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Wie zwei Lote auf dem Boot installieren?

Dieses Thema im Forum "Echolot & Co." wurde erstellt von das101, 4. November 2012.

  1. das101

    das101 Echo-Orakel

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    Hi,

    Gibt es Probleme, wenn man zwei Lote mit 2 Gebern auf dem Boot hat? Doppelte Signale?!

    Wie installiert man diese, damit es zu keinen Störungen kommt?

    Grüße
     
  2. Basshunter94

    Basshunter94 Master-Caster

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    Was willst du denn mit zwei?
     
  3. coreboat

    coreboat Master-Caster

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    Kommt drauf an. Ggf. mit der Ping-Geschwindigkeit etwas spielen, so dass sie nicht genau parallel läuft (merkst eben an Störungen). Ich hatte ein HDS 5 und ein X Pro - Geber am Heckspiegel links und rechts - ohne Probleme parallel laufen.

    @Basshunter: Zwei Echolote nimmt man z.B., wenn man beide vergleichen will ;)
     
  4. alexace

    alexace Bigfish-Magnet

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    :...:...:...:...:....:...:...:...:...:...:
    Doppelt so viele Fische fangen. :lol:
     
  5. Meridian

    Meridian BA Guru Moderator im Ruhestand Gesperrt

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    Sorry Core, aber das ist Schwachfug was Du erzählst ;)
    Den Ping bekommst Du nicht getrennt, egal was Du tust.

    @101 Du kannst lediglich 2 Echos auf einem Boot benutzen, wenn sie verschiedenen Frequenzen nutzen. 55khz und 200 khz als Beispiel.

    Sollte daran gedacht werden, an 2 Plätzen jeweils einen Screen zu nutzen, kann man das Ganze natürlich auch durch eine Verteilung des Bildgebenden Kabels tun.

    bastian
     
  6. JoshuaTree

    JoshuaTree Belly Burner

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    Ich habe zwei Echolote gleichzeitig im Einsatz ein 1197 und und ein hds5 (auf 200khz) beide Geber sind ca 5,5m von einander entfernt, gelegentlich kommt es Interferenz und damit zur Störung was mich aber nicht weiter stört da die Beeinträchtigung gering sind.
    Was ich damit sagen möchte einfach mal testen und schauen wie stark sich die Geräte gegenseitig stören. Die Geber haben auch relativ geosse Toleranzen so kann es sein das ein 200khz Geber tatsächlich nur mit 195khz sendet
     
  7. coreboat

    coreboat Master-Caster

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    Danke für den freundichen Ton ;)

    Ich rede nicht von Theorie, sondern in der Praxis ausprobiert! Ich war letztes Jahr mit einen Freund auf dem Tegernsee und wir haben da ein HDS 5 und ein Mark 5x Pro miteinander verglichen. Beide Geber waren am Heck in ca. 1 m Entfernung angebracht. Beide Echolote liefen - zumindest zeitweise - auf der 200 khz Frequenz. Bei gelegentlich auftretenden Störungen habe ich beim HDS die Ping-Geschwindigkeit etwas verändert und die Störungen waren auf beiden Echoloten weg.

    @Meridian: Echolote senden nicht mit einem Dauersignal, sondern senden einzelne Pings. Den Abstand zwischen den Pings kann man mit der Ping-Geschwindigkeit verstellen. Soweit zur Theorie. Das Praxisergebnis steht oben schon.

