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Tipps für Asnen ( Schweden) im August gesucht

Dieses Thema im Forum "Süßwasser im Ausland" wurde erstellt von Gös, 28. April 2017.

  1. Gös

    Gös Echo-Orakel

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    Hallo,
    Ursprünglich sollte es mit der Familie an die Mecklenburgische Seenplatte gehen.
    Haben uns aber nun doch für Schweden entschieden.
    Dass die Kids es warm haben und auch baden können wollen wir im Süden bleiben.
    Ich habe nun den Asnen als Ziel unserer Reise raus gesucht sah schön und sehr fängig aus.
    Wer kann mir da ein paar Tipps geben wie ich zum Fisch komme.
    Glaube es ist durch die Größe des Sees nicht ganz so einfach richtig?
    Wollte mit den Kids Barsche fangen ( Gummi und Spinner)
    Wenn die Zeit es zu lässt selber 2- 3 Tage mal alleine los. ( Zander, Hecht aber wohl werfen meine Sachen zum schleppen werde ich wohl nicht mit nehmen können und Echolot wird aus Platzgründen wohl auch zu Hause bleiben müssen )
    Sind erst ne Woche auf dem Campingplatz in Rotahuld auf der Insel Sirkön.
    Dann die letze Augustwoche in einem Häuschen im Nordwesten bei Torne.
    Auf dem Campinplatz habe ich ein Kanu und in Torne dann ein Ruderboot zur Verfügung.

    Hat jemand ein Paar Tipps wie ich da als voll eingespannter Familienpapa mit wenig Zeit zum angeln doch zu dem einen oder anderen Fisch komme. ( will nicht meinen PB knacken sondern einfach etwas Spass haben und was fangen)
    Einen guten Platz im August ?
    Welche Köder, Köderfarben nehmt ihr bei dem Braunen Wasser ?
    Ich dachte mal
    Als Wobbler Zalt und als Gummi 6 Shaker Arkansas Shiner, Slottershads, und Keitech Easy shiner 3 - 5 in vielen Farben hätte ich am Start und für die Barsche noch Kopytos vor allem in Motoroil, liege ich da schon mal richtig?

    Gerne auch per PN .

    Vielen Dank für eure Tipps.
    Gruß Simon
     
  2. Ralle1

    Ralle1 Gummipapst

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    Moin.
    Ist jetzt schon sehr viele Jahre her, aber wir hatten zum Teil NULL Fisch auf die hier übliche Weisen.
    Grund: Wasser sehr klar, Berufsfischer, keine Karte, keine Kenntnis über die die Hotspots, falsche Köder.

    Gefangen haben wir später nur mit großen Schleppwobblern wie Rapala Original etc
    Gut gingen dann (auf Empfehlung) Abu Reflex Spinner mit Kupferblatt.

    Ist nur meine Erfahrung, muss heute nicht mehr zutreffen. Aber ist halt doof, wenn man tagelang erfolglos ist.
    Da kommen zwangsläufig lange Gesichter.
    Vorbereitung macht ne Menge aus..
    VG
     
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  3. flax98

    flax98 Master-Caster

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    Hi Simon,
    ich war vor 3 Jahren das letzte mal in der Region. Aufgrund des dunklen Wassers haben die Zander auch tagsüber gebissen.
    Auf Zander u Hecht hatten sich gelbe Gummis bewiesen. Barsch wollte alles was Druckwellen erzeugt, Cranks u Spinner.
    Ich wünsche euch eine tolle Zeit u bring mal ein paar Bilder mit! Ich lechze schon wieder nach meinem nächsten Aufenthalt.

    Gruß David
     
  4. balu684

    balu684 Echo-Orakel

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    Also der asnen ist ein schönes Gewässer aber auch schwer. Wir fahren seit ein paar Jahren hin. Deine genannten Köder passen schon. Auf grell und motoroil geht eigentlich schon immer was.
    Ich rate auf jeden Fall zu einem Echolot, du musst Strukturen suchen. Und ein ruderboot ist etwas....langsam
    Pass auf jeden Fall auf die Felsen auf.
    Barsch und Hecht gehen am schilf, zumindest deine Gewünschte Größe.

