{"id":1618,"date":"2006-03-14T07:16:21","date_gmt":"2006-03-14T07:16:21","guid":{"rendered":""},"modified":"2014-12-20T17:15:23","modified_gmt":"2014-12-20T16:15:23","slug":"finale-furioso-am-point-in-mozambique","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/finale-furioso-am-point-in-mozambique\/","title":{"rendered":"Finale furioso am Point in Mozambique"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" height=\"97\" alt=\"\" hspace=\"10\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11423169810_joern_teasi.jpg\" width=\"145\" align=\"left\"\/>Ich habe gerade die Geschichte vom &ldquo;Snapper&rdquo; gelesen. Zu der ein oder anderen Stelle h&auml;tte ich ja durchaus noch meine Anmerkung, aber ich will nicht unsportlich sein. Schlie&szlig;lich hatte er ja auch nicht die Chance, auf meinen Bericht zu reagieren. Mein Beitrag erz&auml;hlt im Prinzip von den selben Tagen am Point von Mozambique. Nur aus meinem Blickwinkel.<\/p>\n<p>Im Folgenden stelle ich exklusiv f&uuml;r Barschalarm eine garantiert neue Angelmethode vor, die so einfach wie genial ist. Daf&uuml;r, dass ihr von dieser Art zu angeln noch nie was geh&ouml;rt habt, w&uuml;rde ich meine Hand sogar in das Maul eines Tigerhais legen. Au&szlig;erdem gebe ich schonungslose Einblicke in die seelischen Abgr&uuml;nde eines frustrierten Anglers und ihr erfahrt warum man beim Angeln immer einen Satz Kondome dabei haben sollte. Lasst mich zun&auml;chst aber doch noch ein Paar Worte &uuml;ber den &ldquo;Point&rdquo; verlieren <em>(all jene, welche ihre Vorfreude auf die Stelle mit den Kondomen nicht mehr im Zaum halten k&ouml;nnen, scrollen bitte runter&#8230;.).<\/em> <\/p>\n<p>Den Point, als den speziellen &ldquo;Hot-Spot&rdquo; Mozambiques hatten uns die Einheimischen empfohlen, denn das Ende der Landzunge weist dort einige Besonderheit auf, die es in der Gegend wohl so kein zweites Mal gibt, und die den &ldquo;Point&rdquo; sogar zu einem der Top-Reviere im s&uuml;dlichen Afrika machen. Wenn man an der Spitze dieser Landzunge steht, kann man direkt vor dem Ufer eine gewaltige Brandung beobachten. Es scheint als w&uuml;rde ein Riss mitten durch das Wasser gehen. An diesem &ldquo;Riss&rdquo; bzw. an dieser Str&ouml;mungskante, spritzen die Wellen zu bestimmten Tageszeiten meterhoch. Das wiederum liegt daran, dass genau am Point in einzigartiger Weise zwei Meeresstr&ouml;mungen aufeinandertreffen. Diese Meeresstr&ouml;mungen waren es wohl auch, die zum Anschwemmen der Landzunge gef&uuml;hrt hatten. <\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" height=\"300\" alt=\"\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11423169811_joern_im_holz.jpg\" width=\"450\"\/><\/p>\n<p>Aus der Sicht des Anglers sind diese Meeresstr&ouml;mungen vor allem deshalb interessant, weil in ihnen jede Menge N&auml;hrstoffe mitschwimmen. Zahlreiche kleinere Fische treffen sich hier und nutzen das reiche Nahrungsangebot aus, um sich den Bauch vollzuschlagen. Zum Tauchen ist es aufgrund des n&auml;hrstoffhaltigen Wassers am Point zwar zu tr&uuml;be, doch kann man auch vom Ufer aus viele unterschiedlich Fische beobachten. St&auml;ndig sieht man, wie Kleinfische auf der Flucht vor R&auml;ubern auseinanderspritzen. Ab und zu schie&szlig;t sogar auch mal der ein oder andere fette Brocken durch die Wellenberge (auf der Flucht vor noch Gr&ouml;&szlig;eren??). Wenn man dieses Spektakel dort sieht, dann bekommt man eine Ahnung von dem, was unter Wasser abgehen muss. <\/p>\n<p>Abgesehen von solch spektakul&auml;ren Naturbeobachtungen ist der Point aber vor allem deshalb interessant, weil die Kleinfische f&uuml;r gew&ouml;hnlich die etwas gr&ouml;&szlig;eren Fische auf den Plan rufen. Diese wiederum m&uuml;ssen sich dann ihrerseits vor den richtig Gro&szlig;en in Acht nehmen. Die Divise ist: &ldquo;Fressen und aufpassen, dass man selber nicht gefressen wird.