Shimano-Neuheiten für die Saison 2015

Shimano-Neuheiten für die Saison 2015

Es ist wieder soweit. Wie jedes Jahr im September stellen die Hersteller und Großhändler im September ihr neues Programm vor. Ich war das ganze Wochenende auf einer Shimano-Händlermesse in Rangsdorf und konnte mir die neuen Ruten und Rollen sehr genau anschauen und parallel auch Händler-Feedback aufschnappen. Beim Studium des Shimano Katalogs für 2015 gab’s außerdem auch ein paar kleine Überraschungen. So schien z.B. die von mir als eine der besten Zanderruten eingeschätzte Biomaster SBIO81MH in 2,46 m und einem WG bis 50 Gramm genauso aus dem Programm gefallen zu sein wie die 101er Core. Was die Biomaster angeht, kann ich aber Entwarnung geben. Da stimmt einfach das Wurfgewicht im Katalog nicht. Kann schon mal passieren bei so vielen Ziffern. Die Core hingegen ist tatsächlich draußen.

Toll für alle, die nicht so viel Geld ausgeben können oder wollen: Fast alle preiswerten Serien wurden überarbeitet, teilweise deutlich straffer gemacht und auch optisch weiter aufgewertet. Das betrifft nicht nur die Yasei Reds, sondern auch die Aernos‘, die Vengeance BXs und Sea Bass‘und die Alivio DXs. Für den anspruchsvollen Barsch- und Zanderangler ist die Sustain-Ruten-Serie interessant. Und wer es ganz nobel haben will, muss sich mal mit der Lesath CX auseinandersetzen, die auf der diesjährigen EFTTEX den Preis als beste neue Rute abgesahnt hat.

I. Ruten

Yasei Red

Die Reihe wurde massiv ausgebaut. Es gibt nun fast zu jeder weißen Yasei ein Pendant in Rot. Apropos: Das Rot ist ein bisschen dezenter geworden. Der Griff besteht vor dem Rollenhalter aus Moosgummi, hinten aus Kork. An den meisten Modellen sitzen jetzt Fuji-Ringe. Die Blanks von Spinning/Casting Pike, Perch, Aspius, Zander Lure, Zander Pleasure, Zander Jiggin‘, Trout, Drop Shot, Player und Coregonus bestehen aus XT 60er Kohlefaser (früher war es XT 40) und sind deshalb ein bisschen schneller geworden. Bzw. gibt es sie erst seit dieser Saison. Sehr gut gefallen hat mir z.B. die 2,5 m lange Spinning Pike mit einem WG von 20 bis 60 Gramm, die man sehr gut zum Zanderfischen zweckentfremden kann.

Jochen freut sich schon auf die 1,9 m lange Perch mit einem WG von 3 bis 12 Gramm.

Einen starken Eindruck hat auch die Player hinterlassen, von der es auch 30- und 60-Gramm-Castmodelle gibt. (Hier hat sich im Katalog ein Fehler eingeschlichen.)

Aernos (EVA-Serie)

Komplett neu sind die Aernos-Ruten mit EVA-Griffe statt Kork, Fuji-O-Type-Beringung und etwas schnelleren Blanks. Die Wurfgewichte variieren zwischen 3 bis 12 Gramm (hier gibt’s auch eine leichte Cast-Version) und 14 bis 40 Gramm). Längen von 1,85 bis 3 m. Die beiden Castruten sind 1,98 m lang (die zweite hat eine WG von 7 bis 28 Gramm).

Yasei (White)

Bei den weißen Yasei-Ruten ist alles geblieben wie es war. Retro-Blank meets Korkgriff und Fuji-Alconite-Beringung auf einem HPC100-Biofibre-Blank. Neu sind ein paar Modelle. Und zwar die Coregonus (3 weiche Felchen-Ruten in Längen von 1,9 m, 2,1 m und 2,4 m),…

…die Trout Lake Competion (6 Ruten mit Längen zwischen 2,49 m und 2,59 m zum feinen Spinnfischen und Sbiroangeln am Forellensee)…

…und die beiden 1,8 m langen Float Kayak-Ruten

Hervorstechendes Merkmal ist der superkurze Griff, der es ermöglicht, auf engem Raum zu arbeiten.

