sich darunter befindliche, von uns bis dahin befischte Gew\u00e4ssersystem befand. Nur ein kleiner M\u00f6nch und 3 Meter Landmasse, trennten den Hauptwasserk\u00f6rper von den deutlich tr\u00fcberen Gr\u00e4ben, dennoch wirkte der Fu\u00dfweg wie eine Landesgrenze zwischen Holland und&#8230; Schweden.<\/p>\n<p>Ein Blick ins Wasser (und somit auch auf den schlammigen Grund) des Sees, war nicht gerade vertrauenserweckend: K\u00fcmmerliche Pflanzenf\u00e4den, Schneckenh\u00e4uschen und vereinzelte Kiesfleckchen, waren alles, was man zu sehen bekam. Kein K\u00f6derfisch, kein Wasservogel, ja, nicht mal ein Ring an der Oberfl\u00e4che. Erfolgversprechend dagegen, wirkte die Tiefe (2m+ im Sichtbereich), sowie die vorhandene Anbindung an eine riesige Wasserfl\u00e4che (die mit ziemlich hoher Sicherheit ganzj\u00e4hrig attraktive Standorte aufweist). Was die Sichtverh\u00e4ltnisse des Wassers betrifft, l\u00e4sst sich bei nicht vorhandener Gew\u00e4sserkenntnis kaum sagen, welche Tr\u00fcbung die Hechte nun bevorzugen, Interpretationsspielraum w\u00e4re in beide Richtungen berechtigt&#8230;<\/p>\n<p>Ein paar obligatorische Testw\u00fcrfe blieben wie erwartet ohne Fischkontakt und lie\u00dfen uns z\u00fcgig weiterziehen, wobei die darauf folgenden Gr\u00e4ben teilweise so schmal und flach waren, dass man am dortigen Fischvorkommen entsprechende Zweifel hegte. Trotzdem konnten wir auch hier unsere Finger nicht still halten, denn wo in Deutschland hat man denn sonst bittesch\u00f6n die Chance, in regelrechten \u201ePisspf\u00fctzen\u201c sein Gl\u00fcck zu probieren?<\/p>\n<p>Und tats\u00e4chlich! In einer Maximaltiefe von gerade mal 50 cm, rumsten bei Simon und Niko ein paar Pike-Pincher auf die Baits. Leider war auch davon (vorerst) keiner vehement genug um kleben zu bleiben. Langsam aber sicher, stieg die Fehlbissrate in rekordverd\u00e4chtige Sph\u00e4ren. Was zur H\u00f6lle war denn nur los?<\/p>\n<p>Nach einem 5-min\u00fctigen Fussmarsch, erreichten wir wieder den \u201eClearwater-Part\u201c. Diesmal mit weitaus interessanteren Strukturen: Ein kleiner Hafen mit langen Holzstegen, Pfosten und Booten \u2013\u00a0 genug Unterstand also f\u00fcr vorsichtige und lichtscheue Fische. Die Tiefe betrug hier 2-4 m, Holzrampe und Promenade ragten weit \u00fcber das Ufer hinaus, sodass sich gr\u00f6\u00dfere, gesch\u00fctzte Bereiche unterhalb dieser Bauten gebildet hatten. Einzelne Krautfahnen lie\u00dfen einen sommerlichen Unterwasserdschungel und somit geeignete Fr\u00fchjahrslaichpl\u00e4tze vermuten. Es dauerte nicht lange, bis unsere Erwartungen best\u00e4tigt wurden, als sich pl\u00f6tzlich ein Kroko jenseits der 1.15m Marke (offenbar durch unser Trampeln auf dem Steg verschreckt) aus dem Schatten schob und seelenruhig Richtung Boote gleiten lie\u00df. Nat\u00fcrlich ging jeder unserer euphoriebedingten Anschmeiss-Versuche ins Leere bzw. veranlasste die Mutti dazu, noch einen Zahn zuzulegen. Au\u00dfer dieser Begegnung, war von Fisch keine Spur und so gaben wir uns nach ca. 20 Minuten Weitwerfen (der Hafen liegt in einer Art Bucht mit Verbindung zum Hauptsee) geschlagen und beschlossen, langsam aber sicher den R\u00fcckweg anzutreten.<\/p>\n<p>Im angenehmen Tempo, fischten wir uns die H\u00e4lfte der Strecke \u00fcber ein paar andere Gr\u00e4ben Richtung Auto, wobei Simon und Niko noch einige Bisse bekamen, von denen endlich mal wieder ein paar in Kiemengriffen resultierten. An dieser Stelle (wie in all meinen bisherigen Berichten&#8230;) dickes Sorry f\u00fcr viiiel zu wenig Bildmaterial, aber Wetter &amp; Beissverhalten machten anderweitige Ablenkungen\u201c unm\u00f6glich, zumal ich zu diesem Zeitpunkt tats\u00e4chlich immer noch Schneider war. Heiliges Holland&#8230;<\/p>\n<p>Nachdem wir gegen Mittag, an der bis dato vielversprechendsten Bucht (4 Fische am Morgen) erneut unser Gl\u00fcck probierten und erfolglos blieben, war es an der Zeit das Feld zu r\u00e4umen. Das Ergebnis: Ca. 6 Hechte (40-60 cm), mindestens doppelt so viel versemmelte Bisse und ein Schneiderlein. Irgendwie wollte ich in den Niederlanden einfach nicht so richtig Fu\u00df fassen. *gummikind zuckt, als die ersten Blitze in die T\u00fcrme seines Luftschlosses einschlagen.*<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Back to the streets<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Im Hostel angekommen die bittere Klatsche: Blank f\u00fcr Anna. Den kompletten Vormittag hatte sie sich durch die Grachten geangelt, ohne auch nur einen Fisch zu Gesicht zu bekommen. Selbst ein alt bekanntes Amsterdamer Urgestein (irgendein Typ, den sie schon auf den vorherigen Trips kennengelernt und beim Abr\u00e4umen beobachtet hatten) war an seiner Lieblingsstelle nach einer z\u00e4hen Dropshotsession leer ausgegangen. Was zur H\u00f6lle war denn los? Sollte das hier ein urbanes \u00c4quivalent zu meinem Bass-Fail im M\u00e4rz 2016 werden? Best\u00fcnde tats\u00e4chlich die Gefahr, 3 Tage am St\u00fcck zu blanken? Nochmal: in HOLLAND?! Keine Ahnung wie ich damit umgehen sollte, aber die sich anbahnenden Schwei\u00dfperlen auf meiner Stirn lie\u00dfen sich nicht leugnen.