&rdquo; Jeder von euch, der schon mal in einer gr&ouml;&szlig;eren B&uuml;rogemeinschaft gearbeitet hat, kennt das Spiel &#8230;. <\/p>\n<p>Wir als Angler hatten die Kleinstfische in Ufern&auml;he inzwischen so lieb gewonnen, dass wir es nicht l&auml;nger ertragen konnten, dass sie sich immer vor den fiesen gro&szlig;en Fischen in Acht nehmen mussten. Wir wollten daher unbedingt etwas f&uuml;r den Schutz der possierlichen Kleinstfische tun und bei den gro&szlig;en Fischen mal so richtig aufr&auml;umen. Die Einheimischen sagten uns, dass man vom Ufer aus theoretisch jeden Fisch fangen kann den man auch im offenen Meer findet. Die Betonung dieser Aussage lag dabei wohl auf dem &ldquo;theoretisch&rdquo;, denn das Ganze stellte sich f&uuml;r uns doch sehr viel schwerer dar, als wir anfangs vermutet hatten&nbsp; (siehe &ldquo;Snapper&ldquo;).<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" height=\"300\" alt=\"\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11423169812_joern_spinnen.jpg\" width=\"450\"\/><\/p>\n<p>Das Kapitel mit den Blinkern hatten wir relativ schnell abgehakt. W&auml;hrend sich der &ldquo;Snapper&rdquo; mit seinem &ldquo;rostigen Angelhaken&rdquo; und stets wachsendem Erfolg an den mittelpr&auml;chtigen Fischen der Uferkante zu schaffen machte, wollte ich nach wie vor den ganz Grossen. Die Entscheidung viel mir allerdings alles andere als leicht, denn das konnte bedeuten, dass ich vielleicht die ganze Woche &uuml;ber einer Fata Morgana hinterher rennen w&uuml;rde, ohne am Ende auch nur einen einzigen Fisch gefangen zu haben. <\/p>\n<p>Beim Snapper mit seinen Tintenfischst&uuml;cken am &ldquo;rostigen Angelhaken&ldquo; ging es Schlag auf Schlag. Wenn wir uns Abends zum Abendbrot trafen, war es besonders schlimm. Der Snapper war froh gelaunt, pfiff ein Liedchen und briet dabei seine Fische. Zwischendurch musste ich mir die abenteuerlichsten &ldquo;Drillgeschichten&rdquo; anh&ouml;ren. Die dazugeh&ouml;rigen Fische servierte er anschlie&szlig;end. <\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" height=\"300\" alt=\"\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11423169813_joern_sonne.jpg\" width=\"450\"\/><\/p>\n<p>Jeden Abend war es dasselbe Spiel. Nur war es jedes Mal ein anderer Fisch, mit einem anderen Namen (den wir aber meist nicht kannten).<\/p>\n<p>Der &ldquo;Snapper&rdquo; lies es zwar nicht so raush&auml;ngen, dass er es war, der mir jeden Abend das Abendbrot sicherte, doch machte es seine Zur&uuml;ckhaltung insoweit nur noch schlimmer. Ich sp&uuml;rte genau, wie vorsichtig er versuchte, das Thema &ldquo;Tagesausbeute&rdquo; zu umgehen. Er redete vom Wetter und der herrlichen Landschaft&#8230; &#8211; nur von der Fangquote redete er nicht. Es kam mir fast so vor, als h&auml;tte er Mitleid mit einem armen Irren, der jeden Tag vergeblich versuchte, eine Fata Morgana einzufangen &#8211; und den man nun ja nicht darauf ansprechen durfte&#8230;. .