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Eure Strategie(n) für Grosszander

Dieses Thema im Forum "Zander" wurde erstellt von Phil82, 27. März 2010.

  1. Phil82

    Phil82 Schusshecht-Dompteur

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    Hallo zusammen!

    Vorweg möchte ich klarstellen, dass mir klar ist das zu einem kapitalen Zander (80+) viel Erfahrung, Zeit und auch Glück dazu gehören! Leider wurde an dem Donauabschnitt den ich beangle seit einigen Jahren schon kein wirklich Grosser mehr gefangen und ich frage mich nun warum. Fische bis 50 cm fange ich (und die Anderen) regelmäßig nur darüber wird die Luft eng. Da ich wirklich viel am Wasser bin und auch einen grossteil der Leute die an dem Abschnitt angeln kenne maße ich mir an zu behaupten das ich über die Fänge ganz gut informiert bin und wo die Kleinen sind müssen doch auch ein paar Größere sein. :)

    So wenn ihr nun los zieht und es mal wirklich fokusiert auf die Grossen probieren wollt, wie geht ihr da vor (Angeltechnik: Spinnfischen)?
    -> ausschliesslich mit grossen Ködern?
    -> Gummi oder Wobbler?
    -> gute aber bekannte Fangplätze meiden?
    -> angelt ihr dann unter tags ausschliesslich im Hauptstrom?
    -> nur in der Nacht?
    -> gezielt auf Grosse geht nicht, sie sind eher "Beifang"?
    -> ....

    Vielleicht könnt ihr eure Erfahrungen hier etwas mit mir teilen!

    Grüsse
     
  2. Barschandy

    Barschandy Master-Caster

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    Hey,
    große Zander=Alte Zander d.h sie hzaben schon den ein oder anderen Köder gesehen und villeicht schon auf einen gebissen!
    Ich würds malmit was"besonderem"Probieren,dass nicht alle fischen!
    Ich weiß nicht wie tief dein Gewässer ist aber ich würd nen Gummi mit nem dementsprechenden Jig nehmen,der schnell runter geht!
    Wenn du irgendeinen""exklusiven"nicht gängigen Gufi um die 9-12cm besitzt würd ich dir raten den mal zu fischen!
    Den Zander musst du suchen deswegen nimm ich meist die Spinnrute.Zu tag/nacht´,also ich hab meinen größten mit 84
    in der dämmerung auf ne Knallgelbe Sandra gefangen!
     
  3. NorbertF

    NorbertF Master of Desaster Mitarbeiter Moderator

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    In vielen Gewässern / Abschnitten sind einfach keine großen (mehr) drin, alle rausgeholt. Was man fängt ist der Besatz.
     
  4. Phil82

    Phil82 Schusshecht-Dompteur

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    @meneke

    ja, die Jungs (und ggf. auch Mädels) halten sich alle etwas zurück. Obwohl die wüssten schon wie es ginge. :)

    @Norbert
    das alle grossen Zander bei uns in dem Donauabschnitt geknüppelt worden sind kann ich nicht so recht glauben (bzw. hoffe ich nicht). Ich habe einen ganz guten Überblick und es werden einfach keine Grossen gefangen. Auch das Futterangebot und die Stellen sind sehr vielversprechend darum kann ich kaum glauben das es in diesem Abschnitt keine grossen Zander gibt.
     
  5. Veit

    Veit Gummipapst

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    @ Phil: Es ist in der Tat nicht so einfach selektiv große Zander zu fangen. Mit großen Köder fängt man Zander generell nur eher schlecht. Darum würde ich lieber beim Mittelmaß bleiben also ca. 10 cm.
    Ob du Tagsüber oder nachts besser Chancen hat, hängt stark von der Wassertrübung ab. Bei steigendem (Hoch-)wasser kannst du im Fluss auch tagsüber gute Fische fangen, ansonsten sind die Chancen aber nachts meistens besser. Wichtig ist die Stellenwahl. An Stellen, wo man oft kleine Zander fängt, gehen meistens keine Großen an den Haken. Also lieber an interessant erscheinende Spots gehen, wo kein Kleinzeug an den Haken geht und im Idealfall auch wenig geangelt wird. Mit Wobbler habe ich persönlich noch keinen richtig großen Zander gefangen, bei ca. 80 cm war immer Schluss. Fische über 80 cm gingen mir fast ausschließlich auf Gufi. Mit dem mittleren Salt Shaker habe ich eine wesentlich bessere Durchschnittsgröße der Fische als mit anderen Gufis gleicher Größe gefangen. Vielleicht sind die Teile ja auch bei dir eine Geheimwaffe?!


