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Texas+Carollina-Rig vs. Jighead

Dieses Thema im Forum "Barsch" wurde erstellt von Vinicius101, 19. Mai 2011.

  1. Vinicius101

    Vinicius101 Belly Burner

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    Hi Leute,

    ich möchte hier mal eure Meinungen hören.

    Ich fische seit ca. 1 Jahr ausschließlich mit Gummizeugs.
    Die Methoden sind wie o.g. T-C-Rig und normales Jiggen. Nun stellt sich mir die Frage des Pro und Contras der jeweiligen Methode, da mir folgendes immer durch den Kopf geht:

    "Aha, hier ists sehr krautig und die Hängergefahr ist auch da, also T-C-Rig.......hmmm warum dann überhaupt irgendwann normal jiggen mit der Gefahr hängenzubleiben bzw. Kraut zu fangen??"

    Welche Vorteile hat das Jiggen gegenüber den Rigs und andersrum?

    Welche Nachteile hat das Jiggen gegenüber den Rigs und andersrum?

    Bin gespannt!

    Grüße Vini
     
  2. waldgeist

    waldgeist Gummipapst

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    TExas ist eine recht defensive Angelei. Hiermit fischst du langsam heiße Spots aus, wo der Meinung bist, dass Fische da sind. Beim Jiggen machst du schnell mehr Strecke.
    Außerdem denke ich, dass Texas und Carolina besser für vorsichtige Fische ist, da der Fisch den (bei mir jedanfalls meist geflavourten) Köder richtig einsaugen und "kosten" kann. Erst dann setzt man einen bestimmten Anhieb. Beim Jiggen kloppt man in der Regel direkt beim Biss drauf.

    So sehe ich die Unterschiede.
     
  3. Boerschti

    Boerschti Twitch-Titan

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    Ich fische fast nur noch mit TC weil die Fische bei uns schon fast jeden Jig mit Namen kennen und dir auch schon sagen können was das ding kostet. :)

    Sonst kann ich Waldgeist nur zustimmen.
     
  4. BornBarschFisher

    BornBarschFisher Echo-Orakel

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    leider läuft ein C/T-rig am Stahlvorfach nicht so doll
     
  5. MSH

    MSH Master-Caster

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    Waldgeist hat's im Groben schon gut beschrieben. Ein Gummi am Jigkopf ist gut für eine schnellere Köderführung, z.B. einen Gufi überbleit einleiern oder über tiefem Wasser mit einen Softjerk Strecke zu machen. In diesem Fall macht ein im Köder versteckter Haken auch keinen Sinn, im Gegenteil, der Fisch hängt mit einem "offenen" Haken sehr viel schneller und besser, ohne dass man wie bescheuert anhauen muss (@waldgeist :lol: )
    Demgegenüber steht die Präsentation mit einem Offset-Haken, bei dem der Köder weitgehend krautfrei gefischt werden kann, was besonders bei "Cover" wie Pflanzen, Holz, Steinen o.ä. erforderlich ist. Hierbei musst Du zwischen den beiden genannten Rigs jedoch auch nochmal unterscheiden. Das C-Rig wird klassischerweise über den Grund gezogen, so dass es aussieht, als ob der Wurm o.ä. Fressen im aufgewühlten Boden sucht. Das ist eine Präsentation, mit der sich auch noch gant gut Strecke machen lässt. Allerdings brauchst Du dafür festen, z.B. sandigen oder kiesigen Boden.
    Das T-Rig hingegen benutzt Du, wenn Deine Präsentation eher vertikal ist, denn es ist vornehmlich dafür gedacht, direkt ins Dickicht hineinzugehen, wo sich die Fische drin verstecken. Damit Du im Geäst oder den Wasserpflanzen nicht hängenbleibst, MUSS der Haken hier Offset im Köder versteckt werden. Andernfalls wirst Du schnell die Lust verlieren, wenn sich Dein Jigkopf bei jedem Wurf irgendwo festhängt. Hierbei solltest Du Dir recht sicher sein, dass in dem Cover, welches Du befischst, auch tatsächlich Fisch drin steht. Es ist eine recht langsame Angelei, die ihre Vorteile dann hat, wenn sich die Fische nicht viel bewegen und in besagter Deckung verstecken. Damit machst Du nicht viel Strecke, kannst eine Stelle dafür aber sehr genau auseinandernehmen und die Feinheiten dieser feststellen, was Dir verborgen bleibt, wenn Du nur am Rand eines umgestürzten Baumes angelst. Statt dem T-Rig bietet sich bei "hartem" Cover übrigens auch ein (Fransen-) Jig sehr gut an ;)
     
  6. Vinicius101

    Vinicius101 Belly Burner

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    Gute Meinungen, vielen Dank!

    Wer noch was hat, immer her damit!

    Noch eine Frage:

    In der Vergangenheit hatte ich deshalb auch immer 2 Ruten dabei, eine mit Texas oder ggfs. Carolina Rig und eine zum Jiggen.

    Nun die Frage: Im Moment ist eine Rute davon sehr weich und die andere steifer, welche würdet Ihr für welche Methode nehmen?

    DANKE

    Lg Vini
     
  7. Drop Shoter

    Drop Shoter Finesse-Fux

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    Für beide Methoden sind mMn. Semiparabolische Ruten sehr gut geeignet.
    U zurück zum Thema zukommen, Jig sind einfach besser für Action Shdes, am T-Rig oder gar C-Rig drehen sich die meisten Gummi mit Tellerschwanz einfach nur
     
  8. Riccili74

    Riccili74 Schusshecht-Dompteur

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    Icb benutze einen Texas+Carollina-Rig Stopper. Dieser lässt sich hin und her schieben und du brauchst nicht zwei Angeln durch die Gegend schleppen. Achte auf Qualität !!!
     
