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Bissanzeiger bei Grundangeln mit toten Köderfisch

Dieses Thema im Forum "Zander" wurde erstellt von Angleruwe, 21. September 2014.

  1. Angleruwe

    Angleruwe Bibi Barschberg

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    Hallo,
    bin Anfänger im Raubfischangeln und würde mich freuen, wenn ich zu meinen Fragen Tipps bekommen könnte, vielen Dank im voraus.
    - wie kann man sich am geeignesten einen Biss (ohne Widerstand mit offenen Rollenbügel) beim Grundfischangeln mit toten Köderfisch auf Zander anzeigen lassen
    - kann man einen Zanderbiss oder Hechtbiss beim Grundfischangeln unterscheiden (bei Zander sollte man ja länger warten)
    - wenn man Köderfisch schwebend präsentiert und man hat auf Hauptschnur ein Durchgangsblei, wie kann man sicherstellen, das Köderfisch nicht zu hoch schwimmt, es ist ja bei offenen Rollenbügel auch kein Gegenwiderstand vorhanden

    Danke für Antwort, Gruß Uwe:?:
     
  2. köderkunst77

    köderkunst77 Master-Caster

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    Also ich hab immer die Rute auf zwei Faulenzer abgelegt und vor der Rolle einen Gummi befestigt. Und an der Spitze ein Knicklicht. Den Köderfisch hab ich aufgefädelt und vorne am Kopf bzw. in den Kiemen sitzt ein Riderhaken. Das ganze an die gewünschte Stelle befördert, Schnur gestrafft, Rollenbügel geöffnet und die Hauptschnur durch den Gummi gezogen. Beim Biss rutscht die Schnur durch den Gummi und der Zetti merkt keinen Wiederstand mehr. Du nimmst die Rute nach dem Biss hoch und behälst die Schnur zwischen den Fingern und in dem Moment wenn er anfängt zu gehen schlägst du an. So vermeidest du auch das er schluckt da freut sich der Zander besonders wenn du wieder Relasen möchtest;-). Schon 6jahre nicht mehr so gefischt hat aber immer gut funktioniert. Einfach mal testen....Gruß Patrick
     
  3. Gilberto

    Gilberto Master-Caster

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    Nix bei Zander länger warten, das erzählen die alten, verbohrten Stupidoangler die erstens zu dumm zum angeln sind und zweitens alles auf gedeih und Verderb landen wollen.

    Verfall nicht diesem Irrglauben von einer Zigarettenlänge warten, diese Wildererromatnik kotzt mich an.

    Letztens beim hechtangeln hat der ach so heikle Zander ein 18cm-Rotauge am Hechtgeschirr innerhalb von 10 Sek weggehauen.
    65 hatte der.
    Ich sag ma bis 12 cm reicht ein Einzelhaken in der Schwanzwurzel, das hautn maßiger zander weg wie nix.
    Und cih warte allerhöchstens 10 sek mit dem Anschlag. Auch wenn der zander nicht gleichmäßig zieht.
    Die hängen.
     
  4. Camaro

    Camaro Finesse-Fux

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    Ich mach es wie Köderkunst aber als Bißanzeiger nehm ich das Plastikröhrchen vom Knicklicht schneide es mit dem Messer so seidlich ein stecke das Knicklicht rein und hänge es in die Schnur ist dann praktisch kein Gewicht auf der Schnur aber ne optimale Bißanzeige.
     
