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Mono unter das Geflecht??

Dieses Thema im Forum "Talent-Schmiede" wurde erstellt von homer80, 9. März 2013.

  1. homer80

    homer80 Barsch Simpson

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    Hallo,

    ich möchte mich dieses Jahr mal am Jerkbaitangeln versuchen.

    Nach langem hin und her habe ich mich nun endlich für die Aussattung entschieden.

    Die Rute hat ein Wurfgewicht von 50-100g. Ich hoffe, dass dieses Wurfgewicht mir dabei hilft, die ganze Palette der Jerkbaits wenigstens einmal durch zu probieren.

    Im Moment habe ich wirklich die Kosten so gering wie möglich gehalten. Eben nur, um jerken mal zu probieren.

    Sollte es mir gefallen, lege ich mir nochmal anderes Gerät zu und dann wohl auch unterschiedliche Ruten.

    Jetzt mal endlich zur eigentlichen Frage.

    Da auch die Schnur nicht ganz günstig ist, wollte ich wissen, ob ich unter die geflochtene auch Mono-Schnur aufspulen kann ( übrigens ne leichte Multirolle mit 250m 0,30mm Schnurfassungsvermögen ).

    Oder muss die Spule bei einer Multi nicht voll sein oder sollte ich doch lieber die Rolle komplett mit Multi voll machen?

    Vielen Dank

    Petri
     
  2. Klausi

    Klausi Bigfish-Magnet

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    Nun... für den Anfang reicht es aus.... es gibt aber auch Jerks, die es auf 250 und mehr Gramm bringen.
    Auch mit schweren Jerkbaits macht es nicht viel Sinn, weiter als 50, 60 m zu werfen. Insofern reichen 100 - 130 m Geflecht vollkommen aus. Die Mono sollterst Du unbedingt unterfüttern, damit die glatte Geflochtene nicht auf der Spule durchrutscht (Falls der Knoten nur um die Spule geschlungen ist).
    Du mußt die Spule bei einer BC nicht ranndvoll haben, das ist u.U. eher kontraproduktiv. Aber nimm lieber eine stärkere, denn hier wirken recht hohe Trägheitskräfte. Nichts wäre schlimmer, als der berühmte "lautlose Knall", bei dem Dein Köder schnurbefreit von alleine gen Horizont fliegt...
    Nebenbei: Eine leichte Multirolle veträgt sich mit der Baitcasterei nicht ganz.... was für eine soll es sein - besser wäre werden , denn da könnte man Dir noch raten. Auf keinen Fall solltest Du an der Rolle sparen, denn hier werden hohe Belastungen auftreten, vor allem beim Jerken mit schwereren Ködern auf die Lager, in denen die Achse läuft...
     
  3. homer80

    homer80 Barsch Simpson

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    Vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Die Schnur soll eine 0,19er Power Pro sein. Ich hoffe, die ist stark genug, dass bei der ersten Perücke der Köder nicht davon fliegt.

    Ich habe mir vorgenommen lieber bei der Rute als bei der Rolle zu sparen.

    So habe ich, hoffentlich, einen guten Mittelweg gefunden und mich für eine Shimano Cardiff 301a entschieden.

    Petri
     
  4. Klausi

    Klausi Bigfish-Magnet

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    Dürfte passen, was die Rolle betrifft. Eine 200´er Größe würde es auch machen. 0,19´er Schnur bis 60 Gramm ok, wenn es gewichtsmäßig nach oben geht, lieber etwas höhere Tragkraft.
    Bei Jerkruten in dieser Gewichtsklasse muß es keine 400-Schleifen-Rute sein, da die alle ihre Steifheit haben. Also gute Idee, lieber in die Rolle zu investieren...
     
  5. alexace

    alexace Bigfish-Magnet

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    Willkommen homer80,

    das WG der Rute deckt den größten Teil des Köderspektrums bei Jerkbaits ab.
    Meist jerke ich Jerks zw. 40 u. 60g. Die Erfahrung (seit ca. 10 Jahren jerkbaite ich) zeigt, dass z.B. ein 35g Jerk bei einem Backlash eine 10-14 KG Schnur locker reißen lässt.
    Aus dieser Erfahrung lernt man schnell, wenn Jerks zw. 15 und 30 Euro das Weite suchen.
    Resultat: Gute Rolle, 0,28er Power Pro (die ist gar nicht so dick, wie's klingt), kräftige Wirbel, Titanvorfach.

    Das Jerken auszuprobieren lohnt eigentlich nur mit gutem Gerät, was erstmal aber nicht so teuer sein muss. Ist das Gerät eher ungeeignet stellt sich schnell die Enttäuschung ein und man hat sich dieses Urteil u. U. selbst "eingekauft".


    Zur Überschrift:

    Ich unterfüttere mittlerweile kaum noch, da meine Geflochtene eigentlich locker drei vier Jahre gute Dienste leistet. Man kann sie ja nach gewisser Zeit "runderehen".
    Ich ziehe dies vor, nachdem mir einmal ein unidentifizierbarer Fisch die Mono gut freigelegt hat und ich dann arge Bange haben musste. Leider ist er dann nach ewigen Minuten ausgestiegen.

    Kaufst Du gleich "gut" und es gefällt Dir zu jerken, hast Du gespart, da Du nicht "jetzt was richtiges" kaufen musst.

    Wenn's wirklich nichts für Dich ist, lässt sich minderwertiger Kram nicht so gut weiter verkaufen, was auch ein Argument ist.

    Grob würde ich folgenden Rahmen zum Testen anpeilen: Rute (WG siehe oben): ca. 80 €, Rolle 50-100€ (teilw. sind sogar 40 €-Rollen gute Hobby-Testrollen), Schnur z.B. PowerPro 28er (gerade zu Beginn wirst Du die eine oder andere Leine zefetzen).
     

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