{"id":1620,"date":"2006-03-14T06:51:18","date_gmt":"2006-03-14T06:51:18","guid":{"rendered":""},"modified":"2014-12-20T17:15:23","modified_gmt":"2014-12-20T16:15:23","slug":"back-to-the-roots-am-point-in-mozambique","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/back-to-the-roots-am-point-in-mozambique\/","title":{"rendered":"Back to the roots am Point in Mozambique"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" height=\"145\" alt=\"\" hspace=\"10\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11423154780_snap_open.jpg\" width=\"97\" align=\"left\"\/>Ende letzten Jahres suchte ich zusammen mit dem &ldquo;Tiger&rdquo;, der hier auf &ldquo;Barsch-Alarm&rdquo; ja schon den ein oder anderen Angelbericht verfasst hat, die K&uuml;ste von Mozambique heim. Wir hatten schon vor Ort vereinbart, dass wir jeder jeweils getrennt einen Bericht &uuml;ber die vor uns liegende Woche in Mozambique verfassen wollten. Als sportlichen &ldquo;Zusatzanreiz&rdquo; setzten wir uns noch die Selbstvorgabe, dass jeder versuchen muss, in der Geschichte m&ouml;glichst oft die Worte &ldquo;rostiger Angelhaken&rdquo; unterzubringen. Der Verlierer soll ein Angelwochenende f&uuml;r den Gewinner ausrichten. Aber jetzt wo ich hier so sitze, finde ich das ziemlich hart, zumal es f&uuml;r mich der erste Bericht f&uuml;r Barschalarm werden soll. Besser wird es sein, wenn ich mich schon mal nach einem &ldquo;freien Wochenende&rdquo; umschaue. <\/p>\n<p>Die H&uuml;tte die wir in Mocambique gemietet hatten, lag einsam und verlassen am Ende einer schmalen Landzuge. Diese hatte sich gleich einem nat&uuml;rlichen Steg &uuml;ber 20 km in das Meer hineingearbeitet. Feinster Puderzuckersand formte sich auf ihr zu bizarren D&uuml;nenlandschaften und lieferte vor unserer H&uuml;tte einen beeindruckenden Kontrast zu dem weiten Himmel und den Blaut&ouml;nen des Meeres. Aber auch diese paradiesische H&uuml;lle, welche man so auch auf vielen Titelbl&auml;ttern diverser Reisekataloge sehen kann, hatte nat&uuml;rlich ihren (rostigen) Haken. <\/p>\n<p>Uns wurde mitgeteilt, dass man zur Spitze der Landzunge nur gelangt, wenn man sich mit seinem Jeep bei Ebbe &uuml;ber den schmalen Strand der Landzunge wagt. Man m&uuml;sse dabei allerdings immer wieder mit weichen Stellen im Sand rechnen, in denen man leicht versacken kann. Gel&auml;nge es einem im Falle des Versackens nicht, sich innerhalb von 3 Stunden wieder rauszuw&uuml;hlen, dann k&auml;men die Fische unter Umst&auml;nden sogar bis ans Armaturenbrett rangeschwommen. Es empfiehlt sich in einem solchen Fall unbedingt, den Wagen auszur&auml;umen, die Nummernschilder abzuschrauben und rechtzeitig noch ein Abschiedsphoto von der Karosserie zu schie&szlig;en.&nbsp; <\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" height=\"300\" alt=\"\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11423154781_snap_boats.jpg\" width=\"450\"\/><\/p>\n<p>Trotz aller Panikmache und Warnungen versanken wir nicht und erreichten gegen Abend wohlbehalten unsere H&uuml;tte. Gleich nach dem Auspacken legten wir uns unter unsere Moskitonetze, um f&uuml;r den n&auml;chsten Morgen ausgeruht zu sein.&nbsp; Und wie wir dort lagen, erinnerte ich mich pl&ouml;tzlich daran, wie ich als Knirps mit meiner Stippe fast jeden freien Tag an den Stadtfluss zog, um Pl&ouml;tzen zu angeln. Der &ldquo;Tiger&rdquo; war damals auch schon dabei (nur nannte er sich damals noch anders). Meine Angelhaken waren fast immer rostig, eine Mutter diente als Gewicht und die Regenw&uuml;rmer waren stets selbstgebuddelt. Schon damals hatten wir dar&uuml;ber nachgedacht, wie es w&auml;re, wenn jetzt ein richtig gro&szlig;er Fisch anbei&szlig;en w&uuml;rde. Ein Hai vielleicht&#8230;.<\/p>\n<p>Viele Pl&ouml;tzen sp&auml;ter haben wir dann zwar begriffen, dass Haie in mitteleurop&auml;ischen Stadtfl&uuml;ssen sehr, sehr selten und demzufolge auch entsprechend schwer zu beangeln sind, doch haben wir unseren Traum von dem einen ganz gro&szlig;en Fisch wohl nie so richtig aufgeben k&ouml;nnen. Vielleicht war es der Gedankte an &ldquo;unseren Fisch&ldquo;, der uns all die Jahre &uuml;ber bei der Stange gehalten hat.