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Der richtige Anschlag

Dieses Thema im Forum "Tipps & Tricks" wurde erstellt von :::mo:::, 3. April 2011.

  1. :::mo:::

    :::mo::: Twitch-Titan

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    Hallo Community,

    ich hab folgende Frage an euch:

    mir sind in den letzten zwei Tagen drei Fische durch die Lappen gegangen, sprich ich hab sie im Drill verloren. Irgendwas mach ich wohl falsch, denn es war in diesen zwei Tagen ein 100% Ausschuss :(

    Ich hatte also drei Bisse, Anschlag, Drill und nach kurzer Zeit kam mir der Köder alleine entgegen geflogen.. Köder war immer ein Mepps-Spinner Größe 3.

    Woran kanns liegen? Bremse zu hart? Die
    Fische haben schon auch Schnur abgezogen..

    Haken nicht scharf genug? Hab ich überprüft passt.

    Meine Vermutung: Der Anschlag ist das Problem. Und zwar fängt die Bremse beim Anschlagen schon an zu Klacken. Fester möchte ich sie aber nicht zudrehen, da sie ja optimal auf Rute und Schnur eingestellt ist..

    Habt ihr einen Ratschlag für einen Spinnfischer-Newbie?

    Grüße
    Steffen
     
  2. ChEf-DeNnIs

    ChEf-DeNnIs Gummipapst

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    evtl ist deine rute zu weich für das angeln mit spinnern!
    3er mepps üben ja schon ordendlich druck auf.
     
  3. Barschking96

    Barschking96 Master-Caster

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    Wenn du die Bremse so lassen willst mach beim Anhaun' die Hand auf die Spule! :wink:
     
  4. :::mo:::

    :::mo::: Twitch-Titan

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    Hm, ok, daran hatte ich noch nicht gedacht. Ist ne Speedmaster ML mit 7-21g.

    Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass die Rute das nicht mitmacht, der Köder wurde auch eher langsam geführt..

    Bin gespannt was noch kommt.
     
  5. ChEf-DeNnIs

    ChEf-DeNnIs Gummipapst

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    dabei geht doch wertvolle zeit verloren :roll:
     
  6. ChEf-DeNnIs

    ChEf-DeNnIs Gummipapst

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    kann ich dir leider nicht sagen,da ich die rute leider nicht fische!
     
  7. Zanderlui

    Zanderlui BA Guru Gesperrt

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    entweder wie geschrieben zu weich das der anschlag nicht durchkommt, zu hart dann geflecht noch(?)und schon schlitzt der fisch aus...
    und zu der bremse, die sollte nicht direkt beim anhieb schon schnur geben, da muss ja dann druck auf den köder damit er ins fischmaul eindringen kann...
    am besten mal etwas straffer die bremse stellen anhieb setzen und dann wenn der fisch abzieht kans du ja direkt die bremse wieder etwas lösen...

    beim jerken zum beispiel ahbe ich die bremse komplett zu und sobald der fisch strak zieht wird sie dann nach dem anhieb gelöst!
     
  8. shopkes

    shopkes Gummipapst

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    Ich denke es ist vieleicht zuviel des guten.
    Speedmaster, geflochtene Schnur und ein köder der gerne nur vorn im Maul hängt, und dann noch n satter anhieb.
    Vieleicht franst du den Jungs das Maul aus.
     
  9. Klausi

    Klausi Bigfish-Magnet

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    Ich weiß gar nicht, wo hier das Problem liegt. Wer angeln können will, muß angeln gehen. Und dazu gehört auch, daß man den Anschlag übt - bis er eben für diese spezielle Combo passig ist. Das ist auch von Rute zu Rute unterschiedlich und auch vom verwendeten Schnurmaterial - bis hin zum verwendeten Köder.
    Ganz ehrlich, da nützen zwar Ratschläge für die Theorie, aber das Kriterium der Wahrheit ist die Praxis. Nach dem zwanzigsten versauten Fisch holst Du einen raus - und: Das Adrenalin sorgt schon dafür, daß sich Dein Handling ins Gehirn einbrennt.... Beim nächsten Mal machst Du es dann schon ganz von alleine fast richtig.
     
  10. dietel

    dietel Barsch-Joda Mitarbeiter Administrator

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    beim spinnern haken sich die fische doch von selber ein. also einfach durchkurbeln bis was am haken hängt. so mache ich das mit durchgekurbelten gummis auch. so bekommt man auf jeden fall mehr nachfasser. das gleicht den einen oder anderen aussteiger auf jeden fall aus.
     
  11. tafit

    tafit Echo-Orakel

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    Da hast du wohl einfach Pech gehabt. Du solltest versuchen den Fisch bei passender Schnur und Vorfach mal hart zu drillen. Das heisst immer Druck behalten sodass der Fisch nicht die Möglichkeit hat, sich am Grund festzusetzen. Wenn der Fisch nun nah am Ufer ist, die Rute steil nach oben halten und auf weitere Fluchten mit lockern der Bremse reagieren. Die Haken müssen unbedingt scharf sein. Mach die Nagelprobe. Grüße David
     
  12. Walstipper

    Walstipper Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Bei drei Aussteigern kannst du noch garnix analysieren, dafür bräuchte es mehr Fisch.