  9. T-Wahn88

    T-Wahn88 Finesse-Fux

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    ist wohl so gemeint:

    Eine Rute für Jigs
    Eine Rute für die beiden Rigs
     
  10. posi86

    posi86 Master-Caster

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    Jigs und Rigs, sind ja nun Methoden wo es eigentlich nur eine Rute bedarf.
     
  11. Drop Shoter

    Drop Shoter Finesse-Fux

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    Un Rolle, und Schnur, dann noch Guummis, Tungsten versch. Gewichte Glaskugeln, Stopper, FC, Haken, dann immer Messer Zange usw. dabei haben ... :roll:
    Leider ist die Liste immer so endlich lang, deshalb kann man nie genug haben :wink:
     
  12. Vinicius101

    Vinicius101 Belly Burner

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    Vollkommen richtig, man kann nie genug haben :)

    Es war wirklich so gemeint 1 Rute für Jigs und 1 Rute für die Rigs.

    Nun aber nochmal zu meiner Frage, welche Rute für welche Methode?

    Die weiche für ???

    Die härtere für ???


    Danke für eure Meinungen!

    Lg Vini
     
  13. Creeper550

    Creeper550 Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Ich würde die härtere für beides benutzen, alleine schon wegen der besseren Beschleunigung, Rückmeldung und Köderkontrolle.
    Du kannst dein T-Rig auch "pegged" fischen und somit als Jig einsetzen, dann brauchst du nur noch eine Rute.
     
  14. MSH

    MSH Master-Caster

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    Also für Offset-Anköderung benötigst Du auf jeden Fall eine schnelle Rute, damit der Haken beim Anhieb besser durch den Köder dringt. Da macht sich Deine "harte" Rute also besser. eine Präsentation mit freistehendem Haken hingegen verzeiht eine langsamere Aktion besser.
    Das Beste ist jedoch, wenn Du das selbe ausprobierst und die Ruten für die jeweiligen Präsentationsarten mal austauschst, dann kommst Du schon alleine dahinter. Und vielleicht stellst Du dabei auch fest, dass es Dir andersherum viel lieber ist ;)
     
  15. BornBarschFisher

    BornBarschFisher Echo-Orakel

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    eine rute muss wirklich reichen!
    schnelle spitze sonst nicht zu hart
     
  16. Vinicius101

    Vinicius101 Belly Burner

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    Danke für eure Antworten!

    Naja mit einer Rute geht das nicht wirklich, denn wenn ich Jiggen will muss ich den Offsethaken vom FC entfernen, das Bullet und die Perle ebenso und dann einen Snap anknoten um den Jigkopf einzuhängen....

    Somit nehme ich halt immer 2 Ruten mit (was jetzt nicht das Problem ist zu dem es hier gemacht wird ;-) für mich zumindest)
    Außerdem kann ich mit der "Snap-Rute" dann ggfs. auch Wobbeln, if i like.

    Vielen Dank für eure Meinungen, ich denke ich werde mir auf jeden Fall Stopper besorgen um schnell aus dem Texas eine Caroline zu machen.

    Lg Vini
     
  17. Hecki

    Hecki Belly Burner

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    Das kann ich so nicht sagen. Da bei mir an den Gewässern eigentlich immer mit Hecht zurechnen ist und ich selbst bei nem Flourocarbon-T-Rig mit Tauwurm (der eigentlich nur für die Barsche gedacht war) schon 55er Hechte gefangen hab, stellt sich für mich nicht mehr die frage. Ich hab seitdem immer ein 3-5kg Stahl-T/C-Rig, die Barsche stört es nicht und damit kann ich sicher die Hechte ausdrillen, ohne mit Angstschweiß den Drill zu erleben, weil ich jederzeit mit dem Fisch und Köderverlust rechnen muss.

    ""Ontopic"

    Wie schon von den Vorrednern erwähnt sehe ich es ähnlich, die Rigs zum gezielten Spot ausfischen zu nutzen oder an stark überfischten Gewässern die Rigs zu nutzen.
    Den Jig nehm ich eigentlich nur noch um Ufer-Strecke zumachen und um die Fische zu suchen. Bzw. wenn die Fische aggressive Köderführung brauchen, geht nichts über einen Überbleiten Jigkopf mit kleinem Gufi.

    Dicken Gruß
     
  18. qualitas

    qualitas Echo-Orakel

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    Ich habe heute zum ersten Mal was vom pegged Rig gehört. Wenn ich richtig verstanden habe ist es ein T-Rig mit fixierten Bullet direkt hinter dem Offset-Haken?!
    Logisch das sich sowas eher zum jiggen eignet aber hat es noch andere Vorteile gegenüber den Nail-Bomb Offsethaken? In meinem Fall muss ich mit Stahl fischen, würde also das Bullet auf dem Stahl anbringen und wäre somit sehr unflexibel.
    Wird das Bullet auf dem Vorfach davor und dahinter mit stoppern fixiert ?
     
  19. balu1988

    balu1988 Echo-Orakel

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    Hört sich an wie das Florida -rig. Da wird das bullet auch direkt vorm Köder fixiert. Die Idee dahinter ist das man das auch im ärgsten Cover bzw in den dichtesten wasserpflanzen fischen kann ohne kraut einzufangen.
    Fixiert wird das bullet hierbei direkt am Köder. Da gibt's bullet die vorne eine Spirale haben die in den Köder (fast immer würmer) gedreht wird.
     
  20. Camaro

    Camaro Finesse-Fux

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    Offset jighead's finde ich für die barschjagd am besten da man sehr wenig Hänger hat, und kein kraut ein sammelt.
    Aber gleichzeitig schnell fischen kann und der direkte Draht zum Köder besteht. Als der Vorteil von beiden Techniken vereint.
     

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