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geflochtene schnur richtig aufspulen

Dieses Thema im Forum "Tipps & Tricks" wurde erstellt von nobo, 15. September 2004.

  1. nobo

    nobo Master-Caster Moderator im Ruhestand

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    moins leute :D

    die sache ist einen eigenen thread wert finde ich.
    was die richtige verankerung auf dem spulenkern angeht, da gibt es mehrere möglichkeiten. metallspulen sind da am anfälligsten, was das durchrutschen angeht.
    manche rollen haben auf dem spulenkern kleine eingefräste rillen. wenn man die ersten meter der geflochtenen schnur per hand sehr fest aufwickelt und die schnur straff in diese rillen legt, dann erübrigt sich ein festkleben.
    ansonsten tut´s ein stückchen klebeband vollkommen um ein durchrutschen zu verhindern!
    um teure geflochtene schnur zu sparen, kann man bei großvolumigen spulen natürlich auch eine unterfütterung mit preiswerter schnur vornehmen. dies setzt natürlich voraus, dass man in etwa weis, wieviel schnur man beim angeln tatsächlich braucht,+ ein paar meter reserve. mehr als so ca. 150 meter sind doch nur selten.
    mit ein wenig augenmaß, kann man sich dann entsprechen viel oder wenig unterschnur aufspulen. hierzu nehme ich meist eine 0,40mm monofil schnur. diese muss auch nicht extra geklebt werden.

    um bei hängern einen schnurverlust zu verhindern, nehme ich einen knoten, der als sollbruchstelle seinen dienst tut. wenn ein knoten sagen wir mal nur 60-90% der tragkraft meiner flechtschnur hält, dann ist das allemale genug für jeden fisch der da unten rumschwimmt, zumindest solange die schnur keine weiteren beschädigungen hat.(ausgenommen wels).
    desweiteren kann man eine weitere sollbruchstelle einbauen in form eines sprengrings aus edelstahl in entsprechender größe, wo der haken drankommt. diese sind weicher als normale sprengringe und ziehen sich bei einem bösen hänger auf. so geht nur der haken verloren und alles andere bleibt.
    das eben beschriebene gilt natürlich nicht für diese superdünnen geflochtenen schnüre sondern nur für die am häufigsten verwendeten schnüre von ca. 9-15 kg tragkraft. :wink:
     
  2. die-radde

    die-radde Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    soweit alles in ordnung
    habe nur das prob , wenn ich die geflochtene selber aufspule , das die schnur nicht stramm genug aufgewickelt ist
    nach dem ersten drill schneidet sich die schnur dann in die unterliegende schnur und mim werfen isses vorbei :cry:
    und habe die geflochtene schon extra straff aufgewickelt
    irgend ne idee wie ich die schnur sons ohne gerätehändler vernünftig auf die rolle bekomme ?
    oder sollte ich geflochtene lieber immer beim händler aufspulen lassen ?
     
  3. CatchAndReleaseIt

    CatchAndReleaseIt Barsch Vader Gesperrt

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    ... wenn Du mit ner frisch bespulten Rolle am Wasser aufkreuzt, am Besten dort nochmal über die Bremse abspulen (Haken in Baumrinde/Zaun etc) und mit gespannter Rute nochmal aufkurbeln ... dann sollte es eigentlich passen ...
     
  4. Thomsen

    Thomsen Gummipapst

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    Hi nobo,

    wie sorgst Du für die nötige Spannung beim Aufspulen, würde mich auch interessieren...nur das klassische Laufenlassen durch einen gehaltenen Lappen oder hast Du da noch etwas Ausgefeilteres auf Lager?
     
  5. nobo

    nobo Master-Caster Moderator im Ruhestand

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    dazu stecke ich einen stab durch die spule. an diesem stab drücke ich die spule beim aufspulen mit beiden füßen auf den boden, wo ich vorher noch einen lappen untergelegt habe. so kann ich den druck gut dosieren.
    es ist zugegeben etwas schweißtreibend aber dafür schneidet nixmehr ein und ich verlass mich lieber auf meine eigenen aufspulkünste, was nicht heißen soll, dass der fachhändler das nicht mindestens genauso gut kann :lol: :wink:
     
  6. Thomsen

    Thomsen Gummipapst

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    Also fast wie ich....mit Händen und Füßen :wink: ... und wirklich schweißtreibend.

    Der einzige Unterschied ist, dass ich den Druck mit der Hand ausübe (Lappen vor der Rolle), nicht mit den Füßen.

