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jackazz12

Gummipapst
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Hi Leutz!
Da ich erst im letzten Winter mit dem Spinnfischen angefangen habe habe ich noch nicht so viel Erfahrung mit dem Drillen von größeren Hechten....!

Ich habe dieses Jahr ca. 25Hechte gefangen und davon keiner über 60cm! :oops:
Und als ich mal ein ca. 80er Hecht im drill verloren habe erklärte ich es mir dadurch das ich da meine leichte und weiche Barschrute hatte.
Aber nun reicht es!

Gestern habe ich nach einem erfolglosem Tag noch mal nen 15cm Gufi an das Vorfrach gemacht und ein 85-100cm Hecht is eingestiegen! :) :D
Doch nach einem kurzen aber heftigen drill(der Hecht hat mehr druck gemacht als ein 20Pfund Karpfen)ging irgendwie die klemmhülse vom vorfach auf und der Hecht war weg :cry: :cry: :cry: :cry: .

Ich habe auch noch ca. 5kleinere Hechte verloren und denke das ich etwas falsch mache!
Könnt ihr mir ein paar Tip szum richtigen Anhieb bzw. Drill geben?
Danke
 

Pitti

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Hallo jackazz12, mit der kleinen Geschichte die Du da erzählt hast werden die meisten nur vermuten können. Erzahl mal lieber mehr über Deine Geräte zusammenstellung und verwendete Schnur unsw. , dann kann man Dir vieleicht mit ein paar Tips helfen.Gruß Pitti
 

jackazz12

Gummipapst
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Also ich habe eine ultimate spin h rute mit 40-80g und ne 17er fireliner mit no knotverbinder am stahlvorfach.
Zum Hechtangeln verwende ich meist 15er Gufis mit zusatzdrilling und mind. 5er Spinner.
noch was?
 

Jakob

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wichtig ist vor allem die bremseinstellung und ein richtiger anhieb.
beim anhieb setzen habe ich die bremse relativ weit zu,wärend des herandrillens/hernapumpens ist die bremse normal eingestellt und bei der landung mache ich die bremse noch einmal etwas auf um eine letzte flucht zuverlässig abfedern zu können.
so etwas geht natürlich mit einer kampfbremse am besten.
cu Jakob
 

CatchAndReleaseIt

Barsch Vader
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... die Combo scheint mir schon O.K. ... allerdings solltest Du kapitale Fische gerade zu Beginn des Drills nicht zu hart rannehmen - das geht zu sehr aufs Material (z.B. die Klemmhülse) und kann ein Ausschlitzen des Hakens verursachen ...
Versuche lieber, den Fisch erstmal nur zu halten und mach die Rollenbremse generell nur soweit zu, daß die Rutenaktion zu 90% ausgelastet ist. Damit bekommst Du, wenns nicht gerade ein 1,50+ Wels ist, auch große Fische in den Griff.
Positiver Nebeneffekt: Der Fisch wird im Drill nicht so wild und läßt sich besser dirigieren ...
Sei lieber etwas vorsichtiger und spiele auf Zeit ...
Nur wenn der Fisch versucht, ein Hindernis zu erreichen (versunkene Baumkrone etc), nimm ihn härter ran.
Vermeide, daß er (aus dem Wasser) springt (Ausschlitzgefahr) ... daher die Rutenspitze wenn möglich runter und nicht zuviel Druck machen.
Beim Landen den Kescher vorher schon in Wasser und dann den Fisch über den Kescher führen ... niemals den Kescher zum Fisch ...
Eine Handlandung eines größeren Hechtes würde ich Dir nicht empfehlen. Das kann böse ausgehen ... so etwas lieber erstmal im Trockenen üben oder sich von einem erfahrenen Angler zeigen lassen ...

:arrow: so sollte es dann eigentlich auch beim nächsten Mal klappen ...

... aber denk dran: irgendwas ist ja immer :wink:

Gruß

C&RiT
 

jackazz12

Gummipapst
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Danke C&Rit!
Die Rute halte ich auch immer Tief außer bei Hindernissen!
Ich hoffe der Hecht kann sich vom Köder befreien und wird erneut zu packen 8)
 

godfather

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hi jackass!
am schwierigsten finde ich es, während des drills ruhig und besonnen (cool) zu bleiben. denn nur dann laufen auch alle aktionen kontrolliert ab!
wenn bei mir ein besserer hecht in größeren tiefen beisst (6m+) schaue ich, daß er sich dort unten austobt und nicht mehr so viel theater an der oberfläche macht. trotzdem muß während des drills immer ausreichend druck auf der schnur sein!
 

friesenmuli

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Hi


Irgend wie ist sieht es aber auch geil aus wenn ein Hecht während des drills aus dem Wasser springt :lol:
 

Jakob

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friesenmuli schrieb:
Hi


Irgend wie ist sieht es aber auch geil aus wenn ein Hecht während des drills aus dem Wasser springt :lol:
das schon,aber es ist einer der kritischsten situationen beim drillen!
cu jakob
 

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was macht man eigentlich wenn ein hecht ausm wasser hüppt ? *grübel*
meine waren bis jetzt eher "lahm"
habs bis jetzt nur in videos gesehen das ein hecht ma richtig ausm wasser hüppt
 

micha78

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Hi jackass ich hoffe du merkst an deiner rute ob es ein grosser fisch ist oder ein kleiner, ein grossen fisch darfst du nicht so schnell hochpumpen.(wegen deiner klemmhülse ich denke mal du benutzt klemmhülsenzange)
 

Thomsen

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Jack,

ist einer Deiner Lieblingsköder nicht ein Mepps-Spinner?
Benutzt Du Flexonit als Vorfach?
 

jackazz12

Gummipapst
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Hi Thomsen
wenns um Spinner geht finde ich den gelben meps agila in größe 5 und farbige spro-spinner am besten.
ich benutze aber 10kg stahlvorfach von balzer
 

Thomsen

Gummipapst
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Und das bastelst Du selbst?
Oder benutzt Du vorgefertigte?

