{"id":14805,"date":"2017-01-11T14:14:44","date_gmt":"2017-01-11T13:14:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/?p=14805"},"modified":"2018-04-27T09:55:22","modified_gmt":"2018-04-27T07:55:22","slug":"wenn-fast-alles-basst-die-revanche-iii-keine-gnade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wenn-fast-alles-basst-die-revanche-iii-keine-gnade\/","title":{"rendered":"Wenn (fast) alles Basst \u2013 Die Revanche (III): Keine Gnade!"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer erwartungsgem\u00e4\u00df beschissenen Nacht \u2013 in der jede Beinbewegung mit qualvollem Aufwachen bestraft wurde \u2013 und einem ausgewogenen Fr\u00fchst\u00fcck, das aus Ibu 600, Instantkaffe und Zigaretten bestand, ging\u2018s dem Krater erneut an den Kragen. Zum einen sollte die abwechselnde Gew\u00e4sserwahl den Fischen eine Verschnaufpause g\u00f6nnen (und somit unsere Chancen steigern), zum anderen hatten die F\u00fc\u00dfe das Sagen und ihren Hilfeschreien waren ganz klar die Worte \u201eAlles nur kein Alserio!\u201c zu entnehmen. Schlimm genug, dass sich gerade an diesem Tag nicht mal der Furz, des Furzes einer Wolke am Himmel herumtrieb. Hinzu kamen knapp 40 Grad bei absoluter Windstille. Petrus hat definitiv eine sadistische Ader.<\/p>\n<p>Sonnencreme-Overdose, Shorts bis \u00fcber die Knie und ab aufs Belly! Meine kl\u00e4glichen Paddelbewegungen machten mich zum menschgewordenen No-Action Shad.<\/p>\n<p>Mit entsprechend viel luggage (Mittagspause war in Planung) peilten wir zun\u00e4chst eine schattige Bucht am Ostufer an, wo Fressalien, Getr\u00e4nke und Technik abgeladen wurden, um wenigstens f\u00fcr ein paar Stunden von der Sonne verschont zu bleiben.<\/p>\n<p>Als wir das Equipment halbherzig im Gestr\u00fcpp verstreut hatten (die Essenst\u00fcte landete nat\u00fcrlich\u00a0 auf einem Feuerameisenhaufen), zog ein kleines Rudel Blackies die Uferkante entlang.<\/p>\n<p>Wackywurm geschnappt, angeworfen, kurz absinken lassen, 3&#8230;2&#8230;1&#8230;*Tocktock*&#8230;Strike! Beim ersten Wurf entschneidert und dann auch noch vom Ufer \u2013 so muss das!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-14807\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-23.jpg\" alt=\"Bild-23\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-23.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-23-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-23-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-23-678x509.jpg 678w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-23-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<p>Keine Minute sp\u00e4ter, zappelte der n\u00e4chste am Haken. Ein dritter aber lie\u00df sich nicht zum Landgang\u00a0 \u00fcberreden und so ging\u2018s mit zusammengebissenen Z\u00e4hnen in die Flossen und weiter Richtung \u201emagic corner\u201c.<\/p>\n<p>Die Resonanz auf Rubens Doubleclutch hielt sich diesmal in Grenzen und so wechselte auch er zu Weichplastik \u00fcber, was ihm den ersten Fisch des Tages einbrachte:<\/p>\n<figure id=\"attachment_14808\" aria-describedby=\"caption-attachment-14808\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14808\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-24.jpg\" alt=\"Erster Finesse-Fisch\" width=\"1200\" height=\"1600\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-24.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-24-184x245.jpg 184w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-24-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-24-382x509.jpg 382w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14808\" class=\"wp-caption-text\">Erster Finesse-Fisch<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die kleinen Blackies schienen sich wirklich vermehrt in den oberen bis mittleren Wasserschichten herumzutreiben, also aktiv auf Nahrungssuche zu sein. Nichtsdestotrotz, hatte ein zackig gejiggter Ayu Easy Shiner am Texas Rig (3-5g Bullet) gegen\u00fcber Hardbaits die Nase vorn, wobei alle Bisse in der Absinkphase erfolgten.<\/p>\n<p>Der Vollst\u00e4ndigkeit halber schickte ich zwischendurch ein Krebsimitat am Skirted Jig in die Tiefen, es war schlie\u00dflich nicht gesagt, dass sich am Grund keine gr\u00f6\u00dferen Fische tummelten.<\/p>\n<p>Aber weil ein ausgefischter Wurf mit dieser Methode ungef\u00e4hr das 3fache an Zeit kostete wie das Fischen im Mittelwasser und Ruben ordentlich Tempo vorlegte, gab ich dem Kribbeln in den Fingern nach und switchte wieder in den \u201eMinnow-Modus\u201c.<\/p>\n<p>Die Algenfelder im Eck wurden ausf\u00fchrlich mit dem Noisey Flapper beackert, allerdings gelang es uns nicht, das Ereignis vom ersten Tag zu wiederholen. Trotz ausbleibender Attacke brodelte bei der jeder Kurbelumdrehung das Adrenalin, denn im Minutentakt lie\u00df uns eine (den Platschern nach zu urteilen) kapitale \u201eDschungelsau\u201c an ihren Fressgewohnheiten teilhaben. Madwag und Fr\u00f6sche wurden ignoriert, f\u00fcr den Spinnerbait waren die Pflanzenfasern zu dicht. Ich denke, am fr\u00fchen Morgen oder sp\u00e4ten Abend st\u00fcnden die Chancen besser.<\/p>\n<p>Leise glitt ich ins hintere Drittel der Flachwasserzone, wo vereinzelt Pflanzenstr\u00e4nge aus dem sandig\/schlammigen Boden bis zur Oberfl\u00e4che ragen und sich am Rande des Plateaus auf einer kleinen Fl\u00e4che zu einem wahren Bassparadies verdichtet haben. Bedeckt durch einen Krautteppich, hat man es mit einer uneinnehmbaren, gr\u00fcnen Festung zu tun, deren K\u00f6nig ein verdammt gerissener Herrscher ist.<\/p>\n<p>Denn nachdem s\u00e4mtliche Angriffe meiner Gro\u00dfbaitarmee ins Leere gingen und ich einen weiteren Vertreter des \u201eFu\u00dfvolks\u201c im Drill hatte, der die \u00e4u\u00dferen \u201eMauern von Green-Castle\u201c zum Einsturz brachte, schoss ein 45er Kaliber aus dem Schatten und stellte sich sch\u00fctzend vor die Tore seines Anwesens. Fressen wollte er den kleinen Artgenossen nicht, nur zeigen wer hier der Boss ist.<\/p>\n<p>Das Ganze spielte sich direkt unter \u2013 eigentlich fast schon zwischen \u2013 meinen F\u00fc\u00dfen ab, mehr Naturverbundenheit geht nicht! Im Laufe der n\u00e4chsten Minuten wurde mir klar: Das Plateau war voll mit umherziehenden Schwarzbarschen, die meisten zwischen 25 und 30 cm, eine Hand voll Fische knapp dar\u00fcber und 2-3 Exemplare die f\u00fcr weiche Knie sorgten.<\/p>\n<p>Sowas erlebt man weder vom Ufer, noch vom 40.000 Dollar Nitro Boot \u2013&gt; Belly 4 president!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-14809\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-25.jpg\" alt=\"Bild-25\" width=\"1200\" height=\"1600\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-25.