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SPRO " Mobile Stick micro game "

Dieses Thema im Forum "Ruten" wurde erstellt von Jensox, 2. Juni 2014.

  1. Jensox

    Jensox Echo-Orakel

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    Hallo,

    ich suche schon lange nach einer schönen, kompakten Angelrute. Jetzt bin ich auf die neuen Spro " Mobile stick micro game" gestossen. Ich möchte mich zwischen der leichten Version 3-12gr und der medium Version 5-15gr entscheiden. Damit fischen möchte ich Wobbler im Bereich Squirrel und Chubby(auch andere Hersteller wie Illex), kleine bzw. leichte Jigs und 2-3er Spinner.

    Jetzt muss ich nur wissen, welche der Ruten mein Köderprogramm am besten abdecken kann!?

    Wäre schön, wenn mir jemand bei meiner Entscheidung helfen kann. Wer fischt denn eine Spro "mobile Stick micro game" ?

    Viele Grüsse,

    Jensox
     
  2. Inni

    Inni Nachläufer

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    Hallo,

    hat denn schon jemand die Rute in der Hand gehabt?
    Mich würde die *Mobile Stick Micro Game 70UL 0.6 - 8g* interessieren, da mir meine Daiwa Lexa 5-20g etwas zu straff ist. Zum Forellen fischen in unserem kleinen Fluss (ca 3m breit) mit 2er Mepps & Wobbler 2g-6g. Rolle wird eine 1000er Exage.

    Danke und Grüße
     
  3. Jensox

    Jensox Echo-Orakel

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    Hi,

    Zu der 70UL kann ich Dir leider nichts sagen.
    ich habe von den Mobile Sticks die 70L und die 70M. Allerdings hat sich die 70M im Urlaub verabschiedet.
    Jetzt nutze ich nur noch die 70L.

    Beide Ruten haben eine sehr, sehr feine Spitzenaktion und die Biegekurve ist unter höchster Belastung schon fast parabolisch... Bei der Wurfgewichtsklasse kann man aber nicht sagen, dass die Ruten Wabbelstöcke sind. Von der Aktion her genau richtig, da ja auch auf kleine Köder ausgelegt.

    Die beiden Modelle unterscheiden sich eigentlich nicht besonders voneinander.
    Ich habe auch mal kleine Wobbler mit ihnen getwicht, aber optimal ist das nicht. Hatte aber trotzdem Bisse und habe auch Fische gefangen...ist wohl eher gewöhnungsbedürftig.

    Optimal funktionieren die Ruten wirklich im Finesse-Bereich. Kleine creatures oder Gunmmifische bis 7cm gingen bei mir am 3g Bleikopf wirklich optimal.
    Durch die etwas weichere Aktion gingen auch kleine Crankbaits und Spinner bis Grösse 2 sehr gut.

    Also nen 2er Mepps, 2g-5g Wobbler und 3g Bleikopf (Schmerzgrenze 5g) machen die Ruten auf jeden Fall mit. Ich würde Dir zur 70M raten.
    Die 1000er Exage sollte auch für den Bach reichen.

    Vielleicht konnte ich Dir ja etwas helfen...Ansonsten gibts hier bestimmt auch jemanden, der die 70UL fischt.

    Grüsse
     
  4. Inni

    Inni Nachläufer

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    Hi,

    Danke für den ausführlichen Bericht.
    Warum hat sich die 70M verabschiedet, Materialproblem?

    Warum die 70M, die hat doch 5-15g? Du meintest sicher die 70L?!
    Denn meine Daiwa Lexa hat ja schon 5-20g, was ich für die leichten Köder dann doch etwas unpassend finde. Zumindest läd sich die Rute bei den 5g Wobblern nicht wirklich auf, es sei denn ich hole von vorn nach hinten Schung beim Überkopfwurf und werfe dann in einem Zug nach vorn, da geht es dann weit. Aber im Bach hat man ja nie den Platz dazu.
     
  5. Jensox

    Jensox Echo-Orakel

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    @Inni

    Meine subjektive Meinung zu der 70M ist, dass die Rute sich auch schön bei 3g Ködern aufgeladen hat und wie gesagt...Der unterschied zur 70L ist kaum wahrnehmbar. Mit einer dünnen geflochtenen oder einer dünnen mono, sollten deine Köder wunderbar fliegen und für den Bach reicht das auf jeden Fall.

    Ich habe mit der 70M Rute 2.Wochen in Namibia am Okavango gefisch und Köder von 2g-7g geworfen.
    Ich habe Tilapias und Nembwe (afrikanische Buntbarsche) gefangen und die Rute wurde von mir zum Ansitz auch zweckentfremdet, was dann auch der Grund für ihre Einkehr in die ewigen Jagdgründe war. :)
    An einem Abend ist mir ein kleines Krokodil auf den Naturköder gegangen und bevor ich wusste was am Haken hängt, hatte sich das Krokodil mit Höchstgeschwindigkeit im Schilf festgesetzt und sich für fast eine Stunde nicht bewegt. Ich war am verzweifeln, da auch ein heftiges Gewitter am aufziehen war. Naja...ich war dann wie bekloppt am retten, was zu retten ist und zog über meine Rute an der Schnur und es machte...Peng....Rute durchgebrochen und Kroko saß im Schilf. Die Story klingt verrückt...ich weiss :) ...
    Aber es war ganz einfach meine Schuld und die Rute hat wirklich Reserven, um auch bessere Fische zu drillen. Ich hatte auch schöne Welse mit der 70M fangen können.

    Du solltest die Rute aber eher für die feine Spinfischerei nehmen, weil dafür ist sie wirklich nett und bestens zu gebrauchen.
    Übrigens steht der Rute auch eine 2500 Rolle ganz gut und du holst damit auch bei den kleinen Ködern noch etwas Wurfweite heraus.

    Ich habe mal mit einem Forenmitglied über die 70UL via PN gesprochen. Der hatte die im Gebrauch...und vielleicht fragst Du ihn mal. Muss mal nachsehen, wie der Name war.

    Gruss,
    Jensox
     
  6. Jensox

    Jensox Echo-Orakel

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    Hier ist zu der Medium-Rute auch ein tolles Review. Zwar auf Englisch...aber gut zu verstehen und Du hast dann auch in etwa einen Plan, was man mit der Rute machen kann. Es wird darin auch erwähnt, dass die Wurfgewichtsangaben der Rute etwas zu hoch gesteckt sind. Die Rute passt mehr in den 2-12 Gramm Bereich. Das empfand ich auch so.

    http://www.luretour.com/?p=1886
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Mai 2015

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