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welche rute ist nun besser???????

Dieses Thema im Forum "Ruten" wurde erstellt von angleraken, 8. Juni 2004.

  1. angleraken

    angleraken Echo-Orakel

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    petri heil

    habe heute thomsen seinen bericht uber den blinker (Zeitung)gelesen und wurde natürlich neugierig.um diese neugier zu befriedigen wählte ich mich uber google bei blinker ein und wühlte ein wenig rumm.

    unteranderem fand ich gleich auf seite eins einen bericht uber den fang von hechten als ansitzangler.da ich ein solcher bin mußte ich ihn lesen .einiges mag stimmen und einiges nicht .so steht dort :
    wenn mann auf hecht angelt sollte mann mit einer harten rute und einer schnur ohne dehnung angeln.

    meines erachtens beißt sich das ein bischen :!:

    da ich vorwiegend mit köfis angle und auch machmal sehr weite würfe tätige angle ich mit einer 3,90 langen rute mit einem wurfgewicht von 80g.
    diese rute ist nicht zu hart und hat eine durchgehende aktion.als schnur nehme ich 28er von tubertini.

    also ich wage zu behaupten das bei mir ,wenn ich werfe die fische immer am hacken bleiben da die rute nicht zu hart ist und sich sehr schön beim werfen aufläd

    also ich würde gerne wissen was ihr davon haltet und was ihr so an material nehmt. knüpel oder doch weicher :?:

    petri heil angleraken
     
  2. Jakob

    Jakob Twitch-Titan

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    wenn ich mal ansitzangle,dan mit einer 3lbs karpfenrute,oder für die ganz großen(köderfische) eine shapespeare spezialist big fish.
    cu jakob
     
  3. DozeydragoN

    DozeydragoN Finesse-Fux Moderator im Ruhestand

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    Hi,

    ich sitze zwar eher auf Zander, als auf Hecht an, aber man kann, so denke ich, wenn man für den Zanderansitz alles ein wenig leichter nimmt, es schon gut vergleichen.
    Da ich den Bericht nicht kenne, kann ich nur mutmaßen, daß die Hechte in einer größeren Distanz befischt werden. Wenn die Montage stimmt, ist es kein Problem, auch mit dehnungsarmer Schnur und einer harten Rute, den Köder ziemlich gut hianuszufeuern, ohne, daß er sich vom Haken lößt. Wichtiger scheint die harte Rute und die dehnungsarme Schnur zu sein, wenn es darum geht auf große Distanz einen wirkungsvollen Anhieb zu setzen. Damit meine ich nicht, anzuschlagen, wenn der Fisch den Köder schon längst inhalliert hat und er bereits tief geschluckt hat (irgerndwie unfair, oder?), sondern, wenn man einen schnellen Anhieb setzen möchte. Durch eine weiche Rute und sehr dehnbarer Schnur, verpufft schon eine ganze Menge der Energie, die man in den Anhieb setzt. Besonders, wenn man auf Distanzen fischt, die jenseits der 50m liegen. Man sollte immer bedenken, daß eine normale Monofile eine Dehnung von bis zu 30% haben kann.
    Deine Tubertini kenne ich nicht, kann also auch nix dazu sagen. Wenn ich auf Zander ansitze, benutze ich folgende Kombi: Je nach Wurfweite eine 2,0lb oder 2,5lb Rute zwischen 11ft. und 12 ft. Der eingesetzte Blank wird bei mir immer steifer, je weiter ich vom Ufer weg fische. Als Schnur kommt bei mir im Nahbereich (bis 40m) eine dehnungsarme Schnur (28er Technium) auf die Rolle (in Verbindung mit den weicheren Ruten) und wenn es weiter raus gehen soll, eine geflochtene, da ich so immer den Anhieb präzise setzen kann.

    Ich hoffe ich konnte mehr helfen,als verwirren *ggg*

    Gruß, DD
     
  4. fishhunter

    fishhunter Echo-Orakel

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    hi leute,

    bei mir kommt es immer auf die gegenbenheiten beim angeln an, wenn ich sehr weit vom ufer angle (mit segelpose o. so) kommt meine brandungsrute von sänger - spirit surf 3,9m 100-250g u. ne freilaufrolle von quantum - energy e-bcs 765 zum einsatz u. ne schwimmfähige dehnungsarme schnur,
    mit dieser ausrüstung kann ich dann auch wirklich sehr weit vom ufer angeln u. bekommen meine anhiebe fast immer durch, :wink:

    auf kürzeren strecken benutze ich ne aquantic boat 3,3m 40-100g u. auch die freilaufrolle,
    ne freilaufrolle ist für mich sehr wichtig, damit der fisch den köder richtig packen kann, denn ich habe festgestellt das große raubfische nicht immer den köder gierig nehmen, sondern damit auch rumspielen, außerdem segelt (segelpose) es sich mit ner freilaufrolle besser, die schnur bleibt immer gespannt auf der spule,

    gruß - fishhunter
     
  5. Thomsen

    Thomsen Gummipapst

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    Die Distanz beim Setzen des Anhiebs scheint mir auch das wesentliche Kriterium für die Auswahl des Wurfgewichtes der Rute zu sein...stand denn kein solcher Hinweis im Artikel...?

