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Zander im Hechtreichen Voralpensee- wie gehts gezielt?

Dieses Thema im Forum "Zander" wurde erstellt von Haslinger, 5. Juni 2016.

  1. Haslinger

    Haslinger Belly Burner

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    Moin Community,

    Wie angelt man an einem Voralpensee in dem hauptsächlich Hecht schwimmt am besten auf Zander? Am Schliersee sind schon welche da, es werden auch jedes Jahr 2-3 gefangen, die Frage ist nur, wie. Erfolgreich ist immer nur einer im Verein, und den hab ich noch nie gesehen. Dazugesagt werden muss, dass die Bissfrequenz von Haus aus niedrig ist. Beutefische bei uns sind Barsche, Rotaugen und Lauben, im Freiwasser Renken(Felchen). Grundeln haben wir (noch) nicht. wie würdet ihr also gezielt auf die Glasaugen gehen? Bin auf eure Antworten gespannt:-D
     
  2. NorbertF

    NorbertF Master of Desaster Mitarbeiter Moderator

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    Ehrlich gesagt: gar nicht. Ich würde auf Hecht fischen und wenn mal gelegentlich ein Zander beisst ists auch Recht :)
    Das ist eigentlich das wichtigste das ich die letzten 30 Jahre gelernt habe: es macht am meisten Sinn auf das zu fischen was am meisten vorkommt.
     
  3. Zollie88

    Zollie88 Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Da stimme ich NorbertF nicht wirklich zu ...nichts für ungut. Mir hat auch mal ein bekannter "Zanderspezi" zum Aufgeben geraten. Das fande ich einfach nur lachhaft, da sämtliche Artikel, welche in Angelzeitschriften publiziert werden, eben genau solchen Aussagen widersprechen. Selbst wenn du gezielt auf Hecht fischt, wirst du wohl bestenfalls alle 5-10 Jahre mal einen Zander als Beifang bekommen und das ist nicht wirklich aufmunternd. Zudem ist die Herausforderung doch gerade der Reiz unseres Hobbies.
    Zu deiner Frage: Ich würde dir auf jeden Fall dazu raten, nachts zu fischen. Am besten in flacheren Bereichen. Ob flachlaufende Wobbler oder gejiggte Gummifische besser funktionieren musst du ausprobieren. Du darfst natürlich keine Wunder erwarten, wenn kaum Zander da sind. Wenn das Wasser aber tatsächlich so klar ist, lohnt meist nur nachts ein Versuch. Du musst weiterhin viel Strecke machen und deine Fische suchen.
    Tagsüber kannst du es eventuell mal mit Drop Shot oder dem Carolina Rig und Krebsen versuchen. Erfolg wird sich aber eher nachts einstellen


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  4. Fr33

    Fr33 Barsch Vader

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    Natürlich kann es als Herausforderung verstehen die Nadel im Heuhaufen zu suchen und hier x Anläufe zu starten um einen Zander zu übelristen (sofern überhaupt mehr als eine hand voll Fische vorhanden ist). Meine Angellei wäre das nicht.....
     
  5. Zollie88

    Zollie88 Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Das kann ich verstehen, aber das muss ja jeder für sich selbst entscheiden. Ich z.B. habe nicht den Luxus ein gutes Zanderrevier vor der Haustür zu haben. Zudem bin ich in einem Verein ansässig, zahle jährlich meinen Beitrag und möchte das Gewässer befischen, welches für mich gut und ohne immensen Aufwand zu erreichen ist. Soll ich deshalb mein Zielfisch aufgeben? Dann versuche ich mich natürlich darauf zu spezialisieren. Natürlich kann ich mich auch auf Hecht spezialisieren und ein zweistelliges Fangergebnis an einem Tag erzielen (ist wirklich so in unserem Gewässer). Dennoch reizt mich der Zander wesentlich mehr und auch wenn ich dafür an einigen Tagen mehr als Schneider nach Hause gehe, so ist die Freude über einen Fang doch derart groß, dass alle Strapazen vergessen sind und man weiß, dass man alles richtig gemacht hat.



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    Zuletzt bearbeitet: 7. Juni 2016
  6. Haslinger

    Haslinger Belly Burner

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    Aaaalles Klar...:mrgreen:
    Danke für die Antworten. Nachts muss ich mal probieren, dank Jahreskarte ja kein Problem. Es wird gemunkelt, dass immer wieder Große bis 1.10 Meter beim Schleppen als Beifang gefangen werden und der ortsansässige Berufsfischer hatte letztes Jahr einen mit angeblich 1.14 Meter im Netz. Allerdings hab ich (noch) kein Boot. Habt ihr da Vorschläge?