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-25-184x245.jpg 184w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-25-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-25-382x509.jpg 382w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<figure id=\"attachment_14810\" aria-describedby=\"caption-attachment-14810\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14810\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-26.jpg\" alt=\"Hardbait Action.\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-26.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-26-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-26-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-26-678x509.jpg 678w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-26-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14810\" class=\"wp-caption-text\">Hardbait Action.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_14811\" aria-describedby=\"caption-attachment-14811\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14811\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-27.jpg\" alt=\"So nah und doch so fern.\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-27.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-27-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-27-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-27-678x509.jpg 678w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-27-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14811\" class=\"wp-caption-text\">So nah und doch so fern.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die kleinen lie\u00dfen sich fangen, die gro\u00dfen Blackies machten (egal bei welchem K\u00f6der) kehrt. Glasklares Wasser und Mittagssonne sind nat\u00fcrlich keine f\u00f6rderlichen Faktoren, aber dieser Verhaltensunterschied brachte mich an den Rand der Verzweiflung.<\/p>\n<p>Ich versuchte so unauff\u00e4llig und nat\u00fcrlich wie m\u00f6glich zu fischen, das bedeutete: Kleine Snaps, keine Bullets, keine Perlen und ein hochwertiger Suspender in gedeckten Farben. Fische bis 30 cm ejakulierten fast schon beim Anblick meines Illex Squirrel, den ich so abwechslungsreich wie es nur ging, durch die warme Br\u00fche kr\u00e4nkeln lie\u00df, manchmal schossen sie sogar nach der ersten Kurbelumdrehung drauf. Die Gro\u00dfen zogen gem\u00fctlich ihre Bahnen und entfernten sich sobald die Unterwasser-Harmonie durch Drills oder unvorsichtige K\u00f6rperbewegungen meinerseits gest\u00f6rt wurde. Ich k\u00f6nnte schw\u00f6ren, dass in ihren Augen weit mehr zu erkennen war als reiner Instinkt.<br \/>\nDie bewusste Wahrnehmung der Situation klingt zwar \u00fcbertrieben, aber anders kann man es nicht ausdr\u00fccken. F\u00fcr manche sind Fische Beute, f\u00fcr andere (inklusive mir) ebenb\u00fcrtige Gegner, kluge Spieler, die es zu besiegen gilt. Ihr kennt diese Momente, in denen sich ein Meterhecht an euren Bait pirscht, inne h\u00e4lt, kurz \u201e\u00fcberlegt\u201c und wieder abdreht. Wenn seine Augen sich bewegen und man das Gef\u00fchl hat, er w\u00fcrde einen \u201edurschauen\u201c. Man wird ertappt und kommt sich dumm vor. Das ist der Grund, wieso man bei Minusgraden und Regen alleine ans Wasser geht oder sein letztes Geld daf\u00fcr aufbringt, um nach Italien zu fahren und mit Amputationsbed\u00fcrftigen Beinen ins Belly steigt. Ich liebe es.<\/p>\n<p>Egal, weiter im Text. Die Mittagssonne lief zur H\u00f6chstform auf, w\u00e4hrend wir unserem Tief entgegensteuerten. Als selbst der kleinste und d\u00fcmmste Blackiebengel den Braten gerochen hatte und in der folgenden halben Stunde sowohl Doubleclutch als auch Squirrel versagten, konnten wir guten Gewissens die Angelpause einl\u00e4uten.<\/p>\n<p>Und wie vertreibt man sich als Angler die Angelpause? Genau&#8230;mit Angeln.<\/p>\n<p>Schatten, Decke, Mukke, k\u00fchl&#8230;eh warmes Bier\u00a0 und Wassermelone mit Ameisenflavour sorgen h\u00f6chstens 15 Minuten f\u00fcr Seelenfrieden. Danach beginnt es beim Anblick sich gegenseitig jagender Sonnenbarsche, in den Fingern zu jucken.<\/p>\n<p>Kunstk\u00f6der schienen nicht ihren Geschmack zu treffen, also in den Grabsch\u00e4nder-Modus wechseln und nach allem w\u00fchlen was die Erde hergibt. W\u00fcrmer, K\u00e4fer, Motten.<\/p>\n<p>Ein paar Crappies fanden ihren Weg in den Kescher aber nicht wieder raus. Rubens Gedanke, die h\u00fcbschen Fischchen f\u00fcr einen guten Zweck zu opfern (Livebait) war zugegebenerma\u00dfen nicht besonders sportlich, aber \u2013 wenn man schon mal die M\u00f6glichkeit hat \u2013 doch ziemlich reizvoll.<\/p>\n<figure id=\"attachment_14812\" aria-describedby=\"caption-attachment-14812\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14812\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-28.jpg\" alt=\"Kreativ sein...\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-28.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-28-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-28-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-28-678x509.jpg 678w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-28-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14812\" class=\"wp-caption-text\">Kreativ sein&#8230;<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_14813\" aria-describedby=\"caption-attachment-14813\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14813\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-29.jpg\" alt=\"&gt;&gt;Sonnenuntergang&lt;&lt; \" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-29.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-29-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-29-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-29-678x509.jpg 678w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-29-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14813\" class=\"wp-caption-text\">&gt;&gt;Sonnenuntergang&lt;&lt;<\/figcaption><\/figure>\n<p>Heuzutage hat man IMMER die Wahl, den Stress f\u00fcr die Tiere auf ein Minimum zu reduzieren (auf Drill und Fotos will man ja \u201eleider\u201c nicht verzichten), und wer behauptet, er k\u00f6nne nicht ohne (lebendem) K\u00f6derfisch, kann eben nicht gut genug mit Spinnrute. Damit meine ich nicht unseren kleinen \u201eSeitensprung\u201c, sondern Holzk\u00f6pfe die 365 Tage im Jahr (heimlich) ihre Hecht oder Wallerposen kreisen lassen. Genug der Moralpredigt, sonst gibt\u2019s noch nen Sprung in der Glashauswand&#8230;<\/p>\n<p>Passende Haken und Systeme hatte von uns sowieso niemand am Start und so ermahnte ich mich sportlich zu bleiben, hielt mir aber die Option f\u00fcr den \u201eNotfall\u201c offen. Shame on me&#8230;<\/p>\n<p>Weiter ging\u2018s mit Paddeln \u2013 aber nicht mit Fangen. Wir beschlossen, die hei\u00dfen Stellen f\u00fcr die D\u00e4mmerung\u00a0 aufzuheben und erstmal das westliche Ufer genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch da gibt es genug Spots, die f\u00fcr unkontrollierten Speichelfluss sorgen \u2013 zumindest rein optisch.