    Der Entenschnabel eines Hechtes verträgt ja auch einen ordentlichen Anhieb mit einem "Knüppel" und dehnungsarmer Geflochtener, während ein solcher beim wesentlich spröderen Maul eines Zanders durchaus nicht ratsam ist.

    Ich selbst benutze nur geflochtene Schnur...Hemingway und, solange sie noch nicht von den Spulen runter ist, die Restbestände Fireline.

    Hechte sind bei mir eher Beifang, ich sitze wie Dozey wesentlich häufiger auf Zander an...

    Wenn ich den Ansitz rein auf Hecht ausrichten würde, kämen je nach Entfernung zum Köder 3 meiner Ruten in Betracht:
    - nah: DEGA Dorschspin, 3,10m (WG 35-95g)
    - mittelfern: BALZER Magna Green Pike, 3,60m (60-120g)
    - fern: BERKLEY Ultra Spinn, 3,10m (80-180g), unter Umständen wegen der Länge aber auch die BALZER...ich angel aber fast ausschließlich aus Booten heraus.
     
  6. angleraken

    angleraken Echo-Orakel

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    nun ist es mit dem anhauen so eine sache .

    ein von mir und einem bekanten durchgeführter test hat ergeben : das ein aus ca 100 m gesetzter anschlag mit einem in der hand gehaltenem drilling förmlich ferpuffte.das ist kein scherz.also der anschlag kamm nicht durch .als die schnur aber gespannt war und ein bei stetigem druck einsetzt merkte mann deutlich wie sich der drilling einarbeitete.
    gut bei geflochtener kommt das nicht vor!aber was ich eigentlich meinte ist --sollte mann bei dehnungsarmen schnüren nicht lieber eine weiche rute benutzen und bei harten ruten umgekehrt .arbeitet mann bei geflochtener nicht zu sehr auf material :?: gut es giebt auch bremsen ,aber ich bin der meinung das es nicht so brachial sein sollte ,gerade bei fluchten im nahbereich ist es doch besser wenn da noch was federt oder :?:

    petri heil angleraken
     
  7. fishhunter

    fishhunter Echo-Orakel

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    hi angleraken,

    diesen test hat mal vor einiger zeit der blinker auch durchgeführt u. ist zu den gleichen ergebniss gekommen wie du, :wink:
    aber es gibt nun mal kein angelgeschirr welches für alles u. jedes gut ist,
    es stimmt schon das man im nahbereich nicht unbedingt ne steife rute u. fireline o. so nehmen sollte, abermanchmal muß man kompromisse eingehen, denn wenn ich sehr weit weg angle komme ich über solch eine gerätezusammensetzung nicht vorbei um den anhieb ordentlich setzen zu können,
    in der endphase des drills zeigt sich dann auch, wer etwas von seinem handwerk versteht u. es gehört auch immer etwas glück bei der landung eines kapitalen fisches dazu dazu,


    fishhunter
     
  8. Thomsen

    Thomsen Gummipapst

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    Nun, der Anhieb muss ja den Haken in die mehr oder minder knöcherne Substanz der Maulregion eintreiben....das ist bei einem Hecht schwerer als bei einem Zander oder Barsch.

    Weichere Ruten gönne ich mir beim Zanderangeln (meine Clive Tanner 1 3/4 lbs. mit 3,90m mit annähernd parabolischer Aktion z.B.)....die Bremse stelle ich meist so ein, dass ein kräftiger Anschlag ein kurzes Knarren erzeugt...der Fisch aber in der Folge für einen stetigen Abzug schon einige Kraft aufwenden muss. Das kurze Knarren ist (für mich) wichtig, weil ich bei einer dehnungsarmen Schnur verhindern will, dass der Haken mit dem Anschlag bereits ausschlitzt...

    Die besten Anschläge bei einem abziehenden Fisch auf Naturköder kommen meines Erachtens so zustande: Schnur schnell weitgehend, aber vorsichtig aufnehmen (Schnurbogen...), für die letzte Straffung bis zum direkten Kontakt sorgt der Fisch.....das merkt man genau, wann es soweit ist.....und dann je nach Entfernung zum Köder halbkräftig bis kräftig, aber mit notwendiger Lockerheit und Eleganz im Bewegungsablauf, anschlagen... die sitzen dann alle.
    Das größte Problem ist noch, frühzeitig zu reagieren und die eigenen Nerven im Zaum zu halten, bis der richtige Augenblick gekommen ist...wenn die Schnur wirklich direkten Kontakt zum Fisch hat, ist nur geringer Kraftaufwand erforderlich, um den Haken sicher einzutreiben.

    Weiterhin ist neben der Entfernung natürlich auch zu beachten, wie dickschenklig der Haken ist, der eingetrieben werden soll...
     
  9. angleraken

    angleraken Echo-Orakel

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    das wuste ich nicht das andere auch solche ideen haben ,naja macht sich eben jeder so seine gedanken!

    aber gedanken machen schadet ja bekantlich nicht und macht uns auch nicht dümmer :wink:


    petri heil angleraken
     

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