Vengeance BX Shad

Supergünstige Ruten, denen man ihren Einsteiger-Preis nullkomanull ansieht. Moderne Moosgummigriffe, schwarze XT30-Geofibre-Blanks, Split Grip und Einsteg-Beringung. Die Blanks sind natürlich nicht so superschnell wie die von einer Yasei White oder eine Lesath – aber das kann man für Ruten, die in den kurzen Längen wohl deutlich unter 50 Euro kosten werden, auch nicht erwarten. Wenn das Team diesen Ruten aber das Prädikat „absolut jigtauglich“ verpasst, kann man davon ausgehen, dass sie uns sehr positiv überrascht haben. Echt toll, was man heutzutage schon für kleines Geld fischen kann. Wenn ich da an meine Jugend denke…


Alivio DX

Die Alivio-Serie ist die günstigste aller Shimano Spinnruten-Serien. Im Katalog wird als letzter Punkt das Wort „Preishammer“ aufgeführt. Zu Recht. Denn hier gibt‘s für den ganz schmalen Taler ganz viel Rute. Im Vergleich zu den Alivios aus dem letzten Jahr, sehen die aktuellen nicht nur schicker aus, sondern sind auch deutlich schneller geworden – ebenfalls „jigtauglich“.

Sustain

Mit der Sustain-Serie hat Shimano eine komplett neue Serie herbeigeschafft, die vor allem Barsch- und den Filigran-Zanderangler ansprechen wird. Die Ausstattung: schlichte schwarze 200er HPC-Biofibre-Blanks, Fuji-Alconite-Beringung (K-Type), EVA-Slit-Grips, Alu-Abschlusskappe. Die Blanks sind schön schnell und haben durch die Bank weg eine Spitzenaktion (von der weichen Cast-Version mal abgesehen). Mit dieser Rute werdet ihr den einen oder anderen Shimano-Teamangler auf Barsche jiggen sehen. Die 1,9 m lange Version mit einem WG von 7 bis 28 Gramm macht den Eindruck, als könne sie sehr viele Einsatzgebiete abdecken. Toll auch wie die 40-Gramm-Verion in 2,7 m steht. Das sollte eine tolle Bodden-Barsch-Jig-Rute sein und auch genau das richtige für Zander, wenn man nicht zu viel Gewicht braucht.

Für alle Crankbait-Fans ist das eine Cast-Modell interessant:

Die relativ weiche aber auch schnelle Rute lädt sich extrem gut auf und ermöglicht es ihnen, den Wobbler wegzupacken. Unter Belastung biegt sich diese 2,10 m lange Cast-Rute bis über die Mitte, so dass es den Fischen schwer gemacht wird, den Köder abzuschütteln. Nur 106 Gramm schwer! Teilung am Griff. Transportlänge: 1,82 m.

Blue Romance

Unter dem Namen Blue Romance geht eine Staffel Slazwasser Spinnruten an den Start, die sich natürlich auch im Süßwasser fischen lassen. Hier hat uns z.B. die Blue Romance Softbait in 2,44 m mit einem WG von 20 – 50 Gramm gefallen.

Für Weltreisende ist sicher auch die vierteilige Topwater S.T.C. (WG 50 bis 80 Gramm) eine genauere Obduktion wert, die sich bei einer Länge von 2,44 m in koffertaugliche 65 cm zerlegen lässt.

Lesath CX

Über die Lesath muss man nicht viel sagen. Die muss man mal in die Hand nehmen, um zu wissen, wo der Hammer hängt. Da gibt’s viele schöne leichte Versionen. Geflasht waren die Shimano-Teamangler aber besonders von den Modellen SLECX27XH mit einem Wurfgewicht von 42 bis 84 Gramm, die bei einer Länge von 2,7 m nur 199 Gramm auf die Waage bringt und der als Sondermodell für Deutschland entwickelten SLECX86XHINT (Intensity) mit einer Länge von 2,59 m und einem WG von 45 bis 135 Gramm. Die erste ist eine perfekte Zanderrute für alle, die auf leichte Bretter stehen. Die zweite eine Großfisch-Rute, wie man sie z.B. auf den Bodden für kapitale Hechte braucht.