<\/p>\n<p>Ein kleiner, versteckter Wasserfall, der von den Steinen in den See rieselte, erf\u00fcllte lehrbuchm\u00e4\u00dfig alle Kriterien eines tauglichen Hochsommerspots: k\u00fchles, sauerstoffreiches Wasser und ein paar Baumst\u00e4mme in n\u00e4chster N\u00e4he, na wenn da mal kein Fisch ist&#8230;<\/p>\n<p>Und dort war kein Fisch. Wir beackerten den Spot 30 Minuten lang aus allen Winkeln, in allen Tiefen mit den g\u00e4ngigen Baits. Niente. Sind Schwarzbarsche tats\u00e4chliche solche K\u00e4ltemuffel? G\u00e4be es in diesem T\u00fcmpel auch nur eine Forelle, w\u00e4re sie auf diesen 10 m\u00b2 zu finden gewesen. Aber Forellenbarsche sind eben Barsche und keine Salmoniden.<\/p>\n<p>Langsam schoben wir uns die Uferlinie entlang und erreichten den n\u00e4chsten Hotspot. Doch so hot er auch aussah, so kalt war die Schulter, die er uns zeigte&#8230;<\/p>\n<p>Zwei dickst\u00e4mmige B\u00e4ume im Wasser f\u00fcllten die komplette Bucht, dicht bewachsene, \u00fcberh\u00e4ngende \u00c4ste machten die Steilwand gr\u00f6\u00dftenteils nur mit geskippten Baits erreichbar.<br \/>\nWobbler hatten hier keine Chance, Texas-Rig funktionierte nur mit fixiertem Bullet.<br \/>\nEigentlich ein Paradies f\u00fcr Schwarzbarsche, k\u00f6nnte man meinen&#8230;<\/p>\n<p>Ausgiebiges Fischen (im Rahmen unserer M\u00f6glichkeiten) blieb erfolglos und bei n\u00e4herer Betrachtung f\u00e4llt auch auf wieso: Lichtmangel!<\/p>\n<p>Die einzige Tageszeit, zu der Sonnenstrahlen in nennenswertem Ausma\u00df auf diese Bucht treffen, ist der fr\u00fche Vormittag. Schon nach wenigen Stunden verschwindet das Pseudo-Paradies bereits im Schatten \u2013 bis zum n\u00e4chsten Morgen.<\/p>\n<p>Das erkl\u00e4rt auch die Tatsache, wieso die \u00c4ste hier nicht ann\u00e4hernd so veralgt sind wie ein paar hundert Meter weiter im n\u00f6rdlichen Teil des Sees. Die Pflanzen haben einfach zu wenig Licht. Daraus ergeben sich weniger Kleinstlebewesen, was wiederum zur Abwesenheit von Futterfisch f\u00fchrt und somit letztendlich dazu, dass die Schwarzbarsche keinen Grund haben, sich hier aufzuhalten. Man darf au\u00dferdem nicht vergessen, dass die Gro\u00dfm\u00e4uler im S\u00fcden der USA\u00a0 andere Temperaturen gewohnt sind und was f\u00fcr die meisten heimische Fischarten wie ein Sommer-Segen scheint, muss nicht\u00a0 den Klimaanspr\u00fcchen der \u201eAusl\u00e4nder\u201c gerecht werden.<\/p>\n<p>Aber: Keine Garantie, alles Theorie (hihi ein Reim). Sollte es euch an den Krater verschlagen, probiert die Bucht (vor allem in der Fr\u00fch) auf jeden Fall aus. Ich hatte sie zwar auch vormittags mit ein paar W\u00fcrfen angetestet, was aber sicher nicht reicht, um ihr den \u201eScheiss-Stelle-Stempel\u201c aufzudr\u00fccken. Das gleiche gilt f\u00fcr den Wasserfall \u2013 zur richtigen Zeit wird das Frischwasser sicher seine Vorz\u00fcge haben.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir uns langsam dem \u201emagic tree\u201c n\u00e4herten und ich auf den Madwag als Waffe des Vertrauens umstieg, schickte Ruben einen der zuvor erbeuteten Crappies zum Schwimmunterricht.<br \/>\nDie Chance, einen Kapitalen ans Band zu kriegen, war damit zwar gegeben, andererseits minimierte er sie durch seine undurchdachte Montage im \u201eWird-schon-irgendwie-gehen\u201c-Stil, was mich irgendwie\u00a0 \u00e4rgerte, wenn man bedenkt, dass die Biggies keine Flie\u00dfbandware sind und er den von mir erfragten Rat am Ende sowieso nicht beherzigt, sobald etwas \u201eAufwand\u201c im Spiel ist.\u00a0 Manchmal ist der Junge sturer als Klarwasserzettis nach einem Wetterwechsel.<\/p>\n<p>In diesem Fall egal, denn weder Gummi noch Sonnenbarsch brachten uns den ersehnten Biss.<\/p>\n<p>Die D\u00e4mmerung schlich sich ein und ich beschloss, den Creatures einen Versuch an den Kanten des Plateaus zu geben. Ich war mir sicher, dass die Flachwasserzone vor allem nachts ein\u00a0 Gourmetbuffet f\u00fcr unseren Zielfisch bereithielt. W\u00e4hrend Ruben weiterhin hochkonzentriert die Bauml\u00fccken mit K\u00f6fi \u201eteebeutelte\u201c, schleifte mein Reins Ring Craw langsam \u00fcber den sandigen Grund und bescherte mir nach kurzer Pause ein zaaghaftes Nippen, dass sich innerhalb weniger Sekunden zu einem konstanten, schneller werdenden Ziehen entwickelte und den richtigen Zeitpunkt f\u00fcr den Anhieb signalisierte. ZACK! SITZT! Ordentliche Gegenwehr lie\u00df die erhoffte \u201eKr\u00f6te\u201c vermuten, tats\u00e4chlich war der Feinschmecker aber noch minimum 6-8 cm von den 40 entfernt. Verkauft hatte er sich an der leichten Rute jedenfalls gut. Bis dato warscheinlich der \u201egr\u00f6\u00dfte Kleine\u201c, mit einem h\u00fcbschen, ausgepr\u00e4gten Seitenstreifen und respektabler Sprungkraft.<br \/>\nAm meisten freute mich aber, dass meine Taktik gefruchtet hatte. Selbstvertrauen in der Kategorie Schwarzbarsch um einen\u00a0 Balken erh\u00f6ht, TOP!<\/p>\n<figure id=\"attachment_14814\" aria-describedby=\"caption-attachment-14814\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14814\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-30.jpg\" alt=\"Feinschmecker\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-30.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-30-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-30-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-30-678x509.jpg 678w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-30-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14814\" class=\"wp-caption-text\">Feinschmecker.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ich verlor noch einen weiteren Fisch gleich zu Beginn des Drills (Gr\u00f6\u00dfe nicht absch\u00e4tzbar) entlang der Abbruchkante und lie\u00df mich immer wieder von den Platschern in der Seemitte zu Freiwasserw\u00fcrfen mit Wobbler verleiten. Die raubenden Fische waren alles andere als klein, ob es sich dabei tats\u00e4chlich um Blackies handelte, lie\u00df sich nicht 100 % sagen. Das wird sich beim n\u00e4chsten Besuch zeigen&#8230;<\/p>\n<p>Ich pfl\u00fcgte weiter meinen Krebs \u00fcber die Sandbank, w\u00e4hrend Ruben im\u00a0 Eck versuchte, den (mittlerweile wieder) aktiv raubenden Dschungelriesen mit K\u00f6fi zu \u00fcberzeugen \u2013 leider ohne Erfolg.<\/p>\n<p>Nachdem der letzte Rest Gelbstich am Himmel einem dunklen Violett gewichen war und sich die ersten Sterne \u00fcber uns ausbreiteten, beluden wir die Bellys, entlie\u00dfen die restlichen Crappies in die Freiheit und paddelten langsam Richtung Heimufer, nat\u00fcrlich nicht, ohne die Atmosphere des Kraters aufs Vollste zu w\u00fcrdigen.