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Ostsee im Juli -was geht?-

Dieses Thema im Forum "Hotspots im Meer" wurde erstellt von jellybean, 10. Juni 2007.

  1. jellybean

    jellybean Twitch-Titan

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    Ich fahre im Juli nach Dahme an die Ostsee. Kann mir einer sagen was ich da gut fangen kann? Kenn mich Ostseemäßig echt nicht aus.
    Gruß, tobias
     
  2. Meridian

    Meridian BA Guru Moderator im Ruhestand

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    Hy Tobi !

    Also auf jeden Fall wirst Du noch Hornhechte fangen können !
    Die lukrativste Methode ist das Fischen mit größeren Posen & Tobsstückchen.
    Ansonsten kannst Du es auch gerne mit Blinkern jeglicher Art leglicher Form versuchen. Dazu solltest Du den Drilling mit einem Stück Mono hinter den Sprengring schalten. Das Monostück sollte etwa so lang wie Dein kleiner Finger sein & nicht zu dünn. Ist es zu zartes Mono, wirst Du oft Verwicklungen am Köder haben .. daher etwas steifer, aber halt eben auch nicht zu steif & zu groß !
    Die Hornfische attackieren mit ihren harten brüchigen Schnäbeln den Köder & verwickeln sich dabei leicht in den nachspielenden Drilling !
    Fehlbisse sind im Gegensatz zum Fischen mit der Pose aber dennoch an der Regel !
    Gute Plätze sind Seebrücken (insofern Angeln erlaubt!).
    Ansonsten Molen oder eben auch vom Ufer.
    Sie sind sowieso nahezu überall vor den Küsten anzutreffen !
    Ansonsten kannst Du natürlich in den Abendstunden auch auf Platte & Dorsch mit Grundmontagen fischen.
    Dazu benötigst Du nicht zwingend elendig lange Brandungsruten oder riesige Rollen, jedoch einige gut funktionierende Strandrutenhalter !
    Fische wirst Du somit garantiert fangen, wenn auch keine riesigen Exemplare. Aber wie gesagt, eine teure Anschaffung ist nicht extra von Nöten ! Ein paar Buttvorfächer, einige kleine bis mittlere Brandungsbleie & passende Ruten sowie Rollen sind ausreichend !
    Die Lübecker Bucht beherbergt gute Fischgründe & gerade die kleinen Flundern wirst Du mit Sicherheit fast zuerst zu Gesicht bekommen, da überall vertreten.
    Das gezielte Fischen auf Meerforellen kannst Du natürlich auch versuchen. Gerade in den Abend- & Nachtstunden wohl momentan erfolgreicher, als am Tage. Eine Spinnrute mit mittlerem WG & einer Länge ab 270 sind ausreichend. Dazu eine Seewasserfeste Rolle mit event. größerem Spulendurchmesser & eine 25er monofile & Du bist gerüstet. Zum Einsatz kommen die gleichen Blinker, welche Du für die Hornfische eingesetzt hast, jedoch ohne Ziwschenschnur Sprengring->Drilling !

    Petri Heil ... es wird schon was gehen ;)
    basti
     
  3. jellybean

    jellybean Twitch-Titan

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    Danke Basti!
    dann bin ich mal gespannt. jetzt werd ich mal mein tackle aufrüsten. greetz, tobse
     
  4. Raubmade

    Raubmade Master-Caster Moderator im Ruhestand

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    die sandigen Strände der Havel
    Hab in Schweden im Hochsommer schon erfolgreiche "Luftmatrazen-Trawler" gesehen....
    ...wenn es das Wetter zuläst mit einer großen Luftmatraze 100m rauspaddeln (am besten mit Schwimmflossenantrieb) und mit Pose, Grundblei oder Kunstköder loslegen. Ankern geht auch, ein Stein an 20kg Mono reicht.

    mfG
    Moritz
     
  5. Wolf

    Wolf Barsch Vader Moderator im Ruhestand

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    Moinsen,

    Dahme ist nicht leicht. Der ganze Küstenabschnitt da ist ja Sandstrand, und zwar ziemlich flach. Vom Ufer aus ist's da relativ schwierig. Je nach Wasserstand kommt man da an ein oder zwei Stellen auf die erste Bank, die erste Rinne ist auch bloß Sand, die schien mir zumindest uninteressant. Von der ersten Bank die zweite Rinne zu befischen kam mir sinnvoller vor. Außerdem wird der Strand voll bis sehr voll sein, angeln wird da eine heikle Angelegenheit. Wohl eher was für die frühen Morgen- und späten Abendstunden, zumindest vom Ufer aus.

