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Ruteneinfluss auf Bissverwertung

Dieses Thema im Forum "Ruten" wurde erstellt von man1ac, 26. Mai 2015.

  1. man1ac

    man1ac Echo-Orakel

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    Sers!

    Ich hab eine Frage, bzgl. dem Runteneinfluss auf die Bissverwertung!
    Ich war gestern zusammen mit meiner Freundin (hat den SChein 1 Woche, erste richtig großer Anteltag) auf Barsche angeln.

    Ich fische eine Shimano Brenious an einer Palms Molla MSGC-65ML2F und meine Freundin (für den Einstieg) eine Jackson STL X Pro Light mit einer Spro Black Arc 8200.
    Ich lasse jetzt mal Verarbeitungsqualität und den Quatsch außen vor:
    Abseits des eventuellen Einflusses von Erfahrung (Anhieb setzen und Drill ausführen) fiel mir folgendes auf als ich mit der Jackson Kombi ein paar Testwürfe gemacht hab.
    Wir haben beide ein T-Rig gefischt mit 3" Gummi, 5,25g Bullet.

    Aufgrund der betonteren Spitzenaktion ist das gnerelle Feedback über Gewässergrund bedeutend besser bei der Molla. Im direkten Vergleich fühlt sich die Jackson eher nach einem "Regular" Taper an.
    Sobald die Barsche den Köder entdeckt haben beginnt das Spiel zwischen "Tack Tack Tack Tack Tack" und "Zack" - Hab dich :lol: Dort hat die Jackson meines Gefühls nach einen bedeutenden Nachteil, nämlich dass diese einfach viel mehr Feedback frisst und sozusagen einfach eine Totzeit einführt.

    Das Ergebnis war, dass ich/wir/meine Freundin bedeutend mehr Anhiebe versemmelt haben als mit der Molla.
    Ist sowas beim Gufieren aktiv auf eine Rute zurückzuführen? Oder eher auf Technik und "einstellen" auf die Rute/Rolle Kombi?

    Es geht hier jetzt nich um teuer vs. billig oder gut vs. schlecht. Ist eher technisch bezogen. Klar wird hier der Einfluss mit Erfahrung noch eine Rolle spielen und subjektiv gesprochen fühlt sich die Jackson fürs Gufieren an wie ein tauber STock :D

    Ich hoffe mal auf Expertenrat an der Stelle :)
     
  2. Krüppelschuster

    Krüppelschuster Gummipapst

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    Hey

    Es könnte tatsächlich an der Rute liegen. Eine weichere Rute puffert den Anhieb verständlicherweise mehr als nen härterer Blank. Dafür können die Fische bei einer weichen Rute den Köder besser ansaugen weil sie leichter nachgibt. Hast sie denn auch mal mit der Molla gefischt? Wie groß ist der Unterschied in der Länge der Ruten?
     
  3. zeefix

    zeefix Master-Caster

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    Allgäu
    Ich würde mich zwar nicht im Expertenrat sehen, aber deine Erfahrungen sind mir sehr bekannt ;-)

    Generell gilt ja, je "steifer" der Stock desto besser das "Tock"! Da ist es erstmal egal, was du für ne Qualität hast. Eine sehr steife 30€ Rute, sollte über Grund ein besseres Feedback geben, als ne 200€ Wabbelrute.

    Ich bin auch auf den Trend mit aufgesprungen, immer sehr harte, schnelle und steife Ruten für die Gummiangelei auf Zander zu holen. Ist aus meiner Sicht mit Finesse Methoden auch sinnvoll, da die "Direktheit" besser ist. Beim normalen Jiggen bevorzuge ich mittlerweile allerdings eine Rute, die ein steifes Rückgrat hat, aber eher eine weiche Spitze. (z.B. Tiboron von Sportex). Dann muss allerdings die Qualität des Blanks sehr hoch sein um die Differenz der Feinfühligkeit zur steifen Rute aufzufangen.

    Also kurz und knapp, sag ich...je hochwertiger der Blank, desto weicher kann die Aktion sein. Ein Knüppel gibt eigentlich immer gutes Feedback, egal welche Preisklasse.