Sind zuverlässig leichtgängige Wirbel gegen Drall integriert: einer oder mehrere, wenn ja, was für welche? Vielleicht ist Dein Vorfach-Material ja auch so drallempfindlich wie Flexonit?
 

friesenmuli

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Ich halte von den meisten vorgefertigten Stahlvorfächern nicht sehr viel da sie desöfteren von minderer Qualität sind .So ist es mir früher selber untergekommen das sich die Wirbel und Einhänger verabschiedeten.

Jetzt bastele ich mir meine Vorfächer immer selber zusammen .Dann kann ich wenigstens auf mich selber schimpfen.
Aber der große Vorteil liegt natürlich beim Selbstbau in der Zusammenstellung der einzelnen Teile.

Ein verdrallen bei Flexonit kommt eigentlich nur vor wenn man einen Fisch HECHT gelandet hat. Da ich aber immer einen gewissen Vorrat an Ersatz mit mir führe stellt es kein sonderliches Problem dar.

Normales Stahlvorfach aus dem Handel verdrallt übrigens genauso beim Drill eines Fisches.

Der Vorteil von Flexonit liegt klar darin das es sehr dünn und geschmeidig ist.
Es eignet sich sehr gut zum Ansitz auf Zander. Ansonsten nehme ich es immer wenn ich auf Barsche spinne. Da ja immer mal ein Hechtlein zwischen hauen kann.

@Jackass 12

Wenn du baust, benutze immer eine Klemmhülsenzange, da sie die dafür vorgesehenen Aussparungen hat. Was noch zu erwähnen währe, nehmen auch immer die richtigen Hülsen für die entsprechende stärke des verwendeten Materials. :wink:

@Thomsen

Da du ja auch etwas Nachhilfe in Sachen Vorfach bauen brauchst hoffe ich auch dir ein wenig geholfen zu haben. :wink:
 

Thomsen

Gummipapst
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friesenmuli schrieb:
Ein verdrallen bei Flexonit kommt eigentlich nur vor wenn man einen Fisch HECHT gelandet hat. Da ich aber immer einen gewissen Vorrat an Ersatz mit mir führe stellt es kein sonderliches Problem dar.

Dein Problem entsteht genau dann, wenn Du einen (Kunst)Köder verwendest, der Schnurverdrallung fördert, ohne vorher Gegenmaßnahmen getroffen zu haben (Spinner, manche Blinker...und das bleibend, wenn Du sie auch nur zeitweilig verwendest....ist wie bei Telefonschnüren).
Zweiter Satz: kein Problem für Dich vielleicht, evtl. aber für Deinen letzten Fisch nach dem Abriss....
 

friesenmuli

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@Thomsen schreibt. (Dein Problem entsteht genau dann,)



Kann mich nicht entsinnen geschrieben zu haben dass es mein Problem ist!

Ich benutze Wirbel in meinen Montagen! Es gibt auch sehr gute Dreifachwirbel die den Drall sehr gut herausnehmen.
 

stadtangler

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@jackazz12: ich habe 1997 in den kleineren brandenburger seen mit dem (hechtangeln) begonnen. anfangs sind mir praktisch alle grösseren hechte ausgestiegen. entweder anhieb verpennt, oder knotenlosverbinder schlecht gewickelt oder... aber der grösste fehler war meine ungeduld. vor lauter freude über den grossen fisch wollte ich ihn schnell landen. bis zum boot( oder zum ufer) ging das auch immer ganz gut, denn die hechte haben nicht allzudoll gekämpft und ich angelte anfangs mit ziemlich starkem gerät. als sie dann aber das boot (oder mich) erblickt hatten, wollten sie unbedingt reissaus nehmen und sind ausgeschlitzt oder unters boot, oder noch schlimmer am e-motor oder am steg hängengeblieben. diverse gute hechte sind mir so verloren gegangen. nachdem dann der fischer auf einem der seen einen hecht von 112 cm in der reuse hatte, genau an der stelle, an der ich tags zuvor fast zehn minuten mit einem gekämpft hatte, da war es zeit umzudenken.
von nun an habe ich mich sehr konzentriert beim fischen. habe meine montage immer noch mal überprüft und notfalls doch noch einen karabiner oder ein stahlvorfach ausgewechselt und auf die schärfe der drillinge geachtet. beim gummifischen habe ich den zusätzlichen drilling ebenfalls nie ausgelassen und aufgepasst, dass er richtig eingehängt ist. ich habe mich beim einholen konzentriert und versucht, die jeweiligen gewässertiefen richtig zu befischen. aber das wichtigste war, das ich mir beim drill viel zeit gelassen habe. erst wenn der hecht wirklich müde war, habe ich ihn ans boot geholt und habe seitdem kaum noch einen fisch verloren. ich halte die schnur immer auf spannung und die rute unten, damit kann man meistens verhindern, das der fisch springt. sollte es dennoch passieren, dann versuche ich, die schnur trotzdem auf spannung zu halten und den hecht mehr zu führen, ohne ihn aber gleich ranzuholen. denn solange er springt, ist er bestimmt nicht müde. und ich habe es oft erlebt, das auch kleinere hechte mehrmals komplett aus dem wasser springen. vielleicht liegt das auch an der geringeren tiefe der seen, denn die meisten stellen, die ich beangle sind relativ flach, also kaum tiefer als drei, vier meter.
 

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