    @ Norbert: Das ist eine sehr pauschale Aussage. An "meiner" Saale fangen etwa 90 % der Angler garkeine Zander mehr, nicht mal kleine. Wenns danach ginge, würde gezieltes Zanderangeln hier garnicht mehr lohnen..... An vielen Seen bei uns in der Gegend gabs während des Winters extreme Fischsterben. Da kamen Fische zum Vorschein, die niemand mehr in den Gewässern erwartet geschweige denn gefangen hat.
     
  6. Smoke27

    Smoke27 Echo-Orakel Gesperrt

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    Wenn Du viel fängst, aber nichts großes, wechsel den Spot. Ich hab auch keine Lust im Kindergarten zu essen, wo der Lärmpegel mich nervt und um mich herum lauter Kiddies action machen.... Die innere Uhr tickt anders im Alter...

    @Veit:Du hast gute Ansätze aber es ist leider nicht überall Saale. Mancherorts gehen gute Fische fast ausschließlich auf große Köder...
     
  7. MinnKota

    MinnKota Master-Caster

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    Hi
    Ich habe da letztens eine Artikel in der Rute&Rolle/ Jig & Jerk übers Zander xxl fischen geschrieben.
    Leider wurde auf Grund der Textlänge einiges nicht abgedruckt.
    Auf Zandertwistern.de (unter Vertikalangeln) findest Du vielleicht auch das eine oder andere zu dem Thema.
    Fakt ist: es geht, man kann seine Technik soweit ändern das man deutlich regelmäßiger große Zander fängt als zuvor.
    Die Ködergröße alleine ist nicht immer entscheidend. Große Geheimtipps bei der Köderwahl ebenfalls nicht. Aber man sollte natürlich schon ein anständiges Programm fischen. Sinnvoll ist es auch kein Kleinzeugs, mal abgesehen von einigen speziellen Gewässern und Situationen, zu fischen. 15 oder 20 cm sind bei der Flussangelei Standard. Nur drei von den sieben Fischen auf meinem Boot von über ca. 10 kg (98- 105cm) habe ich auf Köder unter 15 cm gefangen. Bei den 90ern sieht das ähnlich aus.
    Ködergröße hin oder her viel entscheidender sind Mondphasen, Wetter, Tageszeit und vor allem der "Riecher" für den richtigen Spot zur richtigen Zeit! Etwa 7 von 10 Fischen über 90cm fange ich flacher als die Masse der Zander steht. Das sind ein paar wichtige Punkte! Es ist ein umfangreiches Thema denn die Senioren unter den Zandern ticken oft ein wenig anders als die Jungs unter 80. Das macht das ganze aber so spannend ;-)
    Lg Feddy
     
  8. Veit

    Veit Gummipapst

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    @ Smoke: Du hast völlig recht, es ist immer sehr gewässerabhängig und ich denke bei den meisten werden die Eindrücke vom Hausgewässer immer als erstes genannt. Es ist natürlich klar, dass es an anderen Gewässern ganz anders läuft. Ich habe an der Saale und der Elbe in den letzten zwei Jahren im Herbst und Winter viel mit Ködern von 15 cm und etwas mehr probiert. Hechte gingen darauf ein paar, Zander aber gerade einmal 3 (in Durchschnittsgröße).
     
  9. MinnKota

    MinnKota Master-Caster

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    Hallo Veit:
    Hast Du große Köder auch in der tidenabhängigen Elbe probiert? Dort war ich mal zu Besuch und haber sehr, sehr gut mit großen Ködern (18,5cm) gefangen. Der Stint, der in kleineren Schwärmen auch das ganze Jahr über im Fluss bleibt, erreicht schnell über 25cm Länge und stellt oft das bevorzugte Futter großer Zander dar. Gerade dort wo die Zander große Futterfische gewohnt sind funktionieren kleinere Köder oft schlechter. Ich befische ein sehr ähnliches Gewässer wie die Elbe und bin fest davon überzeugt das alles unter 15 cm in den meisten Fällen zu klein ist. Was sind schon 15cm für einen 90er Zander? Nur wenn auch das Futterangebot Richtung Kleinzeugs geht könnte das zu groß sein. Solche Plätze befische ich aber eh selten. Brassenschwärme sind, egal ob die Einzelfische zu groß sind um gefressen zu werden, ein unglaublich wichtiger Wegweiser zu den großen Zandern. klar das dort ein kleiner Happen viel zu wenig Aufmerksamkeit erregt.
    Die Ködergröße ist denke ich mal nicht nur vom Gewässer sondern vor allem stark von der Situation abhängig richtig!?
    Grüße,
    Freddy
     
  10. Phil82

    Phil82 Schusshecht-Dompteur

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    Danke Jungs!
    Das sind echt mal ein paar Sachen auf die man aufbauen kann.
     
