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Schildkröten in der Berliner Spree

Dieses Thema im Forum "Berlin & Brandenburg" wurde erstellt von Percarius, 15. Juni 2010.

  1. Percarius

    Percarius Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Moin BA,
    ich konnte letzte Woche beim Cityangeln in Berlin zwei Schildkröten in der Spree beobachten, eine kleinere (ca. 20cm) im Kupfergraben und eine etwas größere (ca. 30-40cm) in der Rummelsburger Bucht. Ich war ziemlich perplex, da ich solche Tiere noch nie in der Spree gesehen habe und nun gleich zwei in einer Woche 8O .
    Dem Aussehen nach müsste es sich (was ja nahe liegt) um die Europäische Sumpfschildkröte handeln http://de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Sumpfschildkröte .
    Ganz sicher bin ich mir aber nicht. Hat hier jemand auch schon mal welche gesehen, oder weiß etwas über eine Population in der Berliner Spree ?
     
  2. makomatic

    makomatic Bigfish-Magnet Moderator im Ruhestand

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    Evt. die hier? Florida Schmuckschildkröte
    Davon habe ich mal zwei auf Mais gefangen - im Graben in Norddeutschland.
    Sind wohl begehrte Terrarientiere und werden häufig ausgesetzt weil sie schnell groß werden.
     
  3. Kanalbarschjäger

    Kanalbarschjäger BA Guru

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    ja, wir haben auch sehr viele ausgesetzte schildkröten an allen erdenklichen "stillen" gewässern. habe selber schon eine beim köderfischstippen gefangen.

    teilweise sogar schnappschildkröten mit der größe eines bierkastens...(fast zumindest)
     
  4. Baraccus

    Baraccus Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Tiergarten (da aber eher in diesen "Teichen") hab ich auch regelmäßig welche beobachten können. Sind ausgesetzte in diesem Fall.
     
  5. angelkrankpati

    angelkrankpati Master-Caster

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    na guckt euch mal den Leo an die gabs aus BB

    Handgefangen :eek:
     

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  6. Woodii

    Woodii Bibi Barschberg

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    ich hab letzte Woche auch eine gesehen in der Alten Spree.
    die saß auf einem abgebrochenen Baumstamm und hat sich gesonnt.
    Als ich näher kam zum fotografieren trat sie die Flucht in die Seerosen an. :cry:
    Schade.
     
  7. angelkrankpati

    angelkrankpati Master-Caster

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    da mußte schnell den Kescher perat haben oder wie Leo sie per Hand einfangen!!!
     
  8. meierchen_online

    meierchen_online Echo-Orakel

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    Eigentlich wäre es schon sinnvoll, die Tiere einzufangen. Aber lieber Schildkröten in und um Berlin als Grundeln in der Havel wie es in Main und Co. der Fall ist :lol: Denen kann man nicht mehr so leicht Herr werden :lol:
     
  9. Percarius

    Percarius Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    So, konnte heute noch mal ein Exemplar (vermutlich das identische wie vor zwei Wochen) in der Rummelsburger aus der Nähe betrachten. Es müsste sich um eine Rotwangenschmuckschildkröte handeln, also ausgesetzt. :roll:
     
  10. Thali

    Thali Twitch-Titan

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    hatte auch letztens erst eine Gelbwangenschildkröte am haken gefangen auf einen tauwurm ,dachte erst ist ein stein .gefangen janowitzbrücke.
     
  11. cpt.Keule

    cpt.Keule Belly Burner

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    .....im "Tegeler Fliess" gibts davon ne ganze Herde ;) Gleich hinter der Bibliothek.....
     
  12. henning1980

    henning1980 Nachläufer

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    Hallo, wenn es Europäische Sumpfschildkröte sind, haben sie sehr lange Schwänze und sind gepunktet. Habe drei Tiere (mit Genehmigung und Papiere) zu Hause. Wenn sie noch klein sind , haben sie noch keine Punkte auf den Panzer.
     