Ausstattung: Fuji Titanium Torzite K-Type-Beringung, Aluminium-Rollenhalter, Power Cork, schlanker 400HPC-Biofibre-Blank… Die edelste Shimano Spinnrute aller Zeiten – die natürlich auch einen edlen Preis hat. Aber es soll ja Leute geben, die sich so etwas leisten können und die haben dann sicher sehr viel Spaß an diesen Traumruten.


II. Stationärrollen

Aernos FB

Die Aernos sieht jetzt nicht nur noch ein bisschen schicker aus, sondern ist auch mit einem X-Ship-Getriebe aus gegossenem Zink ausgestattet. Das Gehäuse besteht aus XGT-7 Graphit. Alle Modelle sind durch die Kompaktbauweise etwas leichter geworden (die 5000er sogar um 45 Gramm). Weitere Features: Super Stopper II, Varispeed II, Dyna-Balance, Power Roller, Shielded Stainless Kugellager und Übersetzungen von 5,0:1 bis 5,2:1.

Rarenium Ci4+ FB

Die neue Rarenium wurde auf der EFTTEX als beste Stationärrolle ausgezeichnet. Sie sich von der alten, die für viele ambitionierte Spinnangler schon als das Maß aller Dinge in Sachen Preis/Leistung galt, optisch deutlich ab. Das Grundgehäuse ist nun silbern, Rotor und Spule grau/schwarz. Das Gold ist verschwunden. Auch die Kurbel ist eine andere. Insgesamt gefällt sie so ziemlich jedem besser. Aber natürlich wurde nicht nur am Design gefeilt, sondern auch ordentlich am Innenleben getüftelt. Und so verfügt jetzt auch die Rarenium über ein kräftiges X-Ship-Getriebe aus kalt geschmiedetem Aluminium. Weitere Features: Wasserfeste Frontbremse, Magnum Lite Rotor, superleichtes Gehäuse aus Ci 4+ Magnesium, Super Stopper II, Floating Shaft II, XWRAP II, Dyna-Balance, Power Roller, Shielded A-RB Kugellager. Übersetzungen bei allen vier Modellen: 5,0:1


Aero FA

Die Aero-Rollen verbinden ein kompaktes Gehäuse mit einer übergroßen Spule auf einem übergroßen Rotor. Dadurch ist der Schnureinzug sehr hoch, der Ankurbelwiderstand im Vergleich zu Rollen, die den hohen Schnureinzug mit einer hohen Übersetzung erreichen, aber niedrig. Es gibt zwei verschieden übersetzte FA-Modelle in 2500er Größe. Die AERO2500FA hat eine Übersetzung von 5,0:1 – die AERO2500HGFA eine Übersetzung von 6,0:1. Zieht schon die FA sage und schreibe 82 Zentimeter Schnur ein, sind es bei der HG-Version sogar 98 Zentimeter, also nochmal 12 Zentimeter mehr als bei der Stradic FJ. Damit eigenen sich diese Rollen hervorragend für alle schnellen Präsentationen.

Aero Ci 4+ FA

Auch Aero-Rollen-Serie wartet nun mit zwei 4000er-Modellen mit leichten Ci 4+ Gehäuse auf. Neben der niedrig übersetzten „Urversion“ (Übersetzung 4,8:1) gibt’s jetzt auch eine 4000er Aernos Ci 4+ mit höherer Übersetzung (5,8:1), die über einen Meter Schnur einzieht (exakt 104 Zentimeter).Das schafft keine andere 4000er Shimano Spinnrolle. Mit den Line Reducern lässt sich die Schnurkapazität ohne Unterfütterung reduzieren. Features: Getriebe aus gegossenem Zink, wasserfeste Bremse, superleichtes Gehäuse aus Ci 4+ Magnesium, Super Stopper II, Floating Shaft II, AeroWRAP II, Dyna-Balance, Power Roller, Shielded A-RB Kugellager. Übersetzungen bei allen vier Modellen: 5,0:1

Nexave FD

Auch die Nexave wurde einem Face Lifting unterzogen. Sie macht jetzt nicht mehr durch das strahlend blaue Gehäuse auf sich aufmerksam, sondern steht klassisch schwarz im Regal.


