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An die Fotojäger unter den Fliegenfischern

Dieses Thema im Forum "Fliegenfischen" wurde erstellt von aborigine_alemao, 8. Januar 2014.

  1. Servus,
    hier habe ich einen artikel gefunden, wie ich finde, dass er sehr wichtig ist..

    http://www.bishfish.co.nz/articles/fresh/grip-and-kill.htm


    http://fishkennedybrothers.wordpress.com/2014/01/05/how-to-kill-trout-quickly-on-the-fly/


    das quetschen in der herzgegend bei fischen, kann ein todesurteil sein, es gibt sehr viel radikale releaser unter den fliegenfischern, schonhaken, ja keine entnahme usw. aber es kommt sehr oft vor, dass gerade diese kollegen, leider die fische nicht richtig und fischschonend releasen, man sieht es an den fotos.
    ich wollte früher schon dazu etwas schreiben, aber ich wollte keine shitstorming damit auslösen( meine negativen forumserfahrungen hielten mich davon ab) , weil mir ein link gefehlt hat um meine meinung zu untermauern, jetzt konnte ich dank eines anderen forums sowas finden, ich hoffe das viele releaser das zu herzen nehmen werden und das quetschen beim releasen unterlassen


    petri
     
  2. yoshi-san

    yoshi-san Finesse-Fux

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    die Maus...
    Scheint mir schon sinnvoll, danke für den Link. Noch besser hätte ich es allerdings gefunden, wenn das Ganze statistisch untermauert wäre.
    Aber es klingt erstmal plausibel und dürfte ein wertvoller Denkansatz für alle sein, die "ihre" Fische auch gern ein zweites Mal fangen.

    Als Frage an diejenigen unter uns, welche regelmässig (standorttreue Bach-)Forellen ärgern: Wie haltet ihr die Fische, und wie oft fangt ihr den selben Fisch mehrmals?

    Grüße - Joschi
     
  3. Randy_65

    Randy_65 Echo-Orakel

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    Steht im Internet, muss ja stimmen:roll:.

    *Ironie off*

    Wenns nicht sein muss, halt ich einen Fisch der zurückgeht, gar nicht in der Hand. Bei den kleinen Spritzern reichts oft einfach locker zu lassen, ansonsten eben keschern und mit der Arterienklemme/Zange den (Schon-) haken raushebeln. Die Fliege hat nunmal den unschätzbaren Vorteil, dass der Haken zu 98% irgendwo ganz vorn hängt.

    Und zum mehrfachen Fangen: Dafür müsste man die Fische schon markieren um sicher zu sein.
    Zwar gelten Bachforellen als standorttreu, aber das Gewässer kann sich übers Jahr ändern (Wasserstand, Vegetation usw.), und der Fisch und dessen Ansprüche und Gewohnheiten natürlich auch.
    An meinem Vereinsbach hab' ich in knapp 30 Jahren nur einen einzigen Fisch ziemlich sicher 2 mal gefangen. Zwei Jahre hintereinander zur Saisoneröffnung Anfang Mai unter derselben Brücke. Der hatte eine abgebissene Fettflosse und war bestenfalls einen cm länger als im Vorjahr, deshalb war ich mir relativ sicher.
    Das heisst aber längst nicht, das eine Bafo ihr ganzes Leben an einer Stelle verbringt, diesem Milchner hats wahrscheinlich einfach nur zu dieser Jahreszeit und bei diesem Wasserstand dort getaugt ;).
     
  4. NorbertF

    NorbertF Master of Desaster Mitarbeiter Moderator

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    Am liebsten hake ich auch im Wasser ab.
    Aber ungeachtet dessen: eins ist sicher: bei den Nicht-Releasern sterben mehr Fische als bei den Releasern.
    Wenn ich den Fisch brate ist er nämlich zu 100% sicher tot.
     
  5. ja norbert, da hast du recht, aber wenn ein nicht-releaser 10 mal angeln geht und dabei 15 fische entnimmt, sind das 15 forellen die im wasser weniger sind, hast du allerdings jemanden der sehr oft angeln geht und dabei jeden fisch fotografiert und falsch händelt, kann die verlustquote auch hoch sein.. jedenfalls ein weiterer schöner artikel zum thema richtigen catch and release
     
  6. NorbertF

    NorbertF Master of Desaster Mitarbeiter Moderator

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    Das sind quasi meine Worte. Sag ich genau so auch immer.
    Gut nur, dass ich bei 10 mal angeln mit Glück nur einen einzigen Fisch fange. Den release ich dann sorgfältig, weil bei uns jeder Fisch weniger sich anfühlt wie der allerletzte. So wenige sind noch übrig.
    Sonst würde ich auch mal einen essen. Schmecken nämlich.
     
  7. Pitperch

    Pitperch Bigfish-Magnet Moderator im Ruhestand

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    Ich kenne da jemanden (vllt. meldet der sich in diesem Thread auch noch zu Wort), der fängt am Forellenbach manche Fische 3,4,5 Mal oder sogar öfter. - ohne dass da regelmäßig welche abkratzen.

    Gutes Fishhandling ist das A und O, keine Frage! Trotzdem möchte ich sagen dass Fische (wenn nicht unbedingt Salmoniden) einiges wegstecken können!

    Mir ist es schon etliche Male passiert, dass ich Hechte, Döbel, Zander, Rapfen, Karpfen oder Barsche gefangen habe, denen Kiemenbögen fehlten, die erhebliche (verheilte!) Verletzungen an Maul und Rachen hatten und trotzdem in 1A Kondition waren!

    Ich will damit wie gesagt nicht davon abweichen, dass vorsichtiges Fishhandling sehr sehr wichtig ist; es geht eher in Norberts Argumentationsrichtung.
    tot=tot, released= eher nicht tot

    TL
     
  8. richtig pitperch, ich konnte am tegernsee eine seeforelle fangen und wieder zurücksetzen, die tage danach sah ich sie immer wieder rauben an der gleichen stelle, selbe uhrzeit, selber fisch, allerdings erzählen oftmals taucher(ein spezl von mir ist taucher am starnberger see) wie oft sie verendete fische fernab vom ufer entdecken
    ich schätze die zahl die durch falsches händeln verenden, auch nicht gering ein, deshalb sollte es ziel sein, die anglerschaft zu sensibilisieren, was dieses thema angeht und ein thema ist das quetschen der inneren organe, was ich hier durch einen artikel darstellen wollte...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. Januar 2014

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