<\/p>\n<p>Dabei h&auml;tten wir doch mal vern&uuml;nftig dar&uuml;ber reden k&ouml;nnen&#8230; Ist doch nichts dabei&#8230;. Dann h&auml;tte ich ihm mal deutlich gesagt, was ich davon halte&#8230;., wie mir seine Drillstories zum Hals raus h&auml;ngen&#8230; h&auml;tte ihm erkl&auml;rt, dass seine vielen gefangenen bunten Aquariumfische in den Fischkindergarten geh&ouml;ren und nicht in die Pfanne&#8230;.,, sind sowieso mehr Gr&auml;ten dran, als alles andere&#8230;. Au&szlig;erdem ist das Angeln mit kleinen &ldquo;rostigen Angelhaken&rdquo; totaler Kinderkram&#8230;. und das Ganze &uuml;berhaupt&#8230;.. ach&rsquo; was wei&szlig; ich&#8230;<\/p>\n<p>Ja, der geneigte Leser vermutet richtig, wenn er nun den Eindruck gewonnen hat, dass ich etwas sauer war. <\/p>\n<p align=\"left\">Der &ldquo;Snapper&rdquo; konnte nun aber wahrlich nichts daf&uuml;r. Es war einfach so verdammt hart sich t&auml;glich neu zu motivieren und am Abend regelm&auml;&szlig;ig entt&auml;uscht zu werden. Schlie&szlig;lich waren wir an einem der &ldquo;Top Reviere&rdquo; des s&uuml;dlichen Afrikas. Davon hatte ich seit Kindertagen getr&auml;umt. Ich wollte mir diesen Traum vom gro&szlig;en Fisch nun so gern erf&uuml;llen. Doch stattdessen&#8230; . <\/p>\n<p>Ja, ich geb&rsquo; es zu&#8230; ein Hai w&auml;re nicht schlecht gewesen&#8230;. . Allein schon wegen der Story. Wenn man dann mal Opa ist, das Kaminfeuer prasselt; &#8230; die Enkel auf den Knien hocken und fragen: &ldquo;Opa erz&auml;hl&rsquo; noch mal eine Geschichte.&rdquo;&#8230; Dann r&uuml;ckt man etwas dichter ans Feuer, und beginnt mit fl&uuml;sternder Stimme zu erz&auml;hlen: &ldquo;Hab&rsquo; ich euch schon die Geschichte erz&auml;hlt,&#8230; wie ich einen Hai vor der K&uuml;ste von Mocambique mit der blo&szlig;en Hand gefangen habe?&rdquo; (Opa&rsquo;s &uuml;bertreiben immer!!) <br \/>Jede Wette, dass die Enkel dann alles stehen und liegen lassen und mit offenem Mund der Erz&auml;hlung lauschen.<\/p>\n<p>In den Tagen in Mocambique habe ich daher nichts unversucht gelassen, um die n&ouml;tige Hauptperson dieser Geschichte an den Haken zu locken. Ich war mir zwar sicher, dass die Burschen da drau&szlig;en irgendwo schwimmen, doch hatte ich keinen Plan, wie ich ihnen beikommen sollte. Schon nach dem ersten Tag ahnte ich aber, dass die Spinnangel wohl nicht unbedingt das geeignetste Mittel zum Haiangeln ist. Wenn man zu Hause in den heimischen Boddengew&auml;ssern fischt, und schon den ein oder anderen Hecht rausgeleiert hat, dann l&auml;uft man leicht Gefahr, die Relationen zu verlieren. Man denkt dann, dass jeder beliebige Fisch mit der Spinnangel gedrillt werden kann, und dass alles eine Frage der entsprechenden Schnur, der Drillbremse, und der Zeit ist.<\/p>\n<p>Auch wenn es im Nachhinein schwer ist, es zuzugeben, so muss ich doch gestehen, dass ich in der Vergangenheit wohl ein bisschen so gedacht habe. <\/p>\n<p>Wenn ihr auch noch so denkt, dann schmei&szlig;t diese Vorstellung schleunigst &uuml;ber Bord. Was f&uuml;r die heimischen Boddengew&auml;sser gilt, hat f&uuml;r den indischen Ozean genauso viel G&uuml;ltigkeit wie die StVO auf einer Formel &#8211; eins Strecke. <\/p>\n<p>Weil ich im Verlauf der Woche auch einige Male mit ansehen musste, wie ausdauernd der &ldquo;Snapper&rdquo; mit seinen mittelpr&auml;chtigen Aquariumfischen rang, und die von mir anvisierten Fisch ungef&auml;hr 10 Mal so gro&szlig; sein sollten, schminkte ich mir den Einsatz der Spinnangel ab. Als Alternative bot sich mir eigentlich nur meine schwere Pilkrute an. Die hatte ich zusammen mit einer Multirolle f&uuml;r das Schleppfischen eingepackt.