&nbsp;&nbsp; <\/p>\n<p>Direkt vor unserer H&uuml;tte rumorte die Brandung des indischen Ozeans. Jede einzelne Welle schien zu verk&uuml;nden, dass unter ihnen auch die &ldquo;ganz gro&szlig;en Fische&ldquo; schwammen. Wie sollte ich angesichts dieser Verhei&szlig;ung ruhig unter meinem Moskitonetz liegen? Der Tiger hatte offensichtlich auch Einschlafprobleme. Schon seit Minuten h&ouml;rte ich irgendetwas knipsen. &ldquo;Was machst du da f&uuml;r Schweinerei? &hellip; Bist du noch wach?&rdquo; fragte ich ihn. <\/p>\n<p>&ldquo;Jau&#8230;, warte ich hab&rsquo;s gleich&#8230;. so&#8230;. Ich hab&rsquo; nur mal eben neue Drillinge an meine Blinker gemacht. Besser ist besser&rdquo;, antwortete er unschuldig.<\/p>\n<p>Das konnte ihm so passen. Sofort sprang ich auf, &ouml;ffnete meinen K&ouml;derkasten und holte nun meinerseits die Meerforellenblinker und die Drillinge raus. Er wiederum griff eine Rolle Draht und begann Vorf&auml;cher zu klemmen. <\/p>\n<p>Das Ende vom Lied: An Schlaf war nicht zu denken. Wir wechselten Schn&uuml;re, klempten Vorf&auml;cher und wetzten die Haken bis sp&auml;t in die Nacht. Dabei stellten wir dann irgendwann fest, dass in dieser lauen Nacht ein Bier genau das richtige w&auml;re&#8230;. <\/p>\n<p>Dann beschlossen wir, dass man auf einem Bein nicht stehen kann&#8230; schlie&szlig;lich noch ein letztes&#8230; ein allerletztes &#8230;usw.&nbsp; Die Nacht zog sich in die L&auml;nge und am Ende w&auml;rmten wir sogar noch die ein oder andere alte Pl&ouml;tzengeschichte von damals wieder auf.&nbsp;&nbsp; <\/p>\n<p>Bei Anbruch des n&auml;chsten Morgens betraten wir mit einem Kater im Nacken und mit unseren Angeln in der Hand den feinen Sand des Strandes. Wir waren fest entschlossen, diesen nicht eher zu verlassen, als bis die Sonne in unserem R&uuml;cken untergehen w&uuml;rde. Von unserer T&uuml;r aus, waren es noch ca. 2 km Fu&szlig;marsch bis zum &ldquo;Point&rdquo;. Ich zwang mich f&ouml;rmlich dazu, vorm &ldquo;Tiger&rdquo; eine ruhige Erscheinung abzugeben, dabei sp&uuml;rte ich es vor Spannung schon f&ouml;rmlich in mir brodeln. <\/p>\n<p align=\"left\">Aber &ldquo;Junge&rdquo; sagte ich zu mir, &ldquo;bleib&rsquo; ruhig, Angeln ist ein ruhiges Hobby &#8211; da darf man nicht in Hektik verfallen.&rdquo; Ich bemerkte, dass Tiger stets einen Schritt vor mir ging und dabei mit wirrem Blick die Wasseroberfl&auml;che absuchte. Ich beschleunigte daher, um aufzuschlie&szlig;en &#8211; Tiger beschleunigte seinerseits &#8211; ich verfiel in einen leichten Trab &#8211; Tiger begann zu laufen. <\/p>\n<p>&ldquo;Das wollen wir doch mal sehen&#8230;&rdquo; rief ich ihm zu und sprintete los in Richtung &ldquo;Point&rdquo;. Wie die Bescheuerten rannten wir nun gemeinsam &uuml;ber den Strand. Keine Sekunde sollte verpasst werden.<\/p>\n<p>Pl&ouml;tzlich bremste Tiger abrupt ab. Hektisch blickte er aufs Meer und tastete mit zitternden H&auml;nden nach seinem Meerforellenblinker. Ich kannte diesen Blick&#8230; er verhie&szlig; nichts Gutes. Und tats&auml;chlich &#8211; jetzt sah ich es auch. Auf der Wasseroberfl&auml;che spritzten in bester Wurfweite zahlreiche Kleinfische auseinander. &ldquo;Na&rsquo;, das l&auml;uft ja mit Ansagen hier&rdquo; sagte ich und hakte ebenfalls meinen 30 Gramm Meerforellenblinker aus den Rutenringen. Zeitgleich trafen unsere K&ouml;der ins Wasser. <\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" height=\"300\" alt=\"\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11423154782_snap_holz.jpg\" width=\"450\"\/><\/p>\n<p>Das Duell konnte beginnen.<\/p>\n<p>Ich fasste meinen Korkgriff etwas fester, denn jetzt rechnete ich tats&auml;chlich mit allem und jedem. Hatte ich die Drillbremse richtig eingestellt? Reichten die 10 Kilo Tragkraft meiner Monofilen aus? Was f&uuml;r ein Fisch lauerte da unten? War&rsquo; es ein Einzelg&auml;nger oder gar ein Schwarm? &#8230;.. Baracudas?, &#8230;.so dicht am Ufer?