  11. matzaker

    matzaker Twitch-Titan

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    Hi.Ich kann mich Minnkota nur anschliessen ,ich beangele die Elbe bei Magdeburg und den MLK und habe auch die Erfahrung gemacht das große Köder sehr gut funktionieren und auch die Durchschnittsgröße der Zander dadurch besser ist. Obwohl auch kleine Zander von 40-50 cm regelmäßig 20 cm Gufis attakieren. Zwischen Gufis von 10 cm bis 15cm konnte ich keine großen Unterschiede in der Bissfrequenz feststellen.
    Gruß Matze
     
  12. Veit

    Veit Gummipapst

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    @ minnkota: Im Tidenbereich der Elbe hab ich noch nicht geangelt. Wenn Elbe dann eher der Mittellauf zwischen Riesa und Stendal. Dort hatte ich bisher aber vergleichsweise selten mit Großködern gefischt. Die 3 Ü 90er, die ich in der Elbe schon gefangen habe, gingen auch alle auf "Normalködergrößen" um die 10 cm. Muss aber sagen, dass ich zu selten an der Elbe angle, um zu behaupten, dass ich dort schon alle Feinheiten rausgefunden habe.
    Meine Erfahrungen beziehen sich eher auf Saale + Nebengewässer sowie die Mulde in Sachsen-Anhalt. Dort habe ich wiegesagt schon viel mit größeren Ködern gefischt, aber bezüglich Zandern nur sehr wenig Erfolg gehabt. Es gibt hier an der halleschen Saale auch ein paar Leute, die auf Großköder schwören. Bei genauerem Nachhaken stellte sich aber heraus, dass diese im Jahr kaum mehr als 5 Zander fangen. Zwar meist in guten, aber nicht kapitalen Größen. Da sieht meine Bilanz sowohl bezüglich Menge, als auch Fischgröße übers Jahr gesehen besser aussieht, denke ich mal, dass ich zumindest an diesen Gewässern dann doch nicht falsch mache. :) Du hast völlig recht, dass es sehr situationsabhängig ist. Hatte auch mal einen guten Spot mit ordentlicher Durchschnittsgröße der Fische, wo 6 cm-Gummis zeitweise unschlagbar waren.
     
  13. alex199

    alex199 Belly Burner

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    @MinnKota wie man sieht bist du viel mit dem Boot unterwegs. Da ist auch keine Kunst Große Zander zu fangen. Wenn man bei uns am Niederrhein unterwegs ist dann legt man schon 5-10km am Tag zurück (zu Fuß).
     
  14. Veit

    Veit Gummipapst

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    Naja, "keine Kunst" würde ich das nun nicht nennen. Selbstverständlich vereinfacht ein Boot vieles und man kommt teilweise auch an Spots die vom Ufer garnicht beangelt werden können. Wer aber regelmäßig große Z's in Deutschland fängt (wie MinnKota), hat meinen vollsten Respekt egal ob mit Boot oder ohne. Ich kenne auch manchen Angler mit Boot, der froh wäre überhaupt regelmäßig Zander, egal welcher Größe, zu fangen. ;)
     
  15. makomatic

    makomatic Bigfish-Magnet Moderator im Ruhestand

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  16. SkelliMarcel

    SkelliMarcel Gummipapst Moderator im Ruhestand

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    Kacke....@alex wollt deinen ersten text nicht löschen aber bin in der Zeile verrutscht..schreib ihn bitte nochmal.....

    Zu deiner anderen Antwort muss ich sagen das dir auch nicht mit einem Boot die Fische reinspringen.....
    Aber bleibt ja jedem selber überlassen sich ein Boot zu kaufen oder nicht
     
  17. bullmod

    bullmod Gummipapst

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    superrotz :!: :!: echter superrotz :!: :!:
     
  18. alex199

    alex199 Belly Burner

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    Wenn man vom Ufer aus das Gewässer schon gut lesen kann und gute Fsche fängt dann wird das von Boot aus viel einfacher(mit Echolot). In großen Gewässer ist es ein muss mit dem Boot zu Angeln. Wer von Boot aus keine Fische fängt dann macht der jenige etwas falsch.
     
  19. bullmod

    bullmod Gummipapst

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    hier macht wirklich jemand was falsch...

    - wir halten fest: bootsangler sind pfeifen und haben keine ahnung vom angeln.
    hätten wir das auch geklärt.

    - zurück zum thema- danke
     
  20. alex199

    alex199 Belly Burner

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    @bullmod das hab ich nicht gesagt...

    es ist aber viel Einfacher....
     

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