<\/p>\n<p>So eine Mulitrolle hat aber einen entscheidenden Nachteil. Jeder der schon mal versucht hat, mit so einem Teil zu werfen, wei&szlig; wovon ich spreche. Wenn man den Freilauf eingestellt hat und jetzt versucht mit der Multi zu spinnen, dann hat man unter Umst&auml;nden den herrlichsten Schnursalat auf der Rolle. Man kann nat&uuml;rlich versuchen, die Spule beim Wurf rechtzeitig mit dem Daumen zu stoppen&#8230;. aber so richtig funktioniert das meiner Meinung auch nicht. Mit der Spinnangel war das Werfen gut, aber das Drillen im Ernstfalle aussichtslos und mit der Pilkrute und der Multi verhielt es sich genau andersrum.<\/p>\n<p>Was also ist der Ausweg aus dem Dilemma? Jeder, der an dieser kniffligen Frage noch ein bisschen r&auml;tseln m&ouml;chte, sollte jetzt aufh&ouml;ren zu lesen. <\/p>\n<p>Ich habe mir eine Woche lang den Kopf zerbrochen und bin nicht drauf gekommen. Am letzten Morgen jedoch, stie&szlig; ich auf die L&ouml;sung. Ich gebe zu, dass ich nicht selber drauf gekommen bin, sondern durch einen alten b&auml;rtigen S&uuml;dafrikaner drauf gesto&szlig;en wurde. Den traf ich, wie er mit einer fetten Multirolle und einem besenstielartigen Pilkstock am Strand stand. <\/p>\n<p>&ldquo;Hey&rdquo;, sagte ich<\/p>\n<p>&ldquo;H&#8230; H&#8230;. Hey&rdquo;, sagte er.<\/p>\n<p>Ich fragte: &ldquo;Sag&rsquo; blo&szlig; du willst mit dem Kn&uuml;ppel jetzt werfen?&rdquo;<\/p>\n<p>Er: &ldquo;N&#8230;.Ne&#8230;Nein! D&#8230;D&#8230;Das geht j&#8230;j&#8230;ja so schlecht&rdquo;.<\/p>\n<p>Ich wollte ihn schon fragen: &ldquo;Sag&rsquo; mal stotterst du?&rdquo;, aber dann h&auml;tte ich wahrscheinlich seine Multirolle zwischen meinen Z&auml;hnen gehabt und so fragte ich den Stotterer h&ouml;fflich: &ldquo;U&#8230;.U&#8230;Und wie machst du es dann?&rdquo;<\/p>\n<p>B&ouml;se vorwurfsvolle Blicke durchbohrten mich, dabei wollte ich ihn doch gar nicht ver&auml;ppeln. Aber manchmal verf&auml;llt man ganz automatisch ins Stottern, wenn man mit einem Stotterer redet.<\/p>\n<p>&ldquo;A&#8230;A&#8230;Also&rdquo; sagte er (das Stottern lasse ich der Einfachheit halber weg, er blieb jedoch konsequent dabei). &ldquo; Ich fische mit OP-Handschuhen &#8211; und du?&rdquo; <\/p>\n<p>&ldquo;Nicht schlecht&rdquo;, dachte ich, &ldquo;Jetzt f&auml;ngt der Typ an Dich zu verarschen&#8230; &#8211; Aber nicht mit mir B&uuml;rschchen. Dich lass&rsquo; ich auflaufen.&rdquo; Ich blieb also ganz gelassen und antwortete: &ldquo;Also ich fische mit &ldquo;rostigen Angelhaken&rdquo;.<\/p>\n<p>Er: &ldquo;Aha interessant &#8211; und funktioniert&rsquo;s&#8230;.?&rdquo;<\/p>\n<p>Ich, (bereit sein Friedensangebot anzunehmen): &ldquo;N&ouml; nicht so richtig, und bei Deinen OP-Handschuhen?&rdquo;<\/p>\n<p>Er: &ldquo;Nun ja, heute habe ich noch nichts, aber letzte Woche hatte ich einen 49 kg Kingfish&rdquo;<\/p>\n<p>Ich: &ldquo;W&#8230;.W&#8230;.WAAAAASSSS? &rdquo; <\/p>\n<p>Er (mit b&ouml;sem Blick): &ldquo;J&#8230;.J&#8230;Ja, genau an dieser Stelle hier&rdquo;<\/p>\n<p>Ich: &ldquo;Vom Ufer aus?&rdquo;<\/p>\n<p>Er: &ldquo;Vom U&#8230; U&#8230;Ufer aus!!!!&rdquo;<\/p>\n<p>Ich: &ldquo;Und die gehen auf OP-Handschuhe?