<\/p>\n<p>Somit war zwar immerhin klar, dass es weniger an uns als an der momentanen Fresslaune der Fische lag, aber dennoch MUSSTE es eine M\u00f6glichkeit geben, das Ruder \u2013 wenigstens um ein paar Grad \u2013 herumzurei\u00dfen. Auff\u00e4llig war, dass fast alle der nicht verwerteten Attacken in relativ tiefem Wasser kamen und konzentriert ausfielen, was definitiv nach einer langsamen Pr\u00e4sentation a la DS &amp; C-rig verlangte. Das Wetter hatte sich nicht merklich ver\u00e4ndert, lediglich der starke Regen blieb aus, was allerdings dem voraussichtlichen Durchhalteverm\u00f6gen (welches wir definitiv an den Tag legen mussten) etwas entgegen kam&#8230;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Simon und Anna beschlossen, noch eine Runde im Hostel zu verweilen, zogen Niko und ich erneut in die \u201eStra\u00dfenschlacht\u201c. Obwohl der \u201eHechtkopf\u201c bereits Beute gemacht hatte, war er noch lange nicht satt. Junge komm klar \u2013 was sollte ICH sagen?!<\/p>\n<p>Naja, genauso viel wie uns in den n\u00e4chsten Stunden an den Haken ging: N\u00e4mlich GAR NICHTS!<\/p>\n<p>Nach einem kr\u00e4ftezehrenden M\u00fcllt\u00fcten-Drill am Big-Barsch Spot vom Vortag, und original ZERO Fischkontakten auf dem Rest der Strecke, trafen wir uns mit Simon &amp; Anna, um den weiteren Verlauf zu planen. \u201eNSDM Werft\u201c \u2013 DER Zanderspot in Amsterdam, war unsere letzte Hoffnung und sollte sich dort kein R\u00e4uber erbarmen, st\u00fcnde es sehr, sehr, seeehr d\u00fcster um ein Happyend f\u00fcr unseren Trip&#8230;<\/p>\n<p>Der Wind ballerte nach wie vor aus allen Rohren und die Tatsache, dass der NSDM Pier weit und ungesch\u00fctzt ins IJ-Meer hinausragt, machte die Umst\u00e4nde nicht gerade angenehmer. Immerhin schienen die Witterungsverh\u00e4ltnisse ekelhaft genug zu sein, um ans\u00e4ssige Angler in ihren vier W\u00e4nden zu halten und uns freies Schussfeld zu erm\u00f6glichen. Vielleicht sind die Locals aber auch einfach schlau genug und gehen bei derartig miserablem Beissverhalten gar nicht erst raus. Wir jedenfalls, hatten keine Wahl, Urlaub is Urlaub \u2013 \u201efish or fail!\u201c bzw. \u201efish &amp; fail&#8230;\u201c<\/p>\n<p>St\u00e4hlerne Stege, Betonw\u00e4nde, riesige Dampfer (stehen dort das ganze Jahr \u00fcber), sowie eine anst\u00e4ndige Wassers\u00e4ule von 4-12 m (Je weiter vom Ufer weg, desto tiefer) bilden \u2013 zusammen mit dem teils steinigem Grund \u2013 ein wahres Zanderparadies. Bei guten Bedingungen sind durchaus Pro-Kopf-F\u00e4nge im zweistelligen Bereich m\u00f6glich und das, innerhalb weniger Stunden. Zudem hatte die Stelle bei meinen Mitstreitern im Herbst und Winter sehr gut funktioniert \u2013 Fische stehen dort eigentlich das ganze Jahr \u00fcber.<\/p>\n<p>Im Hinblick auf die Beschaffenheit des Spots, die Passivit\u00e4t der Glasaugen sowie die vorherrschenden Windverh\u00e4ltnisse, bot sich eine grundnahe Pr\u00e4sentation am DS-Rig an, zumal man aus einigen Metern H\u00f6he angelt und einen sehr steilen Winkel zum K\u00f6der besitzt, was die langfristige F\u00fchrung am Jigkopf zu einer relativ anstrengenden Angelegenheit macht. Niko und Simon steuerten zielsicher die L\u00fccke zwischen Beton und Dampfer an, was die Vermutung nahelegte, dass sie dort die meisten Fische in der Vergangenheit gefangen haben.<\/p>\n<p>Ich entschied mich demnach f\u00fcr die andere Seite und schickte die Bleikugel samt Pintail (4 inch Shad Impact\/Electric Chicken) auf Tauchstation.<\/p>\n<p>Eine Weile passierte nichts. Im Schneckentempo dopste das Rig \u00fcber die Steine, wobei ausreichend Pausen eingelegt wurden, um auch den Anspr\u00fcchen der faulsten Fische gerecht zu werden. Waren 2-3 m \u201eabgeschliffen\u201c, lie\u00df ich den Gummi \u2013 ohne dabei das Blei anzuheben \u2013 durch sanfte Schl\u00e4ge in die schlaffe Schnur auf der Stelle schw\u00e4nzeln und Richtung Grund absacken. Zwischendurch straffte ich die Leine, hielt das Ganze ein paar Sekunden auf Spannung und zuppelte erneut. Anschlie\u00dfend \u201epfl\u00fcgte\u201c ich mit der Montage weiter \u00fcber den Grund. Gelegentlich hob ich das gesamte Rig auf ca. einen Meter \u00fcber Grund langsam an, lie\u00df es einen Moment \u201estehen\u201c und senkte es in ebenso moderater Geschwindigkeit wieder ab. Letzteres war laut den anderen beiden, die g\u00e4ngigste, von den Holl\u00e4ndern praktizierte Methode um die R\u00e4uber ans Band zu locken und den \u00fcblichen DS-Techniken voraus.