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Kleine Ringe

Dieses Thema im Forum "Ruten" wurde erstellt von A von Hönningen, 11. Januar 2016.

  1. A von Hönningen

    A von Hönningen Echo-Orakel

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    Ich fische seit einigen Wochen Ruten, die eine sehr kleine, kurzbeinige Beringung aufweisen. Nachteile sehe ich bis jetzt keine. Aber bilde ich mir das nur ein, oder verbessern sie tatsächlich die Wurfpräzison? Mit kommt es so vor!
     
  2. Walstipper

    Walstipper Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Moin,

    beschreib mal deine Beringung genauer, mit welchem Starter es los geht, bis zur Spitze. Kleine Ringe kanalisieren die Schnur besser. Das heißt, die Schnur flattert weniger zwischen den Ringen umher, weniger Reibung wird erzeugt. Schnur sollte somit homogener reibend "runtergezogen" werden und somit in der Distanz besser einen Punkt anwerfen lassen. Horizonatale Genauigkeit erschließt sich für mich nicht.
    Ich hab für mich keine Unterschied sowohl bei Castings als auch bei Spinnings festgestellt.
    Glaube die Amis haben immer gesagt: "The lure goes where the tip goes......"

    [video=youtube;Y9d6TUsZ4c4]https://www.youtube.com/watch?v=Y9d6TUsZ4c4[/video]
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Januar 2016
  3. A von Hönningen

    A von Hönningen Echo-Orakel

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    Die beiden Ruten (Spro Micro Shooter und Konger Stallion Black Heron) sind für die Stationärrolle beringt. Die Startringe entsprechen den üblichen Kalibern für diese Wurfgewichtsklassen. Lediglich das oberste Rutendrittel ist quasi mit den Ringen einer Feederrute bestückt. Wie gesagt, es stört mich nicht, die Wurfweite leidet offenkundig auch nicht, lediglich empfinde ich eine subjektive Verbesserung der Zielgenauigkeit mit dieser Art der Beringung.
     
  4. scorpion1

    scorpion1 BA Guru

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    Wahrnehmung ist zwar immer sehr subjektiv aber ich empfand es bisher auch so.
     
  5. Walstipper

    Walstipper Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Ich habe noch was vergessen: Die leichteren Ringe sorgen dafür, das die Rutenspitze am Ende des Wurfes weniger nachwippt. Das lässt weiter werfen und somit logischerweise auch kontrollierter. Kann ich aus Erfahrung bestätigen.
    Wenn du also nur die Running-Guides an der Spitze meinst (unabhängig vom KR-Concept mit der Konfiguration der Starter) sollte das zum "reibungsloseren" Wurfablauf beitragen und die Wurfgenauigkeit verbessern.
     
  6. geomujo

    geomujo Gast

    Ich vermute eher den Blank hinter den guten Wurfpräzision. Die Ringe können bremsen, aber nicht die Richtung beeinflussen. Die Wurfrichtung ist ja das Resultat von Krafteinsatz in Zielrichtung + Krafteinsatz seitlich dazu (welcher ungewollt auftritt). Wenn die Rute seitliche Schwingungen gut abfedert kommt sie der Zielwurfrichtung an nahesten. Dabei wird auch die Zielrichtung gedämpft da aber viel mehr Kraft in die Zielrichtung als seitlich dazu geht überwiegt dann der Effekt der Zielrichtung. Will sagen je straffer die rute desto genauer sollte sie auch werfen. Und so empfinde ich dass auch. Superweiche Ruten werfen trotz Micros nie so genau wie sehr straffe Ruten. Micros sorgen in erster Linie für mehr Weite da die Schnur weniger drallt und dadurch auch weniger Angriffsfläche gegenüber dem Fahrtwind hat.

    EDIT: OK, das Nachwippen hat tatsächlich Auswirkungen auf die Richtung aber nur im Moment des Abwurfs - wenn er erstmal fliegt ist kene Richtungsänderung mehr möglich!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. Januar 2016
  7. Walstipper

    Walstipper Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    So ähnlich meinten das auch einige Amis bei Rodbuilding.org. Fast und Ex-Fast-Taper werfen zielgenauer. Wenn wir wirklich nur von straff reden, stellt sich die Frage ob man mit einer 200WG Rute einen 10g Köder wirklich genauer wirft, weil die Rute kein Stück arbeitet. Aufgrund der Gewöhnung würde ich das verneinen, aber auch bei jemandem der nie ne Angelrute in der Hand hatte?

    Und ums nochmal zu präzisieren. Horizontale Genauigkeit = links/rechts. Distanzgenauigkeit = übers Ziel geworfen oder vorher ins Wasser. Letzteres hat eben auch was mit smoothem, reibungslosem und somit gleichbleibendem Schnurablauf zu tuen, erstes weniger.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Januar 2016
  8. B o r i s

    B o r i s Barsch Vader

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    Ich würde behaupten, dass es mit einer straffen Rute leichter ist zielgenau zu werfen - auf jeden Fall kann man mit einer Rute, die eine hohe Rückstellgeschwindigkeit hat, aber weiter werfen (auch wenn sich eine weichere Rute vermeintlich besser auflädt).
     
  9. geomujo

    geomujo Gast

    Dafür drillen aber weiche Ruten besser. Deswegen geht die Blankentwicklung ja auch hin zu immer uneindeutigeren Biegekurven. Spitze weich, Mittelteil recht stramm, Rückgrat wieder weich für den Drill. Die Destrada ist ein typischer Kandidat für so eine Aktion.
     
  10. B o r i s

    B o r i s Barsch Vader

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    Oder einfach ein progressives Rückgrat trotz fast/mod-fast/mod-Taper - kann leider nur nicht jeder Blankhersteller.

    Für die Wurfweite ist allerdings die Rückstellgeschwindigkeit maßgeblich mitverantwortlich.

    Und die häufige Vorliebe für relativ steife Blanks kommt (vermutlich) daher, dass diese bzgl. der Jiggewichte universeller sind und trotz relativ geringer Sensibilität eine ordentliche Rückmeldung ermöglichen.
     

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