  5. köderkunst77

    köderkunst77 Master-Caster

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    @ Gilberto, Zustimmung auf ganzer Linie..;-)
     
  6. Rubumark

    Rubumark Gummipapst

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    Fische schon länger nicht mehr so, aber ich habe die Rute auch auf 2 Ständer gestellt, so dass sie in etwa waagerecht liegt. Rollenbügel nach dem Auswerfen und straffen der Schnur aufgemacht und dann ein Ü-Ei reingehängt. Ich habe das Ü-Ei an der Oberseite durchbohrt, nen Drahtbügel (alternativ ein kleiner Schraubhaken aus dem Baumarkt) daran begestigt und ein Knicklicht rein. Sollten Strömung oder Wind es erforderlich machen, kann man das Ei noch der Situation entsprechend beschweren (Steine findet man überall). Meist hatte ich noch nen elektronischen Bißanzeiger im Einsatz, ist aber nich nötig, wenn man gut beobachtet.
    Ich bin auch kein Freund von langem Warten, hatte allerdings auch immer in etwa fingerlange Köfis für die Zanderangelei im Einsatz und nie das Gefühl, damit nur kleine Zander zu fangen.
     
  7. ubik

    ubik Echo-Orakel

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    Ich hab immer eine Münze auf die Schnur auf der Rolle gelegt und darunter meine angelkiste. Nimmt ein Fisch Schnur hört man die Münze fallen.
     
  8. k1s0r

    k1s0r Barsch Simpson

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    Affenkletterer im seitlichen 45°Grad Winkel. Kaum Widerstand für den Fisch!
     
  9. alyman

    alyman Twitch-Titan

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    Rollenbügel immer offen und einen Kronkorken auf die Schnur
     
  10. bigduke

    bigduke Echo-Orakel

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    Moin.

    Ich würde einen backbiter empfehlen. Ggf mit einem zweiten bissanzeiger vorne wenns richtig sensibel sein soll...

    Grüsse
     
  11. Zollie88

    Zollie88 Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Hallo!
    Wenn ich einen eBissanzeiger nehme (eventuell in Verbindung mit Freilaufrolle), sollte ich dann noch einen externen Bissanzeiger wie swinger oder ähnliches zwischenschalten?

    Gruß
     
  12. Rubumark

    Rubumark Gummipapst

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    Selbst der feinste Freilauf hätte mein Vertrauen bzgl widerstansalosem Abziehen eines Fisches nicht. Ich hatte immer den Rollenbügel auf und einen separaten Swinger eingehängt (s.o. - Ü-Ei). Die ganze Geschichte ist einfach deutlich sensibler als der reine Freilauf, außerdem zeigt er dir auch Fallbisse an, die du ohne Swinger nicht wahrnehmen würdest.
     
  13. Zollie88

    Zollie88 Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Ok, vielen Dank!
    Also einfach Schnur straffen, Rute auf einem eBissanzeiger ablegen, Rollenbügel öffnen und Schnur in den Swinger. Lieg ich da richtig? Was empfehlt ihr denn für eBissanzeiger und was eine Montage benutzt ihr dazu? Einfach ein Birnenblei auf der Hauptschnur?
     
  14. alyman

    alyman Twitch-Titan

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    [h=1]Wenn ich mit Bissanzeiger fische dann nehm ich meine Chub Neuron T5 und bin damit eig recht zufrieden... habe damals 45 Euro pro Stück gekosten... das geht noch...[/h]Ja als Montage evtl besser ein Anti Tangel verwenden sonst bekommt man die Montage nicht sauber auf den Grund...
     
  15. Zollie88

    Zollie88 Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Das ist das Stückchen Plastikrohr mit Karabiner oder? Da häng ich einfach das Blei ein oder muss ich noch irgendwas beachten?

    Beim Spinnfischen auf Zander kenn ich mich ganz gut aus aber beim Ansitzen habe ich großen Nachholbedarf Hatte es früher immer mit der Pose versucht aber die Lahn hat doch eine zu starke Strömung das man gezielt mit Pose auf Zander fischen kann. Deshalb frag ich so genau
     
  16. Rubumark

    Rubumark Gummipapst

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    Je weiter deine Würfe sein sollen, desto abgestimmter sollte das Blei/Strömungs/Wurf-Konzept sein. Bei ein paar Metern geht locker ein Birnenblei. Ich favorisiere ja ein Tiroler Hölzl, da verwickelt sich auch nix. Allerdings hab ich nicht so viel Strömung und auf Zander eher die Erfahrung gemacht, dass sie tendenziell vor den Füßen beissen, als in Weitwurfdistanz. Spreche allerdings auch von nächtlichen Ansitzen.
    Meine Bißanzeiger sind die Designer-High-Tech-Teile von good old Tackle-ALDI; für´n Zehner. Halten schon viele Jahre und haben Sturm, Dauerregen und Frost bisher mit nem müden Lächeln abgetan.
     