<\/p>\n<p>Wenn man bei Dunkelheit zwischen den schwarzen, waldums\u00e4umten Steilufern durchs Wasser gleitet, l\u00e4sst das Gef\u00fchl der Sehnsucht nicht lange auf sich warten. Sehnsucht nach Etwas, das ich nicht kategorisieren k\u00f6nnte, vielleicht nach Reisen und Erlebnissen, die (hoffentlich) noch vor mir liegen,\u00a0 vielleicht auch nach einem Leben abseits von Hektik, Alltagsroutine,\u00a0 Technik und verdrehten Wertvorstellungen. Man f\u00fchlt sich wie auf einem weit entfernten Stern und doch kommt einem alles sehr vertraut vor. Alles wirkt auf eine angenehme Art bedrohlich, verwunschen, magisch und surreal. Fernweh und tiefer, innerer Frieden halten sich die Waage, man hat das Gef\u00fchl angekommen zu sein und gleichzeitig noch viel weiter zu wollen. Nachts auf dem Wasser, geht f\u00fcr mich eigentlich die Sonne auf. Krater, du geile Sau!<\/p>\n<p>#backtoreality \u2013 Meine F\u00fc\u00dfe waren derma\u00dfen gef****, dass ich am liebsten bis zum Abreisetag im Belly sitzen geblieben w\u00e4re, dann h\u00e4tte man auch gleich die urspr\u00fcglich geplante nightsession in die Tat umsetzen k\u00f6nnen. Allerdings musste ich zugeben: Wir hatten uns mit diesem Vorhaben ein wenig \u00fcbernommen. Nach 12 Stunden auf dem Wasser, ist man weder physisch noch mental in der Lage, konzentriert weiter zu angeln, erst recht wenn das Fischen in der Dunkelheit gute Gew\u00e4sserkenntnis voraussetzt und den eigenen Sinnen H\u00f6chstleistung abverlangt. M\u00f6glich w\u00e4re es, lukrativ eher nicht.<\/p>\n<p>Ein beschwerlicher Aufstieg, der uns gef\u00fchlte 20 Spinnennetze in die Fresse zauberte (Keine Ahnung, wo die Dinger herkamen), war der letzte liebevolle Gru\u00df des Kraters, dessen Abschied alles andere als leicht fiel. Das anf\u00e4nglich geglaubte Low-Stock-Loch hatte sich als dicht besiedelte\u00a0 Schwarzbarschstube entpuppt \u2013 ein kleiner See, mit gro\u00dfem Potential. Bis zum n\u00e4chsten Jahr!<\/p>\n<p><strong>No mercy!<\/strong><\/p>\n<p>Ungeachtet unserer angeschlagenen Verfassung, gab es am Plan f\u00fcr den letzten Tag nichts zu r\u00fctteln. Keine Gnade in jederlei Hinsicht! Bis dato hatten wir es nicht einmal bei Sonnenaufgang ans Wasser geschafft. Eigentlich eine Schande, wenn man bedenkt, dass uns nur vier Angeltage (und dann auch noch im Hochsommer) zur Verf\u00fcgung standen.<\/p>\n<p>Heimfahren, Ausladen, Essen, Tackle vorbereiten \u2013 auch diesmal ging vor halb 1 das Licht nicht aus. Drei Stunden sp\u00e4ter klingelten die Wecker. \u00dcberraschenderweise, stand \u2013 der sich sonst im \u201eDauer-Relaxo-Modus\u201c befindliche \u2013 Ruben wie eine 1, w\u00e4hrend ich weitere 30 Minuten vergebens versuchte, der Realit\u00e4t zu entfliehen. Aber weil das Wort \u201eGnade\u201c f\u00fcr diesen Tag aus unserem Wortschatz gestrichen worden war, schickte ich meinen Oberk\u00f6rper mit ein paar saftigen Backpfeifen in den 90 Grad Winkel. Im Vergleich zu meinen aufgequollenen Fu\u00dfnarben und verbrutzelten Oberschenkeln, kamen mir diese aber eher wie ein sanftes \u201eWachk\u00fcssen\u201c vor.<\/p>\n<p>Ohne zu \u00fcbertreiben l\u00e4sst sich sagen, dass ich tats\u00e4chlich kaum mehr laufen konnte, aber Zeit zum rumheulen und genesen gab es im Anschluss genug, jetzt ging es darum, den letzten Tag bis aufs Blut auszukosten (wortw\u00f6rtlich).<\/p>\n<p>F\u00fcr unsere Verh\u00e4ltnisse \u00fcberraschend p\u00fcnklich, kamen wir am Alserio an, um mit einem neuen Parkplatzproblem konfrontiert zu werden. Irgendeine Art Fischerfest hatte f\u00fcr massive Absperrungen gesorgt und nat\u00fcrlich beinhaltete das unsere einzige, kostenfreie Parkalternative. So wuselten wir im Halbschlaf\u00a0 eine Weile durch die engen Stra\u00dfen und fanden schlie\u00dflich irgendeine Gasse, wo Ruben nach dem Abladen die Karre abstellte.<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz lagen wir gut in der Zeit und durchbrachen noch unter rosarotem Himmel die spiegelglatte Oberfl\u00e4che. Beim Anblick des morgendlichen Bergpanorames schlich sich eine Portion Reue ein, nicht t\u00e4glich um diese Zeit am Wasser gewesen sein. Aber tats\u00e4chlich w\u00e4re das ohne Verzicht auf die Abendstunden kaum m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p>Wir starteten wie gewohnt mit den Seerosen am Westufer und nahmen uns vor, die Strecke bis zum Haus gr\u00fcndlich und in aller Ruhe abzufischen.<\/p>\n<p>Bereits nach den ersten W\u00fcrfen war klar, dass wir \u2013 was das Aufstehen angeht \u2013 die richtige Entscheidung getroffen hatten. In der Hoffnung auf aktive Gro\u00dffische, ballerte ich den weightless Madwag in den Wasserwald und wurde auf H\u00f6he der Seerosenkante mit dem ersten Abnehmer belohnt (wenn auch nicht in erhoffter Gr\u00f6\u00dfe).<\/p>\n<figure id=\"attachment_14815\" aria-describedby=\"caption-attachment-14815\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14815\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-31.jpg\" alt=\"Postkartenstyle.\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-31.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-31-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-31-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-31-678x509.jpg 678w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-31-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14815\" class=\"wp-caption-text\">Postkartenstyle.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_14816\" aria-describedby=\"caption-attachment-14816\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14816\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-32.jpg\" alt=\"Das Fr\u00fchst\u00fcck ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-32.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-32-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-32-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-32-678x509.jpg 678w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-32-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14816\" class=\"wp-caption-text\">Das Fr\u00fchst\u00fcck ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch Rubens Wahl fiel auf den Riesentwister, allerdings mit roten- anstatt blauen Glitzerpartikeln. Ob diese minimale Farbabweichung bei schwachen Lichtverh\u00e4ltnissen einen Unterschied macht wage ich zu bezweifeln, abschreckend wirkte sie jedenfalls nicht, wie sich ein paar Sekunden sp\u00e4ter zeigte:<\/p>\n<figure id=\"attachment_14817\" aria-describedby=\"caption-attachment-14817\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14817\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-33.jpg\" alt=\"Du bist was du isst (bezogen auf die Gr\u00f6\u00dfe).\" width=\"1200\" height=\"1600\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-33.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-33-184x245.jpg 184w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-33-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-33-382x509.jpg 382w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14817\" class=\"wp-caption-text\">Du bist was du isst (bezogen auf die Gr\u00f6\u00dfe).