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Spinnstops, Nachläufer und 8er Manöver

Dieses Thema im Forum "Hecht" wurde erstellt von Paragon, 9. Oktober 2007.

  1. Paragon

    Paragon Keschergehilfe

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    In jedem Katalog der Hersteller von Wobblern, Jerkbaits etc. kann man es immer wieder lesen:

    "gelegentliche Stopps während der Einholphase führen häufig zum Anbiss"
    " gerade das Absinken des Jerkbaits bei Stopps verführt ungemein und löst heftige Attacken aus"

    usw usw blablabla.....

    Nachdem ich heute mal wieder den Sherrif vom Kanal vor meine Füsse locken konnte, um Ihn minutenlang dabei zu beobachten, wie er sich meinen dämlichen Freddy Katzengang anschaute, um schließlich in der Tiefe zu verschwinden, muss ich hier einfach mal nachhaken, wie Eure Erfahrungen bei Spinnstops sind??

    Ich kann mich an ein einziges mal(!) erinnern, wo es geklappt hat. Beim Stopp eines Jerks, der langsam Richtung Grund tauchte.
    Ansonsten zuckt es bei mir eigentlich nur während der Einholphase, bzw. gerade wenn man richtig Gas gibt.

    Zur Weissglut bringen mich Nachläufer, wie der Koffer heute. Ganz gemütlich daddelte das U-Boot von Hecht hinter meinem normal geführten Köder. Als ich ihn bemerkte passierte das, was mir in derartigen Situationen immer passiert: Das Blut gefriert in den Adern, Schweiss auf der Stirn, die Pumpe rast und vor lauter Aufregung vergisst man zu kurbeln bzw. wird deutlich langsamer. Sofort vergrößert sich dann auch der Abstand zwischen Köder und Hecht, der offenbar das Interesse an dem mehr und mehr lahmenden Happen verliert.

    Einige wenige male konnte ich in derartigen Situationen die Nerven behalten und habe einfach richtig Gas gegeben und zack war auch schon die Atacke da.

    So nun bin ich mal gespannt. Gibt es hier die Master der Spinstopps, die Stein und Bein schwören, dass sie dabei schon etliche Esox zum Biss verleiten konnten? Oder doch eher beim erneuten Beschleunigen....

    Und wie sind Eure Erfahrungen bei Nachläufern? Für die gute alte 8 (kennt das hier überhaupt jemand?) habe ich meist einfach nicht die Nerven im richtigen Moment. Hat bisher nur wenige male gefunzt, dann aber echt krass- selbst nen Schniepelbiss ist heftig wenn zwischen Rutenspitze und Fisch nur 50 cm Vorfach sind....

    Grüße und lasst Euch von unseren Lieblingen nicht so ärgern wie ich heute von dem Brummer :cry:

    Paragon
     
  2. NorbertF

    NorbertF Master of Desaster Mitarbeiter Moderator

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    Ich habe ebenfalls die Erfahrung gemacht dass "gasgeben" meistens die viel bessere Idee ist. Die Flucht der Beute reizt ihn wohl viel mehr.
     
  3. DrGonzo

    DrGonzo Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Wenn ich einen Nachläufer sehe, gebe ich auch als erstes mehr Gas. Wenn er dann nicht beißt, probiere ichs mit einem Spinnstop, hat bei mir aber auch nur selten funktioniert.
    Die "Figure eight" hab ich noch nicht angetestet, da ich meistens vom Ufer angele.
    Ich habe aber auch durchaus viele Bisse bei Einholstops bzw. unmittelbar danach gekriegt, die ich eigentlich immer alle 5 bis 10 Kurbelumdrehungen einstreue. Ich denke, die Hechte die dann beißen, schnappen direkt aus ihrem versteck zu und haben den Köder noch nicht lange verfolgt.
     
  4. hdidi

    hdidi Schusshecht-Dompteur

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    Also ich fisch am Weiher schon mit sehr vielen Spinnstops und krieg auch dann noch Bisse, wenn keiner mehr welche bekommt.
    Als Köder hab ich nen Deka Hamakuru dran, der Weiher ist kaum tiefer als 3m.
    Mach ich wie folgt: Auswerfen und absinken lassen, bis er auf Grund liegt.
    Zwei flotte Kurbelumdrehungen, etwa 1-2sec. Pause, wieder zwei flotte Kurbelumdrehungen, Pause, usw.
    Die Bisse kommen meist, wenn ich das Kurbeln anfange, also aus der Absinkphase raus beschleunige.
    Beim Absinken rollt sich der Deka aber auch immer verführerisch auf eine Seite zusammen wie ein sterbendes Fischerl.
    Zumindest bei mir funzt das einigermassen, woanders weiß ich nicht.
    Vielleicht hilft es bisserl weiter :wink:
    Grüsse
    Dieter
     
  5. balla-barsch

    balla-barsch Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Mit dem Deka Hamakuru könnt das aber teuer werden , wenn viel Äste im wasser liegen!! :wink:
     
  6. hdidi

    hdidi Schusshecht-Dompteur

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    Hallo,
    No risc, no fun...... :D
    Spaß beiseite, da liegen schon paar Äste vom Biber drin, ansonsten ist der Boden recht eben, fast wie ein Suppenteller geformt.
    Und auf den Deka beissen sie halt eben, auf das andere Zeugs nimmer so recht.
    Kennen wohl die Seriennummern schon auswändig.... :oops:
     