<\/p>\n<p>Ab und zu schaute ich mich nach dem Rest um und musste schmunzeln, einfach weil das Bild die Absurdit\u00e4t der Situation, in welcher wir uns befanden bestens einfing: K\u00e4lte, Wind &amp; Regen. W\u00e4hrend normale Menschen unter der Decke vor Netflix kuscheln und an ihrem Himbeer-Vanille Tee schl\u00fcrfen, stehen wir 4 Idioten\u00a0 mit triefenden Nasen auf einer ins Meer ragenden Betonplatte, starren wie ausgehungerte Reiher ins braune, versiffte Wasser irgendeines fremden Gro\u00dfstadthafens, spielen auf 10 m Tiefe mit einem rosagr\u00fcn gef\u00e4rbten St\u00fcck Gummi herum und hoffen dabei auf einen kaum wahrnehmbaren Ruck im Handgelenk, welcher \u2013 in unseren Augen \u2013 die Entsch\u00e4digung f\u00fcr alle genannten Strapazen darstellt. Anschlie\u00dfend kurbeln wir den (hierzulande als unterma\u00dfig geltenden) Fisch\u00a0 \u2013 unter Angst er k\u00f6nne sich vom Haken befreien \u2013 an Land, um ihn 30 Sekunden sp\u00e4ter wieder ins Wasser zu werfen. Mach dir keinen Kopf Mama, es ist nicht deine Schuld&#8230;<\/p>\n<p>\u201eKonzentriert\u201c ist gar kein Ausdruck. Ich WAR der Bait&#8230; <strong>* Zupf * Zupf * Stillhalt * Schleif * Stillhalt * Zupf&#8230; &gt; tick&lt; ! . \u201eWar das etwa gerade&#8230;??\u201c <\/strong>Ich schlug an und tats\u00e4chlich: Die Penzill war krumm!<\/p>\n<p><strong>\u201eJAPPP!!!\u201c <\/strong>hallte es \u00fcber den Pier. Kompromisslos kurbelte ich den kleinen Sauger aus der Tiefe und hievte ihn anschlie\u00dfend 3 Meter hoch durch die Luft, direkt in meine H\u00e4nde. YES!!!<\/p>\n<figure id=\"attachment_16411\" aria-describedby=\"caption-attachment-16411\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-16411\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-10.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"673\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-10.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-10-326x183.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-10-768x431.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-10-678x380.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16411\" class=\"wp-caption-text\">\u201eBlankblocker!\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Bann war gebrochen. Vor mir, baumelte mein erster holl\u00e4ndischer Zander (wenn man ihn denn bei einer Gr\u00f6\u00dfe von knapp 30 cm als solchen bezeichnen konnte). Die 10 cm langen Brutfische, die sich letzten Sommer im Altrhein auf 1er Spinner gest\u00fcrzt hatten, ausgenommen, war das hier definitiv mein PW \u2013 Personal Worst. Ironischerweise kann ich mich aber kaum an eine Situation erinnern, in der mich ein Zetti jemals so gl\u00fccklich gestimmt hatte. Wie auch bei meinem ersten Basstrip, ging es hier um Anpassung der eigenen Anspr\u00fcche im Bezug auf die gegebenen Umst\u00e4nde. Kein Mensch f\u00e4hrt nach Holland, mit dem Ziel einen 300 g schweren Fisch zu fangen. Kein Mensch versp\u00fcrt gro\u00dfartig Euphorie beim Fang eines solchen Fisches, wenn um ihn herum die Ruten krumm gehen und sich der Rest dumm und d\u00e4mlich f\u00e4ngt. Nach zwei Tagen Blank und \u00fcber einem Dutzend versemmelter Bisse aber, sieht die Sache schon anders aus. Nicht zu vergessen, dass meine Mitstreiter allesamt sehr f\u00e4hige und in punkto Zander, erfahrenere Angler sind, die bereits mehrere Amsterdam Trips mit weitaus gn\u00e4digerem Fangergebnis absolviert hatten.<\/p>\n<p>Genug Schulterklopfen, der erste Zetti des Tages war im Kasten, jetzt galt es am Ball zu bleiben.<\/p>\n<p>Und siehe da, schon wenig sp\u00e4ter \u201etockte\u201c es erneut in der Schnur, diesmal auf Fat Swing Impact am leichten Jigkopf:<\/p>\n<figure id=\"attachment_16412\" aria-describedby=\"caption-attachment-16412\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-16412\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-11.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-11.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-11-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-11-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-11-678x509.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16412\" class=\"wp-caption-text\">\u201eHope is rising\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_16413\" aria-describedby=\"caption-attachment-16413\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-16413\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-12.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-12.