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Wie gehe ich am Besten an die Sache ran?

Dieses Thema im Forum "Barsch" wurde erstellt von milchner, 10. Februar 2006.

  1. milchner

    milchner Keschergehilfe

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    Liebe Forumis,
    ich habe dieses Jahr ein Boot auf dem Seehammer See, einem See im schönen Oberbayern (für die, welche sich hier auskennen, der See liegt an der A8 Richtung Salzburg, Ausfahrt "Weyarn"). In dem See gibt es von großen Karpfen, Hechten, Zander über Renken bis zu großen Rotaugen so ziemlich alles. Allerdings habe ich nochn nie (und ich angle schon seit drei Jahren dort) vom Ufer aus einen Barsch gefangen.
    Meine Frage: Glaubt ihr, daß es Gewässer ohne Barsche gibt? Ich eigentlich nicht. Wie könnte ich gezielt an die Sache rangehen, damit ich Barsche fangen kann?
    Über euere Hilfe wäre ich dankbar.
    Grüßle,
    Uwe
     
  2. vork

    vork Schusshecht-Dompteur

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    hallo milchner,
    wenn dort zander vorkommen könnten durchaus auch barsche ihr unwesen treiben,barsche gibt es ja so ziemlich in jedem gewässer,da flugvögel wie enten etc. nicht selten den laich an ihren füßen haften haben und sich von gewässer zu bewässer bewegen.
    es wäre nett wenn du ein paar angaben hinsichtlich des gewässers machen könntest z.b: tiefe,trübung
    probiere doch mal im frühjahr die uferzonen mit flachlaufenden wobblern mit 4-6cm und kleinen twistern/gummifische in ca 5cm länge abzuangeln.

    gruß vork
     
  3. Lenny

    Lenny Master-Caster

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    Erst mal HI,

    ich denke das es dort bestimmt Barshe gibt.
    Kannst du vielleicht eine gewässerkarte mit Tiefenangabe reinstellen,
    dann kann ich dir die besten Stellen wo es eigentlich Beißen müsste zeigen.
    Je nach Tiefe kann ich dir dann eine Köderempfelung machen.

    Mfg Lenny
     
  4. milchner

    milchner Keschergehilfe

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    Ihr habt natürlich vollkommen Recht. Ich habe zu wenige Angaben gemacht. Also, der See ist ziemlich groß (ca. 1km Länge und 400m Breite) mit vielen, kleinen Buchten. Die Tiefen sind sehr unterschiedlich. Der tiefste Bereich ist so bei ca. 30 Metern. Es existieren auch sehr viele Flachwasserbereiche.
    Eine Besonderheit: Der Wasserstand ist schwankend, da der See auch als Stausee für ein Wasserkraftwerk dient. Eines ist noch komisch: Man fängt kaum "kleine" Köderfische (zumindest nicht vom Ufer aus). Brut sieht man zur Genüge an den (übrigens sehr ausgedehnten) Schilfkanten, aber die Größe zwischen 5 und 15cm fehlt irgendwie.
    Eine Tiefenkarte habe ich leider nicht, jedoch wird mir ein Echolot zur Verfügung stehe (auch wenn ich momentan echt nicht weiß, welches ich nehmen soll) :(
    Danke schon mal für euere Zwischenantworten. Ich weiß, daß so eine "Ferndiagnose" sehr schwierig ist. Sorry.
     
  5. Lenny

    Lenny Master-Caster

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    Versuch mal an in Buchten.
    Wenn die Buchten in tieferes Wasser "münden" entstehen Kanten,
    da müsste was gehen.
    Falls der See zugefroren ist kannst ja mal Eisangeln. Ich habe selber noch nie gemacht, scheint aber sehr erfolgreich zus ein.

    Falls es an diesem See Stege gibt und man von dort aus fischen darf,
    hast du eine weitere Top Stelle.

    Nun zu den Ködern:
    Vom Steg aus kannst du kleine(!) Gufis jiggen.
    Aber auch Wobbler können Fisch bringen.
    Den guten, alten Tauwurm nicht vergessen. Jetzt nach der Laichzeit ist er echt der Bringer(Zumindest an meinen Hausgewässern).
     
  6. vork

    vork Schusshecht-Dompteur

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    milchner du hast dir deine frage indirekt selber beantwortet ;)
    du hast doch gesagt es gibt brut in hoher zahl an den schilfkanten,und diese sind für barsche ein hervoragendes jagdgebiet !
    wenn du also im frühjahr wieder die brut schwimmen siehst nimmst du dir einen winzigen wobbler in 2,5 bis maximal 4cm länge entweder in weissfischdekor oder barschdekor um kanibalen,die meist größeren barsche,zu erwischen.
    nimm einen schwimmwobbler,gut für diese zwecke ist z.b. der predatek micromin den du auf www.angler-oase.de erwerben kannst !
    der wobbler hat ein gutes laufverhalten und erreicht eine nahezu perfekte tiefe für das fischen dieser schilfgürtel die meistens an flachwasserbereiche (1-2m)grenzen.
    ich hoffe ich konnte dir helfen !

    gruß vork

    edit: wenn die wobbler nix bringen,greifst du zu winzigen GuFi's .
    zu empfehlen sind die kopytos der firma shadxperts in der länge 3,5 cm.
    es gibt eine riesen auswahl an verschiedenen farben die den geschmack unser gestreiften treffen.
    diese köder sind aber nur in der wärmeren zeit des jahres erfolgreich,sprich immer dann, wenn fischbrut die hauptnahrung der barsche darstellt !
    lies dir zu dieser art des barschangelns doch mal die texte durch die dietel verfasst hat,auf der seitennavigation unter barsch und dann 2e seite oder so,musste halt a weng suchen.
    siond super informativ (ich kann die fast auswendig ^^) und sollten dir helfen deinen ersten gestreiften zu erjagen !
     
