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Welche Multi "LowProfile" für die Mitchell MAG-Pro 10/40 gr.

Dieses Thema im Forum "Talent-Schmiede" wurde erstellt von Rubberfox, 29. Januar 2015.

  1. Rubberfox

    Rubberfox Belly Burner

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    Hallo zusammen,

    da ich wohl mit der Multirolle Abu ProMax2 einen Griff ins Klo gemacht habe
    möchte ich gern Eure Empfehlung für eine Multirolle bis max. 200 EU.

    Was möchte ich ?
    - Klein und handlich sollte sie sein
    - BC Anfängertauglich !!
    - nicht sehr wartungsintensiv sollte sie sein
    - sollte auf die Mitchell Mag-Pro 10/40gr. passen
    - Einsatz: Spinnfischen auf Barsch & Zander, Droppen und ähnliche Rigs
    - Einsatzort: vorerst Rhein , Buhnenfelder
     
  2. a-p-o-s-t-e-l

    a-p-o-s-t-e-l Twitch-Titan

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    Hi, denke mit der abu garcia premier solltest du gut bedient sein. Mit der hab ich auch angefangen, verzeiht viele Fehler und hat ne Starke Bremse.
     
  3. doerk

    doerk Echo-Orakel

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    Als Anfängertauglich würde ich mal eine Shimano in Rennen werfen... Ca. 200ter Größe passt!
    Die neue Premier kenne ich nicht, hab nur die 2010 ner und ich empfinde meine Curado 201 E7 als gutmütiger, bzw leichter einzustellen... Wobei ich sagen muss das die Premier getuned ist, das macht bei der schon bisschen was aus!
    Ich würde mal nach einer Chronach 200 E schauen. Wenn die eingeworfen ist rennt se bisschen besser und wird zickiger - aber bis dahin sollte man halbwegs werfen können.
     
  4. Tobsn

    Tobsn Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Daiwa Tatula Type R! Kostet unter € 200, wirft ab 10g stressfrei, ist für den Preis sehr hochwertig und zudem noch sehr gutmütig. Ich habe die normale Tatula und bin hochzufrieden. Die Rolle ist zwar etwas größer als die 50er Shimanos, dafür aber robust.
     
  5. Tillamook

    Tillamook Finesse-Fux

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    Deine B-Max nehmen und erstmal fleißig üben. Klar kann man mit einer Premier oder MGX das Baitcastern anfangen, ob das ideal ist bezweifle ich. Mein erstes Auto hatte auch nichtmal ABS.
     
  6. Paul55oo

    Paul55oo Echo-Orakel

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    Warum soll man sich denn mit mittelmäßigem Tackle das Leben schwer machen, wenn man im Preisrahmen des TE deutlich komfortabler agieren kann?


    Okay, warum denn?


    Wenn Du aber für den gleichen Preis ein Auto mit ABS hättest haben können, hättest Du besser dieses genommen. (Nicht nur wegen Deiner, sondern auch wegen der Gesundheit der anderen Verkehrsteilnehmer, die Du mit ABS womöglich verschont hättest.)
     
  7. Rubberfox

    Rubberfox Belly Burner

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    Vielen Dank für Eure Antworten !

    Ich stolpere über "..wenn die eingeworfen ist..."
    Muss ich mir das so vorstellen das eine Multi etwas Zeit braucht bis alles so läuft wie es soll ?
    Sich die Lager "setzen" müssen oder was auch immer ?
    Sorry wenn ich dumm frage, ist halt meine erste Multirolle.

    Merke ich als Werfanfänger überhaupt den Unterschied
    oder kann ich das Potenzial der besseren Rollen erst nutzen wenn ich wirklich damit umgehen kann ?
     
  8. Tillamook

    Tillamook Finesse-Fux

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    Du würdest den Unterschied schon merken. Aber lernen kannst du das mit der Rolle genauso gut. Mir ging es auch mehr um den Vergleich eine Premier zu nehmen, die hat ein Idiotensicheres Bremssystem, aber wenn du dann mal eine getunte Japanrolle mit Magnetbremse in die Hand bekommst, wirst du kläglich scheitern.

    Ja, eine Rolle braucht eine kurze Weile um sich "einzuarbeiten", danach hat sie ihr volles Potential erreicht.

    @ Paul5500

    1. Er hat jetzt die B-Max gekauft, für ein kleines Geld und damit würde ich erstmal üben und lernen.

    2. Wie beschrieben hab beide Rollen eine IVCB-Bremse, die ist Idiotensicher und fürs richtige Lernen mMn nicht perfekt. Wer hat der kann, das ist klar.