    Brandungsangeln kann ich da nur grob schätzen, aber sah für mich suboptimal aus - zu flach, aber Versuch macht klug. Ich fürchte, man landet als unprofessioneller meist auf der sehr flachen ersten Bank...

    Mit der Wathose kannst Du etwas mehr erreichen, nämlich wenn Du entweder wie beschrieben die erste Bank erreichst, oder Du gehst auf das Riff rechts, da werden sich auch weit weniger Badende tummeln. Von dort aus in der Dämmerung/Nachts mit der Spinnrute auf Dorsch und Meerforelle macht ernsthaft Sinn. Wirst Du aber vermutlich nicht der einzige da sein, ist halt weit und breit die beste und bekannteste Stelle.

    Mit dem Belly oder einem Schlauchboot hast Du da schon viel bessere Chancen, entweder mit der Spinnrute auf Dorsch oder mit Naturködern auf Platte. Mit der Luftmatratze...naja, Du musst da schon relativ weit raus, mir selbst wäre das nix.

    Was mit Sicherheit geht, sind Meeräschen. Die werden Dir da bestimmt begegnen, wenn Du offenen Auges m Strand unterwegs bist. Fangen ist 'ne andere Sache, Spinnrute kannst Du aber auf jeden Fall vergessen. Das zielführendste ist angeblich - aber sowas ist nicht mein Ding - anfüttern mit Weißbrot und dann mit Pose und Brot angeln. Die Dinger sind groß und haben Kraft, also die Schnur nicht zu dünn wählen. Musst Du mal nach Tips googlen. Ich befische die mit der Fliege, aber das ist krank, ich habe bisher keine einzige. Und es waren sehr sehr viel da.

    Mit Pose und Fetzenköder auf Hornhecht kann man's probieren, aber auch da eher im Bereich des Riffs, an den Badestränden kann ich mir das im Juli nicht mehr vorstellen, im Mai zur Laichzeit evtl. eher.

    Viel Erfolg,

    Wolf
     
  6. Raubmade

    Raubmade Master-Caster Moderator im Ruhestand

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    die sandigen Strände der Havel
    Jo, die Luftmatratze ist echt nur eine Hochsommer-Notlösung.
    Die Meeräschen-Enigma gilt es zu knacken!
    ...ist mir bisher mit Kunstködern nicht gelungen.
    Sollten die da aber wirklich "rumlungern" kann ich nur zu Weissbrot und Paniermehl am winzigen Schwimmer bzw. Schwimmbrot (16er Haken) raten, an der 18'er Mono einfach nur geil! Klingt ja nicht nach gerade nach großer Hängergefahr.
    Viel Spaß
     
  7. jellybean

    jellybean Twitch-Titan

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    Moin!
    Das ist ja schön so viele Infos zu bekommen. Ich werde also denke ich meine Wathose mitnehmen. Morgens komm ich eh gut früh raus, dann bin ich mal gespannt was so geht beim Spinnfischen. Gegoogelt hab ich auch noch ein bisschen. Ich denke ich hole mir noch den Falkfish Spöket oder den Gladsax Küstenwobbler. Ne passende Rute müsste mein alter Herr noch haben. Ich hab noch ne gebrauchte Abu CSW 172. Zwar klein, aber für die paar Tage sollte die schon reichen.
    Bei Meeräschen bin ich ja mal gespannt. In Frankreich letzten Sommer hatten die ja eine echte Hakenallergie. Egal was und wie angeboten, nix.
    Ich danke Euch erst einmal, ich werde dann mal posten wie es gelaufen ist.
    Tobse
     
  8. Meridian

    Meridian BA Guru Moderator im Ruhestand

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    Hy Jelly !