<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es folgten ein paar weitere Halbstarke, sowie einige Fehlbisse, die ich aber dank des weightless Wacky- angebotenen Yamamoto Senko,\u00a0 zuverl\u00e4ssig wieder wettmachen konnte. Diese \u201eNachschmeisse-Taktik\u201c war definitiv eine Bank! Reagierte man schnell genug, konnte man mit fast 100 %iger Warscheinlichkeit die Verhaftung des \u00dcbelt\u00e4ters voraussagen. Sie machte derma\u00dfen viel Spa\u00df, dass ich eine Weile vom \u201eeigentlich Kurs\u201c abkam und jeden Ring an der Oberfl\u00e4che als Herausforderung zu einem Duell sah, das ich in den meisten F\u00e4llen f\u00fcr mich entscheiden konnte. Frequenzfischen at it\u00b4s finest mit locker \u00fcber 10 Blackies als Ergebnis.<\/p>\n<figure id=\"attachment_14818\" aria-describedby=\"caption-attachment-14818\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14818\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-34.jpg\" alt=\"Weniger isst mehr.\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-34.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-34-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-34-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-34-678x509.jpg 678w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-34-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14818\" class=\"wp-caption-text\">Weniger ist mehr.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_14819\" aria-describedby=\"caption-attachment-14819\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14819\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-35.5.jpg\" alt=\"Der fr\u00fche Schwarzbarsch f\u00e4ngt den Wurm...\" width=\"1200\" height=\"1600\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-35.5.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-35.5-184x245.jpg 184w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-35.5-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-35.5-382x509.jpg 382w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14819\" class=\"wp-caption-text\">Der fr\u00fche Schwarzbarsch f\u00e4ngt den Wurm&#8230;<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_14820\" aria-describedby=\"caption-attachment-14820\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14820\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-35.jpg\" alt=\"...und macht auch nicht vor dem Madwag Halt\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-35.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-35-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-35-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-35-678x509.jpg 678w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-35-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14820\" class=\"wp-caption-text\">&#8230;und macht auch nicht vor dem Madwag Halt<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_14821\" aria-describedby=\"caption-attachment-14821\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14821\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-36.jpg\" alt=\"Die 3 Musketiere.\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-36.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-36-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-36-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-36-678x509.jpg 678w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-36-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14821\" class=\"wp-caption-text\">Die 3 Musketiere.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ein schlechtes Gewissen bekam ich jedes Mal, wenn aus den Seerosen ein Ger\u00e4usch drang, als h\u00e4tte man eine Schwimmnudel mit vollem Karacho aufs Wasser geklatscht und die Wellen sich in einem Umkreis von 10 Metern ausbreiteten. Dann wurden entsprechende Stellen mit dem Madwag oder Noisey Flapper angeworfen \u2013 leider ohne Erfolg. F\u00fcr Spinnerbaits war die Botanik zu dicht, abgesehen davon sagte mir mein Gef\u00fchl, dass die Biggies nicht darauf reinfallen w\u00fcrden, einfach weil das Wasser zu klar und der durchschnittliche Angeldruck zu hoch waren.<\/p>\n<p>N\u00e4chstes Jahr werden die Tackleboxen mit XXL-Softjerks, mehreren Froschvariationen und Riesenw\u00fcrmern in verschiedenen Ausf\u00fchrungen gef\u00fcllt sein. F\u00fcr einen Versuch im Freiwasser (der sich f\u00fcr uns bei so kurzer Angelzeit kaum gelohnt h\u00e4tte, da man erst Pl\u00e4tze und Tiefen ermitteln m\u00fcsste) bieten sich hochwertige Swimbaits im Sonnen- und Schwarzbarschdekor an.<\/p>\n<p>Wenn irgendwie m\u00f6glich, solltet ihr auf unn\u00f6tige Montageteile wie Bleie, Perlen usw. verzichten, daf\u00fcr sind die abgebr\u00fchten Alserio-Urgesteine meines Erachtens nach zu kritisch. Krebse mit vorgeschaltenem Bullet\/Skirted Jig etc. d\u00fcrfen nat\u00fcrlich nicht fehlen, allerdings schienen die Blackies viel mehr auf Fischimitationen und W\u00fcrmer eingeschossen, zumindest tags\u00fcber. Ich denke, dass Craws vor allem im Fr\u00fchjahr punkten, wenn wenig Brutfische unterwegs sind und das Wasser entsprechend k\u00fchl ist. Jetzt im Hochsommer wuselte es \u00fcberall vor Lauben, Sonnenbarschen und Babybass. Der Fokus lag also eher auf beschuppter Beute. Ein gejiggter Gummi oder getwitchter Wobbler, wurde der sommerlichen Jagdbereitschaft auch eher gerecht. In der D\u00e4mmerung hingegen, sind an entsprechenden Stellen die \u201eGummikrustis\u201c erste Wahl.<\/p>\n<p>Nimmt man die Halbstarken als baitdezimierenden Beifang in Kauf, kann man die im Cover verborgenen Gro\u00dffische bestimmt auch mit kleinen K\u00f6dern beangeln, vor allem wenn sie der Brutfischgr\u00f6\u00dfe entsprechen. Allerdings l\u00e4uft man so auch Gefahr, extrem misstrauische Exemplare durch die Drills ihrer kleineren Artgenossen zu verscheuchen. Ich denke 20 cm w\u00e4ren bei ausreichender Ausdauer nicht \u00fcbertrieben, man m\u00fcsste sie nur zur richtigen Tageszeit anbieten.<br \/>\nWie bereits anfangs erw\u00e4hnt, war unsere Hardware nicht f\u00fcr den Einsatz im \u201eVietkong\u201c ausgelegt und so reduzierte ich jene W\u00fcrfe, die weiter als mehrere Meter ins Seerosenfeld gingen, auf ein Minimum.<\/p>\n<p>Als die Sonne langsam erahnen lie\u00df, welche Temperaturen der Tag mit sich bringen w\u00fcrde, war ich in einen vielversprechend aussehenden \u201eUferpool\u201c vorgedrungen, wo sich mehrere, dicke\u00a0 Baumst\u00e4mme unter Wasser kreuzten und tief h\u00e4ngende \u00c4ste f\u00fcr ausreichend Schatten sorgten.<br \/>\nEs dauert nicht lange, bis ich die ersten Schwarzbarsche zu Gesicht bekam. Keine Ausnahmefische, aber dennoch deutlich gr\u00f6\u00dfer als der bisherige Durschnitt. Ein kleines Rudel von Tieren zwischen Mitte 30 und Anfang 40. So unauff\u00e4llig wie ich nur konnte, schwang ich meinen Senko in die Coverl\u00fccke, wobei ich darauf achtete, den K\u00f6der nicht direkt \u00fcber ihren K\u00f6pfen eintauchen zu lassen, das \u2013 so hatte sich gezeigt \u2013 kam nicht bei allen Exemplaren gut an.