  7. godfather

    godfather Finesse-Fux Moderator im Ruhestand

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    kein leichtes projekt milchner, aber interessant!
    wenn ich einen teich neu beangle versuche ich zuerst mal mit den einheimischen angler ins gespräch zu kommen. manchmal dauert es aber einige zeit, bis die locals ihre infos rausrücken. wenn überhaupt... :wink:
    so lange wollen wir aber nicht warten!
    wenn du dort schon einen barsch erwischt hast, müssten auch noch mehrere da sein! du musst jetzt nur noch herausfinden, wann sich die fresswilligen barsche wo aufhalten. und jetzt öffnen sich viele möglichkeiten...
    einmal würde ich alle noch nicht versuchten methoden vom ufer aus probiern. dann aber nicht mehr lange zögern und ab ins freiwasser. vielleicht hat der see ja ein paar schöne freiwasserbarsche. evtl auch im ganz tiefen bereich - hängt etwas vom sauerstoffgehalt ab. ein gutes echolot ist dabei sehr hilfreich! wenns erlaubt ist, schleppe doch mal kleinere barschwobbler in unterschiedlichen tiefen. dann kannst gut strecke machen und so erfahrungen sammeln.
    was ich sehr oft an seen dieser größe feststellen musste, sind teilweise ganz krass ausgeprägte beisszeiten bei den barschen. oft handelt es sich nur um eine stunde am tag, die je nach jahreszeit variieren kann. davor und danach ist nix zu machen....
     
  8. MinnKota

    MinnKota Master-Caster

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    Muss da Godfather echt Recht geben.
    Ich befische zB. hin und wieder den größten Schwedischen See
    "Vänern" und habe ebenfalls ganz krasse Beißzeiten feststellen können.
    Ich habe mich den ganzen Tag mit dem Boot über Weißfischschwärme treiben lassen und um Punkt 17. 15 Uhr ging die Hetzjagd los und endete Punkt 7 Uhr.
    Kein Witz.
    Den Rest der Woche fischten wir sehr erfolgreich nach der Uhr.
    Schien mal die Sonne sehr kräftig, setzt die Jagd max. eine halbe Stunde später ein.
    Als das Spektakel zu Ende war, war es unvorstellbar schwer einen der Stachelräuber zu verhaften.
    Ich würde deshalb auch auf jeden fall mal versuchen ob du die Barsche zu einer bestimmten Tageszeit jagen siehst.
    Musst halt nur wissen wo deren Futter rumpaddelt . ;)
     
  9. vork

    vork Schusshecht-Dompteur

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    normaler weiße lassen sich aber zwei grundlegende beißzeiten feststellen:
    1.die morgendämmerung: besonders im sommer,wenn das wasser morgens noch ein wenig kühler ist gehen die barsche gerne auf raubzug.
    2.die abenddämmerung: wenn die sonne wieder verschwindet kühlt auch das wasser wieder etwas ab,dies nutzen die barsche wiederum um an der oberfläche auf jagd zu blasen !
    diese feststellungen gelten nur für die sommermonate und beziehen sich auf meine gewässer,ich kann nicht garantieren das es bei dir auch so ist,aber probieren kannst du es ja mal ;)

    vork
     
  10. milchner

    milchner Keschergehilfe

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    Das war ja jetzt echt mehr, als ich mir jemals erhofft habe. Danke für die Tips. Hab mir alles rauskopiert und in einer Datei gespeichert. Der Hammer !!!
    Eine Frage noch: Wenn ihr auf Jigs beim Barschfang zurückgreift und ein Gewässer noch nicht kennt, welche würdet ihr nehmen?
    Grüßle,
    Uwe :D
     
  11. leoseven

    leoseven BA Guru Moderator im Ruhestand

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    jeder hat ja seine "favourites".. bei mir sind es kleine kopytos entweder in gelb mit rotem rücken (auch im glasklaren wasser) oder in weißfischfarben. damit klopfe ich die unterschiedelichen gewässerschichten ab, bis ich was merke. dann wird die stelle intensiver befischt und mit ködern durchprobiert..
    gruß leo
     
  12. MinnKota

    MinnKota Master-Caster

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    Genau, kopytos oder ich benutze auch den Sea Shad 4" von SW Assassin.
     
  13. godfather

    godfather Finesse-Fux Moderator im Ruhestand

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    ... ich knüpfe mir meistens auch erst mal kopytos an die leine...

    und halt uns doch bitte bezüglich deines barschexperimentes auf dem laufenden. :wink:
     

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