    Wir fahren im Juli, ich kann ja dann mal berichten.
     
  5. eggerm

    eggerm Finesse-Fux Mitarbeiter Moderator

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    hoffentlich am Wasser
    Hi Gös,

    Wir waren letztes Jahr Anfang Juli am Asnen im NO bei Jät. Gefangen haben wir Hecht, Zander, Barsch. Keine richtigen Brummer, aber schöne Fische.
    Was extrem Spass macht, ist die Topwaterfischerei in den Buchten mit Seerosen. Frösche waren da der Hammer.
    Barsch ging im Freiwasser, beziehungsweise an Felsblöcken(die überall verteilt liegen) recht gut mit den üblichen verdächtigen.
    Zikaden zum absuchen von großen Flächen würd ich auf jeden Fall neben Gummis mitnehmen. Wir hatten Möwenstechen, wo dann der Köder eigentlich eh wurscht war. Da hat alles gefangen.
    Die Zander gingen alle bis auf einen beim ganz langsamen Schleppen mit Gummi am schweren Kopf. Der eine ging auf Crankbait.

    Ist schön da oben, vor allem kann man echt gut Adler beobachten!

    Falls den Tip noch nicht bekommen hast: Die Räucherei in Urshult ist ein Muss. Wirklich ein Traum!


    MfG Matthias

    IMG_7512.JPG
    So Stellen gibts dort echt viele...


    Ps: Falls noch nicht kennst:
    https://www.barsch-alarm.de/news/auf-zander-am-lake-asnen-2/
    https://www.luckylures.eu/de/Asnen
     
  6. yoshi-san

    yoshi-san Bigfish-Magnet

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    die Maus...
    Ich war mal vor 10, 11 Jahren dort, und es war vor allem dieser Urlaub, der mich bewogen hat, das Angeln mal etwas intensiver anzugehen. Wie haben nämlich zu zweit in zwei Wochen Paddeltour exakt 4 Fische gefangen, und zwar ein astreines Raubfisch-Quartett... Und das, obwohl mein Mitreisender ein passionierter und erfahrener Angler war. Konnte ich so nicht auf mir sitzen lassen, obwohl die anderen Angler dort alle ähnliche Erfahrungen machten.

    Auf den zwei folgenden Bolmen - Urlauben lief es allerdings ähnlich. Mal schauen, wann ich wieder nach Schweden komme, dann muss es besser werden... Echo u d Motor kann bei diesen Wasserflächen aber sicher viel ausmachen. Mein Tip wäre auch immer, dort deutlich größer und greller zu fischen als hier, und gleich zu Beginn mal den lokalen Angelladen zu besuchen. Das hat dann bei mir am letzten Bolmen -Tag doch noch geholfen...

    Gesendet von meinem mobilen Endjerät
     
  7. öresjön

    öresjön Angellateinschüler

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    Unser "Haussee " ist im Vergleich zum Bolmen oder Åsnen, mit 15 Km. Länge u. 1500Ha (bis 29m.tief) eher ein Tümpel.

    Mir war aber wichtig, dass es dort so gut wie keinen Turismus gibt, obwohl nur ca. 60 Km. Süd/Ost von Göteborg. Hier gibt es ja an jeder Ecke so einen Teich.:grin:
    Schön ist auch, dass es in dem See nur wenige Felsen gibt, die für Boote gefährlich sind, diese 3-4 Stellen sind in der Gewässerkarte eingezeichnet.!!
    Von Berufsfischern hab ich auch noch nichts gehört.!
    85er Zander, Hecht 117, Barsche Ü-50, sind schon gefangen worden.