<\/p>\n<p>Sofort war das Interesse geweckt, einer von ihnen \u2013 nat\u00fcrlich der kleinste \u2013 schoss in Richtung vermeintlicher Beute und blieb wider Erwarten wenige Zentimeter davor stehen. Der Senko sank verf\u00fchrerisch, mit leicht zitternden Enden zu Grund, der Bass folgte aufmerksam, indem er seinen Standwinkel ver\u00e4nderte. Sobald der Bait den Boden erreicht hatte, verlor der Mittdrei\u00dfiger augenblicklich das Interesse und verschwand wieder im Schatten. Ich zockte die Gummiwurst ein paar Mal an, jedoch ohne Erfolg.<\/p>\n<p>\u201eIch muss tiefer ins Cover\u201c dachte ich und skippte die \u201eSalzstange\u201c (na gut sie kam nur einmal auf) unter den \u00fcberh\u00e4ngenden Ast. Aus (berechtiger) Angst h\u00e4ngen zu bleiben, animierte ich sie nach einigen Sekunden mit leichten Zupfern und lie\u00df sie anschlie\u00dfend wieder sinken. Dieses Spiel wiederholte ich, bis mein Haken wieder im Blickfeld war, aber nicht alleine!<\/p>\n<p>Hinter ihm \u201eklebte\u201c der Anf\u00fchrer der Truppe, auf jeden Fall 40+!\u00a0 Eine anspruchsvollere Situation h\u00e4tte es wohl kaum sein k\u00f6nnen. Pralle Sonne, kein bisschen Wind, 80 cm flaches, glasklares Wasser und meine Schwimmfestung samt Flossen keine 2 Meter vom Antlitz des PB-Barsches entfernt. Ich handelte intuitiv, g\u00f6nnte dem Wurm noch einige Sekunden \u201eEigenregie\u201c und hauchte ihm dann den wohl bisher leichtesten Ruck meiner Spinnfischerlaufbahn ein, sodass ich wirklich einen Moment lang \u00fcberlegen musste, ob die Bewegung tats\u00e4chlich \u00fcbertragen worden war. Ja war sie, denn im n\u00e4chsten Moment verschwand der Wurm auf Nimmerwiedersehen im Fischmaul \u2013 Adrenalin frei!<\/p>\n<p>Doch nicht f\u00fcr lange \u2013 einen Augenblick sp\u00e4ter, blies der Blackie den Happen raus, wie ein Russe seine Sonnenblumenkernschalen (meine Mama ist aus Moskau, ich darf das sagen) und drehte sich gelassen um. Abfuck!!! Wieso hat er ihn nicht drinbehalten? H\u00e4tte ich anschlagen sollen? Normalerweise gehen unverz\u00f6gerte Anhiebe immer ins Leere und abgesehen davon, h\u00e4tte ich kaum so schnell reagieren k\u00f6nnen&#8230;<\/p>\n<p>\u00dcber des R\u00e4tsels L\u00f6sung, musste ich mir nicht lange den Kopf zerbrechen, bzw. kannte sie schon seit gut 2 Stunden. Denn genauso lange hing der Wurm am Haken, bevor ihn sich dieser Fisch packte&#8230;<\/p>\n<p>Dank der Sprungbereitschaft von Schwarzbarschen, h\u00e4lt selbst ein mit 2 Ringen oder an der Spirale Fixierter Wurm allerh\u00f6chstens zwei Drills aus, oft jedoch nicht mal einen&#8230; Der Vormittag hatte mich \u00fcber ein halbes P\u00e4ckchen gekostet, wenigstens ein Senko sollte als Reserve f\u00fcr den Abend dienen. So hatte ich auf den letzten, aufgezogenen Bait 2 Fische gefangen und ihn anschlie\u00dfend an der Luft bei praller Sonne am Rutenring baumeln lassen. Von Salz und Flavour war nicht mehr viel \u00fcbrig, selbst die Farbe hatte sich binnen kurzer Zeit von Gr\u00fcnbraun\/Schwarz zu \u201eD\u00fcnpfiff\u201c-Braun ge\u00e4ndert. Anders l\u00e4sst sich das Misstrauen der Fische bei einem sonst so vehement attackierten K\u00f6der kaum erkl\u00e4ren. Tageszeit und Location trugen sicher auch irgendwo ihren Teil dazu bei, aber das Ausspucken ist mit ziemlich hoher Sicherheit dem fehlenden Geschmack zu verdanken.<\/p>\n<p>Dieser Vorfalle hatte gereicht, um die komplette Mannschaft stutzig zu machen, immer hektischer drehten einzelne Tiere ihre Runden, bis sie sich in alle Richtungen verteilten und der Pool \u2013 bis auf einen gedem\u00fctigten Trottel mit Gammelf\u00fc\u00dfen \u2013 komplett leer war.<\/p>\n<figure id=\"attachment_14822\" aria-describedby=\"caption-attachment-14822\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14822\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-37.jpg\" alt=\"Perfekt eingerichtete \u201eBass-Wohnung.\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-37.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-37-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-37-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-37-678x509.jpg 678w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-37-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14822\" class=\"wp-caption-text\">Perfekt eingerichtete \u201eBass-Wohnung.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_14823\" aria-describedby=\"caption-attachment-14823\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14823\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-38.jpg\" alt=\"Du kommst hier nicht rein (Zumindest nicht mit deinem Tackle).\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-38.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-38-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-38-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-38-678x509.jpg 678w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-38-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14823\" class=\"wp-caption-text\">Du kommst hier nicht rein (Zumindest nicht mit deinem Tackle).<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Sonne nach zu urteilen, war es bereits Mittag und somit h\u00f6chste Zeit aus dem Wasser zu kommen, ein kurzer Abstecher zur Villa stand auf dem Programm. Wir mussten essen, etwas Zeug packen und \u2013 falls denn noch Zeit blieb \u2013 Powernapping betreiben.<\/p>\n<p>Ich kann euch sagen, dass diese Hin- und Herfahraktionen tierisch auf den Sack gehen und richtige Zeitfresser sind. Die komplette Prozedur dauert so lange, dass es sich kaum lohnt, das Gew\u00e4sser zu verlassen, was auch der Grund daf\u00fcr ist, wieso wir uns bis zum letzten Tag f\u00fcr die sp\u00e4ter-anfangen-aber-durchfischen-Variante entschieden hatten. Aber wie gesagt, heute no mercy!<\/p>\n<p>Das Powernapping verlief so, dass ich Fingern\u00e4gelkauend auf der Couch den Uhrenzeiger beobachtete, w\u00e4hrend Ruben vermutlich schon in die REM-Phase \u00fcberging. Nach fast 2 Stunden, musste ich mir ordentlich auf die Finger klopfen, nicht mit einem Wasserglass zuf\u00e4llig \u00fcber sein Bett zu stolpern \u2013 ich fischgeiles Arschloch.<\/p>\n<p>Als die von mir sowie schon viel zu gro\u00dfz\u00fcgig angesetzte 16:30 Grenze\u00a0 (Eigentlich hatten wir uns auf 15 Uhr geeinigt), um fast eine weitere halbe Stunde \u00fcberschritten worden war, schritt ich zur Tat und imitierte die Geste eines zufriedenen Theaterbesuchers in unserem Schlafzimmer. Keine Reaktion. Kurzzeitig dachte ich echt, er w\u00e4re tot. Aber nach weiteren, gef\u00fchlten 20 Klatsch-Salven verschafften erste Grunzlaute Erleichterung. Erleichterung f\u00fcr mich, nicht f\u00fcr Ruben. Er h\u00e4tte meinen Weckruf wohl am liebsten als Alptraum abgetan. Sry myman, the duty is calling! Vier Tage Urlaub und wir f\u00fchlten uns wie zwei Wochen Auslandseinsatz in Afgahnistan. N\u00e4chstes Mal m\u00fcssen wir das irgendwie anders angehen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich auf der Couch sa\u00df und meine Fresse hielt (auch wenn ich am liebsten mit der Peitsche geknallt h\u00e4tte), richtete Ruben \u2013 mit einer Miene, hinter welcher eindeutig der Wunsch steckte, mich auf eine Streckbank zu schnallen \u2013 sein Zeug in typischer Rubenmanier.