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Führungsstile beim Drop Shot auf Zander

Dieses Thema im Forum "Zander" wurde erstellt von frischersfitze, 1. Juni 2016.

  1. frischersfitze

    frischersfitze Twitch-Titan

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    Ich wollte mal fragen, wie Ihr beim Dropshotten auf Zander den Köder so führt und wie ihr allgemein vorgeht.
     
  2. HavelStachelRäubeR

    HavelStachelRäubeR Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Das kann man wohl wieder einmal nicht pauschalisieren. Die Führungsweise muss in der Regel an die Aktivität der Fische angepasst werden. Ein weiterer wichtiger Faktor ist für mich der Abstand zum Blei. So kam es schon vor das ich mit 30cm Abstand keinen einzigen Biss bekam und mit 5cm Abstand gleich mehrere Fische hintereinander einstiegen. Ansonsten kann die Präsentation an manchen Tagen nicht langsam genug sein. So bleibt der Köder unter gespannter Schnur bis zu 10 Sek. Stehen. Dann senke ich die Rutenspitze und komme wieder langsam in die Ausgangslage zurück. Das ist aber mit Sicherheit nicht überall ergolgreich, sondern hat sich speziell in meinem Gewässer als gut herausgestellt.
    Im Endeffekt hilft nur herausfinden was am eigenen Gewässer funktioniert.;-)
     
  3. am besten ... gar nix machen das Teil an die Strömungskannte werfen und hoffen das einer einsteigt ;) ich seh immer wieder DS ANgler die wie die ochsen an Ihren Ködern reißen und nix fangen ...;)
     
  4. Colli_HB

    Colli_HB Echo-Orakel

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    Ich fische DS meißt mit schweren Gewichten und mit Aktionköder. Am besten läuft der 5er Easy Shiner. Den Kurbel ich dann einfach im
    Zeitlupentempo ein. So langsam, dass das Blei immer auf dem Grund bleibt.
     
  5. Mikeyxxx

    Mikeyxxx Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Für mich liegen die Vorteile des DS ganz klar in einer dezenten und fast stationären Präsentation. Das setzt voraus, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Fische am Spot sind. Habe ich solches Vertrauen in die Stelle oder auf schnellere Präsentationen schon eine Attacke bekommen, setze ich das rig genau dort ab. Die Animation und der grad der Intensität hängen dann von den üblichen Faktoren ab. Zum Fische suchen und Strecke machen eignen sich andere Präsentationen bedeutend besser.
     
  6. ferdibing

    ferdibing Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Ziemlich genau so würde ich meine Herangehensweise auch beschreiben...es gibt aber hin und wieder eine Ausnahme:
    Manchmal funktioniert das DS-Rig bei mir zum suchen deutlich besser als beispielsweise normales jiggen.
    Dazu nehme ich dann Bleie, die etwa dem normalerweise gefischten Jigkopfgewicht entsprechen, längliche, weiche Köder mit wenig bis gar keiner Eigenaktion und rupfe den gesamten Krempel recht schnell vom Grund hoch.
    Während das Rig wieder runterrauscht gehe ich dann mit der rutenspitze zwei oder dreimal in Richtung Wasser und klopfe in die kurzfristig entstehende schlaffe Schnur...
    Ich weiß, das ist kaum zu verstehen.
    Ich will nur sagen, dass es manchmal auch lohnt DS auch mal schnell einzusetzen.
     
  7. Variabilität ist das A&O beim Dropshotten, wie aber auch bei allen anderen Angelarten.
    Mal null Aktion, mal mehr Aktion, Köderhöhe öfter mal verstellen und schauen was die gerade an dem
    Tag gerne hätten :grin:

    Hab schon manches mal nach einem vermeindlich angehenden Schneidertag den Köder um
    10cm nach unten oder oben gesetzt und dann ging es Schlag auf Schlag, zum Schluss wars dann
    wieder ein erfolgreicher Tag.

    Gruß
     
  8. uweR

    uweR Nachläufer

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    Zupfen,Kurbeln,mal mehr mal weniger Aktion...das gute beim DS ist das mal viel probieren kann
     
  9. Shadjigger85

    Shadjigger85 Angellateinschüler

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    Du kannst spielen und testen .....Und unter Garantie,irgendwann steigt er ein....Fische am Altarm,wenig bis mittlere Strömung, gehe dann auch gerne mal mit dem Gewicht runter und und Feuer das ding zur anderen ufer Seite und lasse die Strömung für mich arbeiten und gebe nur ab und an mal einen Ruck....So lässt sich ein verdammt grosses Stück längsfläche ab fischen
     
  10. Maasspinner

    Maasspinner Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Ich versuche fast täglich vom Boot aus mit DS Zander zu überlisten. ;)
    Beste Erfolge erziele ich mit kleinen Köderfischen um die 6-9 cm, die würde ich am DS zu jeder Jahreszeit Kunstködern vorziehen.
    Ich stippe ich mir den Sommer über so um die 300 Köfis und hältere sie damit ich den Winter über genug habe.
    Da du nicht angibst wo, wann und zu welchen Zeiten du es versuchst ist es schwer darauf einzugehen.
    Ich benutze auch nicht die klassischen DS Haken, ich verwende die VMC SpinShot DS Haken oder die Gamakatsu Swivel Shot Hook´s.
    Den Winter über 10 cm über Grund führen, so langsam es nur möglich ist, im Sommer spielt das keine Rolle, da beissen die Zander auch wenn man den Köfi zügig 30-50 cm über dem Grund führt.
    Beste Zeit hier bei mir wenn man in die Dämmerung reinfischt, egal zu welcher Jahreszeit.
    Das auf solche kleine Köfis auch ü1 Meter Hechte einsteigen sollte dir bewusst sein.
     
  11. Tararira

    Tararira Nachläufer

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    DS auf Zander hat für mich bisher vor allem im Winter bei extrem langsamer Führung was gebracht. Ich nehm' dann auch wirklich schweres Blei, um beispielsweise Strömungskanten schön langsam abfischen zu können. Meist kommt der Köder dann ca. 40-50 cm übers Blei (ich fische vom Ufer und dann läuft der Gummi eigentlich schön über Grund); Als Köder verwende ich eigentlich alles, was ich sonst auch so fische, aber in der Regel fische ich No-Action-Shads ab 12 cm aufwärts, kann auch mal was richtig großes sein.

    Maasspinners Tipp mit den Köfis kann ich auch nur unterstreichen, hat bei mir auch schon den ein oder anderen Zander gebracht. Ich lege meine Köfis dann allerdings in Salz ein und friere sie mir in handlichen Paketen (3-5 St.) ein, sodass ich dann je nach Bedarf zugreifen kann. Die Dinger halten so auch einige Würfe problemlos an ganz normalen DS-Haken.
     

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