III. Cast-Rollen

Curado 201 IHG

Neu auf dem Markt ist bei uns die Curado 201 IHG als Linkshandmodell. Sie hat eine Übersetzung von 7,2:1 und ist mit allem ausgestattet, was man sich von einer modernen Low Profile BC wünscht: 3 S A-RB (Shielded A-RB) Stainless Steel Kugellager, 2 Shielded Stainless Steel Kugellager, 1 A-RB Stainless Steel Roller Bearing, X-Ship Getriebe, Shimano variables Bremssystem Infinity, PV Power Kurbelgriffe, Cross Carbon Bremse, Shimano Super Free System, Super Stopper unendliche Rücklaufsperre, Quick FIre II Freilaufknopf und einer präzisen Aluminium S3D Spule. Die Fliehkraftbremse kann her von außen feingetunt werden.

Hierzu habe ich heute einen ausführlichen Bericht auf den Shimano-Blog gestellt:

Curado 201 IHG


IV. Polbrillen

Wie in jedem Jahr gibt’s auch für 2015 ein paar neue Polbrillen.

Forcemaster


Catana


Speedcast


V. Jacken

Sehr schön sind auch die neuen Jacken.

Dass ich hier jetzt nicht alles vorstellen kann, was wir neu im Programm haben, ist ja klar. Dazu gibt’s dann aber auch den Katalog, den eure Händler auch als Druckversion für euch bereithalten. Einfach mal nachfragen, wenn ihr das nächste Mal im Angelladen seid.

Ich melde mich demnächst wieder mit einem Köder-Feature, indem ich euch die neuen Rapala- und Storm-Köder vorstelle.

Kategorien: Tackle-Tipps

Kommentare

  1. bobbykron
    bobbykron 22 September, 2014, 16:40

    War auch positiv angetan vom 2015er Katalog. auch das Layout gefällt mir und die Sticker sind auch ne super Idee 🙂

  2. Tinsen
    Tinsen 22 September, 2014, 16:48

    Aernos- und Sustain-Ruten haben mich auch begeistert. Unbedingt ansehen! Leider zu Beginn der neuen Saison immer nie ganz klar, wann sie denn dann bei Eurem Händler zu sehen sind. Die Sustain 7-28gr Spinnrute war ein Traum!

  3. Perch2711
    Perch2711 22 September, 2014, 16:51

    Wo wird die Sustain Serie denn preislich liegen?

  4. dietel
    dietel 22 September, 2014, 18:03

    [QUOTE=Perch2711;334709]Wo wird die Sustain Serie denn preislich liegen?[/QUOTE]
    Die UVPs für jedes einzelne Modell stehen im Online-Katalog. Ich habe sie aber mal nachträglich reingesetzt.

  5. Kanalbarschjäger
    Kanalbarschjäger 22 September, 2014, 18:51

    @Johannes
    Wenn das jemand wissen muss/sollte, dann du. 😉
    Kannst du mal die Rocke mit der Sustain vergleichen?
    Mich interessiert auch welcher Blank bei „ähnlichem WG“ dicker/dünner ist.
    Besten Dank

  6. dietel
    dietel 22 September, 2014, 21:20

    [QUOTE=Kanalbarschjäger;334724]Kannst du mal die Rocke mit der Sustain vergleichen?[/QUOTE]
    Farblich nehmen sie sich nix 🙂 Die Längen und WGs unterscheiden sich aber.
    Was die Blankstärke angeht: Da müsste man sie mal nebeneinanderlegen. Ich habe gerade aber keine Rocke bei der Hand und auch noch keine Sustain. Die 2,74 m lange Rocke 902 MH mit einem WG bis 50 Gramm wiegt 179 Gramm. Die 2,70 m lange Sustain SSUS271540 ist mit einem WG von 15 bis 40 Gramm angegeben und wiegt 161 Gramm. Die Rocke 802M mit dem selben Wurfgewicht ist 2,44 m lang und wiegt 168 Gramm. Das sind also 18 Gramm Differenz auf 4 cm zwischen Rocke 902 MH und der fast gleich langen Sustain und 7 Gramm Gewichtsunterschied zugunsten der Sustain im Vergleich mit der 26 cm kürzeren Rocke. Auch wenn Gewichtunterschiede durch Beringung, Rollenhalter etc. zustande kommen können, legt das die Vermutung nahe, dass die Sustain nicht unbedingt grobschlächtiger ausfällt.