<\/p>\n<p>Um kurz vor 6 waren wir im Wasser, jetzt hie\u00df es Z\u00e4hne zusammenbei\u00dfen und Vollgas geben. Das s\u00fcdwestlich\/s\u00fcdliche Eck lag im Fadenkreuz. Aus dem ganz einfachen Grund, dass dort die Sonne als letztes hinschien (Ostufer auch, aber das war zu weit) und wir bereits im M\u00e4rz den Tipp bekommen hatten, die Fischerei in den Abendstunden dorthin zu verlegen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_14824\" aria-describedby=\"caption-attachment-14824\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14824\" src=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-39.jpg\" alt=\"The Green Mile.\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-39.jpg 1200w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-39-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-39-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-39-678x509.jpg 678w, https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bild-39-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14824\" class=\"wp-caption-text\">The Green Mile.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Seeroseng\u00fcrtel ist dort mindestens dreimal so breit und das Wasser an der Kante entsprechend tief, ob uns das entgegenkommt?<\/p>\n<p>Ich lasse die Katze aus dem Sack: NEIN! Wie angenommen, erschwerte die riesige Fl\u00e4che an Pflanzen die Entscheidung und zwang uns in minimum 30 -50 m Entfernung zum Ufer zu fischen.<br \/>\nMit Sicherheit treibt sich dort mindestens genauso, wenn nicht sogar mehr Fisch herum als am Nord\/West-Ufer, allerdings sind sie vermutlich weitr\u00e4umiger verstreut, sowie mit Belly und unserem Ger\u00e4t kaum zu erreichen.<\/p>\n<p>Den einzig verwertbaren Spot, bildet eine schmale Gasse, die als Bootsdurchfahrt zu einem weiteren Privathaus am Seeufer dient. Dieser Engpass ist nur 1-2m breit, an seinen R\u00e4ndern \u201efaden\u201c die Lilien aus, sodass man selbst mit unserem Equipment durchaus seri\u00f6s fischen kann.<br \/>\nZum Ende hin durchbricht er grabenartig ein wenig Landmasse (Gras und Schilfinseln) und m\u00fcndet schlie\u00dflich in einer Art \u201eVorteich\u201c, welcher aber leider schon zum Privatgel\u00e4nde geh\u00f6rt, auf dem sich ebenfalls ein \u00fcppig gef\u00fclltes Bootshaus befindet. Vielleicht wohnt dort der Erzfeind vom Mafiaboss am Westufer? So wie im Film \u201eLucky Number Slevin\u201c, nur halt am See. (Anschauen wer ihn nicht kennt!).<\/p>\n<p>Egal. Jedenfalls lie\u00df ich es mir nicht nehmen, diesen Durchgang entlang der Seerosenkanten mit meinem Easy Shiner abzuklappern. F\u00fcr Hardbaits waren es zu viele Pflanzen, der Madwag erschien mir in dem klaren, flachen Wasser fast zu aufdringlich. Nach 2-3 Grundkontakten, sp\u00fcrte ich pl\u00f6tzlich starken Wiederstand. \u201eFuck schon wieder son Scheiss Seerosenst\u00e4ngel&#8230;\u201c Von Wegen, jetzt kommt der ausgelutschteste Satz moderner Angelliteratur: \u201eDer H\u00e4nger setzte sich in Bewegung\u201c. Leider gibt es manchmal keine passendere Beschreibung f\u00fcr dieses Ph\u00e4nomen.<br \/>\nTr\u00e4ge, kr\u00e4ftige Kopfschl\u00e4ge, gepaart mit dem Gef\u00fchl einen riesigen M\u00fcllsack am Haken zu haben, schlossen den geplanten Zielfisch aus. Die STL Pro Trout Lite (2-17g) war zum Halbkreis gekr\u00fcmmt und definitiv mit der Zugkraft des Gegners \u00fcberfordert. Lange hielt der Fight nicht an, ich sp\u00fcrte wie sich mit einem sanften Ruck die Verbindung zum anonymen K\u00e4mpfer l\u00f6ste. Verf***** Scheisse&#8230;<\/p>\n<p>Frustriert leierte ich den Gummi ein, doch als ich ihn mir entgegenkommen sah, rutschte mein Herz in die Hose: Ein Hechtmonster jenseits der 1,15 m Marke, hatte sich in aller Seelenruhe dahinter geklemmt, keine 5 Zentimeter vom Shad entfernt. Weil das nicht reichte, beschleunigte das Tier gem\u00fctlich und umschloss den hinteren Teil mit seinen Z\u00e4hnen, gerade so, dass der Schwanz verschwunden war und der Shiner wie ein Zahnstocher aus ihrem 15 cm breiten Kiefer ragte.<br \/>\nKurz darauf spuckte sie ihn aus, machte kehrt und stellte sich zwei Meter weiter zwischen die Seerosen.<\/p>\n<p>Was sollte ich jetzt tun? Ich hatte nur eine Hand voll Baits dabei, wovon \u00be in dieser Situation unbrauchbar waren. \u201aServier der Hechtin den falschen K\u00f6der und sie ist f\u00fcr immer weg.\u2018 Eine zweite Chance bekommt man bei so einem Hecht in der Regel nicht. Beziehungsweise, die hatte ich schon vertan&#8230;<\/p>\n<p>Man muss bedenken, der Fisch war bereits gehangen&#8230;am Einzelhaken&#8230;und 30er Fluo&#8230;ohne es auch nur ansatzweise besch\u00e4digt zu haben&#8230;<\/p>\n<p>Ein Stahlvorfach hatte ich dabei \u2013 ich wusste aber, dass es f\u00fcr immer den Abschied bedeuten w\u00fcrde. Die Versuchung war gro\u00df, beim Fluo zu bleiben. Aber ich wusste ebenso, dass das Verscheuchen nicht halb so schmerzhaft w\u00e4re wie der Fischverlust auf Grund von eigener, bewusster Dummheit \u2013 in diesem Fall f\u00fcr beide Seiten.<\/p>\n<p>Ich tat das Richtige und clippte mit zittrigen H\u00e4nden ein kurzes St\u00fcck Flexonit in den Snap. Den selben Bait wollte ich ihr nicht vorsetzen, das Format allerdings sollte \u00e4hnlich sein. Ich montierte den Boot-Tail Magic Swimbait (Lake Fork Trophy Lures) in gedecktem Hellgr\u00fcn\/wei\u00df Dekor. Vom Lauf und von der Konsistenz her auf jeden Fall ein erw\u00e4hnenswerter Bait, allerdings hatte ich ihn w\u00e4hrend des Trips aus irgendeinem Grund so selten gefischt, dass ich keinen einzigen Fisch drauf fing. Vielleicht war die stark flankende, druckvolle Aktion zu viel f\u00fcr den Sommer. Und auch dieser Hecht \u00e4nderte das nicht. Ich denke, die einzige erfolgsversprechende Methode w\u00e4re (wie immer) ein lebender K\u00f6fi an freier Leine gewesen, aber man kann nicht alles haben \u2013 that\u00b4s fishing!<\/p>\n<p>Nach drei unterschiedlich ausgefischten W\u00fcrfen, tat die Hechtdame das, was jeder von euch kennt und hasst: Dieses langsame Fl\u00f6sseln und Abdrehen. Signalisieren, dass sie die Nase voll hat. Schweren Gem\u00fcts, lie\u00df ich sie von dannen ziehen, ohne ihr nachzuwerfen. Gefangen oder nicht \u2013 das sind Momente, f\u00fcr die wir fischen. Im n\u00e4chsten Jahr dann, meine Liebe!