    Auf der Seite eines Freundes sind Bilder eingestellt. www.irishpikehunter.de Irland/Schweden 2012 / 14 / 16.
    Bei den www.schweden-angler.de ist der Haus-See "Öresjön" sehr gut beschrieben.!!
    Letztes Jahr ist der Zander am Steg gut gelaufen, da wir dort unsere Köfi`s anfüttern u. Fangen, haben wohl gemerkt, dass es dort immer was zu holen gibt.:wink:

    Hier noch ein Video von unserem Steg. www.youtube.com/watch?v=J4z-gQeVgKk (dort habe noch ca. 10 weitere Videos eingestellt)

    Am 10. Mai geht es für 10 Tage wieder hoch, mal schauen was dann so läuft, ende Juni ist dann zwei Wochen Familienurlaub angesagt.
     

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  8. Gös

    Gös Echo-Orakel

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    Hallo,
    Hier mal eine kurze Rückmeldung wie es gelaufen ist.
    War zum Glück noch an einem anderen Seen fischen.
    In der ersten Woche lief es nicht schlecht konnte ein paar schöne Hechte beim Schleppen erwischen. Der Meter war zwar nicht dabei aber 3 schöne Zwischen 82 und 93 cm.
    In der zweiten Woche am Asnen lief es mehr als bescheiden.
    Hatte mein Ruderboot weit hinter der Brücke bei Torne liegen .
    Daher konnte ich nur in dem super flachen Arm hinter der Brücke schleppen habe nichts tiefer als 2,5 m gefunden.
    Da ging zwei Abende gar nichts.
    Habe daher dann 3 mal die ganze Familie ins Kanu verfrachtet und sind mit dem Auto zu den tiefen 6 -9 m Stellen gefahren . Dort das Kanu eingesetzt und ebenfalls geschleppt.
    Außer einem Schniepel und ein paar Barschen ging leider nichts.
    War allerdings auch immer um die Mittagszeit rum von 11 bis 15 Uhr.
    Mein Fazit ist wenn man wenig Zeit hat dann lieber an einen kleinen unbekannten See mit weniger Angeldruck.
    Was da am Asnen trotz August an Anglern unterwegs war fand ich schon heftig.
    Habe mit ein paar Deutschen gesprochen die dort jeden Sommer verbringen die meinten auch es wäre längst nicht mehr so toll wie es mal war.
    Denke wenn man sich auskennt und mehr Zeit zum Probieren und fischen hat wäre es sicher besser gelaufen.
    Aber als Familienvater der sich alle zwei Tage abends mal für 3 Stunden davon machen kann war das nicht so geeignet.
    Außerdem war es echt das flachste und trübeste Stück See da hinter der Brücke.
    Ein Motorboot wäre bestimmt auch nicht von Nachteil gewesen.

    Gruß Simon
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. September 2017
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  9. balu684

    balu684 Echo-Orakel

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    Also wir waren dieses Jahr im Juli und es war auch sehr bescheiden.
    Am ersten Tage lief es sehr gut und wir konnten einige Fische fangen, darunter auch Barsche ü40.
    Im Ganzen lief es sehr zäh. Wir konnten Fische fangen, aber mussten diese immer Suchen. Auch an den Tiefen stellen waren nur vereinzelt Fische zu fangen. Pro Platz gab es maximal 2-3 Barsche und dann war es das. Das Beißverhalten war auch sehr schlecht. Richtige Tocks oder dergleichen gab es wenig.
    Ein einheimischer Deutscher hat gesagt, das es dieses Jahr für alle schlecht läuft, da sehr viele Wetterwechsel sind und die Fische sehr verhalten beißen. Es gab auch keine großen Schwärme an Futterfisch, daher waren nur wenige Barsche unterwegs.
    Wir haben auch einige Hechte gefangen, jedoch nur als Beifang. Bis auf zwei kleine Zander blieben uns diese auch verwehrt.
    Das Wetter war auch sehr toll. In Deutschland hitze bei 30 Grad und wir hatten zwei Pullis an und Mützen auf. Wir mussten uns auch mal mit Vollgas ans Ufer retten, da plötzlich ein Gewitter auf zog und es echt gefährlich wurde. Da konnten wir dann einen halben Tag gar nicht fischen.
     
