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Rute Ausbalancieren

Dieses Thema im Forum "Ruten" wurde erstellt von simmi321, 14. Oktober 2014.

  1. simmi321

    simmi321 Echo-Orakel

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  2. Jamdoumo

    Jamdoumo Gast

    In Deiner Anleitung ist meiner Meinung nach ein kleiner Fehler drin. Es ist SEHR SEHR wichtig -wenn man den Korkgrif zum lösen der Endkappe in kochendes Wasser gehalten hat, diesen mind. eine Nacht trocknen zu lassen. Zu Deiner Frgae: Ich persöhnlich halte nicht wirklich etwas davon es nachträglich zu machen. Für meinen Geschmack konzentriert sich so zu viel Gewicht auf eine zu kleine Fläche. Das bringt Schwingungen.
     
  3. KnusprigBackfisch

    KnusprigBackfisch Echo-Orakel

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    Habe sowas auch schon einmal gemacht, allerdings etwas diletantischer mit Wickelblei und Heisskleber anstatt der Eisenstange :) Hat auf jeden Fall was gebracht. Angeln mit ausbalancierten Ruten ist immer angenehmer vor allem bei schneller abwechslungsreicher Köderführung. Noch besser ists natürlich man stimmt beim Kauf gleich Rolle und Rute aufeinander ab - Nur manchmal ist das eben nicht möglich, weil man unbedingt eine bestimmte Rolle oder Rute haben möchte.
     
  4. BarschGuido

    BarschGuido Master-Caster

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    Eine Rute per Rolle auszugleichen ist so gut wie unmöglich. Außer du hängst da ne 2kg Rollrle ran. Sorry für die ausdrucksweise aber ich frage mich echt wer sich diesen Blödsinn ausgedacht hat.

    Warum ist das so? Physik 5te Klasse Hebelwirkung.

    Der Gewünschte Schwerpunkt liegt meißt unmittelbarbar neben den Rollenfuß. Dann hat man einen Hebel von vllt 5cm und auf der anderen Seite hat man mal locker einen Hebel der 160cm lang ist. Ein Paar Gramm zuviel reichen aus damit ne selbst ne 350g Rolle das nicht mehr ausgleichen kann.
     
  5. Zanderlui

    Zanderlui BA Guru Gesperrt

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    Noch dazu kommt das viele die Rute direkt am Schwerpunkt greifen, so dass egal welches Gewicht die Rolle hat dies keinerlei Einfluss nimmt, da ist es dann immer sehr lustig wenn jemand schreibt mit der und der Rolle habe ich die Kopflastigkeit beseitigt, noch dazu wenn der junge dann sagt er greift am Rollen die Rute...
     
  6. MikeThePike

    MikeThePike Echo-Orakel

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    Ich finde die Idee mit dem Metallstab schlecht. Barsch Guido hat es ja schon angesprochen, Hebelwirkung. Der Stab erzielt mit dem meisten Gewicht keine gute Hebelwirkung weil die Masse viel zu nah am Schwerpunkt liegt, ein kleines Tungsten Gewicht direkt unter der End-Kappe ist viel wirkungsvoller. Mit dem Stab macht man nur die Rute schwerer, das ist die Hauptauswirkung. Deswegen gibt es ja auch Ruten mit Wechselgewichten an der Endkappe.
    Insofern Simmi, ausbalancieren ja, dann aber nicht so. Auch die Ermittlung des Schwerpunktes kann gar nicht funktionieren, wenn du einmal ne Punktlast nimmst und danach nen Stab einbaust.
    Jamdoumo hat auch was wichtiges angesprochen: Schwingverhalten des Gesamtsystems. Ich bin manchmal erstaunt wie sich das Verhalten von Blanks ändern kann, wenn eine Rolle dran hängt. Deswegen beim trockenwedeln im Laden nie ohne Rolle. Ich würde nie, NIE, sowas gleich fest einkleben. Erst mal so anbringen das man alles schnell wieder Rückgängig machen kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Oktober 2014
  7. KnusprigBackfisch

    KnusprigBackfisch Echo-Orakel

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    Naja was heisst "ausgleichen", manchmal passt es halt einfach perfekt und manchmal gar nicht. Es ist dabei auch nicht ganz unwesentlich ob die linke Seite aus 1,95m Kohlefaser oder aus 3,0m Vollglas besteht ;)
     
  8. BarschGuido

    BarschGuido Master-Caster

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    Es reicht schon wenn die letzten Ringe zu groß sind. Wie gesagt. Da geht es um wenige Gramm.