    Hier noch eine Textpassage aus dem Handbuch eines Lowrance HDS - genau den selben Schwachfug, den ich geschrieben habe, schreibt Lowrance in Ihre Handbücher ;)

    Ping-Geschwindigkeit
    Über die "Ping-Geschwindigkeit" wird festgelegt, wie häufig der Schwinger Sonarwellen ins Wasser sendet. Eine höhere Ping-Geschwindigkeit ergibt bessere Ergebnisse, wenn Sie bei hoher Geschwindigkeit durch das Wasser fahren oder von einer Hafenanlage aus fischen. Das Echo einer zu hohen PingGeschwindigkeit kann zu Anzeigestörungen führen.
    Wenn zwei Geräte an Bord verwendet werden, verhindert eine Reduzierung der PingGeschwindigkeit an einem der Geräte Störungen (Cross-Talk), die durch einen Schwinger entstehen, der Ping-Signale vom anderen Schwinger empfängt. Die Standardeinstellung ist für die meisten Situationen gut geeignet. Markieren Sie im Menü "Sonar" die Option Ping-Geschwindigkeit, und drücken Sie die Pfeiltasten nach links/rechts, um Einstellungen vorzunehmen.
    (Quelle: Bedienungsanleitung Lowrance HDS 5 / 7 deutsch)

    Vielleicht sollte man Lowrance mal darauf hinweisen, dass sie grundlegende Fehlinformationen in ihren Bedienungsanleitungen verbreiten ;)
     
  8. Meridian

    Meridian BA Guru Moderator im Ruhestand Gesperrt

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    OK, ums nochmal anders zu formulieren.

    Ich denke, die Einstellung der Pinggeschwindigkeit kann das Problem nicht beheben.

    Wir sprechen von khz...also wenn ich nicht irre, 1000 Impulse PRO SEKUNDE !
    200 khz entsprechen demnach 200.000 Impulsen/Sekunde.
    Ich glaube man muss das bzgl. der Dichtigkeit des Wassers noch relativieren.
    Somit bleiben dann vermindert da dennoch einige Impulse pro Sekunde übrig.
    In einer Sekunde verlassen also 10-50 Impulse den Schwinger und treffen jedoch auch wieder ein bei ihm.
    Wie gesagt....PRO SEKUNDE. Eine Reduzierung des Pingspeeds bewirkt dazu also eine Absenkung auf vielleicht 5-25 Impulse PRO SEKUNDE o.ä
    Immer noch verdammt schnell.

    Um die gegenseitige Störung von zwei gleichgetakteten Echoloten zu unterbinden, müsste die Sendefrequenz eine andere sein, denn jeder Schwinger der entsprechende Frequenz imstande ist zu empfangen, wird dieses vermutlich tun, egal ob der Pingspeed nun geändert wird oder nicht und nun von Echolot 1 oder 2 ausgesandt wird. Wenn beides 200khz Geräte als Beispiel sind und beide über die Funktion PINGSPEED verfügen, sind demnach auch beide dazu in der Lage, verringerte oder erhöhte Impulsraten zu empfangen. Und werden dies auch tun.

    Ich bin partout kein Techniker und will mit diesem komplizierten Kram auch nichts zu tun haben...ist mir einfach zu hoch und ggf. kann sich hier ja nochmal jemand zu Wort melden und wirklich erklären, wie es nun genau funktioniert mit den Frequenzen und Pings usw., der sich damit wirklich auskennt.

    Die beste Variante wäre natürlich, insofern man von relativ kleinen Booten spricht, dass beide Echolote den gleichen Schwinger benutzen.



    Noch was zu den Handbüchern von L.
    Ich habe die Teile schon immer verteufelt. Kein Mensch wird schlau aus den Anweisungen jener.
    Was bitte ist gemeint mit: "...oder von einer Hafenanlage aus fischen." ?
    oder
    "Das Echo einer zu hohen Pinggeschwindigkeit kann zu Anzeigestörungen führen."
     
  9. coreboat

    coreboat Master-Caster

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    Also nochmal in ganz einfachen Worten und sehr kurz:

    Wenn sich zwei Echolote gegenseitig stören, dann kann dies durch die Veränderung der Pinggeschwindigkeit an einem Echolot beseitigt werden. So steht es im Handbuch des HDS und so wurde es am Tegernsee von mir und einem Spezl in der Praxis festgestellt!

    Ohne denken, glauben und sonstiges ...