&rdquo;<\/p>\n<p>Er: &ldquo;Jupp, so fischen wir nur bei uns zu Hause in S&uuml;dafrika nur&rdquo;<\/p>\n<p>Draufhin &ouml;ffnete er wie zum Beweis seine Angelkiste. Mich traf der Schlag. Ihr m&uuml;sst mir glauben, wenn ich euch jetzt vom Inhalt dieser Kiste erz&auml;hle. Alles was ich darin sah war eine Familienpackung OP-Handschuhe, jede Menge &ldquo;rostige Angelhaken&rdquo; und ein Beutel stinkender Makrelen. Ich konnte nicht glaube, dass das alles sein sollte, um einen 49 kg Kingfish zu fangen. <\/p>\n<p>Der stotternde S&uuml;dafrikaner griff sich einen OP-Handschuh und erkl&auml;rte mir u&#8230; u&#8230; umst&auml;ndlich, dass er an die Dinger sehr leicht rank&auml;me, weil er Arzt sei und eine eigene Praxis habe.<\/p>\n<p>&ldquo;Aha &#8211; Und nun?&rdquo;, fragte ich ihn. <\/p>\n<p>&ldquo;Nun, ja&rdquo;, stotterte er weiter, &ldquo;der Wind bl&auml;st zu dieser Jahreszeit immer vom Land her. Ich puste also jetzt den OP-Handschuh auf und benutze ihn als eine Art Segel, um den K&ouml;der weit rauszubekommen.&rdquo;<\/p>\n<p>&ldquo;D&#8230;.D&#8230;Das ist alles?&rdquo; stotterte ich.<\/p>\n<p>&ldquo;J&#8230;ja, d&#8230;das ist alles.&rdquo; entgegnete er mir mit b&ouml;sem Blick.<\/p>\n<p>Das ganze klang f&uuml;r mich mehr nach einem abgedreht Plan der Olsenbande und nicht nach einer seri&ouml;sen Angelmethode. Bis zu diesem Tag hatte ich nicht mal gewusst, dass man OP-Handschuhe aufblasen kann. Aber man konnte. Denn der Arzt aus S&uuml;dafrika nahm sich mit routinierter Bewegung ein Exemplar aus seiner Kiste und blies es ganz selbstverst&auml;ndlich zur Gr&ouml;&szlig;e eines Luftballons auf. Vergeblich suchte ich in seinem Blick einen Hinweis darauf zu finden, dass es sich vielleicht doch um einen Scherz handelte. Versteckte Kamera?<\/p>\n<p>Aber alles war real. Kaum war der OP-Handschuh im Wasser, dr&uuml;ckte ihn der S&uuml;dwind mitsamt der stinkenden Makrele auch schon aufs offene Meer hinaus. Der s&uuml;dafrikanische Arzt stoppte den Ballon jedoch schon nach etwa 10 Metern und lies die Montage dort in der Str&ouml;mung schwimmen. <\/p>\n<p>Ich beschloss, dass der S&uuml;dafrikaner mit seiner Art zu angeln auf alle F&auml;lle auch eine gute Story f&uuml;r den Kamin und die Enkel abgibt. Ich wollte die OP-Handschuhmethode daher unbedingt selbst ausprobieren, hatte jedoch weder OP-Handschuhe noch Makrele. Angesichts des Umstands, dass ich das Ganze vorher noch f&uuml;r einen Scherz gehalten hatte, konnte ich mir nichts Peinlicheres vorstellen, als den Arzt um ein Paar OP-Handschuhe anzuhauen. Ich war mir bewusst, dass ich mit einer solchen Frage, meine komplette Ratlosigkeit offenbaren w&uuml;rde&#8230; Aber es half nichts. <\/p>\n<p>&ldquo;Was solls&ldquo; dachte ich. Schlie&szlig;lich war ich ja auch ratlos und hier am Ende der Welt kannte mich ja sowieso keiner&#8230;. &ldquo;H&#8230; H&#8230; H&auml;tten sie vielleicht, &auml;&auml;&auml;&auml;hh &#8211; ich meine nur wenn&rsquo;s k&#8230; k&#8230; keine Umst&auml;nde macht&#8230;. eventuell ein kleines OP &#8211; Handsch&uuml;chen f&uuml;r mich?&rdquo; fragte ich ihn sch&uuml;chtern.<\/p>\n<p>Ohne seinen eigenen schwimmenden Handschuh auch nur f&uuml;r eine Sekunde aus dem Blick zu verlieren, griff er m&uuml;rrisch hinter sich in seine Kiste und &uuml;berreichte mir eine Packung.<\/p>\n<p>&ldquo;&Auml;&auml;&auml;&auml;&auml;h, Danke,&#8230;. und vielleicht auch ein kleines stinkendes Makrelchen?&rdquo; fuhr ich fort, und w&auml;re am liebsten vor Scham in den Strandsand versunken. Erneut griff er hinter sich, und dr&uuml;ckte mir eine von seinen stinkenden Fischen in die Hand.<\/p>\n<p>&ldquo;Letzte Frage&#8230;&rdquo; sagte ich, &ldquo;Wie merke ich, dass einer dran ist?