<\/p>\n<p>Wir sollten es an diesem Vormittag nicht erfahren. Alle unsere W&uuml;rfe blieben unbeantwortet. Von dem ersehnten gro&szlig;en Fisch fehlte jede Spur. Erst am Nachmittag l&ouml;ste sich das R&auml;tsel der auseinanderspritzenden Fischschw&auml;rme auf. Eine Art &ldquo;Hornhecht&rdquo; war die Ursache. Wir sahen die ca. 50cm langen Gesellen, als sie das ein ums andere Mal hinter unseren Blinkern hinterher geschwommen kamen. Diese Dinger kannten wir aber schon von zu Hause. Wegen ihnen waren wir nicht gekommen.<\/p>\n<p>Ich begann an unserem gesamten Vorhaben zu zweifeln, zumal es unwahrscheinlich war, dass sich die ganz gro&szlig;en Burschen auf unsere K&ouml;der st&uuml;rzen w&uuml;rden, wenn sich selbst die sonst so kritiklosen Hornhechte davon nicht beeindrucken lie&szlig;en. Ein &ldquo;Plan B&rdquo; musste her. Aber woher nehmen? <\/p>\n<p>Wenn es nur allein ums Angeln gegangen w&auml;re, so w&auml;re das noch die eine Sache gewesen. Die schlechten Fangaussichten stellten uns jedoch vor ein ganz anderes und viel gr&ouml;&szlig;eres Problem. Wir hatten nicht genug zum Essen mitgenommen. F&uuml;rs Fr&uuml;hst&uuml;ck war nur M&uuml;sli und Milch vorgesehen und f&uuml;r das Abendbrot sollten die paar Kartoffeln, die wir zuvor eingekauft hatten, mit reichlich selbstgefangenem Fisch angereichert werden. Der Plan vom selbstgefangenen Fisch begann jedoch wie gesagt nun langsam zu br&ouml;ckeln. <\/p>\n<p>Das eigentliche Problem dabei war aber, dass wir nicht eben mal in die n&auml;chste Stadt h&auml;tten reinfahren k&ouml;nnen, um Nachschub zu holen, denn unser Sprit reichte nur noch f&uuml;r einen Weg (Sprit gab&rsquo; es zu Zeit keinen und die Tankstellen hatten erst f&uuml;r das Ende der Woche Nachschub gemeldet). Wir sa&szlig;en in jeder Hinsicht auf dem Trockenen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" height=\"300\" alt=\"\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11423154783_snap_blues.jpg\" width=\"450\"\/><\/p>\n<p>Am sp&auml;ten Nachmittag setzten Tiger und ich uns dann zum Krisengespr&auml;ch zusammen. &ldquo;Hunger macht b&ouml;se&rdquo;, da waren wir uns schnell einig. Als Ergebnis der Krisensitzung wurde daher beschlossen und verk&uuml;ndet:<\/p>\n<p>1. Der Traum vom gro&szlig;en Fisch wird vorerst vertagt.<br \/>2. Keine Experimente <br \/>3. Heute Abend gibt es gebratenen Hornhecht.<\/p>\n<p>Um Punkt 2 und 3 zu erf&uuml;llen, wurden die Meerforellenblinker jetzt etwas kleiner gew&auml;hlt und mit einem Zusatzhaken versehen. Auf ein Vorfach verzichteten wir ganz, da wir mit gr&ouml;&szlig;eren R&auml;uber nicht mehr rechneten. Der Lohn des Ganzen bestand bei Sonnenuntergang aus zwei mickrigen Hornhechten. Aber besser die, als Kartoffeln pur.<\/p>\n<p>Zur&uuml;ck in der H&uuml;tte stellten wir bei einer hektischen Inventur unserer Vorr&auml;te fest, dass nicht nur die Essenvorr&auml;te knapp bemessen waren, sondern dass auch die Biervorr&auml;te gestern Nacht erheblich gelitten hatten. Kein Fisch und kein Bier, daf&uuml;r aber reichlich M&uuml;sli&#8230;. Wir sahen gewaltige Probleme auf uns zurollen. <\/p>\n<p>Zur&uuml;ck unter meinem Moskitonetz legte ich mir f&uuml;r den n&auml;chsten Tag eine neue Taktik zurecht. Wenn sie den Blinker nicht wollten, so dachte ich mir, dann muss ein K&ouml;derfisch her. Diesen sah&rsquo; ich in Gestalt eines dieser verdammten Hornhechte schon deutlich vor meinem geistigen Auge vorbeischwimmen. Mein neu gefasster Plan sah es nun vor, dass wir den Vormittag &uuml;ber ein paar Hornhechte fangen w&uuml;rden, um mit diesen dann am Nachmittag die ganz Grossen zu locken. Ein nat&uuml;rlicher K&ouml;der konnte dabei nicht falsch sein. Egal wie clever die gro&szlig;en Fische auch sein mochten, von irgendwas mussten sie ja leben &#8211; und genau das wollte ihnen nun auch servieren.<\/p>\n<p>Am n&auml;chsten Morgen gingen wir zwar hungrig, aber daf&uuml;r umso motivierter ans Werk. Ich bin kein gro&szlig;er Freund von M&uuml;sli und war daher fest entschlossen, das Essenproblem f&uuml;r den Rest der Woche zu l&ouml;sen. Mit vereinten Kr&auml;ften begannen wir damit, unsere Hornhechtblinker durch das Wasser zu leiern &#8211; doch ohne Ergebnis. Nicht ein einziger Hornhecht. Selbst die Nachl&auml;ufer blieben an diesem Vormittag aus! Somit fanden der Tiger und ich uns schon am fr&uuml;hen Nachmittag wieder zum Krisengespr&auml;ch zusammen.