    Ich seh das eigentlich wie Johannes, und von wegen zu harte Rute, Spinner die immer auf Zug sind übertrage ich auf Cranksbaits, bei harter Rute und noch Braid dazu wird ein nachlaufender Fisch der das Ding völlig gegen den Widerstand inhallieren will de facto sehr Spitz hängen bleiben, wenn überhaupt.
    Das kannst du im Forellenpuff übrigens bestens praktisch beobachten und übertragen.
     
  13. :::mo:::

    :::mo::: Twitch-Titan

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    Vielen Dank für eure Meinung!

    Ich fische die Rute sowohl mit Mono als auch Geflecht, mal mit Fluoro-Vorfach von 1-2m und dann wieder direkt mit Stahl.

    Wahrscheinlich ist es dann wie hier von euch beschrieben - Die Praxis bringt Erfahrung und die wirds richten. Ich war wohl zu ungeduldig.

    Besten Dank,
    Steffen
     
  14. NorbertF

    NorbertF Master of Desaster Mitarbeiter Moderator

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    Für gezogene Köder wie Spinner und Crankbaits sind weichere Ruten wirklich vorteilhaft. Mono auch. Anhaun tu ich nicht wirklich, erst wenn der Fisch eh schon hängt zieh ich nochmal kurz etwas schärfer an.
    Man kanns nicht oft genug sagen: nicht für jeden Köder sind harte Ruten und geflochtene Schnur die richtige Wahl. Ich les so oft Sätze dieser Art "hab ne neue Rute gekauft, die ist richtig super. Mit einem Spinner schüttelt das ganze Handgelenk". Da denk ich mir jedesmal "ne schlechtere Rute hättest für Spinner gar nicht kaufen können".
    Nicht verwertete Bisse und Drillaussteiger sind damit vorprogrammiert.
    Diejenigen bei denen es auf möglichst hohe Bissausbeute ankommt (Pros) fischen dafür sogar sehr weiche Glasruten. Nicht ohne Grund. Da hängt jeder Fisch. Und Aussteiger gibts auch keine.
     
  15. fubar

    fubar Echo-Orakel

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    Sehr geiler Post Norbert!

    Mir geht es da aehnlich. Dieses "straff=gut" Gebrabbel hier ist oftmals echt daneben. Sobald Einer von extra schnellen, harten Ruten spricht, wird Applaus geklatscht und das muss ne Gute sein, alles was weicher ist, ist dann gleich ein Wabbelstock und somit unbrauchbar.

    Soviel zum Thema Theorie & Praxis.

    Den Tip, beim Anschlag einfach die Hand auf die Spule zu legen, finde ich gut. Mache ich genau so... Allerdings an der BC, da geht vllt. nicht ganz so viel "wertvolle Zeit" verloren. Ansonsten halte ich mich an die Binsenweisheit "Im Zweifelsfall (nochmal) anschlagen".

    TE, Was denkst Du denn, um welchen Fisch es sich handelte? Beim 3er Mepps ist ja alles moeglich?

    regards
    Peter
     
  16. alexace

    alexace Bigfish-Magnet

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    :...:...:...:...:....:...:...:...:...:...:
    Na, Du schreibst doch, dass es nur Spekulation wäre ... ;-)
     
  17. :::mo:::

    :::mo::: Twitch-Titan

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    Einen der Aussteiger hab ich unter der Wasseroberfläche gesehen. War ein sehr heller Fisch, ein Muster konnte ich nicht erkennen. Ich tippe auf etwas döbelartiges. Passt auch zum Kampferhalten des Fisches. Starke Fluchten, wenig Kopfschläge.

    Zum Thema harte Rute: Ich finde die Rute schon recht weich. Sie ist zwar schon angenehm schnell und straff, biegt sich dann aber schon schön durch. Der Fisch war kein Riese, ich schätze mal zwischen 35-45cm, da war die schon halbkreisförmig :)
     
  18. Basshunter94

    Basshunter94 Master-Caster

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    also ist es logisch das man mit ner Jerk kombo die ja etwas härte ist und geflochtene schnur drauf hat den ein oder anderen fisch verliert?
    Weil ich hab am wochenende zwei 80+ Hechte verloren an nem kleiner entwässerungskanal..kurz vor der landung besonders bitter
     
  19. MSH

    MSH Master-Caster

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    Neben der Gerätezusammenstellung finde ich es hier viel wichtiger zu wissen, um welche Fischart es sich handelt. Bei Fischen mit weichen Mäulern wie Barsch und Forelle sollte alles schön weich eingestellt sein. Bei einem Biss lediglich weiterkurbeln und während des Drills Spannung zum Fisch halten. Dabei hilft eine eher weiche Rute ungemein, weil die von sich aus ganz viel "Rüttelbewegungen" durch Fisch und Drill"fehler" ausgleicht. Besonders bei (kleinen) Barschen schlitzen dünne Spinnerhaken gerne mal aus, weil sie durch den Zug beim Drill das ohnehin schon entstandene Loch in der Haut des Fischmaules noch mehr vergrößern. Ein Kopfschütteln und die Drillingsflunke rutscht heraus.
    Geht es jedoch auf Hecht oder gar Zander, sollte auf jeden Fall ein Anhieb erfolgen und alles etwas stärker eingestellt sein (bei der gleichen Kombo z.B. die Bremse fester zudrehen).
     
  20. Stachelritter_16

    Stachelritter_16 Finesse-Fux

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    du solltest,nachdem du den Wiederstand fühlst, einen kleinen moment warten,bevor du dn Anschlag setzt 8O
     

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