    Du verwechselst bzw. vermischt bei deinen Überlegungen ganz einfach zwei Dinge: Die Frequenz (z.B. 200 khz) ist praktisch die Tonhöhe, die der Trompeter am Königssee spielt.
    Die Pinggeschwindigkeit ist die Frequenz, mit der er einzelne Töne nach einander spielt. Zwei Trompeter können ruhig mit der selben Tonhöhe spielen, wenn sie die Töne so versetzt spielen, dass man die zurück kommenden Echos auch noch unterscheiden kann.

    Wenn man sich den Film 'das Boot' vor Augen hält, dann wird sich jeder noch an das 'Ping - Ping - Ping ...' erinnern. Das ist der Abstand zwischen den einzelnen, vom Echolot ausgesandten Pings. Hier geht es um Hertz, nicht um Kiloherz. Echolote (Fischfinder) arbeiten mit Pinggeschwindigkeiten im Bereich bis zu 30 Hertz - so als grobe Hausnummer!
     
  10. berlinerzander

    berlinerzander Master-Caster

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    Mal ne frage :
    Du bescheinst das austreten des Signals aber nicht das zurück kommen.
    Wenn zwei Trompeter spielen und sich die Töne abwechseln kann man von weitem nicht einschätzen wer welchen Ton gespielt hat.

    Genauso ist es doch bei den Echos auch.
    Wenn beide auf der selber Frequenz (kHz) laufen und nur die pings unterschiedlich sind empfängt doch der eine Geber automatisch die Signale des anderen und umgekehrt oder etwa nicht ?
    Ist doch bei walkitalkis genauso. Wenn ich auf die Frequenz der Polizei bin höre ich die Funksprüche. Liegt daran weil mein WT die Signale empfängt die ein anderes Gerät aussendet weil beide auf der selben Sequenz laufen.

    Wie erklärst du mir das ?
     
  11. Meridian

    Meridian BA Guru Moderator im Ruhestand Gesperrt

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    @core...woher hast Du die Information der GROBEN HAUSNUMMER ?
     
  12. Desperados

    Desperados Bigfish-Magnet Mitarbeiter Moderator

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    Also ich probiers mal rüber zu bringen.
    Wenn ich 2 Echolote benutze, die ihr Signal von 2 Gebern bekommen, kann dies funktionieren. Wie hier im beschriebenen Fall sind die beiden Geber 1m voneinander entfernt. Ergo Scannen sie praktisch den gleichen bereich ab. Dem einen Geber ist es jetzt schnuppe ob er sein "Ping" vom anderen Geber bekommt oder von sich selbst. Die Störungen kommen daher, da einfach viel mehr Signale zurück kommen wie bei nur einem Geber. Durch vermindern des Ping- speeds werden einfach weniger Signale abgeben was dazu führt das weniger Störungen auftretten. Normal. Sagen wir einfach mal, jedes Echo kann 2000 Ping's verarbeiten die zurück kommen. Aussenden tut es z.b 4000 Ping's wegen dem normale Verlust von Signalen. Senden beide Geber 4000 Ping's aus, kommen sagen wir mal 3000 ping's zurück und jedes einzelne Lot zeigt Störungen. Stellen wir sie so eine das ein Geber 2500 pings und der andere 1500 ping's abgibt kommen sagen wir mal nur 1800 Ping's zurück und alles ist gut.
    Der Bereich in Italic, stellt keine echten Werte dar, es soll nur zur einfachen verdeutlichung dienen.

    Probleme gibts aber sobald man ein Geber vorne und einen Hinten am Boot montiert. Da wird dann nämlich, erstens nicht mehr der gleiche Bereich gescannt und zweitens treffen immer wieder Signale vom einen Geber auf den anderen Geber. Jetzt zeigt Geber 1 zb 3m geber 2 aber 5m etc und schon hat man Störungen. Ich konnte bei meinem Echo schon störungen feststellen von Booten die bis zu 30m von mir weg waren. Sind wir uns näher gekommen und haben die Boote aneinader gehalten zum Quatschen, waren die Störungen weg.
     