    Hole Dir weder den Spöket, noch den Gladsax .. beide sindreine Küstenwobbler & für den Anfänger vielleicht nicht überzeugend genug. Ich empfehle Dir den Snaps Draget, ebenfalls aus der Gladsax-Schmiede.
    Die Teile fliegen bis zum Horizont & sinken extrem trudelnd sehr schnell zum Grund. Also in den Abendstunden ebenfalls ein Spitzen Dorschverführer !
    Ich würde zu den Farben Kupfer / Schwarz / Rot / Blau / grün greifen !
    Ein weiterer zuverlässiger MefoKöder ist der Møre Silda.

    Wie gesagt, Dickes Petri !

    basti
     
  9. Wolf

    Wolf Barsch Vader Moderator im Ruhestand

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    Moinsen,

    also angeblich sollen ja Meerforellen im Sommer nachts zu fangen sein. Ob's stimmt werde ich erst selber testen müssen, fürchte aber, dass es sich dabei um ein gezielt gestreutes Gerücht zur Untersuchung des gerüchtegesteuerten Verhaltens bei Anglern handelt... Aber wenn das geht, dann wird das nicht leicht, so viel dürfte klar sein. Ich würde natürlich die Fliege bevorzugen, die lässt sich einfach sehr gut nicht zu schnell oberflächennah führen. Entsprechend würde ich auf Meerforelle auch Küstenwobbler (die ich selber sonst nie fische, ich angel lieber mit Blinkern) wählen und dabei Modelle, die eben weniger schnell sinken - aber wie gesagt bei Meerforelle als Zielfisch (wobei ein Dorsh in so flachem Wasser sich - und das weiß ich nun wieder aus eigener Erfahrung - keine Probleme hat, sich den Köder auch direkt unter der Wasseroberfläche zu greifen. Was ich selber auch nicht mache, aber dennoch jetzt hier empfehle, ist die Verwendung eines Springers in Form einer Fliege, irgendwas kleines dunkles. Schaden tut's auf keinen Fall, ob's hilft muss man sehen. Oder aber mit Sbirolino, das wird immer beliebter und macht auch richtig Sinn, das könnte mit der Spinnrute fast das zielführendste sein. Neben einem kleinen Köder und der langsamen Führung liegt hier der Vorteil bei unverschämten Wurfweite. Ich selber finde das allerdings stinkelangweilig, so langsam kann man erst bei Lähmungserscheinungen einer Gehirnhälfte kurbeln...

    Wenn Dorsch als erstes der Zielfisch sein soll, dann Bastis Tip befolgen.

    Aber wie gesagt, Dahme ist nicht die super Stelle für das ganze, wenn Dahme, dann primär das Riff.

    Gruß,

    Wolf
     
  10. jellybean

    jellybean Twitch-Titan

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    So, in einer guten Woche gehts los. Spöket, Mamba + schöne Spinner im Gepäck, mal schauen. Ich werde dann mal berichten. Gruß, tobse
     
  11. dorschfischer

    dorschfischer Echo-Orakel

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    petri!!!!!!!!
     
  12. PIKEPERCH17

    PIKEPERCH17 Twitch-Titan

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    Hört sich komisch an aber versuchs mal mit Maden auf die Meeräschen hab ich auch schon erfolg gehabt (in Dänemark) das hat mir so nen alter Däne gezeigt der hat die ohne pose nur mit nem kleinen Bleischrot an der wand runtergelassen nen wenig gezuppelt und dann hin die erste schon war echt verrückt :D . Also das mit der Luftmatratze das wäre mir zu riskant ich bin mal mit nem kleinen Schlauchboot raus (mit Paddeln) und nach ca.15 min war ich so weit vom Strand abgetrieben, das ich es nur mit letzter Kraft wieder zum Strand geschafft habe war ne ziehmlich üble Sache würde ich auch nie wieder machen :wink:
     

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