<\/p>\n<p>Angesichts des Umstandes, dass sich nicht mal mehr die Hornhechte f&uuml;r unsere K&ouml;der interessierten, verloren wir auch das letzte bisschen Mut, dass uns bis dahin noch verblieben war. Wir sa&szlig;en ratlos rum und durchw&uuml;hlten unsere K&ouml;derkisten auf der Suche nach einer Inspiration. Doch w&auml;hrend wir so vor uns hingr&uuml;belten, n&auml;hrten sich zwei kleine einheimische Jungs mit ihrer einfachen Angel. <\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" height=\"672\" alt=\"\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11423154784_snap_kids.jpg\" width=\"450\"\/><\/p>\n<p>Als ich sie erblickte, glaubte ich mit einem Mal die Rettung pers&ouml;nlich vor mir zu sehen. Unser Problem lie&szlig; sich vereinfacht so beschreiben, dass wir zwar bis an die Z&auml;hne mit Angelzeugs bewaffnet waren, jedoch die hiesigen Spielregeln nicht kannten. Die Ausr&uuml;stung der Jungs war im Vergleich zu unserem Zeug zwar &auml;u&szlig;erst sp&auml;rlich, daf&uuml;r hatten sie wahrscheinlich den Schl&uuml;ssel zu den Fischen. <\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" height=\"300\" alt=\"\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11423154785_snap_reel.jpg\" width=\"450\"\/><\/p>\n<p>&ldquo;Ich frag&rsquo; die beiden jetzt Mal nach dem Sesam-&ouml;ffne-Dich.&rdquo; sagte ich zum Tiger und ging auf die beiden zu, um ihnen das Geheimnis zu entlocken. In Mozambique spricht man Portugiesisch, wusste ich, daher versuchte ich es zur Begr&uuml;&szlig;ung mit einem spanischen &ldquo;Hola&ldquo;. Ich kann zwar kein Portugiesisch doch vermutete ich, dass die Sprachverwandschaft zum Spanischen den Rest erledigen w&uuml;rde. Doch schon wieder lag ich verkehrt, denn die beiden Jungs sahen sich nur fragend an und gaben keinen Ton von sich.<\/p>\n<p>&nbsp;&ldquo;Scheisse&rdquo; dachte ich &ldquo;wie soll&rsquo; ich jetzt nach Angeltricks fragen, wenn sie die Begr&uuml;&szlig;ung schon nicht verstanden haben?&rdquo; Ich warf einen letzten Rettungsanker und versuchte es mit der internationalen Anglersprache. <\/p>\n<p>Die Konversation lief wie folgt ab: <\/p>\n<p><strong>Ich:<\/strong> Heftiges Fuchteln mit der Angel Richtung Wasser in Kombination mit fragendem Gesichtsausdruck und zuckenden Schultern. <em>(Angelsprache = sacht&rsquo; mal Jungs, gibt es hier Fisch?) <br \/><\/em><strong>Sie:<\/strong> Beide lachten verst&auml;ndnisvoll und nickten. <em>(Anglersprache= Was&rsquo;n das f&uuml;r&rsquo;ne Frage? Hat der Haifisch Z&auml;hne oder was&#8230;?)<br \/><\/em><strong>Ich:<\/strong> Ausbreiten meiner Arme soweit ich konnte und wieder heftiges Schulterzucken. <em>(Angelsprache= und ist auch der ein oder andere Gro&szlig;e dabei?)<\/em><br \/><strong>Sie:<\/strong>&nbsp; Beide stellten das Lachen ein und nickten v&ouml;llig synchron. <em>(Anglersprache=&nbsp; Worauf du einen lassen kannst&#8230;.!!!!)<\/em><br \/><strong>Ich:<\/strong> Griff in meine K&ouml;derkiste und Zeigen eines Meerforellenblinker&rsquo;s <em>(Angelsprache= was h&auml;lst du von dem hier&#8230;?)<\/em><br \/><strong>Sie:<\/strong> Beide schauten skeptisch und zuckten jetzt ihrerseits mit den Schultern. <em>(Angelsprache=&nbsp; Was&rsquo;n das f&uuml;r&rsquo;n witziges Teil?)<\/em> <\/p>\n<p>Jetzt holte ich meine komplette K&ouml;derkiste raus und hielt sie ihnen vor. Beide warfen sich einen kurzen Blick zu. Wie auf Kommando lie&szlig;en sie ihre Angel fallen und begannen mit gro&szlig;en Augen in meiner Kiste zu w&uuml;hlen. Jeden einzelnen K&ouml;der nahmen sie pr&uuml;fend in die Hand und wogen ihn unter skeptischem Gemurmel. Den einen oder anderen K&ouml;der bedachten sie mit einem Kommentar, der offenbar ihre Anerkennung zum Ausdruck bringen sollte. <\/p>\n<p>Man konnte das Staunen in ihren Augen f&ouml;rmlich lesen. Angesichts dieser Reaktionen h&auml;tte ich mich selber ohrfeigen k&ouml;nnen, dass ich ihnen den K&ouml;derkasten &uuml;berhaupt gezeigt hatte. Die beiden Jungs waren augenscheinlich S&ouml;hne von Fischern, die in Mozambique in Armut am Strand leben. Und ich kreuzte hier einfach auf und spielte gleich nach 2 Minuten das reiche