  17. KnusprigBackfisch

    KnusprigBackfisch Echo-Orakel

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    <- Fürs Grundangeln in allen Lebenslagen: Mittlere Feeder-Rute mit fluoriszierender Spitze (alternativ: Knicklicht dran)
     
  18. Zollie88

    Zollie88 Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    @ Rubumark

    Das ist interessant. Ich hatte den Köfi an der Pose auch immer in Ufernähe gelegt. Da mir aber immer das Vertrauen so nah am Ufer gefehlt hatte, habe ich immer schnell aufgegeben.
    Allerdings ist unser Fluss (die Lahn) bei uns im Durchschnitt vielleicht 20m breit. Vielleicht hätte ich einfach mal ne Nacht durchmachen sollen. Meinst du wirklich, dass die Zander auch am Ufer entlang ziehen? Vielleicht wäre dann die Pose doch noch einen Versuch wert
     
  19. Rubumark

    Rubumark Gummipapst

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    In der Dämmerungs-/Nachtzeit fange ich selten weiter als 10 m draussen. Lote dir am besten die letzte Kante vor dem Ufer aus und probiere es mal da. Beim Spinnfischen hab ich so einige Zander nahezu direkt unter der Rutenspitze in 0,5-1,5 m tiefem Wasser gefangen, als ich gerade den Köder aus dem Wasser holen wollte. Wenn du Steinschüttungen hast, wunderbar, da patroullieren die Stachler meiner Erfahrung nach entlang und halten nach unvorsichtigen Kleinfischen Ausschau.
    Ausserdem haben hier die Zander bestimmte Fresszeiten, weshalb für mich ein Ansitz über eine bestimmte Uhrzeit hinaus wenig Sinn macht, und ich mir demzufolge keine Nächte mehr um die Ohren schlage, sonder die inaktiven Zeiten mit eigener Inaktivität fülle. 1-2 Stunden um die Dämmerung herum genügen an meinen Gewässer völlig.
    Wahrscheinlich kann man das nicht verallgemeinern und auf jedes Gewässer und jede Jahreszeit übertragen, aber einen Versuch ist es wert. Immer probieren und Erfahrungen sammeln und abspeichern.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Oktober 2014
  20. Zollie88

    Zollie88 Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Danke für deine Tipps! Also die Lahn ist kein klassischer Zanderfluss wie man ihn normalerweise kennt. Allerdings kommt der Zander langsam trotz aller Skeptiker. Die Bisse nehmen zusätzlich jährlich zu und das Wasser wird von Jahr zu Jahr trüber.
    Ich versuche auf jeden Fall nochmal einen Ansitz mit der Pose oder mit der Grundmontage.
    Womit fängst du denn nachts deine Zander beim Spinnfischen? Mit Wobbler oder Gummifisch? Ich habe mit dem Spinnfischen in der Dunkelheit noch kaum Erfahrungen sammeln können da unser Gewässer sehr bewachsen ist und ein Platzwechsel in der Dunkelheit ohne Licht und ohne großen Auswand kaum möglich ist. Allerdings hat mir Veit Wilde geraten, besonders in eher untypischen Zanderflüssen, sein Glück nachts mit Wobblern zu versuchen, da wir zusätzlich einen ziemlich starken Hechtbestand haben und ich eben diese ungern fangen möchte.
     

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