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-12-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-12-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-12-678x509.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16413\" class=\"wp-caption-text\">\u201eSpoiler: Der gr\u00f6\u00dfte Zander des Trips\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p>Kurz vor meinem zweiten Fisch, hatte es auch bei Niko ordentlich gerumst und wir wurden Zeuge eines Drills, der anfangs alles au\u00dfer einem Zander vermuten lie\u00df. Unerwartet harte Gegenwehr und eine zum Halbkreis gekr\u00fcmmten Rute, zwangen pikehead die Worte \u201eALTER WAS IST DAS?!\u201c laut auszusprechen und uns den bisher trockenen (Regen z\u00e4hlt nicht) Spundwandkescher einzuweihen. 63 cm ma\u00df der Hafendrache und war laut Simon, der bis dato gr\u00f6\u00dfte von ihnen gefangene Zander an diesem Spot. F\u00fcr deutsche Verh\u00e4ltnisse h\u00f6chstens oberes Mittelma\u00df, war das ein f\u00fcr Amsterdam deutlich \u00fcber dem Durschnitt liegender Fisch. Hohe Zanderpopulationen bringen bekannterma\u00dfen \u2013 anders als bei Hechten \u2013 eine Vielzahl kleiner Exemplare mit sich, sodass man sich \u2013 um an die Eltern zu gelangen \u2013\u00a0 erstmal durch die Kinderstube angeln muss. Hammergeil! Sollte sich das Blatt doch noch wenden?<\/p>\n<p>Nicht wirklich. Denn nachdem Simon noch einen Junior auf Easy Shiner verhaftete und wir eine Handvoll Anhiebe ins Leere gesetzt hatten, schlossen sich die \u201eGardinen vor dem Beissfenster\u201c.<\/p>\n<p>Die D\u00e4mmerung brach herein, Wind und Regen nahmen zu. Wir schlenderten zur\u00fcck zur F\u00e4hre und vertrieben uns die Wartezeit mit ein paar W\u00fcrfen Richtung Schiffsrumpf im flacheren Uferbereich des Hafens. Bereits nach 2 Grundkontakten, bekam ich einen saftigen \u201eTock\u201c, verhaute aber \u2013 wie konnte es anders sein \u2013 den Anhieb. Der zur L-form verrutschte Gummi sprach f\u00fcr sich und so feuerte Simon seinen K\u00f6der nach: Selbes Spielchen&#8230;<\/p>\n<p>Ich konnte mich nicht erinnern, jemals so viele Fehlbisse im Verh\u00e4ltnis zur Anzahl der gefangenen Fische gehabt und miterlebt zu haben. An meinen Hausgew\u00e4ssern verzichte ich in 95 % der F\u00e4lle auf Stinger, insbesondere wenn ich Shads unter 12 cm in steinige Arealen fische. Solange der Haken im vorderen Drittel sitzt und die Mischung weich ausf\u00e4llt, h\u00e4lt sich die Fehlbissrate auf einem kaum erw\u00e4hnenswerten Level, hier hatte sich die gesch\u00e4tzte Prozentzahl von 85 aber einfach mal gnadenlos umgedreht. Einen kleinen Teil trugen nat\u00fcrlich die weitaus geringeren Fischgr\u00f6\u00dfen bei- Andererseits haben die anderen bei ihren letzten Trips genauso gefischt und anst\u00e4ndig gefangen. Somit konnte man es tats\u00e4chlich nur der fehlenden Aggressivit\u00e4t und dem damit in Zusammenhang stehenden, vorsichtigen Ansaug-Verhalten zuschreiben, das ich in solchem Ausma\u00dfe hierzulande noch nie erlebt hatte.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck am Bahnhof mobilisierten wir die letzten Kr\u00e4fte und ackerten uns die \u00fcblichen Spundw\u00e4nde und Schiffsanleger entlang. NSDM sei Dank, versp\u00fcrte ich wieder etwas Feuer im Herzen, was bei Dunkelheit, Wind und Dauerregen bitter n\u00f6tig war, um nicht vorzeitig die wei\u00dfe Fahne zu schwenken. Doch mit jedem weiteren Wurf, schrumpfte die Flamme.<\/p>\n<p>Als schlie\u00dflich auch jener Spot, an welchem Niko am Vortag die Fehlbisssalven kassiert hatte, bei vier Leuten keinen Zupfer brachte und der Regen sich verdreifachte, begann der Mindfuck von vorne. Anna tat das einzig Vern\u00fcnftige und verabschiedete sich (M\u00e4dchen frieren immer zuerst) in Richtung Hostel. Mein Kopf sagte \u201eGeh mit\u201c, mein Herz leider \u201ebleib\u201c. Ab diesem Punkt, verschwammen die Grenzen zwischen Kampfgeist und Dummheit, die Leidenschaft wurde zum Zwang. Getrieben von Fischgier (ungeachtet der Tatsache dass ich krank, von Kopf bis Fu\u00df durchn\u00e4sst und verfroren war) schipperten wir zur n\u00e4chsten F\u00e4hre, die uns erneut an die NSDM bringen sollte.<\/p>\n<p>Dort angekommen, positionierten wir uns wie Schachfiguren auf dem Schlachtfeld und schickten wortlos unsere K\u00f6der in die dunklen Tiefen des IJ Meers. Alle zusammen \u2013 und doch jeder f\u00fcr sich. Es wurde nicht geredet, sondern gefischt. So als w\u00e4re es unsere letzte Nacht vor der Apocalypse.