Arschloch mit der prallen K&ouml;derkiste. Was f&uuml;r einen Eindruck hatte ich hinterlassen? <\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" height=\"301\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11423154786_snap_beach.jpg\" width=\"450\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>Gern h&auml;tte ich den Beiden jetzt gesagt, dass der ganze M&uuml;ll in der Kiste f&uuml;r uns gerade v&ouml;llig wertlos ist, da wir die &ldquo;Spielregeln&rdquo; am Gew&auml;sser nicht kennen, und dass man genauso gut mit einem &ldquo;rostigen Angelhaken&rdquo; und einer Mutter als Gewicht angeln gehen kann. Der Spa&szlig; am Angeln ist der Selbe, ob nun mit einem &ldquo;rostigen Angelhaken&rdquo; oder einem &uuml;berteuerten hochglanzpolierten Teil. <\/p>\n<p>Mein K&ouml;derkasten jedoch sprach in diesem Moment eine ganz andere Sprache. Und ein internationales Wort aus dieser Sprache lautete offenbar &ldquo;Rappalla&rdquo;. Denn das war das erste Wort der Beiden, das auch ich verstand, als sie einen der finnischen Wobbler mit leuchtenden Augen aus der Kiste zogen. Mit einer Hand f&uuml;hrten sie diesen in einer&nbsp; wackelnden und taumelnden Bewegungen durch die Luft, und mit der anderen Hand imitierten sie einen wahlweise von hinten, oben oder unten angreifenden Raubfisch.&nbsp; <\/p>\n<p>&ldquo;Na prima&rdquo; dachte ich, &ldquo;Der Ruhm des Wobblers ist offenbar von Finnland bis auf die entlegendste Landspitze in Mozambique vorgedrungen.&rdquo;<\/p>\n<p>Ich ertappte mich bei dem Gedanken, dass es angesichts der Begeisterung der Beiden f&uuml;r meine pralle K&ouml;derkiste, von nun an wohl besser w&auml;re, wenn ich ein wachsames Auge auf die Jungs haben w&uuml;rde. <\/p>\n<p>Klar wei&szlig; ich wie doof solche Gedanken sind, aber ich konnte einfach nicht anders. Zwei Welten prallten aufeinander, die voneinander nichts wussten. Wahrscheinlich be&auml;ugten sie mich genau so skeptisch. Die Falle des Misstrauens und der daraus resultierenden Vorurteile klappte &uuml;ber mir zusammen, ohne dass ich mich wehren konnte&nbsp;.<\/p>\n<p align=\"left\">Thomas, so hie&szlig; der eine von den Beiden, legte ungeachtet meiner miesen Gedanken den Wobbler wieder zur&uuml;ck in den Kasten. &ldquo;Naja&ldquo;, dachte ich, &ldquo;vielleicht wartet er nur auf einen besseren Zeitpunkt&ldquo;.&nbsp; <\/p>\n<p>Er deutete auf meine Angel und sagte ruhig und bestimmt: &ldquo;Louhla&rdquo; <\/p>\n<p>Ich zuckte mit den Achseln, denn von &ldquo;Louhla&rdquo; als Rutenmarke hatte ich noch nichts geh&ouml;rt. Thomas griff in seinen K&ouml;derkasten, was in diesem Fall eine l&ouml;chrige Hosentasche war und zog ein St&uuml;ck Tintenfisch heraus. &ldquo;Louhla&rdquo; wiederholte er und diesmal hatte auch ich verstanden. <\/p>\n<p>Thomas, der offensichtlich genervt von meinem begriffsstutzigen Verhalten war, sortierte aus meinem K&ouml;derkasten einen winzigen Einzelhaken aus und dr&uuml;ckte mir diesen zusammen mit dem Tintenfisch in die Hand. Er gab&rsquo; mir zu verstehen, dass wir noch ein Gewicht ben&ouml;tigten. Ich dr&uuml;ckte mein Bedauern aus, denn leider konnte ich damit beim besten Willen nicht dienen. Ich hatte zwar zentnerweise Zeugs aus Deutschland mitgebracht, doch an ein einfache Packung Schrotblei hatte ich nicht gedacht.<\/p>\n<p>Thomas lachte, griff ein weiteres Mal in seine Hosentasche und holte eine alte rostige Mutter hervor. Ich musste grinsen, denn ich erkannte nat&uuml;rlich sofort, worauf das Ganze jetzt hinauslief. Gerade gestern Nacht hatte ich doch noch daran gedacht, wie alles bei uns damals angefangen hatte. Und nun stand dieser Junge mit einer alten rostigen Mutter vor mir und forderte mich auf, diese in den indischen Ozean zu schmei&szlig;en, um damit den lang ertr&auml;umten ganz gro&szlig;en Fisch zu fangen. Meine teure Spinnrute sollte nun, ohne das ich es bedauerte, innerhalb weniger Augenblicke eine rasante Reise in die Vergangenheit erleben. Und auch ich war dabei, zu den Urspr&uuml;ngen zur&uuml;ckzukehren.