  7. schlotterschätt

    schlotterschätt Barsch Vader

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    In meinem bevorzugten, sehr flachen und verkrauteten Hecht-See angele ich sehr gerne mit einem schwimmenden ABU-Tormentor. Alle 2-3 Meter mache ich einen STOP, das Ding steigt an die Oberfläche und rund 75% der Bisse kommen in diesem Moment. Selbst von der Oberfläche wurde er schon gepflückt. Mit Jerks' und Poppern ging es weniger gut. Bei benannten Nachläufern hat es schon desöfteren was gebracht, den Wobbler schnell gegen einen anderen Köder wie z.B. Spinner auszuwechseln. Der Hecht steht oft noch in der Nähe und lässt sich dann doch noch verleiten, zuzupacken.Ist natürlich kein " Generalrezept ".
    Bei der "Acht" wäre ich sehr vorsichtig ! Wenn der Winkel ungünstig ist und die Bremse nicht genau eingestellt ist, könnte das den plötzlichen Rutentod bedeuten. Habs' im Bodden beim Wat-Angeln selbst schon erlebt.

    MfG schlotterschätt
     
  8. CaptainEsox

    CaptainEsox Twitch-Titan

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    Wenn du deinen Köder mit "normaler" Geschwindigkeit einholst, so dass der Hecht den, so schon ,ohne viel mühe aufpicken kann ,und du dann noch langsamer wirst indem du einen Stop einlegst, verliert der Hecht definitiv sein Interesse!

    Rast dein Köder jedoch durchs Wasser ,so dass es den Hecht etwas mühe kosten würde ihn zu jagen, und du dann stopst, sieht der Hecht seine Chance und packt zu!

    Die Stops sollten nicht länger als 1 sek. dauern

    Was anderes: Wie willst du deinen Köder beschleunigen wenn er doch eh schon kurz vorm Boot oder ufer ist?
    Wie blöd vorm Ufer rumhüppen schaut sich der Fisch vielleicht ein paar sek. mit an, zieht dann aber ab weil er sich nicht für dumm verkaufen lässt!

    In dem Fall würde ich (wie schlottershad) 1:den köder raus, 2: merken wohin sich der Fisch verzieht, 3: fix nen neuen drauf 4: und ab die Post!

    mfg CE
     
  9. raubfischpolizei

    raubfischpolizei Finesse-Fux Gesperrt

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    beim hechtabgeln mach ich die stops weil es notwendig ist, den köder absinken zu lassen, um ihn darauf hin wieder ausbrechen zu lassen :idea: .
    die bisse kommen fast immer beim (gerne sehr kräftigen) anziehen.
    dieses jahr viel mir beim angeln mit jerkbaits auf,dass die attacken oft auf den letzten 1-2 metern vor dem boot erfolgten,als ich den köder eigentlich ganz schnell reinholen wollte um erneut zu werfen...da kann man sich hin und wieder ganz schön erschrecken 8O
     
  10. Paragon

    Paragon Keschergehilfe

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    Na das sind ja schon mal eine Menge Erfahrungen und vor allem scheint sich eine Tendenz herauszustellen, die ich bisher nicht berücksichtigt habe:

    Langsame Köderfürung und dann nen Stop ist völlig doof! Wenn Stops, dann bei schneller Führung. Habe es unter einem an der Oberfläche (um die Jahreszeit!!!) rumschnuppelnden Rotaugenschwarm getestet. Die ersten drei Würfe über den Schwarm, langsame Führung, nix.....vierter Wurf über den Schwarm, schnelle und aggro Führung mit kurzen Stops, zack hing her. War zwar nur nen Schniepel aber für mich Beweis genug!

    Danke und dicke Fische!
    Paragon
     
  11. Setjuk

    Setjuk Echo-Orakel

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    Ich kann das mit der schnellen Führung und kurzen Stopps bestätigen!
    Ich habe dieses Jahr viel mit schwebenden Wobblern gefischt die ich recht schnell und ruckartig durchs Wasser geführt habe, wobei ich immer wieder kleine Pausen eingelegt habe. Die Bisse kamen sehr oft in den Pausen oder in der ersten Beschleunigung nach einer Pause.

    Catain Esox Theorie mit der "chance" die sich der Hecht bei einer Pause eines ansonsten schnell geführten Köders nicht entgehen lassen will, klingt für mich daher sehr einleuchtend.
     
  12. mitch

    mitch Echo-Orakel

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    Ich denk mal es kommt auf das Gesamtverhalten der hungrigen Unterwasserburschen und den Köder an.
    Bei meinen Squirrel hatte ich fast alle Attacken während der Ruhephasen bzw. sofort nach dem Beschleunigen des Köders aus einer solchen.
    Bei Spinnern, Blinkern oder anderen Wobblern, vorallem Crankbaits, kamen die Bisse meistens beim Gas geben und nicht beim langsamer führen.
     
  13. tommi-engel

    tommi-engel Echo-Orakel

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    Die letzten paar Meter nochmal Gas geben. Das hat mir schon so manchen Biss gebracht.....
     

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