<\/p>\n<p>Ich sp\u00fcrte mein Blei jeden einzelnen Kieselstein rauf und runter rutschen, bereit den Rachen des Drachen zu durchsto\u00dfen, wann immer er angreift. An diesem Punkt habe ich sie endg\u00fcltig gef\u00fchlt und begriffen: Die Magie des Streetfishens. Ein gottverlassener Hafen bei Nacht. Wind, Regen, Orange flimmernde Laternen. Jeder zweite Thriller k\u00f6nnte hier beginnen. Unter dir: Beton und eine schwarze Br\u00fche, in deren Tiefen das verborgen liegt, was man begehrt. Man will den Schlag sp\u00fcren, man will die Ungewissheit in den ersten Sekunden des Kampfes, um welches Kaliber es sich am unteren Ende handelt, alles andere spielt keine Rolle&#8230;.<\/p>\n<p>Die Szenerie ist d\u00fcster und bedrohlich. Ich k\u00f6nnte sich keine ekelhaftere Umgebung vorstellen und doch bin ich vollkommen im Moment gefangen.<\/p>\n<p>Um dem Pathos-Part jetzt einen D\u00e4mpfer zu versetzten: Die Magie des Streetfishens, h\u00e4tte ich definitiv auch bei 20 Grad in kurzer Hose unter wolkenlosem Sternenhimmel und der 5fachen Anzahl an Zettis gesp\u00fcrt. Aber genau darum geht es beim Streetfishing, besser gesagt beim Angeln: Um den Fokus und die Bereitschaft. Um die Hingabe. Nimm es wie es kommt.<\/p>\n<p>Und ich nahm es: Das Fahrrad. Simon &amp; Niko ebenfalls. Es reichte. Zeit f\u00fcr die hei\u00dfe Dusche, Bier und Bett!<\/p>\n<p>Auf halbem Weg fiel uns auf, dass kein Kescher mehr an Nikos Schulter baumelte (jeder ist mal abwechselnd Net-Sitter). Kollegial genug, um zusammen zur\u00fcck zuradeln waren Simon und ich nicht mehr. Ein deutliches Zeichen daf\u00fcr, dass alle ihre Kapazit\u00e4t erreicht hatten. Nach 10 Minuten Warten, ging\u2018s in Reih und Glied weiter, bis wir nach \u00fcber 20 Minuten endlich die Bude erreicht hatten. Paar halbe an der Bar und 3 Chipst\u00fcten sp\u00e4ter, waren wir alle dem Sandmann zum Opfer gefallen, ich kann mich nicht erinnern jemals schneller eingepennt zu sein, als w\u00e4hrend dieser 3 Tage Amsterdam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Duckhunt 2.0<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Genauso kurz wie die Einschlafzeit war, empfand ich die Dauer des Schlafs. Augen zu, Augen auf \u2013 \u201eGuten\u201c Morgen! Widerlich. Ebenso widerlich wie die fortgeschrittenen Halsschmerzen und das Gef\u00fchl, 2 Flaschen Komodowaran-Speichel auf Ex gesoffen zu haben. Es dauerte keine 10 Sekunden, bis die Worte \u201eIch bin f\u00fcr heute raus\u201c durch den Raum flogen. Leider dauerte es aber auch keine weiteren 10 Sekunden, einen \u2013 durch das wenige Augenblicke sp\u00e4ter stattfindende, nebenher aufgeschnappte Taktik-Gefasel von pikehead und aspiusfan \u2013\u00a0dezenten Umdenkprozess in mir auszul\u00f6sen. \u201eNein\u201c sagte ich mir, wickelte die Decke um den Kopf, drehte mich Richtung Wand und schlief wieder ein.<\/p>\n<p>30 Minuten sp\u00e4ter, kullerte die erste Ibuprufen meinen Rachen runter und ich stand wankend vor dem Fr\u00fchst\u00fccksbuffet. Schwer zu deutende Blicke seitens Simon und Anna, sowie ein kurzer, aufbauender Schulterklaps von pikehead, den ich als Mischung aus Mitleid und Respekt auffasste, brachten mich wieder ins Rollen. Meine Verfassung war schlecht. Aber w\u00fcrde sie wirklich besser werden, wenn die anderen mit Sabber im Mundwinkel mittags die Zimmert\u00fcr aufrei\u00dfen und Dinge wie \u201eAlter waren die willig.\u201c,\u00a0 \u201eAlle haben abgemetert.\u201c\u00a0 \u201eZweistellig abgepiked.\u201c durch den Raum br\u00fcllen? Das wage ich zu bezweifeln. Also ran an den Speck.<\/p>\n<p>\u201eSelbe Rute, selbe Route, Ricky landet keine Schnute&#8230;\u201c, fasst die erste Stunde ganz gut zusammen.<\/p>\n<p>Bisse gab es einige. Und ich setzte jeden einzelnen davon in den Sand. Cannibal Shad, Pro Shad, Kopyto&#8230;, ja sogar auf nen scheiss Zalt blieben die Mistviecher ums Verrecken nicht h\u00e4ngen. Bei Simon und Niko lief es \u00e4hnlich: Attacke \u2192 Anhieb ins Leere&#8230;<\/p>\n<p>Ich hatte schon lang aufgeh\u00f6rt, nach einem Grund zu suchen. Daf\u00fcr war in meinem eingeschr\u00e4nkt funktionierenden Kopf kein Platz. \u201eIch angle so lange, bis einer h\u00e4ngen bleiben MUSS.\u201c<\/p>\n<p>Simon schaffte es irgendwann tats\u00e4chlich, einen zuvor von Niko verhauenen Strike ENDLICH zu verwerten. 50 cm auf den 15er Real Eel. Immerhin!<\/p>\n<p>Als ich einige Gr\u00e4ben weiter gerade dabei war, mich bei pikhead \u00fcber die Anzahl meiner (mittlerweile 8 oder 9!!!) Fehlbisse auszuheulen, gab\u2018s Nummer 10 mit Gratis-Topwaterplatscher oben drauf. Dem Sch\u00e4del nach zu urteilen wohl irgendwas um die Mitte 70. H\u00e4tte ich einen gn\u00e4digen Rutensponsor, w\u00e4re das wohl der Moment gewesen, an dem ich kurzerhand meine Speerwurff\u00e4higkeiten getestet h\u00e4tte: \u201eFUCKING HOE-LAND!\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_16414\" aria-describedby=\"caption-attachment-16414\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-16414\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-13.