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Zweirad-transportable Abhakmatte?

Dieses Thema im Forum "Zubehör" wurde erstellt von Furchenlurch, 24. April 2013.

  1. Furchenlurch

    Furchenlurch Echo-Orakel

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    Halli hallo,

    ich möchte mir zum Spinnfischen eine anständige Abhakmatte zulegen.

    Allerdings fahre ich immer mitm Motorroller ans Wasser (hab kein Auto) - von daher sollte das Ding möglichst klein zusammenlegbar bzw. gut transportabel sein, damit es in mein Roller-Case reinpasst.

    Am Wasser selbst ist das nicht son Act - die paar Meter zur nächsten Stelle kann ich das dann gut tragen und fischbereit auslegen, das macht mir nix aus.

    Kennt jemand von Euch da evtl. was Taugliches mit möglichst kleinen Transportmaßen? Sollte ausgeklappt vom Format her natürlich hechtgeeignet sein.

    Wäre toll, wenn das Ding rechts und links Griffe hätte, damit man den Fisch damit ins Wasser hieven und direkt daraus losschwimmen lassen kann, ohne ihn nochmal in die Hand nehmen zu müssen.

    Wiegetauglich muss es aber nicht sein, da ich nie wiege (das Gewicht interessiert mich nicht).

    Vielen Dank, Gruß Tobi
     
  2. Fetzi Fetzinger

    Fetzi Fetzinger Master-Caster

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    Puh... schwierig, schwierig. Also zunächst funktioniert kleines Packmaß und größtmöglicher Schutz nicht. Denn wenn die Abhakmatte beim Abhaken helfen soll, dann braucht die einen Rand. Ich habe selbst noch eine zusammenrollbare. Die ist auch einfach zu transportieren, allerdings rutschen die Fische darauf hin und her wie sie wollen. Und wenn man keinen englischen Rasen am Platz hat, sondern etwas schräges Ufer schlittert dir jeder Fisch von dem Lappen.
    Das 2. Problem: Wenn diese Matten dann auch noch Griffe haben, dann so angebracht, damit die Matte über die Querachse geklappt und nicht über die Längsachse geklappt werden kann.

    Abhakmatten für das Spinnfischen an sich gibt es nicht.

    Eine "Notlösung" sind Wiegesäcke. Die Schützen die Schleimhaut vor Dreck und Fische transportieren kann man in den Teilen auch noch. Allerdings sind die überhaupt nicht gepolstert und bieten somit wieder einen geringen Schutz vor Verletzungen durch rumgezappel.

    Und falls du dich für den Wiegesack entscheiden solltest, nimm die große, blaue Einkaufstasche von dem schwedischen Möbelhaus mit den 4 Buchstaben. Hat den gleichen Schutzeffekt (nämlich damit der Fisch eben nicht im Dreck liegt), kostet quasi nix und ist stabil genug um damit auch Fische wieder in's Wasser zu hieven.

    Ein paar dieser Roll- oder Klappmatten:

    http://www.carpfishing.de/product_info.php?info=p6213_Anaconda-Rollmop.html

    http://www.carpfishing.de/product_info.php?info=p6215_Anaconda-Rookie-Mat.html

    http://www.carpfishing.de/product_info.php?info=p5572_Chub-Specialist-Unhooking-Mat.html

    http://www.carpfishing.de/product_info.php?info=p7014_Nash-H-Gun-Carp-Mat.html

    http://www.carpfishing.de/product_info.php?info=p8333_Pro-Carp-Standard-Unhooking-Mat.html

    Und hier noch ein Wiegesack, damit weißt was ich meine:

    http://www.carpfishing.de/product_info.php?info=p2684_Starbaits-Specimen-Weight-Sling.html

    So einen. Also komplett aus Plastikfolie(?, PVC, keine Ahnung?) und nicht aus Netzmaterial. Die gibt's nämlich auch noch.