    Viele Grüße
     
  4. man1ac

    man1ac Echo-Orakel

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    @Krüppelschuster: Die Ruten sind beide 2m lang (+-2cm) oder so und auch vom WG her vergleichbar 5-18 die Molla und 5-25 die Jackson!
     
  5. ferdibing

    ferdibing Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Wie sind die beiden denn geteilt? Ich habe den Eindruck, dass die Rückmeldung über die Rute bei einteiligen generell besser ist...vielleicht weil die einzelnen Fasern im Blank durchgängig sind?!
     
  6. man1ac

    man1ac Echo-Orakel

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    Beide 2teilig ;)
     
  7. evader

    evader Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Ich persönlich fische für Barsch nur noch UL Ruten, so filigran, das mich so mancher schon fragte ob die überhaupt nen mittleren Barsch aushält... Doch selbst 44er Barsche sind in 2-3min ausgedrillt...

    Weichere Ruten senken die Ausschlitz Gefahr deutlich, die Barsche können den Köder, trotz gespannter Schnur problemlos einsaugen. Ich verstehe sowieso nicht wieso man bei Barschen wie ein verrückter mit voller Kraft anhauen soll/muss :confused: Seit ich ausschließlich Gamakatsu Haken nutze, hacken sich die Barsche wie von selbst! Dabei reißt man dem Barsch nicht sein Maul kaputt und er schlitzt im Drill nicht aus.

    Das Erlebnis im Drill ist auch eine ganz andere Welt, als mit den ganzen Brettharten Ruten. Aber jeder wie er es meint ;)
     
  8. felixR

    felixR Finesse-Fux

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    @ evader
    Was fischt du denn für Köder auf barsch. Ich benutze auch gerne ganz leichtes tackle. Aber bei manchen Ködern wie FSI in 3,3' mit nen 5 Gramm Kopf nehm ich doch lieber ne ml Rute, zur Not geht auch die L aber dann schön sinnig beim werfen.
     
  9. evader

    evader Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Ich fische Überwiegend Keitech Shad Impact 3" am DS und einem 5gr. Blei. Das ganze fische ich Vertikal, wobei es sich auch recht gut noch werfen lässt. Einen 3gr. Spinner oder Tyni Fry 48 bekomm ich aber auch ordentlich raus.

    Kleine Easy Shiner an 3-5Gr Kopf gehen auch super.
     
  10. felixR

    felixR Finesse-Fux

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    Ok, dann ist das natürlich kein Problem.
     
  11. man1ac

    man1ac Echo-Orakel

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    So Leid es mir tut (dennoch danke, mit der Ruteninfo), aber die Relevanz als Antwort auf meine Frage erschließt sich mir zu 0%. Bzgl. "Kraft benötigt zum einsaugen" - Das Einsaugen findet fast nie in direkter Zugrichtung der Schnur statt, das gefischte Rig hat da auch noch maßgeblichen Einfluss. Sowas einfach zu pauschalisieren ist schlichtweg falsch.
     
  12. joerg

    joerg Gummipapst

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    Ich kenne das auch gut, dass Ruten mit schlechterer Rückmeldung, weniger Bisse verwerten.
    Das hängt mMn auch mit der Reaktionszeit zusammen.
    Je früher man einen Biss erkennt, je früher kann man den Haken setzen.
    Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich auch, das der Fisch länger den Köder attackieren kann, und somit den Braten der fake Beute richt.
    Soll heißen, der Fisch hat den Köder schon wieder ausgespuckt, bevor der Anhieb an Selbigem an kommt.
     
  13. man1ac

    man1ac Echo-Orakel

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    GEnau das hättte ich auch vermutet.