    Genaue Vergleiche wären nur möglich, wenn man gleich lange Modelle einem Belastungstest unterziehen würde. Ich weiß aber, dass die den Händlern gut gefallen hat und habe heute mit einem Berliner Händler telefoniert, der gestern Abend noch ein Paket bestellt hat. Viel mehr kann ich da zu diesem Zeitpunkt nicht sagen und eigentlich will ich mich auch gar nicht mehr groß zu Pure Fishing-Produkten äußern. Dazu haben die ja ein beachtlich großes Team. Mit Marken-Vergleichen setze ich mich nur in die Nesseln. (Politisch – nicht was die Produktqualität von Shimano angeht.)

  7. MorrisL
    MorrisL 25 September, 2014, 17:58

    Siehste Hannes , sag ich doch da kommt wat(besseret) nach…;-)…von den Sustainruten hört man in der Tat nur positives. Die Rarenium läuft gut , aber der Knob is nich unbedingt der geilste den Shimano hat. Der des älteren Models gefiel mir besser . Mal sehen wie das andere aufnehmen. Sustain + Vanquish scheint mir n gelungenes Äußeres mit adäquaten Inhalten zu sein. Ich checke die Sustain auf jeden Fall mal … .

    Ahoi , Grüße Morris

  8. DozeydragoN
    DozeydragoN 26 September, 2014, 00:21

    Toller Bericht/ Vorstellung!

    Was mir aber immer mehr fehlt bei dem Katalog hierzulande ist bei den Rollen die Angabe der Kurbellänge. Auf japanischen Seiten gängig, in Europa und Amerika Fehlanzeige. Es macht aber schon einen Unterschied, ob man bei einer 2500 Rolle ein 45 oder 50er Handle hat im Bezug auf die Übersetzung.

    Auch hätte so der 1000er FJ Stradic z.B. ein längeres Handle besser gestanden als das kurze 40er, was sie, trotz des X-Ship, gebraucht hätte, um wirklich leicht anzulaufen …

    Hätte man die Kurbellänge, die Übersetzung und den Schnureinzug, dann könnte man die Performance weitaus besser einschätzen und den Kauf der nächsten Rolle besser planen!

    Vielleicht eine Anregung für den 2016er Katalog?

    Grüße!
    Jan
    (DozeyDragoN)

  9. MorrisL
    MorrisL 27 September, 2014, 12:01

    Das mit dem Handle an der FJ 2500 war dasselbe Spiel , ebenfalls zu kurz , daher hab ich die 3000er genommen , da passte das dann mit dem Faulenzerfeeling zusammen mit der Bushwhacker 258. Ergänzend zu Dozey´s Vorschlag wäre ja eventuell gar ein duales Handlepaket wie bei LP´s mal ne Überlegung wert. Powerhandle und Filigrankurbel , das sollte doch eigentlich kein großes Problem sein. Oder eben zumindest eine Übersicht für etwaige Handles die ggf. eben auch hier und dort passen. Das der Biomaster 3000 z.B find ich sehr „griffig“. Das passt auch in die Stradic z.B usw usf. …

    Schönes Wochenende , Grüße Morris

  10. bobbykron
    bobbykron 27 September, 2014, 14:52

    [QUOTE=DozeydragoN;334993]Toller Bericht/ Vorstellung!

    Was mir aber immer mehr fehlt bei dem Katalog hierzulande ist bei den Rollen die Angabe der Kurbellänge. Auf japanischen Seiten gängig, in Europa und Amerika Fehlanzeige. Es macht aber schon einen Unterschied, ob man bei einer 2500 Rolle ein 45 oder 50er Handle hat im Bezug auf die Übersetzung.