    Deshalb bin ich auch allgemein kein Fan der Megaleichtbau Ruten. Da wird oft versucht das letzte Gramm zu sparen. Oft aber am falschen Ende.
     
  9. ururu

    ururu Belly Burner

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    cool,
    habe sowas schon lange gesucht!
     
  10. simmi321

    simmi321 Echo-Orakel

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    Hast du deine schon ausbalanciert?
     
  11. ?schneider?

    ?schneider? Echo-Orakel

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    Meine Meinung ganz allgemein zum ausbalancieren:
    Ist 'ne gute Sache, aber mit Einschränkungen. Bei langen Ruten (270 aufwärts ) und höheren WG sollte man nicht versuchen den Balancepunkt auf Teufel komm raus in Höhe Spulenkante zu bekommen. Dafür würde man zuviel Gewicht brauchen und das schwingt nach. Mehr als 20/30 Gramm würde ich nicht verbauen. Bei kürzeren Ruten kann man damit die perfekte Balance herstellen, bei etwas längeren muss man mit geringer Kopflastigkeit leben.
     
  12. Fr33

    Fr33 Barsch Vader

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    Abend,

    je nach Blank KANN man auch noch 50gr als Kontergewicht im Rutenende verbauen. Alles darüber würde ich aber auch nicht machen.... 20-30gr sind ein gutes Maß. Eine Rute mit zuviel Gewcht im Heck schwingt unschön nach....
     
  13. Mrfloppy

    Mrfloppy Echo-Orakel

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    Ich finde die Idee gut, wenn ich da an meine rocke oder meine orenji denke... die sind schon ziemlich kopflastig. Leider sind die abschlusskappen bombenfest eingeklebt.
     
  14. ?schneider?

    ?schneider? Echo-Orakel

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    Mit heißem Wasser (ggf. auch reinstellen) und ner Rohrzange dürftest du die Kappe abbekommen. Kann aber sein, dass die Kappe dann wegen der Rohrzange optisch im Eimer ist.
     
  15. JohannesFranz

    JohannesFranz Echo-Orakel

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    Kann sogar sein, dass du anschließend mit ner neuen schwereren Abschlusskappe schon zufrieden bist. Wenns vernünftig gemacht ist siehst du nix davon, außer dass es halt ne andere kappe ist
     
  16. Klausi

    Klausi Bigfish-Magnet

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    ... habe dergleichen ja bereits desöfteren praktiziert, da ich ja meine Ruten doch lieber selber baue. Ihr glaubt nicht, was zwei, drei Gramm an Ringgewicht bei 6 Füßen Länge an Auswirkung haben. Gerade bei preiswerten Ruten mit durchaus guten Blanks werden Billigringe mit Stahlrahmeen verbaut, mitunter auf einem 2-14-g-Blank bis obenhin Doppelstegringe bzw. auch mit durchaus zu großen Durchmessern... Da jibb´et nur eines: Ringe runter von´ne Rute und entweder in die Tasche greifen und Titanrahmen bestellen, oder wenigstens Einstegringe und/oder kleinere Ringdurchmesser. Danach kann man immer noch zusehen, wie man mit Kontergewichten im Handteil klarkommt - was bei Ruten über 2,40 m wenig Sinn macht, da die Hebelkräfte gegebenermaßen einfach höher sind. So habe ich mir mal eine BC-China-lady für unter 40 Tacken geleistet (1/16-1/4 oz), die ständig nachschwippte. Alle Ringe runter und die ersten drei 3,5 Durchmesser Einsteg drauf... nix schwippen mehr. Sowohl SQ 61 als auch Tiny Fry 50 ohne Probleme... Blank ist ausgezeichnet- nur die Masse oben drauf machte ihn schwippig. Ebenso war es beim Umbau meiner Skelli 4-24g zur Baitcaster. Da habe ich allerdingens das viel zu lange Handteil abgesägt und bin mit inem Kontergewicht von knapp einer Unze wunderbar klargekommen. Dat Dingen wiegt (mit kleineren Ringen) dennoch nur 122 g.
     

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    Zuletzt bearbeitet: 7. Dezember 2014

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