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" height=\"672\" alt=\"\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11423154787_snap_thomas.jpg\" width=\"450\"\/><\/p>\n<p>Thomas deutete auf eine Stelle im Meer, die nur ungef&auml;hr 3 Meter vom Ufer entfernt lag. Hier, genau vor meinen F&uuml;ssen sollten die Fische schwimmen? Thomas musste meinen skeptischen Blick wohl bemerkt haben, denn er wurde nun auf einmal ganz aufgeregt und erz&auml;hlte mir mit seinen fuchtelnden H&auml;nden einen ganzen Roman in reinster Angelsprache. Seinen ausf&uuml;hrlichen Beschreibungen entnahm ich, dass die Fische, die hinter der Uferkante lauerten, mindestens so gro&szlig; waren, wie er mit seinen Armen zeigen konnte. Sie partroulierten angeblich direkt am Ufer auf und ab, um Krabben und kleinere Fische zu fangen. Ganz glauben konnte ich ihm das nicht, denn wenn die Gr&ouml;&szlig;enangaben stimmten, dann h&auml;tte man die Fische bereits an herausragenden R&uuml;ckflossen erkennen m&uuml;ssen. Au&szlig;erdem wusste ich aus eigener Erfahrung, dass angelnde Kinder M&uuml;he haben zwischen realen Fischen und Wunschtr&auml;umen zu unterscheiden. <\/p>\n<p>Versuchen konnte ich es aber dennoch. Also setzte ich den K&ouml;der 3 Meter vom Ufer ab, und prompt, keine 10 Sekunden sp&auml;ter, sp&uuml;rte ich ein kurzes schnelles Zucken an meiner Rute &#8211; zupp &#8211; <strong><font size=\"4\">zupp<\/font><\/strong>. <\/p>\n<p>&ldquo;Wow&ldquo;, dachte ich, &ldquo;das ging schnell&ldquo;. Es war zwar nur ein kleines Riffb&auml;rschchen von der Gr&ouml;&szlig;e meines Handtellers, und damit keineswegs einer von den Fischen, von denen Thomas gesprochen hatte, doch spielte das f&uuml;r mich keine Rolle. Ich sp&uuml;rte, dass ich die erste T&uuml;r zum Erfolg aufgesto&szlig;en hatte. Jeder kleine Fisch war von nun an Teil meiner begonnen Entdeckungsreise in die Vergangenheiten. <\/p>\n<p>Ich &uuml;berlie&szlig; dem &ldquo;Tiger&rdquo; den gefangenen Riffbarsch als K&ouml;derfisch und angelte mit der Mutter und dem &ldquo;rostigen Angelhaken&rdquo; weiter. Wenn wir genug Riffbarsche fangen w&uuml;rden, so dachte ich mir, dann w&auml;re das Abendbrot auch gesichert. Ich wartete und wartete, doch nichts passierte. Ich hielt dabei die Rute ganz locker zwischen Daumen und Zeigefinger, um ja auch keinen Biss auszulassen. Verw&ouml;hnt durch den fr&uuml;hen Erfolg, wurde ich schon nach einer halben Minute ungeduldig. Warum r&uuml;hrte sich nichts mehr?<\/p>\n<p>Die Antwort kam prompt und ohne Vorwarnung. Ein gewaltiger Schlag fuhr in meine Rute, so heftig, dass diese mir dabei beinahe aus der Hand gerutscht w&auml;re. &ldquo;Was war das?&rdquo; schoss es mir durch den Kopf. Doch ehe ich eine Antwort finden konnte, sp&uuml;rte ich wie einen ICE am anderen Ende meiner Angel stetig an Geschwindigkeit aufnahm und zusammen mit meinem K&ouml;der das Riff in Richtung offenes Meer verlie&szlig;. Die Angel bog sich durch&#8230;.. bog sich noch mehr durch&#8230;. und dann&#8230;. war er weg. <\/p>\n<p>Ich atmete tief durch. Wer immer der Fahrer des ICE gewesen war, er hatte gut gefr&uuml;hst&uuml;ckt. Zu allem &Uuml;berfluss hatte er bei dieser Gelegenheit auch gleich meinen &ldquo;rostigen Angelhaken&rdquo; mitgenommen. <\/p>\n<p>Thomas lachte &uuml;ber seine gesamte Zahnreihe, klatschte wie wild in die H&auml;nde und blickte mich mit weit aufgerissenen Augen herausfordernd an. (Angelsprache= Siehst&rsquo;e, hab&rsquo; ich Dir doch gleich gesagt.)<\/p>\n<p>Das Ganze traf mich so unvorbereitet, dass ich gar nichts sagen konnte. Ich rannte zum &ldquo;Tiger&rdquo; der ein St&uuml;ck weiter oben angelte, bremste ab&#8230;., kehrte um und setzte mich erst mal wieder hin um mich zu beruhigen. Jetzt nur nichts &uuml;berst&uuml;rzen. Der &ldquo;Tiger&rdquo; sollte noch fr&uuml;h genug von meinem Erfolg erfahren. Erst mal sollte es eine Sache zwischen mir und dem gro&szlig;en Unbekannten bleiben, der dort unten lauerte. <\/p>\n<p>Bevor ich jedoch ein zweites Duell wagte, hatte ich damit zu tun, gegen das in mir hochschie&szlig;ende Adrenalin anzuk&auml;mpfen. Wie gel&auml;hmt und mit offenem Mund sa&szlig; ich da und umkrampfte den Griff meiner Angel. Dabei betrachtete ich das Ende der glatt durchtrennten Schnur und sch&uuml;ttelte immer wieder den