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-13.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-13-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-13-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-13-678x509.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16414\" class=\"wp-caption-text\">\u201eHechte lauern hier wie Crackdealer an jeder Ecke\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wenig sp\u00e4ter von Niko, der auch ganz gerne mal als Erster am Spot ist, die Info : \u201eHarten Biss gehabt&#8230;\u201c Und zwar im oberen, klaren Teil. (Der \u201eZipfel\u201c ihr erinnert euch.) K\u00f6der: Erneut Soft 4Play in 20cm.<\/p>\n<p>Als wir wieder bei den Minigr\u00e4ben ankommen, erbarmt sich ein ebensolcher Mini-Pike zum Landgang bei Niko oder Simon? (Wei\u00df ich, ehrlich gesagt, nicht mehr.)<\/p>\n<p>Ab an den Klarwasserhafen. Simon und Anna legten ein P\u00e4uschen ein, Niko und ich widmeten uns dem Hafenbecken. Ein paar W\u00fcrfe Richtung open Water, ein paar Richtung Boote \u2013&gt; Nada. Angesichts der gestrigen Begegnung mit der Metermutti und Nikos Fehlbiss am \u201eZipfel\u201c, waren wir uns dar\u00fcber einig, die Stege etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Wind war fast vollst\u00e4ndig abgeklungen, die Sonne lie\u00df sich kurzzeitig blicken und irgendwie lag was in der Luft, das sich am ehesten mit \u201eRuhe vor dem Sturm\u201c beschreiben lie\u00dfe.<\/p>\n<p>Stege, Boote und keine Menschenseele. Irgendwie gefiel mir diese Kombination.<\/p>\n<p>Nachdem wir die \u00fcberh\u00e4ngende Holzverkleidung der Bootsrampe akribisch abgesucht und uns m\u00f6glichst leise \u00fcber die ebenfalls \u00fcberstehende Holzpromenade geschlichen hatten, sicherte Niko sich den ersten Steg und lief direkt an dessen Spitze, die etwa 60 Meter (ja, das waren in der Tat sehr lange Stege) vom Ufer entfernt lag. Ich entschied mich f\u00fcr Nummer 2 und suchte erstmal per Pendelwurf die schattigen Uferbereiche ab, um das Szenario vom Vortag bestm\u00f6glich vorzubeugen. Ok, keine Mama in Sicht \u2013 ab auf den Jetty. Zwischen dem zweiten und dritten Steg, befand sich eine ca. 10 m\u00b2 gro\u00dfe Schwimmplattform, deren Kanten f\u00f6rmlich darum baten, abgeklappert zu werden. Die Tatsache, dass sie in einem Abstand von ca. 1,5 m parallel zu meinem Steg verlief, erlaubte mir \u2013 auf Sicht \u2013 eine sehr pr\u00e4zise K\u00f6derf\u00fchrung unterhalb der Rutenspitze.<\/p>\n<p>Die Tiefe betrug hier ca. 3 m, der Grund bestand \u2013 genau wie im Rest des Sees \u2013 haupts\u00e4chlich aus Schlamm, Kies und vereinzelten Muschelschalen. \u201eVon Shads her\u201c barg meine Tacklebox nichts, was in meinen Augen realistisch genug gewesen w\u00e4re, um bei solchen Sichtverh\u00e4ltnissen einen Gro\u00dfhecht austricksen zu k\u00f6nnen. Zudem erschien es mir sinnvoll, ein attraktives Verh\u00e4ltnis zwischen aggressiveren Bewegungen und l\u00e4ngeren Pausen zu schaffen. Der Kontrast Reiz\/Statik funktioniert gerade bei tr\u00e4gen Fischen (insbesondere Hechten) sehr gut und bringt so manchen, anf\u00e4nglichen Kostverweigerer um den Verstand. Twitchbaits bzw. Jerkbaits besitzen bekanntlich diese Eigenschaften, wobei die integrierten Rasseln in bestimmten Situationen (und diese schien mir eine davon) ebenfalls wahre Wunder vollbringen k\u00f6nnen. Genug philosophiert, ich tauschte den Cannibal Shad gegen einen Deep Diving Arnaud (12cm, Suspender, Farbe: Hl Hasu) und schickte diesen auf Tauchstation.<\/p>\n<p>Nach ein paar Schritten, befand er sich auf optimaler Tiefe (ca. 1.80 m) und wobbelte gem\u00fctlich vor sich hin. 1-2 kr\u00e4ftigeTwitches und 3 Sekunden Pause&#8230; Ich sneakte langsam weiter&#8230; *Wobble, Wobble*&#8230;Pause&#8230;*twitch*&#8230; Und pl\u00f6tzlich schl\u00e4ngelt er sich raus: Ein fetter Pike! Augen auf den \u201eSt\u00f6renfried\u201c gerichtet.<\/p>\n<p>Das Herz schl\u00e4gt mir bis zum Hals, die Knie werden weich. \u201eCool bleiben\u201c&#8230; Ich versetzte dem \u201eArni\u201c einen sanften Jerk, gerade so, dass er einseitig flankt und die Rassel minimal zu h\u00f6ren ist.<\/p>\n<p>Der Fisch schiebt sich hinterher. Boah ey&#8230; ich warte ein paar Sekunden und jerke nochmal \u2013 Diesmal mit bisschen mehr Bums. Und wieder: Der Hecht kommt nach&#8230; Meine Nerven liegen blank, denn aus Erfahrung wei\u00df ich, dass solche Duelle oft zugunsten des Fisches ausgehen wenn die ersten 2-3 Provokationsversuche nicht ziehen&#8230;<\/p>\n<p>Ich entschlie\u00dfe mich f\u00fcr einen leichten Richtungswechsel und dirigiere den Bait mit moderater Geschwindigkeit etwas mehr Richtung Oberfl\u00e4che (Fluchtverhalten und so&#8230;) wobei ich die Bewegung etwas l\u00e4nger ausfallen lasse als die bisherigen. Das hat ihm gefallen. Wie eine Schlange, beschleunigt er Richtung K\u00f6der um kurz davor erneut abzubremsen! Das gibt\u2019s doch nicht&#8230;<\/p>\n<p>Ein echter Beutefisch h\u00e4tte sp\u00e4testens jetzt den Ernst der Lage erkannt und versucht, sich aus dem Staub zu machen, also gehe ich volles Risko, verk\u00fcrze die Pause, \u00e4ndere ein zweites Mal die Richtung und lasse den Bait mit 2 kr\u00e4ftigeren Rucks weiter Richtung Oberfl\u00e4che schnellen. Der Pike schiebt nach&#8230; Eine knappe Sekunde Pause\u2026 Twitch&#8230;BAAAAM!