  13. waldgeist

    waldgeist Gummipapst

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    Habe vor Jahren mit einem Kumpel auch mal welche im Kupfergraben gesichtet und kurzerhand per Kescher gefangen. Am ende waren es 3 Tiere. Mein Kumpel nahm sie, als erfahrener Terrarist (nicht Terrorist) mit nachhause.
    Ich finde sowas einfach scheiße von den Haltern. Was soll das? Die Tiere einfach in der Spree aussetzen? Wie lange sollen die dann dort überleben? Idioten! :evil:
     
  14. berlinerzander

    berlinerzander Master-Caster

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    Interessantes Thema!!
    Die Schildkröten werden wie schon geschrieben ausgesetzt weil sie einfach zu groß werden. Der Zoo hat genau dafür mal einen Teich angelegt doch leider ist dieser so vollgeladen dass sie seit Jahren keine mehr annehmen!
    Die Tiere stört es nicht bei unseren Temperaturen aber trotzdem ist es kein angemessener Lebensraum für die Tierchen. Doch mal ehrlich: lieber in einem großen See mit viel Struktur anstatt in sonem viel zu kleinem Glaskasten zu versauern. Da haben die es eigentlich ganz gut getroffen !
     
  15. Meridian

    Meridian BA Guru Moderator im Ruhestand Gesperrt

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    Gerne, aber nicht hier.

    Die Tiere überleben milde Winter definitiv. Bei Bedingungen wie vergangenen Jahr mit wirklich strengen Barfrösten ohne Schneeschutz --> KEINE CHANCE !
    Wäre es so einfach, gäbe es hier bereits kleinere Populationen.
    Dies ist GottSeiDank noch nicht der Fall.

    Autochton gibt es lediglich Restpopulationen von Europ. Sumpfschildkröten. Jedoch auch um diese ist es nicht gut bestellt. Überformte Einheitslandschaft durch den Menschen, dadurch stetig wiederkehrende Hochwasser, sowie Waschbären machen den letzten Individuen bzw. den Bruten das Leben schwer.

    Weiterhin wäre es fatal zu glauben, dass ein Aussetzen von Europ. Sumpfschildkröten (JA, selber Gattungs- und Artenname) irgendwie Abhilfe schaffen könnte ! Im Gegenteil !
    Oftmals sind diese Tiere mit Heimat Spanien, Italien o.ä. in ihren genetischen Grundeigenschaften so anders manifestiert, dass eine Vermischung dieser Erbinformationen FATAL wäre.
    Südeurop. Tiere halten eine deutlich kürzere Winterruhe, als einheimische Tiere. Winterruhezeiten werden nicht nur Temperaturbedingt eingehalten, sondern sind z.T. genetisch verankert. Einer Vermischung hätte die Folgen, dass einheimische Tiere unseren teilweise schon recht kalten/langen Wintern zum Opfer fallen könnten, bzw. aufgrund zu langer Vollaktivitäten im Herbst/Spätherbst Energiereserven welche eigentlich für die Winterruhe bestimmt sind, aufbrauchen und ungesehen in ihrer Ruhephase verenden !

    Die Problematik der ausländischen, teils exotischen Wasserschildlkröten ist der Markt, sowie die Regulierungsbehörde. Und natürlich auch den Dreck und Schmutz den solch ein großes Tier irgendwann in seinem Becken hinterlässt.
    Zu DDR Zeiten wurde so etwas besser geregelt. Abgabe nur weniger Arten über bestimmt Zeiträume und in bestimmten Stückzahlen.
    Es gab keine Schwemme für jedermann an jeder Ecke. (NEIN, kein Grundsatzproblem der Beschaffungsproblematik von damals, sondern einfach ordentlich reguliert !)

    Gruss meridian

    p.s.: Für grundsätzlich Interessierte - die DGHT gibt da generell einige Infos zu Amph. und Reptilien preis.
     

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