  13. JoshuaTree

    JoshuaTree Belly Burner

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    Eine Standardfunktion von allen gängigen Echoloten ist, bei Störungen ein "falldown" zu machen das bedeutet sie erkennen ein Problem bei der Laufzeit ihrer Pings und reduzieren ihre Sensibilität bis zum minimum.
    Das geht soweit das sehr viel an Informationen geschluckt werden, jedoch nie soweit das ich kein Grundecho mehr erhalte.
    Wenn ich mal einen Spot gefunden habe und dann das Fischen angefangen habe ist mir persönlich das egal ob ich jede einzelne Laube sehe oder nicht dann orientiere ich mich eh nur noch an der Struktur und der Tiefe.
    Ich habe keinen Nutzen von einem Geber für Beide Echolote da teilweise auf die 5m Bootlänge der Unterschied vom vorderen zum hinteren Geber mehrere Meter Wassertiefe ausmachen.

    Ob ich nun einen Ton mit 200Khz aussende oder 100 Töne ist dem Geber des zweiten Elots vollkommen wurscht da er die ganze Zeit auf Empfang steht und sobald ein Ton kommt den er verwerten kann wird er diesen versuchen zu berechnen und würde die Fehlererkennung der Software nicht zum Zuge kommen würde das Grundecho hoch unt runter springen.
    Das erkennt aber die Software und reduziert ihre Empfindlichkeit so das dies vermieden wird, zu lasten der Details zwischen Oberfläche und Grund.
    Hier und da mal ein paar typische vertikale Streifen (manchmal mehr manchmal weniger) als klares Zeichen einer Iterferenz.

    Also ob zwei oder zehn Trompeter solange diese den gleichen Ton Spielen ist es für den Empfänger nicht zu unterscheiden welche Trompete jetzt gerade spielt. Auch nicht wenn sie in unterschiedlichen Geschwindigkeiten Spielen da die Töne nicht zu unterscheiden sind.

    Jetzt kommt aber das was ich in meinem vorherigen Post schrieb die Geberkristalle sind nicht 100% auf 200KHz da gibt es erhebliche Fertigungstoleranzen. Die Wahrscheinlichkeit das zwei Geber 100% die gleiche Frequenz nutzen ist sehr gering möglicher Weise ist das auch noch vom Hersteller so gewollt und gesteuert, denn es kommt ja oft genug vor das mehrere Geräte im gleichen Gebiet im Einsatz sind, man denke an die riesigen Felder bei den Bass-Tunieren in USA. Wäre doof aus Hersteller Sicht wenn alle über Probleme mit z.B Lowrance klagen würden. Diesen Umstand kann man sich zu nutze machen um eben auch zwei Geber in näherer Umgebung paralell zu einander zu betreiben. Falls die Geber sich zu arg stören kann es durchaus sinnvoll sein mal einen Geber mit einem Kumpel etc. zu tauschen und diesen mal testweise zu betreiben.

    PS:
    Ganz einfache Lösung des Problems ist es den Geber unter Sonaroptionen auf 83kHz umzustellen. Damit ist das Problem mit 2 Gebern gelößt.
    Der Grafische unterschied von 83 zu 200kHz ist marginal, oft ist sogar die Anzeige und Darstellung im 83kHz - Modus eindeutiger und besser.
    Wichtig! nicht zu verwechseln mit der Darstellung in 50kHZ diese ist deutlich schlechter.

    Anmerkung: 83kHz ist eine Softwarelayer kein Hardwarelayer wie der 50/200kHZ, auch ist 83kHz nur im Flachwasser bis ca. 30m brauchbar. Darunter wird das Ergebnis unbrauchbar, teilweise schon wesentlich flacher.
     
  14. SkelliMarcel

    SkelliMarcel Gummipapst Moderator im Ruhestand

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    Willst auf deinem Boot 2 Lote druffmachen ???Oder hast dir nen neues Boot geholt ???

    Greetz Marcel
     

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