&rdquo;<\/p>\n<p>Er: &ldquo;O&#8230;O&#8230; Ooooh, dass wirst du schon sehen&#8230;.!&rdquo; <\/p>\n<p>Jetzt konnte es losgehen! Vor Freude und Dankbarkeit ging ich gleich ein St&uuml;ckchen weiter n&ouml;rdlich die Landzunge rauf, damit ich dem Arzt nicht in die Quere kam. <\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" height=\"300\" alt=\"\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11423169814_joern_montage.jpg\" width=\"450\"\/><\/p>\n<p align=\"left\">Ich setzte die Makrele vorsichtig ab, und gab ordentlich Schnur. Ich hatte vor, sie weit drau&szlig;en in der Str&ouml;mung schwimmen zu lassen. Das war gar kein Problem, denn dank des OP-Handschuhs war die Makrele mit einer soliden Schleppgeschwindigkeit unterwegs. Es r&uuml;hrte sich zwar stundenlang gar nichts, doch war mir das egal. Ich war so begeistert &uuml;ber die neue Angelmethode, dass ich den Ballon immer wieder reinholte und neu hinaustreiben lie&szlig;.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" height=\"300\" alt=\"\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11423169815_joern_fummeln.jpg\" width=\"450\"\/><\/p>\n<p align=\"left\">Dann jedoch passierte es. Nur ein kurzer trockener Knall. Das Ger&auml;usch erinnert mich an eine in weiter Ferne zugeschlagene Autot&uuml;r. Angestrengt suchte ich auf dem Blau des Meeres nach den Zipfeln, des OP-Handschuhs. &ldquo;Scheisse&rdquo;, dachte ich, &ldquo;wo ist das Ding jetzt hin&rdquo;. <\/p>\n<p>Meine Knie wurden weich, denn ich ahnte und hoffte zugleich, dass dieser Knall das lang ersehnte Signal war. Ich traute mich kaum, diesen Gedanken zu Ende zu denken. Sollte tats&auml;chlich ein Fisch&#8230;? Vorsichtig und mit zitternden H&auml;nden, kuppelte ich die Bremse der Multi ein. Sollte ich einholen&#8230;? Oder doch besser abwarten&#8230;.?<\/p>\n<p><strong>Ssssssssss&#8230;.<\/strong> Die Schnur flog in einem kurzen Sprint von der Rolle. Dann wieder Stille. Dann wieder: Ssssssssssss&#8230;. F&uuml;r mich gab&rsquo; es jetzt keinen Zweifel mehr, dass da am andere ein Fisch war. <\/p>\n<p>&ldquo;FIIIIIIIIISSSSCH&rdquo; rief ich &uuml;ber den Strand. Von fern her antwortete eine vertraute Stimme: &ldquo;I&#8212;i&#8212;ich komme&#8230;!&rdquo;<\/p>\n<p>Solange konnte ich allerdings nicht warten. Wie angestochen kurbelte ich mit meiner Multi, um dem Gegner schon mal ein bisschen Schnur abzunehmen. Panik stieg in mir hoch. Meine Multi schien ausgerechnet in diesem Moment ihren Geist aufzugeben. Ich blickte auf die Rolle und bemerkte, dass ich zwar kurbelte, die Rolle sich jedoch keinen Zentimeter in die richtige Richtung bewegte. Anstatt des vertrauten Schnurrens des Getriebes vernahm ich immer nur das: Ssssssss&#8230;.Sssssss&#8230;., der Drillbremse. <\/p>\n<p>Meter um Meter ratterte von der Spule. Die ersten kurzen L&auml;ufe hatte mein Gegen&uuml;ber wohl nur genutzt, um sich warm zu machen, denn jetzt begann er erst richtig.<strong>Ssssssssssssssssssssssssssss-sssssssssss-sssssss<font size=\"4\">-ssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssss-ssssssssssss-ssssssssssssssssssssss-<\/font><font size=\"5\">sssssssssss<\/font>.