Kopf. In Gedanken hatte ich mich doch bereits auf kleine niedlichen Riffbarsche eingestellt, und nun &#8230;? Es herrschten eben doch andere Spielregeln als beim Pl&ouml;tzenfischen zu Hause. <\/p>\n<p>Aber Rache ist s&uuml;&szlig;. Jetzt wurde aufger&uuml;stet! Ein Stahlvorfach musste her. Davon hatte ich reichlich. Die kleinen &ldquo;rostigen Angelhaken&ldquo;, von denen mir Thomas jetzt wieder ein Exemplar reichte, konnte man angesichts dieser Fische komplett vergessen. Wie sollte man die am Stahlvorfach festkriegen? Bei den Fischen die dort unten lauerten, waren die doch offensichtlich v&ouml;llig unterdimensioniert. Um dem gro&szlig;en Unbekannten eine Lektion zu erteilen und unser Abendbrot zu sichern, w&auml;hlte ich daher die stattlichen Hechthaken. Thomas blickte angesichts meiner neuen Idee etwas skeptisch. <\/p>\n<p>Selbe Stelle &#8211; neuer Versuch &#8211; doch Vergebens. Nichts r&uuml;hrte sich! Es schien mir bald so, als sp&uuml;rte der gro&szlig;e Unbekannte, dass er diesmal nicht so ein leichtes Spiel haben w&uuml;rde. Auch nach Stunden blieb der hei&szlig; ersehnte Biss aus. Statt dessen lutschten mir die Riffbarsche (oder wer auch immer da unten rumschwamm) ein ums andere Mal den Haken blank. <\/p>\n<p>Tiger kam und bat mich darum, dass ich ihm einen neuen K&ouml;derfisch fing. Ich dachte: &ldquo;Sonnenstich? &#8211; Der Alte hatte sie doch nicht mehr alle&#8230;. K&ouml;derfische? &#8230;sonst noch was?&rdquo;. Das sagte ich ihm nat&uuml;rlich nicht so deutlich, sondern erkl&auml;rte ihm diplomatisch, dass ich mir hier die allergr&ouml;&szlig;te M&uuml;he geben w&uuml;rde, doch die Biester wollten einfach nicht so recht&#8230;. So verging der Tag und ich verf&uuml;tterte fast einen ganzen Tintenfischarm an die Fische. <\/p>\n<p>Thomas harte hartn&auml;ckig an meiner Seite aus. <\/p>\n<p>Gegen Abend dann ein lautes fluchendes Aufst&ouml;hnen vom Tiger. Das St&ouml;hnen konnte man trotz der Brandung &uuml;ber den ganzen &ldquo;Point&rdquo; h&ouml;ren. Es &auml;hnelte in seinem Klang ungef&auml;hr dem vorwurfsvollen Aufst&ouml;hnen von Fu&szlig;ballfans, die einen von ihrer Mannschaft in der 90sten Minute vergebene Torchance beklagen. <\/p>\n<p>F&uuml;r mich war das &Auml;chzen des Tiger&rsquo;s ein untr&uuml;gliches Zeichen daf&uuml;r, dass er soeben einen kapitalen Biss in Eigenregie versemmelt hatte. Und dieser Biss war es auch, der mich daran erinnerte, dass wir noch nichts zum Abendbrot hatten.&nbsp; <\/p>\n<p>&ldquo;Besser kleine Riffbarsche als gar keinen Fisch&ldquo;, beschloss ich. Und so kehrte ich reum&uuml;tig zu den kleinen Haken zur&uuml;ck. Kaum hatte ich einen solchen wieder an der Schnur, ging es mit den Bissen genau an der Stelle weiter, wo es kurz vor dem Hakenwechsel aufgeh&ouml;rt hatte. Innerhalb k&uuml;rzester Zeit stand es zwischen mir und dem gro&szlig;en Unbekannten 2:2. (Ich hatte zwei Riffbarsche und der gro&szlig;e Unbekannte hatte zwei Haken erbeutet). <\/p>\n<p>Zwar war es f&uuml;r mich jedes Mal spannend, wenn dieser gewaltige Biss mir die Haken von der Schnur fetzte, doch war das auf Dauer ja kein Zustand&#8230;! Ich entschloss mich daher, ein kurzes St&uuml;ck starker monofiler Schnur&nbsp; zwischen die Hauptschnur und den kleinen Haken zu binden (ist gar nicht so leicht wie es sich anh&ouml;rt). Es sollte so etwas wie ein &ldquo;Kompromissvorfach&rdquo; werden.&nbsp; <\/p>\n<p>Thomas war begeistert von meiner Eingebung, kniff ein Auge zusammen und zeigte mir mit seiner rechten Hand den Daumen. <em>(Angelsprache= Alter, ich dacht&rsquo; schon, du raffst es gar nicht mehr, aber du bist ja gar nicht so bl&ouml;d wie du tust).<\/em><\/p>\n<p>Ich warf erneut aus, und schon Sekunden sp&auml;ter meldete sich das vertraute Zupfen am anderen Ende der Leitung: ZUPP ZUPP ZUPP&nbsp; &#8211; ZUPP <font size=\"4\">&#8211; ZUPP &#8211;<\/font> <br \/><font size=\"5\">&#8211;&nbsp;ZUPP<\/font> <font size=\"5\">!!!