    Dank,
    Haslinger
     
  7. Zollie88

    Zollie88 Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Für solche Ausnahmefische gelten natürlich wieder andere Regeln. Besonders große Zander verhalten sich eher wie Hechte. Sie haben keine natürlichen Feinde mehr und stehen eher im Freiwasser. Dachte eigentlich, dass überhaupt mal einen Zander fangen willst und nicht gleich mit einem Meterfisch rechnest. Wenn du generell deine Chancen steigern willst, fisch nachts. Wenn es dir nur um den großen Ausnahmefisch geht, würde ich dir auch zum Schleppen mit Hechtködern raten, also dem gezielten Hechtangeln und warten, ob du irgendwann mal einen Meterzander als Beifang bekommst


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    Zuletzt bearbeitet: 7. Juni 2016
  8. Mendoza

    Mendoza Twitch-Titan

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    Ich angle unter anderem auch in einem klaren Voralpensee. Die Zanderangelei ist sehr sehr schwierig dort und du kannst dich auf viele Schneider einstellen. Ansonsten kann ich mich nur den Vorrednern anschließen, aktiv sind sie vor allem nachts, die großen scheinen im Freiwasser unterwegs zu sein. Ob es bei dir einen Bestand überhaupt gibt merkst du im Mai, wenn du desöfteren ein paar Laichzander beim Hecht/Barschangeln erwischt.

    lg
     
  9. Haslinger

    Haslinger Belly Burner

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    Ja werd ich probieren. Ich hab nur gemeint, dass so gut wie keine kleineren da sind, nicht viele halt aber wenn dann große. Also Nachts oder Schleppen.
     
  10. Mendoza

    Mendoza Twitch-Titan

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    Nimm mal eine sehr starke Lampe und fahr nachts mit dem Boot am Ufer entlang. Da sieht man so einiges bei dem klaren Wasser.
     
  11. Haslinger

    Haslinger Belly Burner

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    Coole Idee. Wird erledigt sobald ich ein Boot hab
     
  12. Ina

    Ina Gast

    Hallo Haslinger!

    Jetzt komme ich gerade vom x-ten Versuch des Zanderangelns von "meinem" Voralpensee zurück und wieder mal als Schneider. Da fand ich Deinen Thread.
    Ich versuche jetzt auch seit Mai fast jeden Tag einen Zander zu erwischen. Schleppen mit empfohlenden Zander-Wobblern, Gummifisch von "Strelow" bis MB-Lieblingsköder "Stint" . Hunderte von Faulenzerwürfen. Freiwasser und Untiefen. Bisher bis auf einen Aussteiger im tiefen Freiwasser (ob das einer war? :)) nie ein einhziger Zander. Aber auch kein Barsch. Ich hatte es schon aufgegeben, mit starken Zweifeln wieviele Zander da überhaupt noch umherschwimmen. Bis ich neulich ein 90er totes Exemplar im Wasser treibend fand. Alleine der Anblick dieses toten Exemplars hat mich Adrenalin-Stürme ausstoßen und eine Nacht fast nicht schlafen lassen.
    Es gibt sie also doch. Wo verstecken sich die Biester. ABer genau das macht es so unglaublich spannend. Bei uns ist Nachtfischen und Echolot verboten. Was ich gut finde. Ich werde weitermachen, denn wenn er eines Tages beißt ist es ein Erlebnis für die ganze Familie. Ich frage mich allerdings auch wieviele Zander die Berufsfischer dort so im Jahr erbeuten und wie hoch so ein Zanderbestand generell in einem 80.000.000 m3 See ist. An Hechten habe ich schnell das Interesse verloren. Alle stellen zudem diesen armen Viechern nach. Und Shcleppen gefällt mir eigentlich auch nicht. Den Biss in der Rute zu spüren ist für mich der Kick.
    Komisch finde ich allerdings dass bisher nicht ein Barsch einen Gummifisch genommen hat. Einmal ist ein ca. 20er hinter meinem Gummifisch am Bootsrand hinterhergeschwommen. Ansonsten nicht einen Biß. Wenn man sich die ganzen Videos bei Youtube anschaut und welche BArsche und Zander dort auch tagsüber an Bord gezogen werden, kann einen das schon sehr frustieren. Weiß leider auch nicht wie ich die Bißrate steigern kann. Aufgeben? Niemals ! :)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. Juni 2016
  13. Haslinger

    Haslinger Belly Burner

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    So gefällt mir das! Ich hab die Hoffnung auch noch nicht verloren dass irgendwann einer beißt. Und bis dahin heißts durchhalten.
    LG Haslinger
     
  14. Fr33

    Fr33 Barsch Vader

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    So Youtube Clips mit Dauerfängen am Band sollte man nicht zu ernst nehmen. Da frustiert man zu schnell. Was die gezielte Angellei auf Zander in solchen Gewässern angeht hatte ich die Tage wieder den F&F DVD in den Fingen wo gezielt beim Schleppen in Ital. Alpenseen auf Zander geangelt wurde. Da ging es aber eher um Großzander.....
     
  15. buebue

    buebue Gummipapst

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    Kenne 2-3 Spezies, die im Ammersee gezielt auf große Zander angeln. Wie auf Hecht, nur etwas lüttere bzw. schlankere Köder.
    Will heißen: Mitten auf den See und das Freiwasser beschleppen. Fangen auch ganz gut, sind allerdings mehr Beifanghechte als Zander. ABER sie fangen auch Zander. Und zwar große
     

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