<\/strong> Ein nicht enden wollender Lauf in atemberaubender Geschwindigkeit begann. <\/p>\n<p>Auf meiner Rolle befanden sich 300 Meter geflochtene Schnur, mit einer Tragkraft von 20 Kilo. Wenige Tage zuvor hatte ich zur Sicherheit jedoch noch einmal 100 Meter Geflochtene (20 Kilo) raufgezogen, um f&uuml;r den Fall der F&auml;lle noch etwas in der Hinterhand zu haben. Jetzt h&auml;tte ich mich daf&uuml;r ohrfeigen k&ouml;nnen, denn die neue und alte Schnur hatte ich damals mit einem Knoten miteinander verbunden, &uuml;ber dessen Tragkraft ich mir nun alles andere als sicher war. Ich wollte daher um jeden Preis vermeiden, dass der Knoten jetzt mit von der Rolle gezogen wird. Vorsichtig legte ich daher meinen Daumen auf die Rolle, um den noch immer andauernden Lauf etwas zu stoppen. <\/p>\n<p>&ldquo;N&#8230; N&#8230; Nimm Deine verfluchten F&#8230; F&#8230; Finger von der Rolle&rdquo;, h&ouml;rte ich es hinter mir schreien. Ich hatte den S&uuml;dafrikaner zun&auml;chst recht friedlich eingesch&auml;tzt und h&auml;tte ihm so einen lauten Ton gar nicht zugetraut. Nun hatte er mich mit seinem Gebr&uuml;ll richtig erschrocken. Statt den Fisch mit dem Daumen abzubremsen, begann ich nun mit der linken Hand an der Drillbremse rumzuschrauben.<\/p>\n<p>&ldquo;N&#8230; N&#8230; Nimm Deine verfluchten F&#8230; Finger von der Dillbremse&rdquo; schrie die Stimme hinter mir erneut. Wieder zuckte ich zusammen. <\/p>\n<p>&ldquo;D&#8230; D&#8230; Du hast jede Menge Schnur auf Deiner Rolle. Du kannst ihn doch ziehen lassen Junge!!&rdquo; schrie er aufgeregt.<\/p>\n<p>&ldquo;Aber&#8230;aber&#8230; aber, so verstehen sie doch&#8230; der Knoten&#8230;. d&#8230;d&#8230; das Risiko&#8230;!!&rdquo; stotterte ich. <\/p>\n<p>&ldquo;U&#8230; u&#8230; und h&ouml;r&rsquo; auf mich zu verarschen&rdquo; schrie er.<\/p>\n<p>Es schien mir ratsam ihn jetzt blo&szlig; nicht weiter zu provozieren. Deshalb schwieg ich.&nbsp; Das Problem mit dem Knoten hatte sich unter dessen von ganz von alleine gel&ouml;st, denn dieser war vor wenigen Augeblicken in beeindruckendem Tempo durch die Rutenringe geschossen. Noch hielt er. Doch wie lange noch?<\/p>\n<p>Ich fluchte ein wenig auf Deutsch vor mich hin. Der Fisch nahm unter dessen Meter um Meter von der Rolle. Langsam wich die Hektik allerdings einer gewissen Routine. Die andauernden Fluchten des Fisches waren berechenbar geworden und lie&szlig;en mir Zeit mich zu sammeln. Ich drehte mich um und demonstrierte dem S&uuml;dafrikaner, dass ich mit meiner Rolle keinen Meter kurbeln konnte. Er hatte ein Einsehen und gestattete mir, dass die Drillbremse etwas fester gezogen wird. <\/p>\n<p>Allerdings traute er mir die Ausf&uuml;hrung dieser sensiblen T&auml;tigkeit nicht selber zu. Stattdessen beugte er sich mit wichtiger Miene selbst zu dem R&auml;dchen runter und drehte es vorsichtig etwas weiter. (Fehlte nur noch, dass er die OP-Handschuhe f&uuml;r diesen Eingriff &uuml;bergezogen h&auml;tte).<\/p>\n<p>In meinen Augen hatte sich nicht viel ver&auml;ndert. Der Fisch schwamm weiter in Richtung S&uuml;dindien und ich hatte noch kaum einen Meter gutgemacht. Nach einer Weile jedoch wurden die Fluchten immer langsamer und seltener. Stattdessen gelang es mir, Meter um Meter zur&uuml;ck zu gewinnen. Als es mir schlie&szlig;lich sogar gelang, den Knoten wieder einzufangen, nutzte ich einen unbeobachteten Moment und drehte die Drillbremse heimlich etwas fester.<\/p>\n<p>Jetzt bewegte sich der Drill in Siebenmeilenstiefeln seinem Ende entgegen. Innerhalb weniger Augenblicke hatte ich den Fisch in Sichtweite. &ldquo;Ein Hai!&rdquo; schrie ich &#8211; &ldquo;Ein gottverdammter Hai&#8230;. Enkelkinder, versammelt euch um das Kaminfeuer,&#8230; es ist ein Hai&#8230; das gibt eine Geschichte!!! &#8211; Augenblick verweile doch, du bist so sch&ouml;n&#8230;..