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Zander: finden oder nicht finden...

Dieses Thema im Forum "Berlin & Brandenburg" wurde erstellt von Wolf, 24. Mai 2005.

  1. Wolf

    Wolf Barsch Vader Moderator im Ruhestand

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    Hallo,

    da nun langsam die Wasserung nach der Reparatur meines Bootes bevorsteht (Holzboote...) treibt mich die Frage um, wie man die lieben Fischlein denn findet. Ich habe mir inzwischen eine sehr brauchbare Tiefenkarte beschafft, nur habe ich irgendwie wenig Vertrauen, mich an die eher wenigen laut Karte interessanten Hotspots zu stellen und zu warten, ob nach zwei Stunden nicht doch mal ein Fisch auftaucht.

    Anders gefragt: wenn z.B. die Spreeangler hier, die ja ein vom Bodenprofil her ziemlich eintöniges Gewässer befischen, Zander fangen wollen, wie stellt Ihr das an? Konzentriert Ihr Euch auf bestimmte Stellen, stellt Ihr Euch wahllos irgendwohin und schleudert Eure Köder solange raus bis mal was vorbeikommt, macht Ihr einfach maximale Strecke oder wie oder was?

    Es ist ja so, dass wenn ich davon ausgehe, dass die Zander aktiv in der Gegend rumschwimmen und jagen, dann könnten die ja überall sein. Was die Suche nicht einfacher macht, dann aber die Methode mit dem Warten sinnvoll erscheinen lässt. Das würde aber auch bedeuten, dass es wurscht ist wo ich mich hinstelle und warte. Was ebenso hiesse, dass wenn ich nun meinerseits aktiv suchen würde, ich praktisch überall suchen sollte, also alle 50cm eine Wurf machen müsste. Oder aber ich gehe davon aus, dass die gutsten ausser in der angelfreien Nacht irgendwo rumliegen und sich der Trübseligkeit der sie umgebenden Brühe hingeben. Dann hiesse es, diese Plätze zu finden und sie zum Beissen zu motivieren. Nur: sind das tatsächlich immer die tiefsten Stellen oder steilsten Kanten oder bilden wir uns das nur ein weil man sich ja an irgendeinen Strohhalm klammern muss?

    Kurz: wer angelt und fängt in der köpenicker Spree stromab des Müggelsees, der Dahme, dem langen See oder dem Seddinsee Zander und kann mir mal ganz grob erklären, wie er das angeht? :wink:

    Viele können's ja eh nicht sein, man sieht ja ausser im Winter kaum einen mit der Spinnrute.

    Gruss und jenen die antworten im Vorraus vielen Dank,

    Wolf
     
  2. CatchAndReleaseIt

    CatchAndReleaseIt Barsch Vader Gesperrt

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    ... momentan ists sehr schwer, die Brüder zu finden, da sie überall und nirgends sein können ... anders als im Winter ziehen sie z.Zt. umher ... da hilft nur alle interessanten Spots abklappern ... und möglichst nicht dort angeln, wo die Berufsfischerei Ihr Unwesen treibt ... :wink: ... irgendwann gibts dann sicherlich auch mal nen Biss ... Mehrfachfänge wie im Winter sind aber z.Zt. wohl eher nicht drin ... deshalb siehst Du auch kaum jemand mit der Spinnrute 8)
     
  3. Tinsen

    Tinsen Barsch Vader Moderator im Ruhestand

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    hi wolf,

    ich würde mir an deiner stelle schon ein paar markante punkte auf der karte ansehen und diese dann ansteuern und min. 30 minuten beangeln. wenn dann gar nichts geht, dann ebend weiter fahren.

    ein echolot kann eventuell helfen. wenn sicheln zu sehen sind, dann müssen es ja nicht unbedingt brassen sein ... :wink:

    sicherlich kommt noch die tageszeit als faktor dazu. an einer stelle wo um 10 uhr nichts ging kann es um 21 uhr schon ganz anders aussehen.

    wir werden den see beide in diesem jahr mal genauer unter die lupe nehmen. irgendwo werden wir die brüder schon finden.... :wink:

    abr das ist ebend das harte am angeln, wenn man erstmal über einen längeren zeitraum das gewässer checken muss....
     