<\/p>\n<p>Die Kiemen blitzen auf, Arni verschwindet quer in der Luke. Ich schlage an und&#8230; H\u00c4NGT! \u201eFIIIIIISCCH, NIKO, FIIIIIIIISCH!!!\u201c<\/p>\n<p>Pikehead, der den Ernst der Lage realisiert hat, schlittert wie ein Eiskunstl\u00e4ufer \u00fcber die nassen Holzlatten. F\u00fcr eine Handlandung ist der Steg zu hoch, also muss ich die Zeit damit \u00fcberbr\u00fccken den Fisch davon abzuhalten Spr\u00fcnge und Kopfschl\u00e4ge zu vollf\u00fchren, die mich ziemlich sicher mit dessen Verlust bestraft h\u00e4tten, denn allzu sauber haben die Drillinge nicht gefasst. Ein paar ekelhafte, w\u00fctende Headshakes oberhalb des Wassers sp\u00e4ter, ist er in reichweite: \u201eFAHR MIT DER HAND IN DIE KIEME, SCHNELL!\u201c br\u00fclle ich zu Niko, der wie ein Seehund mit dem Bauch auf dem Steg liegt und sein Bestes gibt.<\/p>\n<p>\u201eJAAA MAN\u201c bricht es aus mir raus, als pikehead (samt pike) wieder sicheren Boden unter den F\u00fc\u00dfen hat. Die Entsch\u00e4digung f\u00fcr ALLES&#8230;<\/p>\n<figure id=\"attachment_16415\" aria-describedby=\"caption-attachment-16415\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-16415\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-14.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-14.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-14-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-14-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-14-678x509.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16415\" class=\"wp-caption-text\">\u201ePures Gold\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Messung ergab 82 cm \u2013 weit unter der gesch\u00e4tzten Gr\u00f6\u00dfe von 85-90. Das Format des Fisches trog: Fett wie ein Meter! Stiernacken und gut gef\u00fcllter Bauch, kaschierten die fehlenden Zentimeter ganz gut. Dazu noch eine wundersch\u00f6ne, goldene F\u00e4rbung. Traum! Keine Granate, aber im Hinblick auf die Verfolgungsjagd \u2013quasi zwischen meinen F\u00fc\u00dfen \u2013 sowie die bisherige Fehlbissquote, definitiv ein wertvoller Fisch, den ich niemals vergessen werde!<\/p>\n<p>Nachdem die junge Mutti versorgt und realeased war, juckte es auch bei Niko in den Fingern.<\/p>\n<p>Er clippte den zweiten Arnaud DD (Farbe Wagasaki) in den Snap und beschloss, sich das Bootshaus am \u00e4u\u00dferen Rand des Hafenbeckens vorzunehmen. Ich blieb mit Anna noch ein Weilchen sitzen und gerade als ich mein Siegeskippchen ausdr\u00fcckte, joggte uns Niko entgegen.<\/p>\n<p>Selbes Spiel: Nachdem er den Wobbler nahe der Hauswand platzierte hatte, schob sich das n\u00e4chste Kroko aus seinem Versteck. Diesmal deutlicher 1m+&#8230; Leider hatte er die Falle nach dem zweiten Twitch enttarnt und sich wieder in den Schatten verzogen. Ob die etwas aufdringlichere Farbe oder einfach nur die Erfahrung des Fisches schuld daran waren, l\u00e4sst sich schwer sagen, zupacken wollte er jedenfalls nicht.<\/p>\n<p>Weitere 30 Minuten Angelzeit (Simon versuchte ebenfalls sein Gl\u00fcck) brachten keinen weiteren Fischkontakt und so beschlossen wir, den R\u00fcckweg anzutreten, um uns den Rest des Tages erneut den Kammschuppern zu widmen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_16416\" aria-describedby=\"caption-attachment-16416\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-16416\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-15.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-15.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-15-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-15-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-15-678x509.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16416\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Boyz n the Hood\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_16417\" aria-describedby=\"caption-attachment-16417\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-16417 size-full\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-16.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-16.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-16-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-16-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-16-678x509.