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  10. DerNormanne

    DerNormanne Schusshecht-Dompteur

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    Ich war diesen Sommer im August auf Sirkön. Viel geangelt haben wir nicht, einige Barsche, ausreichend Hecht in der 50er/60er Klasse und mein erster Zander sind dennoch ins Boot gehüpft. Auf dem Echo habe ich teils riesige Schwärme gesehen, einfach war die Fischerei aber auf keinen Fall!
     
  11. LeipzigerMerlin

    LeipzigerMerlin Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Hey Leute, ich hole den Thread hier nochmal hoch :)
    Meine Freundin und ich fahren Anfang September für 8 Tage an den nördlichsten Teil des Asnen zum Angeln/Fahrrad fahren/Wandern/Kanu fahren.
    Jetzt stellt sich mir die Frage ob der oberste Teil sich so großartig lohnt zu beangeln. Ich habe bei Genesismaps geschaut, da wurde dieser Teil leider nur sehr wenig (auf einem Streifen) getrackt. Dort scheint es scheinbar recht eintönig mit ca 5 m zu sein. Die Aussage scheint oft zu sein sich tiefere Stelöen zu suchen...
    Jetzt zu meiner Frage: lohnt es sich dort oben zu fischen oder sollte ich mir lieber Freundin und Auto schnappen und woanders versuchen Ihr ihren 1. Hecht zu bescheren?
    @eggerm darf ich fragen wo genau du warst? (Gerne auch per Pn :) )
    @balu684 was denkst du?
    Ich werde natürlich berichten wie es am Ende gelaufen ist :D

    Lg Merlin
     
  12. eggerm

    eggerm Finesse-Fux Mitarbeiter Moderator

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    https://www.google.com/maps/@56.6622733,14.8169664,492m/data=!3m1!1e3
    die linke von den drei Hütten war unsere. Zum Uferangeln kan ich dir leider nichts sagen, da wir nur vom Boot gefischt haben. Auf jeden Fall solltest du Frösche und andere Topwatergeschichten mitnehmen. Macht am Asnen mörderisch Spass...

    MfG Matthias

    Ps: Die Räucherei ist meiner Meinung nach immer noch ein MUSS ;)
     
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  13. LeipzigerMerlin

    LeipzigerMerlin Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Danke schonmal dafür, die Räucherei steht definitiv auf dem Plan! :)
    Und wir haben zumindest ein Ruderboot. :p

    Lg Merlin
     
  14. balu684

    balu684 Echo-Orakel

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    Also vom Ufer ist es äußerst schwierig. Selbst ein ruderboot bringt dir Vorteile.
    Ich denke du kannst überall nen Hecht fangen. Irgendwo liegt sicher ein Fels im Wasser, das ist dann DER Spot, wenn es sonst eintönig ist. Oder am Schilf.....
    Mach dir nicht zu viel Aufwand, da fängt man schon was. Wir haben gut an Kanten und Inseln gefangen, die tiefen Löcher sind nicht immer das beste.
     
  15. eszett

    eszett Twitch-Titan

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    Hallo,

    wollte hier mal kurz meine Erfahrungen zum Asnen aus dem Jahr 2017 (Ende August) beisteuern.
    Ich war schon mehrere Male in der Gegend aber nie am Asnen direkt. Letztes Jahr hatte ich die Chance im Rahmen einer längerern Skandinavien-Reise einen Zwischenstopp auf dem Mjölknabbens Campingplatz einzulegen.
    Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass sich meine Erfahrung auf meinen Zeitraum der Anwesenheit bezieht und sicherlich nur einen kleinen Teil des Asnen und im speziellen den Campingplatz beschreibt.

    Der Campingplatz ist super ausgestattet und speziell auf angelndes Publikum ausgerichtet. Ungefähr 20-30 (verbrennungs-)motorbetriebene Aluminiumkähne standen dort zur Verfügung.
    Die Betreiber waren wirklich nett und auch das Essen in ihrem Restaurant/Imbiss war sehr gut.