  4. Wolf

    Wolf Barsch Vader Moderator im Ruhestand

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    Hallo,

    naja, dass man wenige Leute sieht kann aber auch an eben jenen Fragen liegen die ich stellte: keiner weiss was :wink: Aber im Ernst: ich bin ja recht neu an diesen Gewässern aber nach dem was ich im Angelladen so mitbekommen habe ist das Wissen um's Fischen dort nicht so fundiert wie ich mir das erhofft habe. Weniger, dass ich hören will: geh hiermit dahin und kurbel das und das da raus. Sondern was in der Art, dass auf Köderfisch brauchbar gefangen wird oder eher mit Gummi. Möglichst spät und dann eher im Flachen. Sowas halt, grobe Anhaltspunkte die ich z.B. für mein eigentliches Hauswasser geben kann (leider nicht übertragbar da ein ganz anderer Seentyp und daher sehr wenige Zander).

    Immer nur ziellos im Trüben zu fischen, da kann ich ja gleich 'nem Köderfisch den Auftrag geben. :D

    Also, wer weiss noch was :?:

    Wolf
     
  5. Tinsen

    Tinsen Barsch Vader Moderator im Ruhestand

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  6. CatchAndReleaseIt

    CatchAndReleaseIt Barsch Vader Gesperrt

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    ... hehe ... "Fische haben Knochen" .... "sie schnappten nach Luft ... dann waren sie tot" ... "da geht es um Tonnen, sagt er ganz begeistert" ...

    oh mann ...
     
  7. Thomsen

    Thomsen Gummipapst

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    Hi Wolf,

    erstmal die klassische Gegenfrage: was haben denn derzeit gefangene Zander an Deinen Gewässerstrecken im Magen...? Stinte etwa? :mrgreen:

    Umdenken: suche nicht Deinen Zielfisch, sondern dessen Nahrung....der Zielfisch stellt sich an den für ihn erfolgversprechenden Stellen ganz von allein ein.


    Thomas
     
  8. Wolf

    Wolf Barsch Vader Moderator im Ruhestand

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    Hallo Thomas,

    dazu müsste ich wohl zunächst einen fangen der gross genug ist, dass ich ihn guten Gewissens ins Jenseits befördern kann. Das Problem fängt aber schon damit an, überhaupt einen zu fangen. :wink:

    ...dessen Nahrung finden. Naja, so wie es momentan aussieht ist die überall, zumindest wenn ich davon ausgehe, dass er kleine Fische frisst :D Im Augenblick sind die kleinen Plötzen und Ukels nahezu überall. Im Winter hatten die Barsche und der eine Zander den ich mitgenommen habe Kaulis im Magen und ich schätze die nehmen sie auch wenn die ihnen vor's Maul schwimmen. Die Fülle an Nahrung macht das ganze ja auch nicht wirklich einfacher.

    Dann aber mal eine weitere Frage: angelt Ihr auch noch tagsüber auf Zander oder nur noch in der Dämmerung/Nacht? Und wenn im Dunkeln: mit Gummi am Grund oder Wobbler oberflächennah oder was anderem? Gut, waren zwei Fragen...

    Gruss,

    Wolf
     
  9. Thomsen

    Thomsen Gummipapst

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    Nun, nach meiner derzeitigen Erfahrung (meist stehendes Gewässer!) laufen die Zander, wenn die Schatten lang werden bzw. fallen....also kurz vor Dämmerung bis in die Nacht sowie nochmal in den Morgenstunden. Da gab's die meisten Bisse (Uki/Plötze/auch Güster)....waren aber auch immer wieder Hechte dabei.

    Da wir meist in Stellung auf Wels aus sind, höchstens mal eine Rute auf Zander, und es sich um Seen handelt, dürfte das wahrscheinlich nicht generell repräsentativ sein....nächtliches Kunstköder-Fischen kommt nach, wenn sich die Temperaturen endlich mal stabilisiert haben.

    Mal hören, was die anderen noch so sagen....


    Thomas
     

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