&rdquo;<\/p>\n<p>&ldquo;N&#8230; n&#8230; nun&rdquo; stotterte der S&uuml;dafrikaner &ldquo;E&#8230; e&#8230; es ist mitunter sehr schwer, einen Hai von einem &ldquo;Prodigal Son&rdquo; zu unterscheiden&rdquo;<\/p>\n<p>Von einem &#8230;.Was? &ldquo;Was orakelte der S&uuml;dafrikaner denn nun schon wieder?&rdquo;, dachte ich. Dass das ein Hai ist, konnte doch ein Blinder sehen. Das was da vor meinen F&uuml;ssen seine Runden drehte sah&rsquo; von vorne bis hinten nach Hai aus. Breite, flache Haischnauze, tiefsitzende Haiaugen, zackige Hair&uuml;ckenflosse und auch sonst, ganz und gar Hai. <\/p>\n<p>Ich fand, dass es angesichts des dichter kommenden Besuchs ratsam w&auml;re, mit den F&uuml;ssen aus dem Wasser zu kommen. Zwar sagen sie in den Tierfilmen immer, dass Haie im Prinzip komplett ungef&auml;hrlich sind, doch was hei&szlig;t schon &ldquo;Im Prinzip&rdquo;. Und wer wei&szlig; das schon genau.<\/p>\n<p>Nachdem ich mich in Sicherheit gebracht hatte, nutzte ich eine geeignete Welle und zog den v&ouml;llig ausgepowerten Fisch an Land. Das was da lag, war jedoch in der Tat kein Hai.<\/p>\n<p>&ldquo;D&#8212;d&#8212;das ist ein &ldquo;Prodigal Son&rdquo; kommentierte der S&uuml;dafrikaner meine &Uuml;berraschung. <\/p>\n<p>Ich war beeindruckt, dass der S&uuml;dafrikaner diesen Fisch, von dessen Existenz ich noch nicht einmal geh&ouml;rt hatte, bereits 10 Meter vor dem Ufer identifiziert hatte. &ldquo;Prodigal Son&rdquo; ist im Englischen die Bezeichnung f&uuml;r den &ldquo;verlorenen Sohn&rdquo; in der Bibel. <\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" height=\"300\" alt=\"\" src=\"\/1import\/impArtclImgs\/11423169816_joern_fish.jpg\" width=\"450\"\/><\/p>\n<p>&ldquo;Na dann willkommen zu Hause&rdquo; sagte ich.<\/p>\n<p>Wie man den &ldquo;Prodigal Son&rdquo; im Deutschen nennt, wei&szlig; ich leider nicht. Ich habe schon im Vorfeld dieses Berichtes im Internet &uuml;ber ihn recherchiert, doch nichts gefunden. Ich schreibe den &ldquo;Verlorenen Sohn&rdquo; daher hiermit steckbrieflich zur Fahndung aus. Alles was ich &uuml;ber ihn wei&szlig; ist, dass er 11 Kilo wog und in seinem Herzen offenbar eine echte K&auml;mpfernatur ist. Laut dem s&uuml;dafrikanischen Stotterer, lebt dieser Fisch sein ganzes Leben mit einem einzigen Partner zusammen. Geht einer von beiden an den Haken, dann kann man sicher sein, dass kurz darauf der zweite bei&szlig;t. Hier ist schon mal ein Photo von dem einen. <\/p>\n<p>Soweit ich wei&szlig; schwimmt der andere noch da unten. Also wenn ihr mal in der Gegend seid, dann vergesst die OP-Handschuhe nicht. <\/p>\n<p>Ach ja, entschuldigt. F&uuml;r alle, die diesen Artikel nur deshalb bis zu Ende gelesen haben, weil sie die Sache mit den Kondomen erfahren wollten, kommt jetzt die Belohnung: Statt OP- Handschuhen kann man auch Kondome aufblasen (sagt der Stotterer). Also wenn euch eure Frau mal fragt, warum ihr mit einem 10er Pack Kondome zum Angeln fahrt, dann habt ihr mit diesem Artikel die passende Erkl&auml;rung.<\/p>\n<p>Tiger <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe gerade die Geschichte vom &ldquo;Snapper&rdquo; gelesen. Zu der ein oder anderen Stelle h&auml;tte ich ja durchaus noch meine Anmerkung, aber ich will nicht unsportlich sein. Schlie&szlig;lich hatte er ja auch nicht die Chance, auf meinen Bericht zu reagieren. Mein Beitrag erz&auml;hlt im Prinzip von den selben Tagen am Point von Mozambique. 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