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Zielgerichtetes Wallerfischen im stehenden Gewässer

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von Thomsen, 1. Juni 2004.

  1. Thomsen

    Thomsen Gummipapst

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    Pitti und ich haben seit längerer Zeit Schwierigkeiten, an die großen Welse in unserem Lieblingssee (etwa 7 Hektar Größe) heranzukommen...

    Erste Schwierigkeit ist es, die Unterstände genau zu lokalisieren, da, im Gegensatz zu Fließgewässern, die typischen Wallerspots fehlen...

    Lebende Köderfische sind verboten, eine Ausnahmegenehmigung des Fischereiamtes aber vorhanden, weil die großen Welse alles Wassergeflügel wegholen und sogar schon Schwäne attackiert haben...

    Ab und zu konnten wir Waller beim Jagen hören (vor allem nachts)....aber unsere eigene Jagd bleibt weiterhin schwierig...

    Wie lokalisieren wir die Unterstände, mit welcher Methode kommen wir am besten an die großen Welse heran?.....geklopft haben wir schon, jenseits der 1,2m ging aber bisher nichts an den Haken....
     
  2. WelsexperteNorbert

    WelsexperteNorbert Barsch Simpson

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    i würd euch raten ein escholot zu nützen.nicht um die fischen aufzuspüren sondern um die toppografie des seen zu erkunden.
    von interesse ist auch das alter des sees und die entstehung ausserdem die beschaffenheit des grundes.erst wenn man dies genau erkundet hast kann man weiter disboniren.klopfen hat in kleinen tiefen baggerseen keinen sinn.
     
  3. Thomsen

    Thomsen Gummipapst

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    Hi Norbert,

    Echolot wurde natürlich benutzt, die Gewässerstruktur am Boden können wir inzwischen geradezu herbeten....

    Es gibt im See 2 Löcher, die jeweils in ihrer Tiefe unterhalb die 5m gelangen....ansonsten hat der See eine durchschnittliche Tiefe von 2,5-3m...

    Dort (in den Löchern, eines etwa in Seemitte) stehen allerdings nur die kleineren Welse.....diese können durch Klopfen quasi jederzeit an die Oberfläche gelockt werden...ist erprobt und klappt, zeichnet sich deutlich auf dem Echolot ab...

    Der See liegt in einer Kette von Seen, ist eine eindeutig alluviale (also eiszeitliche) Bildung, keine künstliche.....das ehemalige Berliner Urstromtal, das sich in seinen Relikten von den Berliner Bezirken Grunewald bis Schöneberg (für die Einheimischen) erstreckt...

    Vom Uferrand her gibt es übrigens genügend Bäume, die ins Wasser hängen...oder im Wasser liegen....und in der Uferregion werden schon Tiefen bis knapp über 3m erreicht....

    Reicht das erstmal an Angaben, um vernünftige Tips geben zu können...? Wenn nicht, frag ruhig weiter...
     
  4. Thomsen

    Thomsen Gummipapst

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    Brauchst ein bisschen, Norbert...was?


    Kommt da noch was?
     
  5. DozeydragoN

    DozeydragoN Finesse-Fux Moderator im Ruhestand

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    Moin,

    ich bin nun wirklich kein Wallerexperte, aber vielleicht bringt Euch eine Art "Rotationsangeln" weiter. Damit meine ich, das man bei jedem Fischen, nach einem vorher festgelegtem Plan, eine neue Stelle probiert. Diese sollte allerdings nicht nach der "Wertigkeit" der Hotspots gewählt werden, sondern wirklich sytematisch. Dies kann man erreichen, wenn man sich das Gewässer in mehrere Quardranten einteilt und diese nach und nach abfischt. Sicherlich spielen auch bei dieser Methode noch eine Menge anderer Faktoren eine (diese Taktik nicht unbedingt besser dastehend lassende) Rolle, aber man hat das Gewässer systematisch befischt. Manchmal sind es ja eben die Stellen, die die besten Fische bringen, an denen wir sie, mit unserem Fachwissen, nie vermutet hätten!
    Hab ich das richtig verstanden, daß es eine Ausnahmeregelung gibt, die den lebenden Köfi erlaubt? Hmm... doll find ich des nicht, auch wenn es vielleicht fangfördernd ist. BTW, hab in einer Angelzeitschrift mal gelesen, daß man überhalb der normalen Montage des Köfis einen zusätzlichen Drilling anbringen kann, an den man dann 3-5 große Tauwürmer aufzieht. So kann man mit totem Köfi fischen und hat trotzdem noch Bewegung dabei! Wäre doch eine Alternative, oder?

    Gruß, DD
     
  6. Thomsen

    Thomsen Gummipapst

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    Dozey,

    nein, das bringt uns nicht weiter... :cry: ..tut mir leid.

    Das ist Norbert's Thread.....aber er ist anscheinend auch nur ein Wels-Urlauber...Theiss, Po, Ebro......also Wels-Aquarium-Angeln...ohne Erfolg vor der eigenen Haustür...wer nicht fängt, der fährt....also auch ohne jede wirkliche Ahnung vom Fisch ...sorry...that's it....

    PS: Nobbe...gibts darüber hinaus noch was zu bemerken....?
     
  7. Thomsen

    Thomsen Gummipapst

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    Hi Dozey,

    die zusätzlichen Tauwürmer zum KöFi wurden schon erprobt (aber ohne zusätzlichen Drilling) und haben gefangen....naja, eben "nur" einen 1,20er.

    Die Ausnahmegenehmigung gab es wegen der Anwohnerbeschwerden (abgeräumtes Wassergeflügel), bin aber trotzdem nicht mit lebendigem Köderfisch unterwegs.

    Frag mich nur, wo unser "Welsexperte" ist....wahrscheinlich beim Kaffeekochen...
     
  8. angleraken

    angleraken Echo-Orakel

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    ich kann leider zu diesem tehma nicht viel sagen da es für mich noch nicht von interesse wahr.ich habe mal was von elekto zuckern gehört die sollen einem toten fisch wieder leben einhauchen.so wurde angeblich.....der wels in unserem see gefangen .ich kann nicht sagen ob das jetzt anglerltein ist oder nicht .dieses teil wird wohl in den fisch gesteckt und soll dann angeblich bewegungen erzeugen.ansonsten werden wohl die guten karpfen ab einer länge von 40 cm genommen und wie du schon sagtest in löchern beangelt.


    petri heil angleraken

    eines kann ich dir noch von früher sagen .wo ich auf schifffahrt war habe ich welse beim räubern in hafenbecken beobachten können.das sah aus als ob mann einen propeller unter wasser dreht .wie ein riesiger strudel.aber das wirst du ja bestimmt schon mal alles gehört haben .
     

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