<\/p>\n<p>Im Schnelldurchlauf ackerten wir uns die Seerosen entlang, um noch ausreichend Zeit f\u00fcr das \u00e4u\u00dferste Eck zu haben, wo uns schon von Weitem, ein gro\u00dfer, optisch vielversprechender Pool entgegenwinkte. F\u00fcr das St\u00fcck, dass wir in knapp 40 Minuten \u201eabfischten\u201c empfehle ich euch einen ganzen Tag, zu viele Seerosen&#8230;<\/p>\n<p>Bei beiden schw\u00e4chelte die Konzentration enorm, die Dialoge hielten sich ebenfalls in Grenzen. Man musste sich zwingen, aber wollte auch nicht aufh\u00f6ren, einfach weil es die letzten Stunden auf dem Wasser waren. Und so schoben wir uns durch einen weiteren Kanal, der zu einer malerischen Bucht f\u00fchrte, die ich im Zuge unserer Abgeschlagenheit leider nicht mehr abgelichtet habe. (An dieser Stelle generell wieder sry f\u00fcr viel zu wenig Fotos):<\/p>\n<p>Bild 40\u00a0 \u201eMosesstyle \u2013 dahinter liegt die Lagune\u201c<\/p>\n<p>Die Gegebenheiten hatten alles, was einen guten Bass-Spot ausmachte, aber tats\u00e4chlich fingen wir dort keinen einzigen Fisch. Wundert euch aber nicht, wir fischten wirklich unter aller Sau. Unabgesprochene kreuz und quer W\u00fcrfe, hektische Bellybewegungen und das Gef\u00fchl, unter Zeitdruck zu stehen, machten unsere letzten Stunden zu den mit Abstand unproduktivsten. Die Euphorie nach der Hecht-Begegnung war abgeklungen, die Fu\u00df- und Beinschmerzen waren trotz Schmerztabletten auf einem kaum aushaltbaren Level. Hinzu kam, dass die Sonne nicht mehr wie erhofft aufs Wasser traf, erst gut 300-400 Meter weiter n\u00f6rdlich war die Vegetation am Ostufer in ein hochsommerliches Abendgold getaucht.<\/p>\n<p>Jeder fischte f\u00fcr sich und w\u00e4hrend Ruben noch den ersten Pool austestete, schlug ich mich durch ein lichtes Seerosenfeld zum n\u00e4chsten. Die Tiefe betrug hier am Ufer keine 50 cm aber dicke Schilfinseln baten erstklassigen Unterstand. Dass diese \u201eErdballen\u201c die beliebtesten Bass-Verstecke darstellen, hatte sich ja schon bei Rubens Begegnung mit dem Riesen sowie seiner Triplette von Fischen innerhalb von drei W\u00fcrfen gezeigt, ebenso bei meinem \u201eAusspucker\u201c am Vormittag. Weit untersp\u00fclte Ufer sind eben noch sicherer als Seerosen, hier k\u00f6nnen Kormorane nicht mehr tauchen und genau hier leben vermutlich auch die Krebse. Wie man dort die ganz vorsichtigen Gro\u00dfkaliber zuverl\u00e4ssig rauskitzelt und zum Anbiss verleitet, bleibt eine Herausforderung, ein paar M\u00f6glichkeiten w\u00fcrden mir einfallen, Zeit um diese Auszuprobieren hatten wir kaum. Das wird definitiv beim n\u00e4chsten Mal intensiviert.<\/p>\n<p>Jetzt galt es Fische zu sichten und genau das wurde mir beim n\u00e4chsten Blick ins Schilf verg\u00f6nnt.<br \/>\nIn gewohnter Formation von ca. 5-6 Fischen tummelte sich ein Rudel Endzwanziger im teils 20 cm tiefem Wasser. Wacky rein und 3&#8230;2&#8230;1&#8230;1&#8230;1?&#8230;.1??????? Kein Biss?!<\/p>\n<p>Der Wurm interessierte sie einen Schei\u00dfdreck. Auch erneutes Umwerfen lie\u00df die Biester v\u00f6llig kalt. Illex Squirrel versagte ebenfalls. Dann war die Sache klar: D\u00e4mmerungszeit, flaches, torfiges Wasser, Wurzeln wohin das Auge reicht&#8230; Was hatte ich eben noch \u00fcber Krebse gesagt?<\/p>\n<p>Reins Ring Craw, 1,5 gr. Tungsten. Erster Wurf, 1 Mal anzocken, kurz ruhen lassen, schleifen,<br \/>\ntock tock , kurz warten, mit der Rutenspitze nachgehen, ZACK! H\u00e4ngt. Zwei Blackies in gleicher Gr\u00f6\u00dfe innerhalb von zwei W\u00fcrfen. Danach war Schicht im Schacht.<\/p>\n<p>Die Sonne war bereits hinter den Bergen, als wir uns auf den R\u00fcckweg machten, der ein oder andere Zufallswurf f\u00fcrs Gewissen im Vorbeipaddeln brachte uns keine Fische, bis Ruben irgendeinen No-Name Crankbait montierte und entlang der Seerosen aggressiv einkurbelte. Ein Mini Fluss Barsch und zwei Bass waren das Ergebnis. Ich war zu weit weg, als dass sich ein Ablichten gelohnt h\u00e4tte, f\u00fcr den noch knipsfauleren Ruben waren die Fische nicht selfiew\u00fcrdig. Trotzdem geil, was so ein unverhoffter K\u00f6derwechsel bewirken kann, auf Minnows wollte diesmal gar nichts gehen. Direkt vor der Einstiegsstelle stiegen noch weitere zwei Minis Anfang 20 bei ihm ein, w\u00e4hrend ich zwei Bisse auf Krebs erhielt, die ich trotz angemessener Wartezeit nicht verwandeln konnte. Den Platschern nach zu urteilen, konnte es sich dabei nur um Babies gehandelt haben, die gerademal an der 20 cm Marke kratzten, also halb so wild. Als die Sichtverh\u00e4ltnisse kein sauberes Angeln mehr zulie\u00dfen, machten wir die Schotten dicht und verlie\u00dfen das Wasser. Das war\u2018s.<\/p>\n<p>Wir hatten bis zum bitteren Ende gek\u00e4mpft, ohne die magischen 50 zu knacken. Halb so wild. Nach der Klatsche im M\u00e4rz waren unsere Erwartungen sowieso mehr als bescheiden gewesen. \u201eWenn wir zwei oder drei Fische am Tag haben, k\u00f6nnen wir uns gl\u00fccklich sch\u00e4tzen\u201c, 20 Fische am Tag waren das Ergebnis. Mit wenig Erfahrung und vergleichsweise bescheidenem Equipment haben wir zahlenm\u00e4\u00dfig gerockt, was die Gr\u00f6\u00dfe angeht bleibt viel Luft nach oben (obwohl Ruben sein Topwater-Bass dem Wunschziel verdammt nahe kam).<\/p>\n<p>Aber genau daf\u00fcr ist 2017 reserviert. Wenn ich (hoffentlich) meine Baitscasterkombo f\u00fcr die schweren Jungs im Gep\u00e4ck habe und meine Tackleboxenanzahl sich verdoppelt hat (man darf ja noch Tr\u00e4ume haben). Ich werde ackern, ackern und ackern bis die Gro\u00df(maul)mama zupackt und sicher im Kescher landet. Der Plan ist, ein drittes und letztes Mal an den Alserio zu fahren, um diese Mission zu vollenden, allerdings minimum f\u00fcr 10 Tage.<\/p>\n<p>Danach wird es h\u00f6chste Zeit f\u00fcr neue Ziele, das Leben ist viel zu kurz, um jedes Jahr an den gleichen Ort zu fahren. Man darf gespannt sein.<\/p>\n<p>Ich hoffe, ihr hattet Spa\u00df beim Lesen und konntet was mitnehmen. Viele von euch h\u00e4tten sicherlich besser abgeschnitten und vielleicht hat ja der ein oder andere einen guten Tipp f\u00fcr den n\u00e4chsten Trip am Start. W\u00fcrde mich freuen, wenn ihr mir was zukommen lasst.<\/p>\n<p>In diesem Sinne, tight lines und bis Bald!<\/p>\n<p>Rick<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zu den beiden anderen Teilen geht es hier lang:<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wenn-fast-alles-basst-die-revanche-i-anlaufschwierigkeiten\/\" target=\"_blank\">Wenn (fast) alles Basst \u2013 Die Revanche (I): Anlaufschwierigkeiten<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.barsch-alarm.de\/news\/wenn-fast-alles-basst-die-revanche-ii-na-alserio-geht-doch\/\" target=\"_blank\">Wenn (fast) alles Basst \u2013 Die Revanche (II): Na Als(eri)o, geht doch!<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer erwartungsgem\u00e4\u00df beschissenen Nacht \u2013 in der jede Beinbewegung mit qualvollem Aufwachen bestraft wurde \u2013 und einem ausgewogenen Fr\u00fchst\u00fcck, das aus Ibu 600, Instantkaffe und Zigaretten bestand, ging\u2018s dem Krater erneut an den Kragen. 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