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16417\" class=\"wp-caption-text\">\u201eStreetselfie\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bis auf ein paar zaghafte Anfasser, war in der Stadt aber nichts mehr zu holen. Weder die Werft noch die restlichen Spots, brachten uns den erhofften Erfolg, sodass wir gegen 18 Uhr die Bikes zur\u00fcckbrachten und uns dazu entschlossen, ein wenig Schlaf nachzuholen um halbwegs fit f\u00fcr den letzten Stop unserer Reise zu sein: Die Waal!<\/p>\n<p>Die von Simon ausgesuchte Strecke liegt ca. eine Stunde entfernt von Amsterdam und quasi auf dem Weg Richtung Grenze und d\u00fcrfte dem einen oder anderen von euch aus einigen Videos (Profiliga etc.) bekannt sein. Im Prinzip unterscheidet sich der holl\u00e4ndische Rhein nicht wesentlich vom deutschen, au\u00dfer dass er etwas breiter ist, mehr Buhnen beherbergt und einen h\u00f6heren Fischreichtum aufweist.<\/p>\n<p>Gerne w\u00fcrde ich euch jetzt von einem Grande Finale berichten, aber leider tat sich bis auf ein paar saftige Abrisse nichts mehr. Wobei, das stimmt so nicht ganz: Beim Befischen einer str\u00f6mungsreichen Hafeneinfahrt, fing Nikos Bremse pl\u00f6tzlich an zu kreischen: \u201eFISCH!\u201c Gespannt verfolgten wir den Drill, der sich \u00fcber einige Minuten streckte und fieberten voller Vorfreude einem kapitalen Zander entgegen. Das vermeintliche Glasauge, entpuppte sich jedoch als quergehakter Schleimbatzen, ein letzter, zynischer Gru\u00df der Waal an die fischgeilen Deutschl\u00e4nder und der \u201eperfekte\u201c Abschluss f\u00fcr einen Trip, der zugegebenerma\u00dfen mehr Lektion als Urlaub gewesen war. Holy Hoe (-land), Du undankbare Bitch. Beim n\u00e4chsten Mal bist du f\u00e4llig &lt;3<\/p>\n<figure id=\"attachment_16418\" aria-describedby=\"caption-attachment-16418\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-16418\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-17.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-17.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-17-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-17-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-17-678x509.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16418\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Haut endlich ab!&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n<p>Much love und (wie immer) tight lines,<\/p>\n<p>Euer gummikind<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Leben eines jeden Raubfischanglers ist es irgendwann soweit: Die obligatorische Holland-Reise steht vor der T\u00fcr. Zugegeben, eigentlich schl\u00e4gt mein Herz eher f\u00fcr unber\u00fchrte und verwilderte Gew\u00e4sser, an denen man in den Bear Grylls-Modus switchen muss, um an seine Fische zu gelangen. Je unzug\u00e4nglicher und menschenleerer, desto besser. 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Nicht, dass mich das in irgendeiner Weise davon abhalten w\u00fcrde meinen Tr\u00e4umen nachzujagen (S\/O Asien, Mittelamerika, Afrika und Co. brauchen sich nicht in Sicherheit wiegen), aber wenn sich kurzerhand die M\u00f6glichkeit bietet \u201eEasy-Fishing\u201c quasi&hellip;<\/p>\n","category_list":"<a href=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/category\/fangberichte\/\" rel=\"category tag\">Fangberichte<\/a>","author_info":{"name":"sunkentree","url":"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/author\/gummikind\/"},"comments_num":"25 Kommentare","featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/holland-angeln.jpg",800,350,false],"thumbnail":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/holland-angeln-326x143.jpg",326,143,true],"medium":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/holland-angeln-326x143.jpg",326,143,true],"medium_large":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/holland-angeln-768x336.jpg",768,336,true],"large":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/holland-angeln-678x297.jpg",678,297,true],"1536x1536":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/holland-angeln.jpg",800,350,false],"2048x2048":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/holland-angeln.jpg",800,350,false],"thxpress-featured-image":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/holland-angeln.jpg",800,350,false],"400x250-crop":["https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/holland-angeln.jpg",400,175,false]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Im Leben eines jeden Raubfischanglers ist es irgendwann soweit: Die obligatorische Holland-Reise steht vor der T\u00fcr. 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