    3. Ich habe auch ohne ABS keinen umgebracht und das Fahren ohne jede Helferlein gelernt. Das kam zumindest mir in den Jahren danach, auf Rennstrecken und entsprechenden Fahrzeugen zugute. Da benutzt auch keiner den Mist. ;-) Im Straßenverkehr sind solche Helfer super. Aber im Angelsektor bewegen wir uns beim Baitcasten ja auch gerne im Highend-Bereich, und da wollen die Fans meist auch "nur" eine Magnetbremse. Und wenn man es dann kann, ist es ein Vorteil.
     
  9. strignatz

    strignatz Twitch-Titan

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    Ich habe auch mit einer abu Black max das werfen geübt und siehe da, ich lebe noch und ich bin der Meinung das schon ganz gut zu können. Klar bringt es irgendwann mehr Spaß mit einer hochwertigen Rolle, aber für die ersten Monate langt das dicke.
     
  10. Klausi

    Klausi Bigfish-Magnet

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    Lieber Rubberfox & weitere "Anfänger",
    vielleicht ist es schon zu lange her - aber auch laufeen, schwimmen, lesen und schreiben mußten wir alle erst lernen. Und das dauerte bestimmt auch länger als ein paar Tage. Genau so verhält es sich auch mit der Baitcasterei. Ja, eine Rolle will auch eingeworfen , wie ein Auto eingefahren werden will. Hierbei gibt es natürlich einige Unterschiede, die man - wie soll es anders sein - auch am Preis sehen kann.
    Und daher hier nochmal ein Beitrag, den ich in einem anderen Forum verfasst habe:

    Spinnfischen einmal anders...
    Ich habe mich immer gefragt, warum die Herren aus dem Land der aufgehenden Sonne, aus Skandinavien oder bei Uncle Sam beim Spinnfischen fast immer mit einer Multirolle zu sehen sind..... und mich mal damit beschäftigt. Für alle gleich vorab: Man muß völlig neu werfen lernen und einiges beachten.
    Wenn man sich so eine Multi oder auch Baitcastrolle so anschaut, fällt sofort die quer gelagerte Achse auf.
    Als erstes das physikalische Problem: Weil man diese Achse mit der darauf befindlichen Schnur als Gesamtgewicht beim Abwurf erst einal in Bewegung setzen muß, und die dafür aufgewendete Arbeit von der Wurfenegie abgeht, ergibt sich für jede Rolle ein zwangsläufiges unteres Wurfgewicht. Je leichtere Köder man werfen will, um so komplizierter wird das. Daher rate ich dem Anfänger, mit schweren Gewichten zu beginnen, da diese durch Wind, und Luftwiderstand nicht so leicht abgebremst werden. Fliegt der Köder dann erstmal, läuft die Spule durch ihre Trägheit praktisch von alleine weiter und reicht die Schnur relativ reibungsfrei nach. Das ist der Grund, warum Profis mit der Multi durchaus weiter werfen können. Man kann sich also ausrechnen, daß richtig gute Multirollen als feinmechanische Präzisionsgeräte auch richtig viel Geld kosten. Das Hauptproblem: Man bekommt sie zur Zeit noch nicht alle in Deutschland, wobei bereits gute auf dem Markt vorhanden sind.
    Ein Vorteil ist zeifelsohne, daß man zum Werfen nicht unbedingt die zweite Hand benötigt, weil eben kein Bügel umzuklappen ist. Das spart unter dem Strich sogar Zeit ein, wenn man die Wurftechnik beherrscht.
    Da die Schnur nunmehr aber gerade geworfen und wieder eingespult wird, kann sie sich auch nicht mehr verdrehen/verkringeln, was ich als ganz großen Vorteil ansehe.
    Ein weiterer Vorteil zeichnet sich dadurch ab, daß der Köder ja die Schnur hinter sich her ziehen muß. Es entsteht kein lockerer Schnurbogen, man kann besser unter überhängende Äste werfen, der Seitenwind kann nicht soviel Schnur abtragen und der Köder kann sich nicht so schnell überschlagen. Gerade ein mit der Stationärrolle geworfener Wobbler hat ja gerne die Angewohnheit, sich im entscheidenen Moment in der Schnur zu vertüdeln...
    Ein Nachteil ist natürlich, daß Gegenwinnd den Köder je nach Oberflächen-Masse-Verältnis abbremst, während die Spule natürlich weiter rotiert... So kann sich, wenn man icht aufpaßt, ganz schnell eine schöne Perücke entwickeln.
    Generell wird der Freilauf ja mit dem Daumen ausgelöst und mit demselbigen bis zum Abwurf die Spule blockiert. Dort bleibt er auch, um notfalls die ganze Chose auch abzubremsen, spätestens, wenn der Köder die Wasserobefläche berührt, muß man das auch - oder...siehe zuvor!
    Auf Grund des vorher Gesagten, empfielt es sich also, zum mindesten bei leichteren Ködern, die Rolle auf jeden Köder neu einzustellen. Das geschieht mit der Achs- oder Schleifbremse. Das ist der Knopf an der Seite der Kurbel. In der Regel haben bessere Multis auf der gegenüber liegenden Seite noch die sog. Magnetbremse. Die ist ebenfalls einstellbar und dient dazu, ein Übedrehen in der Wurf-Anfangsphase zu verhindern. Lieber erst mal zudrehen und auf Wurfweite verzichten.
    Einige Rollen haben innen noch eine Fliehkraftbremse; das sind ganz kleine Gewichte, die durch ihre Reibung ebenfalls ein überdrehen verhindern sollen. Die Fliehkraftbremse ist normalerweise von außen nicht verstellbar und sollte - wenn lieber auch erstmal verstärkt werden, also "Pin´s" raus.
    Es gibt auch Rollen, die beide Systeme vereinen.
    Die Drillbremse wird über das an der Kurbel liegende Sternrad reguliert und daher auch Sternbremse genannt - im Gegensatz zur Schiebebremse bei einigen Meeresrollen... Diese ist sehr fein einstellbar und bietet somit jeder Flucht entsprechendes Paroli.
    Wenn also der Daumen auf der Spule liegt, ist die menschliche Greifhand nicht mehr funktionsfähig. Ein 60 cm-Hechtchen kann einem da, wenn er aus vollem Lauf in den Köder geht, schon mal die Rute aus der Hand hauen. Deshalb hat der findige Mensch den Griff seiner Rute mit dem sog. Trigger versehen. Das ist dieser kleine Haken, in den man den Zeige- oder je nach Geschmack auch den Mittelfinger einhaken kann - damit dieses eben nicht passiert. Kleine Baitcaster werden auch gerne "gepalmt" - das heißt: die ganze Rolle wird umfaßt (la palma: die flache Hand) und der Trigger sitzt zwischen Ring- und kleinem Finger.
    Besagtes Geschleuder wird ja nun aufrecht gefischt, d..h., die Rolle steht auf dem Blank. Demzufolge, sind auf jeder Multi-Rute viel mehr Ringe angebracht, damit die Schnur nicht am Blank scheuert. Weil aber die Achse der Multi dichter am Blank liegt , haben die Ringe der Multi-Rute einen so kurzen Steg. Dadurch verringert sich auch die Torsion (Verdrehung) des Blanks unter Last - soviel zu der Frage, warum man mit einer normalen Spinnrute keine Multrolle fischen sollte....
    Seit einigen Jahren gibt es aber auch das sogenannte Spiral-Guiding-System (SGS) , bei dem die ersten 4 Ringe die Schnnur um 180 Grad um die Rute jerumführen und dadurch die Torsionskräfte nicht mehr wirken. Ich habe mir etliche BC-Ruten danach aufgebaut und finde, daß selbst leichte Köder wie der Tiny Fry 50 ohne spürbaren Reibungsverlust ansprechend weit geworfen werden können.
    Und wenn nun schon einige Sportfreunde fragen, warum man sich das antut...: Es ist einfach hammergeil, den Fisch ohne Umlenkrolle 1:1 auf dem Daumen zu haben....!!!