<\/font><\/p>\n<p>Da war er wieder!!! Anzuschlagen er&uuml;brigte sich, denn die einsetzende rasante Flucht machte mir &uuml;berdeutlich, dass mein Gegen&uuml;ber die Herausforderung angenommen hatte. Meine Rutenspitze bog sich wie schon zuvor unter der Last weit durch. Ich hoffte dabei inst&auml;ndig, dass der gewaltige Biss nicht wieder in einem Hakenverlust enden w&uuml;rde. Von Anfang an offenbarte sich ein himmelweiter Unterschied zu den Hornhechten vom Vortag. Die Taktik meines Gegners schien sich darauf zu beschr&auml;nken, immer wieder und mit aller Kraft in die Tiefe zu fl&uuml;chten. Bei den meisten dieser Fluchten musste ich ihn allerdings einfach ziehen lassen, denn er war kaum zu bremsen. Binnen weniger Augenblicke hatte er sich einen respektablen Abstand zum Ufer erarbeitet. Geschickt nutzte er dabei den Sog der zur&uuml;ckflie&szlig;enden Brandung f&uuml;r seine Zwecke aus. Meter um Meter flogen von der Spule. Ich denke nicht, dass meine Spinangel so etwas zuvor schon mal erlebt hatte. Immer dann wenn die Wellen gegen das Ufer dr&uuml;ckten, gelang es mir ein paar Meter wieder gut zu machen. Mit dem R&uuml;ckstrom der Welle jedoch, holte sich der Fisch die doppelte Menge wieder zur&uuml;ck.<\/p>\n<p>10 Meter er, &#8230;. dann wieder 5 Meter ich, &#8230;.dann 10 Meter er.<\/p>\n<p>&nbsp;Nachdem sich dieses Spiel ein paar Mal wiederholt hatte, lies die Kraft meines Gegen&uuml;bers etwas nach. Mit jeder neuen einlaufenden Welle kurbelte ich ihn unter den Anfeuerungsrufen von Thomas etwas dichter.<\/p>\n<p>Auf diese Weise gelang es mir schlie&szlig;lich, den Fisch &uuml;ber die Kante in den unmittelbaren Bereich des Ufer&rsquo;s zu bringen. Dieser Bereich des Ufer&rsquo;s ist jedoch mit &Auml;sten und Baumst&uuml;mpfen reich gesegnet und genau zwischen diesem spitzen Geh&ouml;lz suchte der Fisch seine letzte Chance. <\/p>\n<p>Und eine reelle Chance hatte der Fisch durchaus. Mit unglaublicher Geschwindigkeit schoss er im Slalom zwischen den &Auml;sten hin und her. W&auml;hrend der Fisch spritzend seine Spur durch die &Auml;ste pfl&uuml;gte, erkannte ich, dass dieser offensichtlich sehr viel kleiner war, als ich anfangs vermutet hatte. Er war zwar nicht viel gr&ouml;&szlig;er als mein Unterarm, doch seine Energie reichte f&uuml;r drei von der Sorte. Ich gab alles daran, dass sich unser potentielles Abendbrot nicht wieder vorschnell verabschiedete. Im Slalomkurs folgte ich dem sportlichen Winzling zwischen die &Auml;ste. <\/p>\n<p>Kaum hatte ich den Fisch auf den Trockenen, sp&uuml;rte ich den Stolz eines Robinson Crusoe in mir. <\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" height=\"672\" alt=\"\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11423154788_snap_fish.jpg\" width=\"450\"\/><\/p>\n<p>Tiger und ich packten sofort zusammen und rannten mit dem Fisch zur&uuml;ck zur H&uuml;tte, damit sich der Fisch auf dem Herd schon mal mit den Kartoffeln anfreunden konnte.<\/p>\n<p>Der Rest der Woche verging wie im Flug. Ich fing&rsquo; jeden Tag auf ganz entspannte Weise meine Fische. Jeden Zweiten meiner gefangenen Fische gab&rsquo; ich dabei Thomas, der mich weiterhin mit Tintenfischresten versorgte. Die Riesen waren zwar nicht dabei, doch spielte das in meinen Augen keine Rolle. Die 4-5 Kilo schweren Fische gaben einen derartigen Rock&lsquo;n Roll, dass ich die Woche &uuml;ber voll ausgelastet war. <\/p>\n<p>Ach ja, Ich muss noch etwas nachtragen. Wie es der Zufall wollte, verga&szlig; ich an jenem Abend in der Aufregung meine komplette K&ouml;derbox am Strand (Dramen spielten sich ab!!!!). Als wir am n&auml;chsten Morgen jedoch wieder an unseren Angelplatz kamen, fanden wir die K&ouml;derbox so vor, wie ich sie am Abend liegen gelassen hatte. Speerangelweit offen, &#8211; gewohnt unaufger&auml;umt &#8211; und komplett! Selbst von den hier so wertvollen &ldquo;rostigen Angelhaken&rdquo; fehlte keiner. <\/p>\n<p>Snapper<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende letzten Jahres suchte ich zusammen mit dem &ldquo;Tiger&rdquo;, der hier auf &ldquo;Barsch-Alarm&rdquo; ja schon den ein oder anderen Angelbericht verfasst hat, die K&uuml;ste von Mozambique heim. Wir hatten schon vor Ort vereinbart, dass wir jeder jeweils getrennt einen Bericht &uuml;ber die vor uns liegende Woche in Mozambique verfassen wollten. 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