    Und trotzdem hatte ich mal bei einer Rolle das Durchrutsch-Problem...da hab ich anscheinend zuwenig Druck ausgeübt.
    Werd Dein System mal ausprobieren...vielleicht geht das besser.
     
  7. Waterfall

    Waterfall Finesse-Fux

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    Hallo, ich hol den Thread nochmal hoch, ist zwar schon ein bisschen älter aber ich habe nichts vergleichbares gefunden!
    Ich möchte nämlich auch ne geflochtene selbst auf meine rolle bringen. Undzwar stelle ich mir die frage, ob man die schnur auch festkleben muss, wenn es eine Gummieinlage auf der spule gibt, die die schnur ja vor verrutschen verhindern soll.
    Ist übrigends ne 0,06er- weiß nicht ob das bei so dünnen Schnüren nen Unterschied macht. :oops:

    Gruß
     
  8. Scott

    Scott Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Hi Waterfall,
    Nein, sollte keinen Unterschied machen. Ich würde auch nicht weiter kleben, weil wenn die Spule so flach ist, dass du die 0,06er direkt draufspulen kannst, würde das Tape bis oben hin die Schnur "ausdellen".
    Der Schnurstopper sollte sowieso reichen.
    Du kannst auch einfach, wenn du etwa ein Drittel der Schnur drauf hast die Bremse zudrehen, und dann ver suchen zu ziehen. Wenn nix passiert kannste weiter aufspulen, und wenn die Schnur durchdreht musste die halt nochmal runternehmen und doch unterkleben.
    Sollte so eigentlich klappen,

    TL, Scott
     
  9. stefano89

    stefano89 Gummipapst

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    Also wenn da eine Gummi-Unterlage ist, wird oder sollte da nix verrutschen. Ich würde trotzdem auf Nummer sicher gehn und 3 oder 4 Wicklungen Mono unterfüttern. Das macht sich nicht in der Schnurkapazität bemerkbar, is vllt ein Meter allerhöchstens, und gibt, sofern man einen schönen Schlagschnurknoten macht, keine Dellen obendrüber. Mache das generell immer, wenn ich geflochtene aufspule und ist auch besser(nur meine Meinung) als Klebeband. Bei Tape hab ich immer den Siff auf der Spule, wenn ichs abnehme...mir gefällt der Gedanke daran einfach nicht. Mit Mono ists einfach sauberer.

    Gruß Steffen
     
  10. Waterfall

    Waterfall Finesse-Fux

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    Gut danke schön für eure Antworten. Ich denke ich werde das mit der mono mal probieren.
     
  11. buebue

    buebue Gummipapst

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    wenn du nicht genau weißt wie viel mono du aufspulen musst und dein augenmaß (wie meines) eher bescheiden als gut ist, kannst du auch erst mal deine ersatzspule nehmen, sofern eine vorhanden ist und sie nicht flach o.ä. ist(sprich gleiche schnurfassung ist wichtig), und da erst mal die gewünschte menge geflecht draufhauen. danach die e-spule vollmachen mit mono und dann den ganzen spaß auf die eigentliche spule und und voila, die spule ist randvoll und es ist genau die richtige menge geflecht drauf...
    die methode hat der dietel mal iwo erwähnt und ich fahre damit ganz gut
     
  12. Herr_Kuhn

    Herr_Kuhn Echo-Orakel

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    hallo,
    ich häng mich mal mit rein, will demnächst auch selber bespulen.
    werde mit mono unterfüttern und dann geflecht aufspulen.

    was meint ihr? tut's ein schnurspulgerät (zb. berkley, askari) oder ist die manuelle weise doch die bessere? (mit händen und füßen)

    danke
     
  13. Camaro

    Camaro Finesse-Fux

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    Also ich benutze das Berkley und bin damit super zufrieden
     
  14. stefano89

    stefano89 Gummipapst

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    Wenn dir ein Schraubstock zur Verfügung steht, würde ich es wie folgt machen:
    Metallstange senkrecht in Schraubstock einspannen, Schnurspule draufstecken, sollte noch ein wenig Spiel haben.
    Dann nehm ich einfach eine Klebeband-Rolle, die ich auch auf die Stange stecke und in den Innenraum der Klebeband-Rolle leg ich soviel Blei, dass man die Schnur nur unter Zug abziehen kann. Wenn man dann die Schnur durch einen Rutenring auf die montierte Rolle spult, ist das stramm genug. Ich finde solche Schnurspulgeräte einfach unnötig und wenn mans bespulen lässt im Laden, dann ist das auch nach einmal Werfen bzw Drillen wieder wie sonst auch...
    Gruß Steffen
     

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