    Ich habe zwei Tage vor Ort vom Boot geangelt. Der Nahbereich war anglerisch relativ uninteressant, da es dort nur wenige Tiefenstrukturen gibt und die Fische nicht flach standen. Im Nahbereich konnte ich mit verschiedensten Spinntechniken vereinzelte Barsche überreden, die in Berlin vllt. knapp über dem Durchschnitt liegen. (-; Will aber nicht ausschließen, dass sich da größere Kollegen rum treiben.
    Die Gebiete mit potentiell besseren Fangaussichten liegen weiter weg und ohne Kenntnis der vielen Unterwasserfelsen ist das Vorankommen sehr zeitintensiv und mühselig, wenn man kein unnötiges Risiko eingehen möchte. Deswegen habe ich mich auch gegen solche Ausfahrten entschieden.
    Nun mache ich die Qualität eines Gewässers nicht an meinem Fangerfolg fest bzw. an dem Schwierigkeitsgrad - ganz im Gegenteil. Es ist ein wunderbares Fleckchen Natur!!!

    ABER:
    Wir haben den Campingplatz dann doch wieder recht schnell verlassen, da sich für mich nicht dieses "Angeln-in-Schweden-Gefühl" einstellen wollte.
    Zum einen, waren im Arbeitsradius fast alle 20-30 Mietboote + Weitere unterwegs. Dazu kommt noch, dass die meisten Petrijünger sich zum Großteil auf das Schleppfischen (im Motorbetrieb) setzten.
    Also (überspitzt) hatte man entsprechende Geräusche permanent in Dolby 5.1 anliegend und die Gefahr von Kollisionen mit anderen Booten war gefühlt fast genauso groß wie mit den berüchtigten Steinen. Eine Fahrstunde weg von Berlin gibt es "ruhigere" Seen (auch dank Motorverboot) mit weniger Angeldruck.
    Zum Anderen musste ich feststellen, dass ich gegenüber dem Großteil der dortigen "Angelfreunde" eine stark abweichende Auffassung zur Ausübung unseres Hobbys habe. Es ging soweit, dass ich mich nur noch schämen konnte für die Hauptsache-die-Kiste-wird-voll-und-das-egal-wie-Einstellung dieser Schleppfischer. Es lag definitiv nicht an Unwissenheit, dass man sich dort in verstörendem Ausmaß über Fanggrenzen und ~maße hinweg setzte. So wurden regelrechte Schlachtorgien an den Filetiertischen abgehalten. Die Möglichkeit Konversationen auch noch zu verstehen, da ausschließlich Landsleute vor Ort waren, machte es nicht besser.

    FAZIT:
    Schweden ist ein tolles Land, natürlich auch speziell für Angler. Für mich war dieses spezifische Erlebnis definitiv das negativste, welches ich in all meinen Urlauben hatte. Das kann sicherlich ganz anders aussehen, wenn man schon am selben Gewässer um die Ecke in einer abgeschiedenen Hütte logiert. Ich werde aber solche "Angel Camps" in Zukunft meiden.

    Nach diesem Aufenthalt sind wir direkt wieder zu den Schären gefahren, wo ich vom Ruderboot (was für eine Ruhe!) und ohne Echolot deutlich bessere Fänge verzeichnen konnte und das ohne ein einziges anderes Boot im Sichtfeld. Und dann war es wieder zurück, dieses "Angeln-in-Schweden-Gefühl"!!!
     
  16. LeipzigerMerlin

    LeipzigerMerlin Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Danke für deinen Bericht. :)
    Ich bin sehr gespannt wie und ob es bei mir etwas wird im September.
    Ich hab schonmal ausgelotet wie viel mitkommt an Kisten und Ruten. Fazit? 7 Ruten und so viele Kisten, dass die Regierung mich schräg angeschaut hat :p
    Aber man nimmt ja eh immer zu viel mit :D
    Auf jeden Fall habe ich sehr Gelb/Schockfarbenlastig gepackt.
    Hauptsache die Freundin fängt wenigstens ihren 1. Hecht. Ich freue mich jedenfalls sehr auf den Trip, und da wir am nördlichsten Abschnitt sein werden hoffe ich auch auf etwas weniger Verkehr und mehr Ruhe. :)

    Lg Merlin
     

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