    Auch hätte so der 1000er FJ Stradic z.B. ein längeres Handle besser gestanden als das kurze 40er, was sie, trotz des X-Ship, gebraucht hätte, um wirklich leicht anzulaufen …

    Hätte man die Kurbellänge, die Übersetzung und den Schnureinzug, dann könnte man die Performance weitaus besser einschätzen und den Kauf der nächsten Rolle besser planen!

    Vielleicht eine Anregung für den 2016er Katalog?

    Grüße!
    Jan
    (DozeyDragoN)[/QUOTE]

    Sehr guter Beitrag! Hab auch schon bisschen mit den unterschiedlichen Kurbeln experimentiert und einen deutlichen Komfortgewinn feststellen können. Dier Wunsch vieler, seine Rollen durch Parts wie Knob und Handle an die eigenen Vorlieben anzupassen, könnte durch ein paar Zubehörteile im Katalog nachgekommen werden. Ist sicher auch n nettes Zusatzgeschäft…
    Mfg Matthias

  11. spin73
    spin73 29 September, 2014, 12:22

    Die Aspire als Spinnrute wurde anscheinend ja auch gestrichen? Bei der Lesath CX kann laut nem Kumpel von „straffer“ auch nicht die Rede sein. Soll deutlich weicher in der Spitze sein als ihr Vorgänger!? Weiß du darüber mehr, Johannes?

  12. dietel
    dietel 30 September, 2014, 09:14

    Ich kann über die Lesath in den niedrigen Gewichten nicht viel sagen, da ich die nicht in der Hand hatte. Aber die beiden Modelle bis 84 Gramm und bis 135 Gramm kann man echt nicht als weich bezeichnen. Das sind superschnelle Ruten mit einer durchgehend harten Aktion.

  13. spin73
    spin73 30 September, 2014, 12:53

    Erst mal Danke für die schnelle Antwort, Johannes. Rede auch von der neuen XH. Finde aber schon den Unterschied von der Lesath AX zur BX recht beachtlich, was die Spitzenaktion angeht. Bin deshalb auch bei der AX geblieben. Das soll zwischen BX und CX noch gravierender sein. Hier mal der Originaltext aus dem AB: [SIZE=2]“[FONT=Calibri]Die Rute ist erheblich weicher als die BX. Die Übertragung der Bodenkontakte war in Ordnung. Bei einem der Würfe bekam ich tatsächlich noch einen Biss (wie kann man eine neue Rute besser einweihen) das „Tock“ kam gut durch. Der Anschlag kam mir wesentlich softer vor als mit der BX. Im Drill Federt die CX die Kopfstöße gut weg. Ich wollte ja mehr Geschmeidigkeit! Im Anschluss habe ich noch nen 21er Kopf probiert. Alles OK! Was mich wirklich genervt hat sind die Ringe. Torzite hin oder her, Innovation hott oder hüh…aber die Dinger sind sowas von laut. (Schnur Daiwa Tournament 8 Braid 0,14mm. Stört!“[/FONT][/SIZE]

  14. dietel
    dietel 1 Oktober, 2014, 12:36

    Für mich ist es total schwer, neue und alte Modelle gegeneinander einzuschätzen. Ich bin ja erst ein Jahr bei Shimano. Gefischt habe ich die Lesath noch nie. Wenn die CX weich ist im Vergleich zur AX und BX, müssen die beiden alten Modelle richtige Bretter gewesen sein. Für mich sahen die beiden schweren Modelle wie sehr gute Zander- und Hechtruten mit einer eher harten Aktion rüber, als wir sie auf der Händlermesse gebogen und angewippt haben.

  15. spin73
    spin73 1 Oktober, 2014, 13:43

    Ist ja im Prinzip auch egal. Brett würde ich die AX nicht nennen, aber schon recht schnell in der Spitze ohne an Sensibilität zu verlieren. Werde die CX bei Gelegenheit selbst mal in die Hand nehmen und dann bin ich schlauer. 😉 Danke trotzdem für deine Mühe.

  16. Barschbernd
    Barschbernd 11 November, 2014, 10:00

    Wiegt die neue Yasei Red Perch wirklich 169 g? Ich habe die Vorgängerversion und die bringt leichte 88 g auf die Waage. Ich hoffe das ist ein Druckfehler im Katalog und kann mich auf den verbesserten Griff freuen ;).

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