    Man braucht da den idealen Kompromiss bzw. "Zeit zu fressen" und "Zu wenig Zeit zum Ausspucken" :D
     
  14. MorrisL

    MorrisL Barsch Vader

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    Ich nehme sowohl beim C Rig , als auch beim T Rig immer vorsichtig Spannung auf , entweder über die Rolle oder duch leichtes Heben der Rutenspitze. Beide werden an einer Fahreheit UL -7g oder Fahrenheit BC -18g gefischt. Die Spitzen dieser Ruten sind sehr "Einsaugfreundlich ". Danach kommt aber Power. Ungefähr soviel Spiel habe ich dann auch . Bei Rigs ist es schwieriger den richtigen Moment zu erwischen , es knallt selten so klar wie beim Jiggen. Aber das System auf dem gerade noch vertretbaren Maximum an Spannung zu halten , hilft zumindest beim T rig schon sehr , beim C Rig auch , aber da ist die Ungenauigkeit noch sehr viel größer . Wenn ich dort unsicher bin hebe ich leicht das Tungsteen an , durch langsames Kurbeln , oft fasst dann der Barsch nach und der Biss wird wesentlich direkter fühlbar. Inwieweit Ruten das verschleiern oder begünstigen kann ich aber nicht beurteilen , habe dafür damals schon 1a Werkzeuge gewählt , jedenfalls empfinde ich das nicht mehr als noch steigerbar... .

    Grüße Morris
     
  15. joerg

    joerg Gummipapst

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    Technisch fische ich die Rigs, auch wie MorrisL beschrieben hat.
    Nur nutze ich eine Molla 62MLXXF (BC) für Rigs zwischen 5 und 15g Gesamtgewicht.
    Durch den sensiblen Solidtip, ist die Rute genial für Rigs wie Ich finde.
     
  16. KnusprigBackfisch

    KnusprigBackfisch Echo-Orakel

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    Bei GuFis greife ich eigentlich nur aufgrund der besseren Köderpräsentation zu weichen Ruten. Schwer zu beschreiben, aber dieses Nachfedern sieht bei Gummiködern irgendwie überzeugender aus. Wenn ich dagegen Wobbler oder Spinner fische nehme ich eine sehr harte Rute und schlage dabei auch quasi nie an. Durch die "Brett-Aktion" ist das sozusagen die Selbsthak-Methode fürs Spinnfischen ^^
     
  17. stussy-23

    stussy-23 Forellen-Zoologe

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    @man1ac,
    was für Schnüre hast Du auf den Rollen?
    wenn nicht selbiges verwendet wird ist da auch noch ein Faktor der hinzukommt.

    ich bin mittlerweile wieder zurück bei Stroft GTP 1 4,5kg wie ich nach vielen ausprobieren feststellen musste die "beste"
    davor dünner FC.

    lg
     
  18. Walstipper

    Walstipper Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Diese hier:
    http://www.angelsport.de/__WebShop__/product/angeln/jackson-stl-x-pro-lite-spin-rute/detail.jsf ??

    Dennnoch vergleichst du hier ne 20.000 JPY Rute mit einer für 40€. Man muss nicht immer alles auf Qualität schieben oder sonst wie auf den Putz hauen, aber wenn man den Werbetext von Jackson ließt, und deine Beschreibung eines regular-Tapers, dann bekommt man von Jackson doch wieder genug, oder nicht? Fakes noch und nöcher, blödestes Award-Geschwafel von nicht selbst produzierten Ködern, oder einer mit titanfarbenen Guides und Alu-Windingchecks beworbenen highend-Karottenrute für ~300€. Ist und war schon immer sehr dubios und riecht extrem nach Blendwerk. Ohne dir die Gerte madig zu machen, wirklich.

    Kein leichtes Thema. http://www.tackletour.net/viewtopic.php?f=46&t=44424
    Oft vergessen wird, das die steifere Rute mehr Material dran hat, welches den Übertragungsweg bewältigen muss. Desweiteren stellt sich die Frage, ob feines Feedback gefragt ist, oder z.b ein starkes Tock.
    Bei feinstem Feedback, z.b dem Aufsetzen kleinster Köpfe, haut die "steif überträgt mehr"-Logik nicht hin, weil du bei einer 100g-Jerke selbstverständlich garkein Aufsetzen eines 3g-Kopfs mehr merkst, während eine L-Jigge das durchaus kann.
    Ich bilde mir darüber hinaus auch ein, das z.b eine ML-Rute Mittelstarke Bisse stärker übertrug als eine Unzenrute. Glaube also nicht das die Elastizität des Blanks auch immer die Energie vom Biss schluckt.
     

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