    Ich wollte anfangs auch unbedingt eine Abhakmatte zum Spinnfischen (da ich von den Karpfenanglern komme) und mir fiel relativ schnell auf, dass es ohne Abhakmatte viel schonender, schneller und einfacher geht.
    Und seit ich ohne Drillinge und ohne Wiederhaken fische gleich doppelt so gut ;-)


    Grüßle!
     
  3. Furchenlurch

    Furchenlurch Echo-Orakel

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    Halli hallo,

    yeah, danke für die Tipps und Ratschläge! Ich habe halt das Problem, dass an meinen Hausseen jeweils rundrum ein breiter betonierter Weg verläuft und ich den Fisch im Notfall je nach Angelstelle daher nur schlecht ins feuchte Gras legen kann bzw. da recht weit mit ihm latschen müsste.

    Denn jenseits des Wegbetons kommt in 80 % aller Fälle direkt verfichtennadelter Trocken-Waldboden... auch net gerade groovy für die Schleimhaut.

    Bodenkontakt vermeide ich sowieso so gut wies nur geht. So ne Matte wäre mehr für den absoluten Notfall gedacht, falls man den Fisch wirklich mal hinlegen muss, wenn der Haken so doof sitzen sollte, dass man unbedingt zwei Hände braucht.

    Auch an Hechtwobblern verwende ich stets nur Einzelhaken - hier herrscht Drillingsverbot (wohl, weil das alles auch Badeseen sind und die Touris nicht in "Hängerdrillinge" reinlatschen sollen).

    Abgesehen davon find ich Einzelhaken sowieso viel besser - sind schonender, lassen sich leichter lösen und senken das Außenhak-Risiko.

    Ich schau mir die Matten in Deinen Links trotzdem mal an - die sehen nicht so schlecht aus. Ich denk halt: Im Notfall lieber so ne randlose Matte als gar keine...

    Danke Dir herzlich, LG Tobi
     
  4. Fetzi Fetzinger

    Fetzi Fetzinger Master-Caster

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    Das ist wohl wahr. So ne Matte ist definitiv besser als Beton- oder Fichtennadelboden.

    Damals hatte ich kurzzeitig eine Idee, die ich schnell verworfen habe, da ich wie gesagt keine Abhakmatte brauche. Ich wate permanent und kann deshalb im Wasser abhaken.

    Wollte ein Abflussrohr (oder sowas?!) nehmen, in der Hälfte durchsägen (also eine Rinne bauen) und irgendwie teleskopierbar machen. also in 4 (oder 5)x25cm oder so. Das gibt dann schon nen Meter+, wenn's auseinandergezogen ist und da unsere Räuber ja länglich sind und nicht fett wie die Karpfen, wäre das eine praktische Lösung gewesen. Noch nen Karabiner dran zum an den Rucksack hängen oder so und man hätte ein kleines (ich sag mal so ca. 30x30cm) Päckchen gehabt, welches auch noch leicht zu transportieren gewesen wäre.

    Vielleicht bastel ich sowas noch aus purer Langeweile :D
    Darfst dich aber gerne selbst daran versuchen ;-)

    Grüßle
     
  5. Furchenlurch

    Furchenlurch Echo-Orakel

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    Hab mir nochmal die Matten in Deinen Links angeschaut - die Anaconda Rollmop wirds wohl werden.

    Die ist am dicksten gepolstert, vom Transportmaß her noch Roller-OK und ausgelegt mit 100x125 cm auch potentiell für große Hechte tauglich.

    Aufgrund der recht mächtigen Maße ist das Runterjumprisiko da noch halbwegs vertretbar, schätz ich mal.

    Die Griffe sehn auch brauchbar und stabil aus. Ein Begießungs- bzw. Benetzungsplastikgefäß (oller Großjoghurtbecher) kommt mit an Bord, das dürfte dann passen. Und wenn man grade nicht angelt, kann man frühstücksvernichtend seinen Hintern auf dem Päckle platzieren.

    So ne Rohr-Rinne wär mir glaub bisle zu schmal und je nach Untergrund zu kippelig... aber trotzdem ne coole Idee!
     

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