    Klausi
    (der alte Barschzocker)
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2015
  11. Paffi

    Paffi Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Ich würde auch erstmal mit der Black Max anfangen und dann musst du für dich auch erstmal schauen, ob es das richtige ist.
    Ich habe mir damals eine Megaforce zum anfangen zu gelegt. Ein Jahr später habe ich mir dann eine Orra SX geholt. Danach kam erst ne MGXtreme. Ich bin froh, dass ich in dieser Reihenfolge angefangen habe, da ich dadurch viel mehr mit den Bremssystemen beschäftigen musste. Mit der MGXtreme war es dann nur noch ein Kinderspiel mit dem IVCB- Bremssystem.
    Am wichtigsten finde ich, dass du erstmal das richtige Wurfgefühl bekommst. Denn mMn ist es wesentlich wichtiger, die Rute beim Wurf richtig aufladen zu können und das muss man erstmal trainieren.
     
  12. Rubberfox

    Rubberfox Belly Burner

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    Viele Dank für Eure umfassenden und informativen Antworten.
    Dann werde ich mal weiter mit der Abu üben ;-)
    Anbei noch ein Bild von der Schnur.
    Der Händler hat mir beim Kauf noch 0,15mm PowerPro spendiert.
    Denke das ist ok , auch von der Füllmenge der Rolle ?

    schnur.jpg
     
  13. Paffi

    Paffi Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    ja, ist vollkommend ausreichend. Viel Spaß beim üben und fangen ;)
     
  14. Finessfreund

    Finessfreund Echo-Orakel

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    Die Premier von Abu 2010 Modell passt gut.. für 149€ bei Moritz
     
  15. Fr33

    Fr33 Barsch Vader

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    Nach knapp einem Jahr sollte er die passende Caster schon gefunden haben, ne?
     
  16. zeefix

    zeefix Master-Caster

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    Er hatte sie ja schon gekauft...also noch schlimmer
     

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